Zum Thema "Durch Starlink (und andere Konstellationen) wird die erdgebundene Astronomie beeinträchtigt":
Im Prinzip ist das ein Problem, welches es schon immer gab und welches jetzt langsam reif für eine Lösung wird. Es geraten störende Objekte in den Sichtbereich astronomischer Geräte und verdecken Beobachtungsobjekte. Bisher gibt es für dieses Problem alle möglichen isolierten Lösungen, die verschieden gut funktionieren und das immer schlechter, je mehr störende Objekte existieren. Bei den Konstellationen hat man aber den Vorteil, dass die Position, Ausrichtung und Geometrie jedes einzelnen Störobjektes sehr genau bekannt ist - im Moment aber nur dem Betreiber. Diese Informationen gehören in eine Echtzeit-Datenbank, die allen Interessierten offen stehen sollte. Mit diesen Daten könnte für jeden Standort auf der Erdoberfläche eine Maske bereitgestellt werden, die über das FoV des Instruments gelegt, die störenden Objekte ausblendet. Es müßten sich "nur" alle Interessierten finden und eine möglichst grundsätzliche Lösung entwickeln. (Ich weiß, das ist jetzt sehr vereinfacht...)
2. Ich sehe es nicht so, dass die Astronomen jetzt auf die Betreiber dieser Sats zugehen sollten, um eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es wäre die Pflicht der Betreiber gewesen, die Abstrahlcharakteristik ihrer Satelliten unter den verschiedensten Winkel zu messen und zu veröffentlichen, damit man vor dem Start der "Schwärme" die Auswirkungen auf die astronomischen Beobachtungen bewerten kann.
Auf der Erde sind Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgeschrieben, auch wenn man die Bewertung einzelner Kriterien für überzogen halten kann. Es dient aber der korrekten Abwicklung größerer Projekte. Hier hat man aber jetzt einfach Fakten geschaffen, um möglichst schnell als Erster auf den lukrativen Markt zu kommen.
Der Himmel hat 40 000 Quadratgrad. Bei mehreren Zehntausend Satelliten hat man in jedem Quadratgrad ständig einen Satelliten und da diese sich bewegen, wandern ständig neue Satelliten in ein Gesichtsfeld.
Der Himmel hat 40 000 Quadratgrad. Bei mehreren Zehntausend Satelliten hat man in jedem Quadratgrad ständig einen Satelliten und da diese sich bewegen, wandern ständig neue Satelliten in ein Gesichtsfeld.
ohne das Wissen, wie astronomische Beobachtungen wirklich funktionieren.
Gäbe es die Möglichkeit das "Aufintegrieren" während einer Aufnahme zu pausieren? Bei berechenbaren Überflügen sollten ein paar Sekunden pausieren womöglich schon reichen um die Reflektion des Satelliten nicht auf die Aufnahme zu bekommen.
Wie Aufwändig wäre so etwas?
...Ob Du das für uns in einigen Worten auf Deutsch neutral zusammenfassen kannst, was da bei Twitter geschrieben wurde?
Cees Bassa hat aber selbst einiges auf Twitter gepostet. Interessenten schauen sich gerne die Posts am 19. Oktober an:
https://twitter.com/cgbassa?lang=de (https://twitter.com/cgbassa?lang=de)
... bin dann auch schon wieder weg ... :)
Da das VLT angesprochen wurde: da können die Instrumente ein Gesichtsfeld von 0.8'' * 0.8'', 8' * 8' oder auch von 30' * 30' besitzen.Danke Dir Sensei. Du bist der erste, der echte Zahlen hier nennt. Das ist sehr gut, denn nur mit echten Zahlen ist es möglich, nachzurechnen.
(jeder Sat überstreicht maximal 180° [in der Praxis deutlich weniger] und braucht rund 3 min für einen Überflug.Für weitere Berechnungen ist auch die Angabe erforderlich, bis zu welcher Höhe man Astronomische Messungen durchführen kann. Bei 1° Höhe über dem Horizont ist die Luftschicht ja viel zu Dick. Für Hobbyastronomen sagt man, daß man ab 10° Höhe erst anfangen soll, Sterne und Satelliten am Himmel zu beobachten. Ich könnte mir vorstellen, daß man im Profibereich erst deutlich höher überhaupt anfängt zu schauen, da hier ja die Luftschichten weniger Störungen verursachen.
Gäbe es die Möglichkeit das "Aufintegrieren" während einer Aufnahme zu pausieren? Bei berechenbaren Überflügen sollten ein paar Sekunden pausieren womöglich schon reichen um die Reflektion des Satelliten nicht auf die Aufnahme zu bekommen. Wie Aufwändig wäre so etwas?Das geht meiner Meinung nach absolut Problemlos. Man muss ja "nur" den Weg des Lichtes unterbrechen. Man kann also die Blende vor dem Sensor einfach für 2 Sekunden schließen und dann wieder öffnen. Wenn man am Ende die Langzeitaufnahme um 2 Sekunden verlängert, ändert sich nichts an der Belichtungszeit.
Und im Laufe einer Stunde sind es dann viele tausend.Bei einem Gesichtsfeld von 30 Minuten mal 30 Minuten trifft das absolut nicht zu. Wen ich ein Foto in diesem kleinen Bereich mache, stören die anderen Satelliten am Himmel nicht. Erst recht nicht die, die unter 10° höhe entlang fliegen und das sind statistisch gehen viel mehr als die, die >60° Höhe kommen.
Am stärksten wären im übrigen die Radioastronomen betroffen, die schon durch die Handynetze am Boden beeinträchtig werden.Bitte nicht böse sein: Der Titel diese Beitrag ist eindeutig. Hier geht es um die erdgebundene Astronomie.
...Ob Du das für uns in einigen Worten auf Deutsch neutral zusammenfassen kannst, was da bei Twitter geschrieben wurde?
...
... bin dann auch schon wieder weg ... :)
Gruß Pirx
Da das VLT angesprochen wurde: da können die Instrumente ein Gesichtsfeld von 0.8'' * 0.8'', 8' * 8' oder auch von 30' * 30' besitzen.Danke Dir Sensei. Du bist der erste, der echte Zahlen hier nennt. Das ist sehr gut, denn nur mit echten Zahlen ist es möglich, nachzurechnen.
Auch das größte Gesichtsfeld von 30 Minuten mal 30 Minuten ist ja noch extrem wenig. Als Vergleich: Das ist ungefähr die Größe vom Mond.
Das bedeutet, daß ein Satellit in 1 bis 2 Sekunden dieses Gesichtsfeld durchfliegt. Die Störung beträgt somit nur 1 bis 2 Sekunden pro Satellit. Wenn ich eine Langzeitaufnahme von 1 Stunde mache, ist die Störung pro Satellit also 0,04% der Messzeit. Auf die Zeit bezogen ist die Störung also minimalst und nicht störend.
Fazit 1: Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein unbeleuchteter und im Erdschatten der Nacht fliegender Satellit eine Langzeitaufnahme stört.
Natürlich ist für die Störung durch Licht eines in der Sonne fliegenden Satelliten etwas anderes.
Das bedeutet, daß ein Satellit in 1 bis 2 Sekunden dieses Gesichtsfeld durchfliegt. Die Störung beträgt somit nur 1 bis 2 Sekunden pro Satellit. Wenn ich eine Langzeitaufnahme von 1 Stunde mache, ist die Störung pro Satellit also 0,04% der Messzeit. Auf die Zeit bezogen ist die Störung also minimalst und nicht störend.
Fazit 1: Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein unbeleuchteter und im Erdschatten der Nacht fliegender Satellit eine Langzeitaufnahme stört.
@Duesentrieb: Wie siehst Du mein Fazit 1?
Natürlich ist für die Störung durch Licht eines in der Sonne fliegenden Satelliten etwas anderes.
@Duesentrieb: Wie hoch über dem Horizont kann man Langzeitaufnahmen machen?
Das geht meiner Meinung nach absolut Problemlos. Man muss ja "nur" den Weg des Lichtes unterbrechen. Man kann also die Blende vor dem Sensor einfach für 2 Sekunden schließen und dann wieder öffnen. Wenn man am Ende die Langzeitaufnahme um 2 Sekunden verlängert, ändert sich nichts an der Belichtungszeit.
[/quote]Am stärksten wären im übrigen die Radioastronomen betroffen, die schon durch die Handynetze am Boden beeinträchtig werden.Bitte nicht böse sein: Der Titel diese Beitrag ist eindeutig. Hier geht es um die erdgebundene Astronomie.
Kleine Frage? Wer finanziert den Umbau aller Teleskope, um sie mit entsprechenden Blenden auszurüsten?Ich denke, es ist sinnvoller, erstmal zu schauen, was möglich ist. Es macht keinen Sinn einfach nur "DAGEGEN" zu sein und immer nur neue negative Statements abzugeben. Man muss immer die Reihenfolge beachten. Und in der Reihenfolge ist die Überlegung, was alles möglich ist, ganz am Anfang.
eines Wissens haben die in professionellen hochgezüchteten CCD-Chips einen solchen Unterbrechungsmodus nicht.Und wie startet und beendet man dann eine Aufnahme? Klettert einer mit Leiter hoch und wirft ne schwarze Plane über die Linsen? Haben professionelle Teleskope (bzw. die Aufnahmeelektronik) wirklich keine Möglichkeit, das Licht umzulenken?
Und alle Teleskope umzubauen kostet. Ich halte viel vom Verursacherprinzip!Wie oben schon geschrieben sollte man die Reihenfolge beachten. Erst mal schauen, was möglich ist. Dann danach prüfen, was es kostet. Und ganz am Ende kann man schauen, wer etwas dazu zahlt.
Ein Problem besteht sicher auch darin, dass man damit rechnen muß, dass ein gewisser Prozentsatz der Satelliten nicht mehr steuerbar sein wird. Und ausgefallene Objekte lassen sich vermutlich nicht mit der gleichen Genauigkeit vorhersagen, oder was sagen die Experten hier?Ein ausgefallener Satellit ist deutlich besser berechenbar als ein Satellit in Betrieb. Er nutzt seine Triebwerke ja nicht mehr. Somit ist jeder ausgefallene Satellit für die Astronomie ein kleiner mathematischer Vorteil.
Hallo? Wo gibt es denn Radioteleskope, die nicht auf der Erde stehen? Finanziert uns Elon-Musk ein 100-Meter-Radioteleskop auf der Mondrückseite?Hier in diesem Thread geht es um Astronomie. Nicht um Radioteleskope. Daher sollte her auch wirklich nur die Astronomie diskutiert werden.
Wichtig wäre es, wirklich zuverlässige und realistische Simulationen für mehrere Zehntausend Satelliten zu machen, wie sie am Ende geplant sind.Die wird es sicher bald geben. Aber noch ist es viel zu früh dafür. Es sind ja gerade mal 3 (Drei) Satelliten auf ihrem Zielorbit.
Hier in diesem Thread geht es um Astronomie. Nicht um Radioteleskope. Daher sollte her auch wirklich nur die Astronomie diskutiert werden.Mit Radioteleskopen macht man quasi NUR Astronomie ... was denn sonst? ??? Ist halt eine andere Wellenlänge, aber gerade deshalb sehr nützlich, weil man ganz andere Dinge sieht, als mit optischen Teleskopen.
Zum wiederholten Mal zum Thema Radioastronomie. Die Radioastronomen haben das vernünftige gemacht. Sie haben sich mit SpaceX zusammengesetzt und eine einvernehmliche Lösung gefunden.
Hier in diesem Thread geht es um Astronomie. Nicht um Radioteleskope. Daher sollte her auch wirklich nur die Astronomie diskutiert werden.
iten auf ihrem Zielorbit.
Zum wiederholten Mal zum Thema Radioastronomie. Die Radioastronomen haben das vernünftige gemacht. Sie haben sich mit SpaceX zusammengesetzt und eine einvernehmliche Lösung gefunden.
Other ITU allocations have been made within the Ku band to the fixed service (microwave towers), radio astronomy service, space research service, mobile service, mobile satellite service, radiolocation service (radar), amateur radio service, and radionavigation. However, not all of these services are actually operating in this band and others are only minor users.
... Innerhalb von acht Jahren entstand am neuen Domizil eine moderne Experimental-Empfangsanlage für kosmische Radiostrahlung, die praktisch den gesamten Frequenzbereich des atmosphärischen Radiofensters von 10 MHz bis 10 GHz abdecken kann. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den weltweit für radioastronomische Beobachtungen geschützten Frequenz-bändern um 150 MHz, 408 MHz, 603 MHz und 1420 MHz, sowie auf Messungen am Radiokontinuum bei 4 GHz bzw. bei 11 GHz.
Frequenzplan 376, 14.47-15.5 GHz
Empfangen von Funkwellen und Strahlungen aus dem Weltraum... Die Funkanwendungen des Radioastronomiefunkdienstes sind passiv. Die Schutzkriterien dieser passiven Funkanwendungen sind der Empfehlung ITU-R RA.769 enthalten
..
Frequenzplan 380, 15.35-15.4GHz
..
Frequenzplan 415, 31-31.8GHz
..
Frequenzplan 427, 36.34-36.5 GHz
Und noch einmal: Es wird noch sehr sehr sehr lange dauern, bis man Teleskope wie das im Bau befindliche 39-Meter-ELT-Teleskop der ESO in den Weltraum packen kann. Das Hubble-Teleskop hat gerade mal etwas mehr als zwei Meter Durchmesser, das James-Webb-Teleskop (6m und nur im Infrarot bis roten Spektralbereich empfindlich) leidet unter gigantischen Verzögerungen und extremen Kostenüberschreitungen. Große Weltraumteleskope sind sehr teuer. Vielleicht wird der Start mit Raketen von Space X für größere Teleskope mal billiger. Aber die Kosten eines Startes sind nur ein kleiner Prozentsatz, wenn es um so komplex Systeme geht.
Einige von Euch stellen es sich sehr einfach vor, wie man die Probleme umgehen kann. So einfach ist es nicht, wenn man sich die Details anguckt. Und die meisten hier würden es sicher begrüßen, wenn Astronomie erdgebunden und im Weltraum schöne und spannende Ergebnisse bringt.
Und noch einmal: Es wird noch sehr sehr sehr lange dauern, bis man Teleskope wie das im Bau befindliche 39-Meter-ELT-Teleskop der ESO in den Weltraum packen kann. Das Hubble-Teleskop hat gerade mal etwas mehr als zwei Meter Durchmesser, das James-Webb-Teleskop (6m und nur im Infrarot bis roten Spektralbereich empfindlich) leidet unter gigantischen Verzögerungen und extremen Kostenüberschreitungen. Große Weltraumteleskope sind sehr teuer. Vielleicht wird der Start mit Raketen von Space X für größere Teleskope mal billiger. Aber die Kosten eines Startes sind nur ein kleiner Prozentsatz, wenn es um so komplex Systeme geht.
Einige von Euch stellen es sich sehr einfach vor, wie man die Probleme umgehen kann. So einfach ist es nicht, wenn man sich die Details anguckt. Und die meisten hier würden es sicher begrüßen, wenn Astronomie erdgebunden und im Weltraum schöne und spannende Ergebnisse bringt.
Nicht als Widerspruch, sondern zur Ergänzung: Eine Studie des NASA JPL zu möglichen Weltraumteleskopen in der post-LUVOIR Zeit.
http://surveygizmoresponseuploads.s3.amazonaws.com/fileuploads/623127/5043187/34-aa502eab85588654ef4df14b746cea0d_VanBurenDavid.pdf (http://surveygizmoresponseuploads.s3.amazonaws.com/fileuploads/623127/5043187/34-aa502eab85588654ef4df14b746cea0d_VanBurenDavid.pdf)
Auch am Beispiel eines im Orbit zusammengefügten, 64m durchmessenden Teleskops für ROM*-Kosten von 5 Mrd. $
*ROM = Rough Order of Magnitude/grobe Kostenabschätzung
https://cso.nasa.gov/content/roms/ (https://cso.nasa.gov/content/roms/)
Zwischen 2 Satellit passen dann 2 Daumen der ausgestreckten Hand.Und da sie sich in wenigen Minuten über den Himmel bewegen, verunstalten sie riesige Regionen am Himmel. Der Himmel wird für niemanden auf der Erde mehr so aussehen, wie er bisher war.
Zwischen 2 Satellit passen dann 2 Daumen der ausgestreckten Hand.Und da sie sich in wenigen Minuten über den Himmel bewegen, verunstalten sie riesige Regionen am Himmel. Der Himmel wird für niemanden auf der Erde mehr so aussehen, wie er bisher war.
Wenn das stimmen würde, können wir ja nachts die Straßenbeleuchtung ausschalten. Ich denke, es ist niemandem geholfen hier solche Zahlen zu Posten.
Nur mal so als vergleich: Ich war gerade draußen und konnte ein paar Sterne sehen. Der Abstand zwischen den Steren war im Schnitt deutlich größer als zwei Daumen breit. Ich denke, das ist etwas, was sich jeder vorstellen kann. Wenn die 2-Daumen stimmen würde, dann würde man ja mehr Starlinks sehen als Sterne. Aber es gibt mehr Sterne als Starlinks.
Ich fürchte natürlich, dass die Rücksichtnahme gering sein wird, aber vielleicht wird sich das ändern, wenn jeder sehen kann, was da passiert. Im Moment haben das noch viel zu wenige auf dem Schirm (selbst bei vielen meiner Kollegen).
Was soll denn deiner Meinung dann passieren? Meinst du SpaceX schaltet die Sats ab? Es wird nix passieren.
Man wird ewentuell kleine Änderungen an den Sats machen wenn möglich.
Ich würde mal behaupten das 99% der Leute überhaubt nicht wissen was SpaceX da macht. Und wenn interessiert es Sie überhaubt nicht.
Wenn mehrer Gemeinden schnelles, einfaches Internet bekommen könnten, wofür würden Sie sich entscheiden?
Genauso könnten die ganzen Sternwarten sagen , bitte liebe Stadt schaltet doch mal eure ganze Beleuchtung aus wor möchten den Himmel beobachten.
Das ganze ist eine Nutzenfrage. Was bringt dem noralen Bürger mehr Nutzen. Und da wird die Astronomie niecht erster sein.
... Was bringt dem noralen Bürger mehr Nutzen. Und da wird die Astronomie niecht erster sein.Wie würdest Du Nutzen messen? Was ist der "normale" Bürger? Was verstehst Du unter Fortschritt? Wie denkst Du, dass ein solcher sich entwickeln kann?
... Bestest Beispiel ist ja gerade in der Weihnachtszeit wo wieder viele Discount TeelskopeDas ist sicher das Gegenteil von nachhaltig und "gehört verboten und verfolgt". Es ist allerdings überhaupt kein Problem, das die "Astronomie" etwa exklusiv hätte. Wenn man sich anschaut, wie viel absoluter Schrott dem Verbraucher angedient wird (z.B. komische Billigladegeräte für Handys, stinkendes Knautschplastikspielzeug mit reichlich Giften drin, Billigmöbel, die keinen zweiten Aufbau überstehen, Radios, die mehr Krach als Musik machen usw.), dann ist das wirklich ein Thema, aber imho keines, das hier als Argument taugt.
Verkauft werden. Die Ernüchterung kommt dann wenn man das erstemal beobachtet.
Wäre es nicht sinnvoller einfach, keine Ahnung, ca. 10 große Relais Stationen auf einer passenden Höhe zu erschaffen wo die Technik nach neustem Stand immer wieder ausgetauscht wird (hierzu bräuchte man so etwas wie ein Space Shuttel) und sich die Unternehmen dann ihre benötigten Kapazitäten mieten können?
Das ist zwar richtig, aber langfristig ist es besser Serverfarmen in höhere Umlaufbahnen zu bringen, so kann man gefragte Inhalte von Streamingdiensten direkt vom Satelliten runterladen die gerade sichtbar sind.
Man sollte hier eines nicht vergessen, die Zeit der teuren Startkosten sind neigen sich dem Ende zu und damit wird die Beeinträchtigung von Bodengebundener Astronomie tendenziell schlechter, aber im All plazierte Astronomie viel billiger.
Ich glaube nicht das die Startkosten das teure ist an solch großen Teleskopen. Vielmehr muss man ja die Geräte vor Strahlung schützen. Und mal eben reparieren geht auch nicht wie am Boden.
Und auch die immensen Datenmengen darf man auch nicht außer Acht lassen.
Mal einfach zu denken „Schickt doch alle Beobachtungsstationen in den Weltraum“ geht ziemlich an den tatsächlichen Möglichkeiten vorbei. Mir ist auch nicht bekannt, dass Elon Musk die Gesamten Kosten für den Transfer in den Weltraum übernehmen will, einschließlich der erwähnten Nebenkosten.
Erdgebundene Astronomie wird hoffentlich noch viele Jahrzehnte eine wesentlich Rolle spielen, ergänzt durch Weltraumteleskope.
Einige Zeit sicher. Man schaltet ja nun nicht alles ab, weil da Beeinträchtigungen am Himmel sind. Die Frage ist doch eher, sollte man noch Jahre oder Jahrzehnte neue Projekte zur erdgebundenen Astronomie planen oder auf Astronomie aus dem Orbit setzen.
Mal einfach zu denken „Schickt doch alle Beobachtungsstationen in den Weltraum“ geht ziemlich an den tatsächlichen Möglichkeiten vorbei. Mir ist auch nicht bekannt, dass Elon Musk die Gesamten Kosten für den Transfer in den Weltraum übernehmen will, einschließlich der erwähnten Nebenkosten.
Braucht er nicht, aber er ist momentan primär dafür verantwortlich das so etwas durchaus bezahlbar werden könnte.
Die Kosten für den Start sind bei Weltaumobservatorien schon ein Kostenfaktor. Aber sie sind im Allgemeinen deutlich geringer als die für die Entwicklung, den Bau und die Datenanalyse. Außerdem braucht man noch Bodenstationen und Antennen zur Kommunikation.
Wie sieht das mit dem steigenden Stromverbrauch bei den Internetsateliten aus?? Ich habe heute in der WAZ gelesen, dass das 5G in Deutschland den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig erhöhen wird.Das ist leider nicht ganz richtig. Und lange nicht vollständig. Eigentlich ist es sogar falsch. Denn nicht "5G" braucht mehr Strom.
Mir ist nicht bekannt, dass Elon Musk die Kosten von Weltraumobservatorien senken kann, bis auf (hoffentlich) die Startkosten. Wo senkt er die oben erwähnten Nebenkosten?
Deshalb sollte man natürlich neue Projekte planen.
Sind die Weltraumobservatorien vielleicht auch deshalb so teuer, weil Sie seltener gefertigt werden?
Etwas zu planen was scheinbar keine Zukunft hat, nur weil es günstiger ist, wäre zumindest nicht gerade erfolgsversprechend.
Erdgebundene Teleskope haben eine große Zukunft. Diese ist durch Starlink und ähnliche Projekte aber erheblich eingeschränkt. Genau darum geht es unter der Überschrift ja schließlich.
(…….………..)Während es einfach ist, darauf hinzuweisen, dass die weltraumgestützte Astronomie der bodengestützten Astronomie überlegen ist, gibt es immer noch erhebliche Vorteile, die sich vor Ort bieten und die Astronomen auch in der Zeit nach Hubble nutzen. Sie können Bilder erstellen, Daten sammeln und wissenschaftliche Untersuchungen durchführen, die mit weltraumgestützten Observatorien allein einfach nicht möglich sind.
Hallo AN,
Gerade diese Tage habe ich einen sehr informativen Beitrag von dem, Dir bestimmt bekannten, Ethan Siegel gelesen.
Er erklärt dort sehr ausführlich, warum die Forschung mit den erdbodengebundenen Teleskopen so wichtig ist. Er führt auch die Vor- und Nachteile der Weltraumbasierten Observatorien an. Er teilt mit vielen Wissenschaftler die Bedenken gegenüber Starlink und nachfolgenden Satelliten. Viele Forscher Fragen, warum die Firmen sich nicht vorher mit den Astronomen um eine Lösung bemüht haben.
(...)
Quelle:
https://www.forbes.com/sites/startswithabang/2019/11/27/this-is-why-we-cant-just-do-all-of-our-astronomy-from-space/#200fc6e12704 (https://www.forbes.com/sites/startswithabang/2019/11/27/this-is-why-we-cant-just-do-all-of-our-astronomy-from-space/#200fc6e12704)
Für eine Übersetzung zu den einzelnen Teleskopen fehlt mir die Zeit.
Beste Grüße
Gertrud
...
Was bedeutet das es doch nur die Wahl bei erdgebundener Astronomie gibt zwischen:
- Macht auch mit viel mehr Sats weiterhin Sinn
- Macht bei viel mehr Sats keinen Sinn mehr
Im ersten Fall heißt es demnach "Weiter wie gehabt" und damit arrangieren
Beim zweiten Fall muss man sich eine Alternative suchen, da bliebe nur der Weltraum
...
Zitat...
Was bedeutet das es doch nur die Wahl bei erdgebundener Astronomie gibt zwischen:
- Macht auch mit viel mehr Sats weiterhin Sinn
- Macht bei viel mehr Sats keinen Sinn mehr
Im ersten Fall heißt es demnach "Weiter wie gehabt" und damit arrangieren
Beim zweiten Fall muss man sich eine Alternative suchen, da bliebe nur der Weltraum
...
Es gibt noch eine dritte Alternative:
Erdgebundene Astronomie ganz normal weiter betreiben und mit den Satellitenbetreibern an technischen Lösungen zum Herausrechnen oder ausblenden der Satellitenstörungen zusammenarbeiten. Letztere stellen die Bahn- und Echtzeit-Positionsdaten aller ihrer Satelliten über ein Standard-Interface zur Verfügung und erstere denken sich jeweils Verfahren aus, auf dieser Basis die Störungen zu kompensieren. Die hier immer wieder durchschimmernde Bildung von zwei antagonistischen Lagern wäre das dümmste, was passieren könnte.
Zitat...
Was bedeutet das es doch nur die Wahl bei erdgebundener Astronomie gibt zwischen:
- Macht auch mit viel mehr Sats weiterhin Sinn
- Macht bei viel mehr Sats keinen Sinn mehr
Im ersten Fall heißt es demnach "Weiter wie gehabt" und damit arrangieren
Beim zweiten Fall muss man sich eine Alternative suchen, da bliebe nur der Weltraum
...
Es gibt noch eine dritte Alternative:
Erdgebundene Astronomie ganz normal weiter betreiben und mit den Satellitenbetreibern an technischen Lösungen zum Herausrechnen oder ausblenden der Satellitenstörungen zusammenarbeiten. Letztere stellen die Bahn- und Echtzeit-Positionsdaten aller ihrer Satelliten über ein Standard-Interface zur Verfügung und erstere denken sich jeweils Verfahren aus, auf dieser Basis die Störungen zu kompensieren. Die hier immer wieder durchschimmernde Bildung von zwei antagonistischen Lagern wäre das dümmste, was passieren könnte.
Hier kann ich nicht zu viel Zustimmung geben! :)
Ergänzend ist sogar noch eine Abgabe für Sat-Betreiber denkbar, die in einen Fond einzahlen. Dieser würde das Geld verwalten und möglichst 'gerecht' an die durch die Satelliten geschädigten ausgezahlt werden.
Instead of redesigning or coating the satellites, SpaceX is placing a test coating on one side of one satellite, meaning that 98% of the new satellites will be unchanged. Stating that the test coating was "just an experiment" and that the approach was "trial and error" signaled what a low priority addressing astronomers' concerns were.
Anstatt die Satelliten neu zu entwerfen oder zu beschichten, platziert SpaceX eine Testbeschichtung auf einer Seite *eines Satelliten, was bedeutet, dass 98% der neuen Satelliten unverändert bleiben. Die Feststellung, dass die Testbeschichtung "nur ein Experiment" und der Ansatz "Versuch und Irrtum" war, signalisierte, welche niedrige Priorität es hatte, die Bedenken der Astronomen auszuräumen.*Hervorhebung von mir
Da von den 60 Satelliten nur ein Einziger, nicht mal 10 Satelliten, behandelt wird, ist zu erkennen, wie die Firma mit dem Problem umgeht.
Sie schaffen Fakten und sind nicht bemüht, die Arbeiten der Astronomie anzuerkennen und den Schaden einzudämmen.
Die Frage ist, ob jemand weiß, wie hoch die Albedo von Vantablack ist.
Selbst bei einer Albedo von 0.01 (1%) wären die Satelliten noch extrem störend.
2,5te Größe
Sie schaffen Fakten und sind nicht bemüht, die Arbeiten der Astronomie anzuerkennen und den Schaden einzudämmen.
Es gibt noch eine dritte Alternative:Das stehe ich persönlich genau so. Leider wird hier von einigen Usern immer wieder das Gegenteil behauptet ohne Zahlen und Fakten zu nennen.
Erdgebundene Astronomie ganz normal weiter betreiben und mit den Satellitenbetreibern an technischen Lösungen zum Herausrechnen oder ausblenden der Satellitenstörungen zusammenarbeiten. Letztere stellen die Bahn- und Echtzeit-Positionsdaten aller ihrer Satelliten über ein Standard-Interface zur Verfügung und erstere denken sich jeweils Verfahren aus, auf dieser Basis die Störungen zu kompensieren. Die hier immer wieder durchschimmernde Bildung von zwei antagonistischen Lagern wäre das dümmste, was passieren könnte.
...Nein, das hast Du nicht, Du hast es nur behauptet. Deine Argumente kann ich in dieser Absolutheit nicht nachvollziehen.
Und ich habe schon mehrmals klar gemacht ...
Wie wird die Helligkeit eines Satelliten geschätzt?
Die Helligkeit eines Raumflugkörpers hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von seiner Größe, seiner Orientierung, dem Reflexionsgrad seiner Oberflächen, seiner Entfernung vom Beobachter und vom Winkel zwischen der Sonne, dem Flugkörper und dem Beobachter. Größe und Reflexionsgrad bestimmen die "intrinsische" Helligkeit, und diese wird entweder aus Beobachtungen bestimmt oder aufgrund des Wissens über die Größe und die Art der Oberflächenverkleidung, die beim Bau benutzt wurde. Die Entfernung und der Winkel zwischen Sonne, Satellit und Beobachter können über den Orbit berechnet werden. Dann bleibt nur noch die Frage der Orientierung oder Fluglage, welche zumeist unbekannt ist und sich oft rasant ändert (z.B. bei einer schleudernden Raketenstufe). Daher sollten unsere Schätzungen zur Helligkeit nur als grober Richtwert gesehen werden; die tatsächliche beobachtbare Helligkeit könnte deutlich nach oben oder unten abweichen.
Man müsste dafür einen einzelnen Starlink-Satelliten, welcher im Operationsorbit ist mal Analysieren wie hell er ist. Das Problem hierbei: Wer keine Technik hat, für den ist es nicht möglich. Nur Astronomen könnten das. Und die haben es in den letzten 6 Monaten nicht ein einziges mal gemacht.
Man müsste dafür einen einzelnen Starlink-Satelliten, welcher im Operationsorbit ist mal Analysieren wie hell er ist. Das Problem hierbei: Wer keine Technik hat, für den ist es nicht möglich. Nur Astronomen könnten das. Und die haben es in den letzten 6 Monaten nicht ein einziges mal gemacht.
Das ist nicht richtig. Die einzig sinnvolle Methode für die Bestimmung der Abstrahlcharakteristik eines Satelliten wird auf der Erde auf einem Teststand durchgeführt. Der Körper wird dabei in alle Richtungen gedreht, so dass man eine kugelförmige Albedo messen kann. Dieses Verfahren wird auch standardmäßig angewandt um das Thermalmanagement eines Satelliten für die unterschiedlichen Ausrichtungen zur Sonne zu optimieren.
@Duesentrieb: Hast Du Beruflich die Möglichkeit dazu, einen einzelnen Starlink, welcher im Operationsorbit ist, in der Helligkeit zu Analysieren? Ich würde Dir selbstverständlich auch die Daten zur Verfügung stellen, wo er wann ist (Mit meinen Formeln auf einige Grad ungenau - und es geht erst, wenn ein Satellit im Orbit angekommen ist).
Vielleicht hat jemand Daten hierzu? Gibt es Websites, welche Fotos vom Nachthimmel der Vergangenheit zeigen? Dann könnte man dort die Starlinks suchen. Wo sie wann waren in der Vergangenheit ist ja bekannt.
Es gibt eine neue erschreckende Simulation, wieviele Starlink Satelliten gleichzeitig sichtbar sein werden:
Es gibt eine neue erschreckende Simulation, wieviele Starlink Satelliten gleichzeitig sichtbar sein werden:
Diese Darstellung ist sehr beeindruckend. Fairerweise sollte man allerdings dazu bemerken, dass in dieser Darstellung ein Starlink nicht eine Länge von 3m hat sondern von ca. 190km! wollte man die Satelliten real darstellen hätten sie nur 0,0015 % der hier dargestellten Größe. Was würde man dann überhaupt noch von ihnen sehen?
Es gibt eine neue erschreckende Simulation, wie viele Starlink Satelliten gleichzeitig sichtbar sein werdenSorry, aber das ist ein FAKE. Die Satelliten sind größer als der Mond. ...
Es gibt eine neue erschreckende Simulation, wieviele Starlink Satelliten gleichzeitig sichtbar sein werden:So funktioniert manipulative Berichterstattung. Die Satelliten-Bildchen haben welche Winkel-Ausdehnung? Wie groß wäre die wirkliche Ausdehnung eines Starlink-Satelliten in diesem Bildausschnitt? Bitte mal einfach stattdessen einblenden! ;) Das Video wäre vermutlich deutlich weniger spektakulär - also lieber eine im Detail irreführende Version veröffentlichen, nach dem Motto "Die Übertreibung ist die Mutter der Anschaulichkeit!"
Aha, da ist sie ja schon, die Alibi-Beschwichtigung, weil man gerade beim Flunkern erwischt wurde ...
Simulation von geplanten 12000 Starlink-Satelliten (am Ende sollen es ja vielleicht sogar 40000 sein), die in einer Sommernacht (Juni) auf 32° Breite sichtbar sein werden. Der Norden ist oben.
Es werden nur beleuchtete Satelliten angezeigt. Dies ist eine schematische Darstellung aller sichtbaren Überflüge, die meisten Satelliten sind mit bloßem Auge nicht sichtbar (dies hängt aber von den endgültigen Bahnen und der Reflektivität ab. Allerdings werden viele wahrscheinlich noch auf Langzeitaufnahmen erscheinen).
Müssen wir diese Diskussion wirklich noch einmal führen?
Wir hatten das Video doch schon vor einigen Tagen besprochen. Und auch damals hatten wir drüber gestritten, ob diese Darstellung nicht tendenziös wäre und die anderen Videos der Quelle eine solche Großkonstellation nicht viel besser veranschaulichen würden..
p?topic=13231.msg465931#msg465931[/url]
December weather is always a challenge but followup of the binary neutron-star merger S191213g, from @LIGO & @ego_virgo, saw other issues. Likely @SpaceX #starlink trails; note how bright compared to another satellite. Sadly will become much more frequent if launch plans go aheadQuelle:
Und viel wichtiger, warum hat man vergessen vorher zu prüfen, ob die Starlinks kommen?
Wir verwendeten die Sinistro-Kamera im 1-m-LCO Global Telescope Network (LCOGT, Brown et al., 2013), um den optischen Transienten ZTF19acymaru / AT2019wnh (GCN # 26424) zu beobachten. Die Quelle wurde während des Follow-ups des binären Neutronenstern-Fusionskandidaten S191213g (LVC, GCN # 26402) per GCN-Rundschreiben gemeldet.Quelle:
Sternenfusionen sind keine Ereignisse die man beliebig beobachten kann. Da muss man im Moment der Fusion eben die Kamera drauf halten und hoffen, dass keine Wolke oder Satellit dazwischen kommt.Wie lange dauert so eine "Sternenfusionen" und wie genau kann man den Zeitpunkt vorhersagen? Als Laie hätte ich gedacht, daß das ein Prozess ist, welcher sehr lange dauert. Jeder Starlink sind ja nur ca 1,5 Sekunden da.
PS: Und kein Wunder dass dieses GOTO Teleskop relativ früh von Starlink betroffen war: es hat eine recht schwache Vergrößerung, aber dafür ist es mit einem Gesichtsfeld von über 50 Quadratgrad ein wide-field Teleskop.Danke für die Info. Daß man mit einem Weitwinkel viel einfängt ist verständlich.
and observatories may have only a few days before any promising flares of light dissipate
Warum ist das Foto links so viel heller als rechts? Ist das eine Weitwinkelaufnahme? Warum hat man dann nicht auf den Stern gezoomt, den man Fotografieren wollte?
Ich bin Astronom und glaube, dass es gar keinen Kompromiss geben kann.
ZitatIch bin Astronom und glaube, dass es gar keinen Kompromiss geben kann.
Kannst du mir erklären in wie fern:
- ein Absenken der Albedo der Satelliten um ~3-4 Größenordnungen
Aber sollte diese Verminderung nicht wenigstens erst einmal gezeigt werden, bevor man neue hochreflektive Störkörper hochschießt?
Es sollten nicht weitere Tatsachen geschaffen werden, bevor man Kompromisse schließt.
Nein, eine solche Möglichkeit habe ich nicht so ohne weiteres. Da wären Amateurastromen hilfreich.
Ich bin Astronom und glaube, dass es gar keinen Kompromiss geben kann.
Hallo zusammen,
ich glaube hier alle Beiträge durchgelesen zu habe, aber keinen konkreten Vorschlag gefunden zu haben, wie ein Kompromiss aussehen könnte.
Gibt es konkrete Forderungen aus der Astronomen Community?
=Angenommen, die Anzahl und Helligkeit der LEO-Satelliten ist wie oben beschrieben:in englisch:
Betrachten Sie Satelliten nur dann als sichtbar,
= wenn die Höhe ≥ 30 Grad und direktes Sonnenlicht oder das Halbschattenbild der Erde sind
=Größe 5
=Satelliten kreuzen den Himmel in 4 Minuten
= 6-9 Satelliten zu jeder Zeit während einer Stunde sichtbar, beginnend (endend) bei 12-Grad-Abenddämmerung (morgens)
=räumliche Dichte am Himmel ~ 7E-4 Grad-2
= Winkelgeschwindigkeit über Himmel ~ 0,5 - 1 Grad / Sek
QUESTIONNAIREQuelle:
Assume the numbers and brightness of LEO satellites as described above:
Consider satellites to be visible only when altitude ≥ 30 degrees and in direct Sunlight or Earth's penumbra
magnitude 5
satellites cross sky in 4 minutes
6-9 satellites visible at any time during 1-hour starting (ending) at 12-degree evening (morning) twilight
spatial density on sky ~ 7E-4 deg-2
angular speed across sky ~ 0.5 - 1 degree / sec
Satellitenkonstellationen und ihr Einfluss auf die Astronomie.
Mehrere Raumfahrtunternehmen entwickeln Pläne für Satellitenkonstellationen auf relativ niedrigen Erdumlaufbahnen für eine Vielzahl von Kommunikationszwecken. Die jüngsten Starts mehrerer Serien von Satelliten für das Starlink-Projekt von SpaceX haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien auf sich gezogen, insbesondere aufgrund der hohen Sichtbarkeit der Satelliten unmittelbar nach dem Start. Die Astronomiegemeinschaft hat Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen dieser Konstellationen auf die wissenschaftliche Forschung geäußert.
In Abstimmung mit der International Astronomical Union (IAU), der American Astronomical Society (AAS) und der Royal Astronomical Society (RAS) evaluieren die ESO und andere Observatorien die Auswirkungen dieser Satellitenkonstellationen auf bodengebundene optische und infrarote astronomische Beobachtungen. Die Berechnungen werden in Kürze, nach einer unabhängigen Begutachtung durch Fachkollegen, veröffentlicht.
Die Satellitenkonstellationen werden Auswirkungen auf Radio-, Millimeter- und Submillimeter-Observatorien haben, darunter das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) und das Atacama Pathfinder Experiment (APEX). Die ESO hat einen Beobachterstatus im Ausschuss für Radioastronomie-Frequenzen (CRAF), einem unabhängigen europäischen Expertenausschuss, der mit der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und den für die Frequenzverwaltung zuständigen nationalen Verwaltungen in Verbindung steht, um die Interessen der Radioastronomie zu schützen. Die ESO verfolgt das Thema dieser Satellitenkonstellationen mit dem CRAF zusammen mit unseren ALMA-Partnern in Nordamerika und Ostasien.
Die ESO ergreift in Abstimmung mit der AAS und der IAU Maßnahmen, um das Bewusstsein für dieses Thema in globalen Foren wie dem Komitee der Vereinten Nationen für die friedliche Nutzung des Weltraums zu schärfen und gleichzeitig mit Raumfahrtunternehmen praktische Lösungen zu erarbeiten, die die umfangreichen Investitionen in modernste bodengestützte Astronomieeinrichtungen absichern können. Die ESO unterstützt die Entwicklung von rechtlichen Rahmenbedingungen, die letztlich die harmonische Koexistenz von vielversprechenden technologischen Fortschritten in einer niedrigen Erdumlaufbahn mit den Bedingungen gewährleisten, die es der Menschheit ermöglichen,ihre Beobachtung und ihr Verständnis des Universums fortzusetzen
???Nach der Statistik vom 19.12.2019 beträgt die Anzahl der Satelliten im All Ende September 2019 etwa 2.200 **aktive Satelliten.
topic=17396.msg466809#msg466809[/url]
(…….….)
Es gibt schon 4000 Satelliten am Himmel.
(………)
Heißt das, Du als professioneller Astronom kannst keine Fotos von den Starlinks machen, aber Amateurastronomen könnten das? Das verstehe ich leider nicht, ist das nicht eher anders herum? Ich glaube ich liege mit meiner Schlussfolgerung falsch. Kannst Du bitte helfen und meinen Denkfehler bitte aufklären?Nein, da liegst du völlig korrekt. Du hast offenbar die Vorstellung, dass jeder Astronom direkten Zugang zu Observatorien hat. Das ist heute die absolute Ausnahme.
Meiner Meinung nach gibt es aber schon jetzt einige Aufnahmen und Videos, auf denen man mit Hilfe von Vergleichssternen die Helligkeit abschätzen könnte. Dazu bräuchte man dann natürlich noch die zu diesem Zeitpunkt gültigen Bahnen, die Orientierung der Satelliten und die Beleuchtung durch die Sonne.Also ich habe noch nie ein Video oder ein Foto von einem Starlink-Satelliten im 550er Orbit gesehen. Die Fotos welche in den ersten 48 Stunden nach dem Start entstehen zählen ja nicht. Ich selber habe die 0.9er Starlinks am Himmel ca. 48 Stunden nach dem Start gesehen. Sie waren da so extrem dunkel, daß ich sie fast nicht sehen konnte. Meine Kamera konnte nichts aufnehmen.
Ich sehe im Moment nur, dass die hellsten Aufnahmen der Satelliten bei ca. zweiter bis 2,5ter Größe sind, also sind sie so hell wie der Polarstern. Bei anderen finalen Orbits kann sich das natürlich ändern.Das sind alles Fotos aus den ersten 48 Stunden. Hier sind die Satelliten noch anders ausgerichtet als im 550er Orbit. Die Zählen somit NICHT als Vergleich. Natürlich wird es die immer am Himmel geben, aber halt nur 2 bis 3 Züge.
Wenn eine meiner Aufnahmen, die teilweise über eine Stunde Belichtungszeit hatten (und die unterbricht man nicht, weil sonst bei gekühlten Detektoren das Rauschen zunimmt) durch einen durchfliegenden Satelliten verdorben wäre, wäre ich extrem wütend. Und eine Stunde Belichtung etwa am VLT kosten locker 4000 Euro, wenn man die Kosten realistisch rechnet. Und die Stunde kriege ich nicht zurück.....Wieso wärst Du wütend? Du kannst das doch vorher ausrechnen, ob ein Satellit kommt. Schwer ist das nicht. Und eine mechanische Abdeckung wäre kein Problem, auch nicht, was das Rauschen betrifft.
Wenn eine meiner Aufnahmen, die teilweise über eine Stunde Belichtungszeit hatten (und die unterbricht man nicht, weil sonst bei gekühlten Detektoren das Rauschen zunimmt) durch einen durchfliegenden Satelliten verdorben wäre, wäre ich extrem wütend. Und eine Stunde Belichtung etwa am VLT kosten locker 4000 Euro, wenn man die Kosten realistisch rechnet. Und die Stunde kriege ich nicht zurück.....Wieso wärst Du wütend? Du kannst das doch vorher ausrechnen, ob ein Satellit kommt. Schwer ist das nicht. Und eine mechanische Abdeckung wäre kein Problem, auch nicht, was das Rauschen betrifft.
Hallo Sensei,
bitte um die Quelle zu den jetzt schon 4000 Satelliten.
ch denke da z.B. bei einem 4 Meter Teleskop an eine ganz einfache Mechanik. 4 Ecken, 4 dünne Drähte und eine kleine Scheibe. Jedes Seil kann von einem Motor eingezogen werden. Schon kann die Scheibe frei vor dem Teleskop verschoben werden. Man kann sogar 8 Seile machen und hätte 2 Scheiben getrennt voneinander.
Und bei Neubauten wird so etwas in micro direkt mit eingebaut vor dem Sensor.
Dazu kommt, dass wohl die meisten denken, in der Forschung kann man mal schnell was basteln und ausprobieren (Hugos mechanische Abdeckung), aber in der Realität kann man an solchen Anlagen nicht einfach selbst Sachen anbringen wie man es in einem klassischen Labor tun könnte
(So kenn ich das jedenfalls von Messzeiten am DESY, aber ich nehme mal an, was das betrifft ist es wohl mit Teleskopen vergleichbar und vermutlich sogar noch stärker eingeschränkt)
Natürlich kann man das nicht selber machen. Aber das ist eine Schlussfolgerung, daß man das in Zukunft machen muss. Das muss ja auch nicht alles heute gemacht werden, aber wenn man in den nächsten 10 Jahren die Pläne hat, wie man welches Teleskop wie ausstatten kann, dann hat man schonmal viel gewonnen.
Ich denke da z.B. bei einem 4 Meter Teleskop an eine ganz einfache Mechanik. 4 Ecken, 4 dünne Drähte und eine kleine Scheibe. Jedes Seil kann von einem Motor eingezogen werden. Schon kann die Scheibe frei vor dem Teleskop verschoben werden. Man kann sogar 8 Seile machen und hätte 2 Scheiben getrennt voneinander.
Und bei Neubauten wird so etwas in micro direkt mit eingebaut vor dem Sensor.
In diesem Link kannst du dasDa ist ausreichend Platz. Kein Problem für ein Ingenieursteam, hier etwas zu entwickeln. Man muss es nur wollen. Wenn man es schon von Anfang an nicht will, klappt das natürlich nie.
"Innenleben" eines Teleskops wunderbar erforschen.
Ich verstehe ja, das das Nachteile hat. Aber irgend einen Kompromiss sollte man schon eingehen. Zumindest sollte man drüber reden. Von "Duesentrieb" z.B. kam bisher noch keine einzige technische Erklärung, daher schlage ich halt vor, was technisch für einen Ingenieur problemlos möglich ist. Und 4 Drähte an einem Motor gib es in jedem Fußballstadion. Das Funktioniert einwandfrei, da braucht man nicht mal einen Ingenieur für.
Natürlich kann ich als Nicht-Astronom nicht wissen, daß man Probleme mit Erschütterungen oder Luftunruhe hat. Ich habe nachgeschaut, davon war weiter oben leider auch noch nie die Rede. Schade, daß selbst Profis keine Informationen hier weiter geben. Die Erschütterungen kann man in den Griff bekommen, wenn man auf U-Booten problemlos Laute Motoren entkoppeln kann, ist es kein Problem, kleine leichte Motoren zu entkoppeln. Das hilft natürlich nicht beim Thema Luftunruhe.
Nur ist es halt ein Fakt, daß die Satelliten starten. Der Himmel gehört halt nicht den Astronomen. Die Vorteile der Satelliten werden am Ende auch die Vorteile der Astronomie um Welten übersteigen, somit wird auf lange Sicht die Astronomie sich leider anpassen müssen. Es gibt somit zwei Möglichkeiten:
1) Man ist laut, macht viel Gegenwind, ist gegen alles, macht nie Vorschläge und streut über die Presse viele Eindrucksvolle Fotos und Videos. Gerade mit coolen Videos kommt man weit. Aber am Ende sorgt man damit über Ablehnung und Blockaden.
2) Man ist offen, ehrlich und erarbeitet gemeinsam Kompromisse. Muss dafür aber auch offen und ehrlich sein. Vorschläge die unmöglich sind erklären und nicht nur sagen "Geht nicht". Am Ende findet man Kompromisse.
Bei den Kompromissen dürfte es z.B. eine Leichtigkeit für Starlink sein, für jedes Teleskop und für jeden Stern eine Website zu erstellen, auf der man sieht, wann man diesen Stern gut sehen kann und wann schlecht. So etwas wäre für Starlink dann eine "Serviceleistung". Die wird man aber nur bekommen, wenn man fairer Kompromisse macht.
Man sollte nicht versuchen die Opfer zu Tätern zu machen und umgekehrt. Die Situation wird derzeit nicht von den Astronomen verändert sondern von anderen. Die Astronomen haben dadurch Nachteile. Da hlft es wenig zu verlangen die Astronomen sollen es halt ertragen und sich irgendeinen Ausweg suchen.
Der Himmel gehört halt nicht den Astronomen.Das sehe ich auch so. Deswegen ist es auch von den Astronomen nicht zielführend zusagen, wir haben die Nachteile, die Satteliten Betreiber sind alleine dafür verantwortlich, das wir bei unseren Beobachtungen nicht gestört werden.
Im Übrigen wurde im Forum hier hinlänglich dargelegt, dass es derzeit überhaupt kein freies globales Man-made-Objekte-Beobachtungs-Rechen-und-Datenliefernetzwerk gibtDa muss ich leider widersprechen. Es gibt z.B. TLE Daten mit denen man das berechnen kann.
das geeignete Prognosen, wann man wegen Sichtbehinderungen nicht wohin zu schauen braucht, gibt.Da muss ich halb widersprechen. Für den Privatbereich gibt es das. Heavens Above oder Calsky können das zu 90%. Dort sieht man, welches Objekt wo am Himmel ist. Eine Erweiterung wäre kein großer technischer Aufwand.
At least there is now a seemingly good faith attempt by SpaceX to work with astronomers on this. The best time for this was years ago. The next best time is now.Zumindest gibt es jetzt einen anscheinend gutwilligen Versuch von SpaceX, mit Astronomen daran zu arbeiten. Die beste Zeit dafür war vor Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.
TLE Daten sind nicht genau genug. Und die gelten nur solange der Satellit keine Maneuver durchführt. Das weiß aber nur der Betreiber. Es geht nicht wie auf der Autobahn, daß man im Verkehrsfunk hört wo Stau ist und sich dann eine Schleichweg sucht (wie 1000 andere auch). Darüber hinaus kann man TLE -Daten brauchbar höchstens für wenige Tage vorhersagen (propagieren), für längere Zeiträume ist das Modell zu grob. Und mit wenigen Tagen vorwarnung können Observatorien nicht planen.Im Übrigen wurde im Forum hier hinlänglich dargelegt, dass es derzeit überhaupt kein freies globales Man-made-Objekte-Beobachtungs-Rechen-und-Datenliefernetzwerk gibtDa muss ich leider widersprechen. Es gibt z.B. TLE Daten mit denen man das berechnen kann.
Diese öffentlich zugänglichen Quellen nutzen die TLE-Daten, siehe oben.das geeignete Prognosen, wann man wegen Sichtbehinderungen nicht wohin zu schauen braucht, gibt.Da muss ich halb widersprechen. Für den Privatbereich gibt es das. Heavens Above oder Calsky können das zu 90%. Dort sieht man, welches Objekt wo am Himmel ist. Eine Erweiterung wäre kein großer technischer Aufwand.
Und mit wenigen Tagen vorwarnung können Observatorien nicht planen.
Klar, ist das nicht so angenehm wie wenn man alles in voraus festgelegen kann - aber so ist es dann eben.
TLE Daten sind nicht genau genug.Da muss ich leider widersprechen. Sie sind absolut genau genug zum rechnen. Wenn man am Ende ein Ergebnis bekommt, welches sagt, daß der dichteste Satellit 10° +/- 1° entfernt vom zu beobachtenden Stern entlang fliegt, dann weiß man, man kann ihn beobachten. Wenn man aber weiß, daß 10 Satelliten bis zu 1° +/- 1° dicht heran kommen, dann weiß man, man kann nicht beobachten. Diese Rechnung macht man 1 Stunde bevor man sich entscheidet, welchen Stern man beobachten möchte.
Und die gelten nur solange der Satellit keine Maneuver durchführt. Das weiß aber nur der Betreiber.Das ist korrekt, Statistisch ist das aber gar nicht relevant. Denn wenn man am Ende 50.000 Objekte im All hat und davon 5 sich bewegen, (Die meisten Objekte sind eh tot oder halten Ihre Position, aber kaum ein Objekt ändert seinen Orbit) hat man 49.995 Stück richtig berechnet. Das ist eine Verbesserung um 99,99%.
Es geht nicht wie auf der Autobahn, daß man im Verkehrsfunk hört wo Stau ist und sich dann eine Schleichweg sucht (wie 1000 andere auch).Genau das ist möglich. Man sucht sich 5 Sterne, welche man beobachten möchte. Man bekommt jetzt ab ca. 2 Wochen vorher die ersten Prognosen welcher der 5 Sterne der beste ist und welcher gar nicht wird. Wie man auf der Autobahn schaut wo man lang fährt, schaut man hier jeden weiteren Tag nach den verbesserten Prognosen, welchen der 5 Sterne man anschauen wird.
Darüber hinaus kann man TLE -Daten brauchbar höchstens für wenige Tage vorhersagen (propagieren), für längere Zeiträume ist das Modell zu grob. Und mit wenigen Tagen Vorwarnung können Observatorien nicht planen.Kannst Du das erklären? Ich würde sagen, wenn man effizient arbeitet, kann man noch kurz bevor man anfängt das Teleskop auszurichten, sich umentscheiden, wohin sich das Teleskop ausrichtet. Dafür muss man nur effizient Arbeiten.
Alles darüber hinausgehende muss durch Gesetze geschehen: Durch einen UN Vertrag (zu ratifizieren durch einzelne Staaten) oder durch lokale Gesetze des Landes der jeweiligen Konstellation.Wäre schön, wenn sich die USA wieder an internationale Verträgen beteiligen würden!
Ich habe weiter oben sehr viele Vorschläge zur Verbesserung der Situation gemacht. Kein einziger wurde von Profi-Astronomen auch nur annähernd versucht zu diskutieren.
Deine Bastellösungen nach dem Motto "funktioniert in jedem Fussballstadium" sind keine Vorschläge, die irgendwas mit der Realität zu tun haben.Korrektur: Ich habe vorgeschlagen, daß Ingenieure etwas entwickeln.
Da die Satelliten im Laufe einer Nacht einen erheblichen Teil des Himmels überstreichen sind komplizierte Computerprogramme nötigKorrektur: Das ist nicht kompliziert, das kann man sogar mit Excel lösen. Was Excel kann, kann nicht kompliziert sein. Man muss lediglich die Zeit in die Formel einbeziehen. Wenn Du Interesse hast, melde Dich per PN bei mir, ich kann dir gerne behilflich sein, die Formel zu benutzen.
die zusätzlich zu den vielen astronomischen und atmosphärischen RandbedingungenKorrektur: Wenn man > 10° über dem Horizont beobachtet, gibt es keine atmosphärischen Beeinflussungen mehr, welche >1° ausmachen. Und genauer muss man nicht sein, wenn man lediglich wissen möchte, welcher von 5 Sternen ist der beste zum Beobachten.
Insbesondere für kleinere Sternwarten ohne riesige Infrastruktur sind das erhebliche Umstellungen und Kostenfaktoren.Korrektur: Es ist für kleinere Sternwarten ist das nicht aufwändiger und auch nicht teurer wie für große. Es braucht nur eine einzige Software, die kann dann jede Sternenwarte dann benutzen. (Ich setze mal voraus, daß Sternenwarten Internetzugang und Computer bereits besitzen.)
We don't have a mandate to approve or reject any space activity of any sovereign government or of any Company.UN ist nicht verantwortlich. Für das Treiben der Unternehmen sind allein die Staaten zuständig, in denen diese ansässig sind.
.. space companys changing quickly. and we are trying to make sure that our regulations change with it. A Byzantine licensing and regulatory approval system could be a bottleneck that hurts consumers and innovators alike. [...] Our space agenda involves cutting red tape and giving green light
Korrektur: Das ist nicht kompliziert, das kann man sogar mit Excel lösen. Was Excel kann, kann nicht kompliziert sein. Man muss lediglich die Zeit in die Formel einbeziehen. Wenn Du Interesse hast, melde Dich per PN bei mir, ich kann dir gerne behilflich sein, die Formel zu benutzen.Kein Mensch redet davon, dass es zu kompliziert ist, auszurechnen, wann ein Satellit eine bestimmte Himmelsgegend überstreicht. Das gesamte Scheduling von Beobachtungen beinhaltet deutlich mehr als eine Excel-Tabelle einzulesen. Und fast jedes Teleskop hat eine eigene Steuersoftware auf einer Vielzahl von Betriebssystemen. Das mag man falsch finden (ist es auch), aber es gibt auch viele Teleskope für sehr spezielle Aufgaben. Es kostet viel Geld und Zeit, dies anzupassen. Abgesehen davon, dass man Aufnahmen eben nicht so einfach unterbrechen kann, ohne das Signal-zu-Rauschverhältnis zu verschlechtern.
Korrektur: Wenn man > 10° über dem Horizont beobachtet, gibt es keine atmosphärischen Beeinflussungen mehr, welche >1° ausmachen. Und genauer muss man nicht sein, wenn man lediglich wissen möchte, welcher von 5 Sternen ist der beste zum Beobachten.Ich rede nicht nur von er Refraktion. Im allgemeinen beobachtet man ein Objekt in möglichst großer Höhe über dem Horizont, wenn die Beobachtung nicht zeitkritisch ist. Und das schränkt die Wahl des Objektes auf einen Streifen entlang des Meridians und möglichst nah am Zenit ein. Einfach irgendwohin auszuweichen ist nicht sinnvoll.
Korrektur: Es ist für kleinere Sternwarten ist das nicht aufwändiger und auch nicht teurer wie für große. Es braucht nur eine einzige Software, die kann dann jede Sternenwarte dann benutzen. (Ich setze mal voraus, daß Sternenwarten Internetzugang und Computer bereits besitzen.)Wie gesagt, es geht nicht um die Berechnung. Die ist natürlich vergleichsweise einfach. Es geht um die Integration in bestehende Software. Es geht schon um einen großen Aufwand und hohe Kosten (die ich natürlich auch nicht so einfach beziffern kann).
(……)Es haben sich schon einige Experten mit dem Nutzen- und Kostenfaktor auseinander gesetzt. Auf den Bezug zu den Einnahmen oder Verluste in dem Bericht gehe ich nicht ein. Um eine korrekte Übersetzung zu posten, reichen meine laienhaften Kenntnisse nicht aus.
Ob der Nutzen der Satelliten wirklich so groß ist, wäre auch noch zu überprüfen. Für die meisten Bürger wären die Kosten viel zu hoch.
(…………)
UN ist nicht verantwortlich. Für das Treiben der Unternehmen sind allein die Staaten zuständig, in denen diese ansässig sind.
Abgesehen davon, dass man Aufnahmen eben nicht so einfach unterbrechen kann, ohne das Signal-zu-Rauschverhältnis zu verschlechtern.
die Teleskope schließen sich oft weltweit zusammen. Auch kleine Einheiten. Wie soll dann die Vermeidung mit den Leuchtspuren von Starlink erfolgen.?Ist die Frage ernst gemeint? Die Daten von verschiedenen Telektopen werden Digital zusammengerechnet, hier kann ich die Software für die digitale Berechnung anpassen.
Das ist alles nicht richtig was Du oben schreibst. Leider hast Du weder ausreichend Ahnung von heutigen astronomischen Forschungsbeobachtungen, noch von Ingenieurskunst, noch von Planung bei Großanlagen, noch von Bahnmechanik und TLE. Die Abweichung werden immer größer wenn man über 2 Wochen propagieren soll. Damit kann man nicht arbeiten. Wenn man so wie Du vorschlägst von allen Satelliten gleichzeitig >2° Abstand halten soll, dann bleibt wohl kein Fleckchen am Himmel übrig, welches auch noch über dem Horizont ist.TLE Daten sind nicht genau genug.Da muss ich leider widersprechen. Sie sind absolut genau genug zum rechnen. Wenn man am Ende ein Ergebnis bekommt, welches sagt, daß der dichteste Satellit 10° +/- 1° entfernt vom zu beobachtenden Stern entlang fliegt, dann weiß man, man kann ihn beobachten. Wenn man aber weiß, daß 10 Satelliten bis zu 1° +/- 1° dicht heran kommen, dann weiß man, man kann nicht beobachten. Diese Rechnung macht man 1 Stunde bevor man sich entscheidet, welchen Stern man beobachten möchte.
Ich denke, man sollte ein Ergebnis in Form von 10° mit einer Genauigkeit von +/- 1° nutzen aber man sollte nicht sagen "Geht nicht genau genug".Und die gelten nur solange der Satellit keine Maneuver durchführt. Das weiß aber nur der Betreiber.Das ist korrekt, Statistisch ist das aber gar nicht relevant. Denn wenn man am Ende 50.000 Objekte im All hat und davon 5 sich bewegen, (Die meisten Objekte sind eh tot oder halten Ihre Position, aber kaum ein Objekt ändert seinen Orbit) hat man 49.995 Stück richtig berechnet. Das ist eine Verbesserung um 99,99%.
Ich denke, man solle 99,99% Verbesserung machen und nicht sagen "Geht nicht falls einer seine Triebwerke nutzt".Es geht nicht wie auf der Autobahn, daß man im Verkehrsfunk hört wo Stau ist und sich dann eine Schleichweg sucht (wie 1000 andere auch).Genau das ist möglich. Man sucht sich 5 Sterne, welche man beobachten möchte. Man bekommt jetzt ab ca. 2 Wochen vorher die ersten Prognosen welcher der 5 Sterne der beste ist und welcher gar nicht wird. Wie man auf der Autobahn schaut wo man lang fährt, schaut man hier jeden weiteren Tag nach den verbesserten Prognosen, welchen der 5 Sterne man anschauen wird.Darüber hinaus kann man TLE -Daten brauchbar höchstens für wenige Tage vorhersagen (propagieren), für längere Zeiträume ist das Modell zu grob. Und mit wenigen Tagen Vorwarnung können Observatorien nicht planen.Kannst Du das erklären? Ich würde sagen, wenn man effizient arbeitet, kann man noch kurz bevor man anfängt das Teleskop auszurichten, sich umentscheiden, wohin sich das Teleskop ausrichtet. Dafür muss man nur effizient Arbeiten.
Natürlich sage ich nicht, daß das mit den heutigen Prozessen, welche ja vermutlich sei Jahrzenten unverändert da sind und seit Jahrzehnten gut funktionieren, möglich ist. Aber warum sollte man in der Astronomie nicht effizienter werden? Man muss immer beachten, daß wenn man effizienter arbeitet, man auch Geld spart. Geld, mit dem man weitere Verbesserungen umsetzen kann - Wo wie am Ende bei der Frage sind: Wer bezahlt das alles? Die Antwort ist dann: Eine Effizienzverbesserung bezahlt sich selber.Na wunderbar, dann kann es ja für die Konstellationen kein Problem sein, mit ihrer Effizienssteigerung die Probleme bei der erdgebundenen Beobachtung finanziell auszugleichen, z.B. durch Finanzierung entsprechend effizienter Gegenmaßnahmen. Auch hier sollte das Verursacherprinzip gelten. Hör endlich auf der Astronomie den Ball zuzuschieben. Die haben nichts anderes gemacht als bisher. Und die wichtigsten großen Observatorien wie z.B. ESO sind steuerfinanziert. Die Probleme jetzt kommen von den Satelliten-Konstellationen, und da hat derzeit SpaceX die meiste Beeinträchtigung geschaffen.
Ich habe in der Grafik die Anzahl der Datenpunkte reduziert. Immer wenn der neue Datenpunkt weniger als 0,7° und weniger als 0,07 Stunden vom vorherigen Datenpunkt entfernt ist, wird er nicht gezeichnet. Somit geht nichts verloren, was wichtig ist.
Die Grafik zeigt, wie weit in dieser Nacht die Starlinks vom Stern "Polaris" entfernt sind. (Standort:51° zu 9°) Man kann den Stern heute Nacht somit ohne Starlink-Gefahr fotografieren.
(https://images.raumfahrer.net/up071059.jpg)
Das ist doch eine Berechnung für das "Jetzt", also für 120 Starlinksatelliten gegenüber "Später" mehreren Tausend Satelliten von mindestens 3 Anbietern der Satellitenkommunikation.Das ist korrekt. Mit der Grafik möchte ich Zeigen, was mit Software möglich ist und ich möchte die Ist-Situation zeigen. Die Grafik ist keine Zukunftsprognose.
Gibt es um einen rückstrahlenden Satelliten der ja der Erde sehr nahe ist, einen "Ring" in dem man dann weniger "Licht" empfängtPhysikalisch gesehen dürfte man glaube ich nicht weniger Licht vom Stern bekommen, sondern das Streulicht ist lediglich heller. Unser Auge geht dann zu und daher sieht man dann weniger. Aber so ein Streulicht müsste nur entstehen können, wenn vorher schon viel Licht da war. Ich denke, dafür ist ein Satellit viel zu dunkel. Aber genau weiß ich das nicht. Das könnte ein Profi-Astronom sicher sofort beantworten.
Kann man , wenn man in solchen Augenblicken einen gewissen Teil des Himmels beobachten will, nicht durch ein Abkommen/eine vertragliche Absprache, es so regeln, dass die, in dem Bereich befindlichen Satelliten, ihre Sonnenkollektoren für eine Zeit lang, wegdrehen??Das wäre eine faire Kompromisslösung. Jedoch löst Starlink das Problem bereits zum Teil. Der Grund: Duesentrieb schrieb in dem Beitrag #157, daß man gerne nah am Zenit such. Nah am Zenit verdeckt der Starlink-Satellit seinen eigenen Solarkolletor für den Beobachter am Boden. (Der Satellit ist vorne, der Solarkollektor ist hinten). Natürlich ist das für Beobachtungen zwischen 30° und 60° Höhe auch bei den Starlinks relevant, daher wäre es eine faire Kompromisslösung im Bereich des Überstrahlen.
- Wenn die Sonne > -12° ist, wird keine Abstandslinie berechnet (In der Dämmerung wird keiner Fotos machen)
Das stimmt so nicht. Manche Beobachtungen werden dann (oder gerade! dann. Siehe: Sonnennahe Asteroiden).Meine Grafik zeigt die Situation, wenn man einen einzelnen Stern beobachtet und dafür ein Foto mit einem Feld von 30' mal 30' macht und das ganze dann macht, wenn es möglichst dunkel ist. Somit zeige ich nur eine Linie wenn die Sonne < -12° ist. Ich kann auch jeden anderen Stern verwenden, dann würde eine weitere Regel hinzu kommen, daß der Stern mindestens 45° über dem Horizont stehen muss.
ESO supports the development of regulatory frameworks that will ultimately ensure the harmonious coexistence of highly promising technological advancements in low Earth orbit with the conditions that enable humankind to continue its observation and understanding of the Universe.
Bruno Leibundgut von der Europäischen Südsternwarte (ESO) [..] „Wir wissen eigentlich gar nicht so genau, was das für die Astronomie bedeuten wird.“ Generell sind offenbar nicht alle astronomischen Beobachtungen nicht gleichermaßen betroffen: „Die meisten Teleskope haben ein verhältnismäßig kleines Gesichtsfeld, so dass sie nicht zu häufig von Starlink-Satelliten durchkreuzt werden sollten“, erläutert er. „Daher dürften vor allem für die großen Surveys davon betroffen sein, die größere Himmelsausschnitte beobachten.“ Wenn man die Satellitenbahnen kennt, könne man diese im Prinzip aber aus den Aufnahmen herausrechnen.
- Am wichtigsten: Verwende die vollständige Konstellation bzw am besten alle geplanten Konstellationen und nicht nur die bereits gestarteten Sats. Da du wohl auf TLEs zugreifst, ist der einfachste Weg, Fake-TLEs zusammenzubauen (Mit den existierenden als Grundlage)Ja, ich verwende die TLE-Daten zur Berechnung. Sich Fake-TLEs zu erstellen ist natürlich immer eine Möglichkeit, aber die Gefahr, daß es dann heißt "Ist ja eh Fake, wird bestimmt zu Gunsten gefaked sein" ist mir hier zu groß. Dazu kommt, daß sicher niemand wissen wird, wie die Konstellationen aussehen werden. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, daß SpaceX seine Konstellation anders fliegen darf als geplant. Das wird ganz sicher nicht die letzte Änderung gewesen sein.
Welcher Fehler ist bei TLEs zu erwarten und wie schnell steigt er durch die Propagation und darauf aufbauend, wie groß muss der Toleranzbereich sein, um zu einem bestimmten Zeitpunkt eine sichere Prognose zu machenMan kann TLEs auf verschiedene Arten berechnen. Ich verwende nur einfache Formeln. Es gibt z.B. das "SPG4 Modell", damit werden die Daten noch besser. Wenn man so etwas professionell macht, sollte man auf jeden Fall bessere Berechnungsmodelle verwenden.
Wie viel Prozent der möglichen Ziele am Himmel sind blockiert -> Wie viele Alternativen benötigt man?Genau das möchte ich mit den Grafiken zeigen. Oder herausfinden. Noch sind nur 120 Satelliten im All. Aber sobald es mehr werden, wird man anhand von LIVE-Daten genau diese Fragen beantworten können.
- Wenn ein Objekt zum einem Zeitpunkt blockiert wird, in welcher Periodizität wiederholt sich das -> Sind mehrstündige Messungen nach einer Störung durchführbar oder werden sie immer wieder gestört?
Cooper said that SpaceX would work quickly to reduce the brightness of its satellites, but didn’t give a specific timetable or state if other experimental satellites are in the works. In the meantime, the company will continue to launch the original design of Starlink satellites that are designed to be operational for five years, a plan that some astronomers at the meeting criticized.
“We don’t know yet if these mitigations are useful and effective,” she said. “We tend to work very quickly. We tend to test, learn and iterate.”
“We have not had to cajole SpaceX in any way. They’ve been very receptive and very proactive,” he [Jeff Hall, AAS Arbeitsgruppenvorsitzende] said. Those discussions, he said, initially focused on SpaceX’s Starlink deployment plans, but more recently have been more just “keeping in touch” as SpaceX prepared to launch its experimental DarkSat.
Hall added that it was premature to discuss regulations regarding satellite brightness.
Both astronomers and SpaceX said they hope, as an initial step to get the Starlink satellites dim enough to not be visible to the naked eye even in the darkest skies. The next step will be to figure out what else can be done to mitigate their effects on major observatories, specifically the Vera Rubin Observatory (formerly Large Synoptic Survey Telescope) under construction in Chile. Astronomers said that wide-field telescope was particularly threatened by Starlink and other megaconstellation satellites.
Hall said his AAS committee plans to start discussions with OneWeb later this month, shortly before the company begins full-scale deployment of its constellation. Six OneWeb demonstration satellites are currently in orbit, at altitudes higher than SpaceX. Seitzer said the satellites, at about eighth magnitude, are too dim to be seen by the naked eye, but pose in some cases greater concerns to professional astronomers than Starlink satellites because, at their altitudes, they may be visible all night during the summer, rather than just around sunset and sunrise.
...Heisst das, es gibt jetzt genau einen Starlink-Satelliten mit versuchsweise geänderten Reflektionseigenschaften?
- Der DarkSat von Starlink wird noch bis ende Februar brauchen um im Zielorbit anzukommen. ....
Heisst das, es gibt jetzt genau einen Starlink-Satelliten mit versuchsweise geänderten Reflektionseigenschaften?Kurzfassung: Ja.
Several factors contribute to their puzzling brightness, astronomers reported at the meeting. SpaceX says the position of the solar panels might have something to do with it: at lower elevations, before the orbit boost, the satellites’ panels are positioned like an open book to reduce drag. That temporary orientation could make them reflect more sunlight. The speed at which a satellite moves across a telescope’s field of view is also important — the slower it moves, the more brightness accumulates per pixel of imagery.Mehrere Faktoren tragen zu ihrer rätselhaften Helligkeit bei, berichteten Astronomen auf dem Treffen. Laut SpaceX hat die Position der Sonnenkollektoren möglicherweise etwas damit zu tun: In niedrigeren Lagen werden die Satelliten wie ein offenes Buch positioniert, um den Luftwiderstand zu verringern. Durch diese vorübergehende Ausrichtung könnten sie mehr Sonnenlicht reflektieren. Die Geschwindigkeit, mit der sich ein Satellit über das Sichtfeld eines Teleskops bewegt, ist ebenfalls wichtig. Je langsamer er sich bewegt, desto mehr Helligkeit entsteht pro Pixel Bild.
Twilight zoneBerechnungen legen nahe, dass die Starlink-Pfade die Astronomie in den Stunden um die Dämmerung und den Sonnenaufgang am stärksten beeinträchtigen. Dies ist ein besonderes Problem bei Beobachtungen, die in der Dämmerung durchgeführt werden müssen, z. B. bei der Suche nach erdnahen Asteroiden. Und in kurzen Sommernächten könnten die Satellitenspuren die ganze Nacht sichtbar sein.
Calculations suggest the Starlink trails will interfere with astronomy most significantly during the hours surrounding twilight and dawn. That’s a particular problem for observations that need to be made during twilight, such as searches for some near-Earth asteroids. And on short summer nights, the satellite trails could be visible all night long.
That leaves darkening as a leading option. With DarkSat, SpaceX engineers painted surfaces on the satellite that scatter light or reflect light diffusely, says Cooper. That could make them faint enough to be invisible to anyone looking up at a typical night sky — but almost certainly still visible to most astronomical research telescopes.Das lässt eine Verdunkelung als führende Option übrig. Mit DarkSat haben SpaceX-Ingenieure Oberflächen auf dem Satelliten gemalt, die Licht streuen oder diffus reflektieren, sagt Cooper. Das könnte sie so schwach erscheinen lassen, dass sie für jeden unsichtbar sind, der in einen typischen Nachthimmel schaut - aber für die meisten astronomischen Forschungsteleskope mit ziemlicher Sicherheit immer noch sichtbar.
The Starlink satellites are brighter than 99% of the existing satellites in orbit. #AAS235Die Starlink-Satelliten sind heller als 99% der vorhandenen Satelliten im Orbit. #AAS235
Concerning: @SpaceX is going to continue to launch the original bright satellites until they figure out how to effectively decrease the satellite brightness. #AAS235Bezüglich: @SpaceX wird die ursprünglichen hellen Satelliten weiter starten, bis sie herausfinden, wie die Satellitenhelligkeit effektiv verringert werden kann. #AAS235
In niedrigeren Lagen werden die Satelliten wie ein offenes Buch positioniert, um den Luftwiderstand zu verringern. Durch diese vorübergehende Ausrichtung könnten sie mehr Sonnenlicht reflektieren.Ist ja zum Glück nur vorübergehend. Wenn man überlegt, daß ein Satellit 2 Monate braucht um in den Orbit zu kommen und dort dann 72 Monate verbleibt, dann ist die Aufstiegszeit der Satelliten <3% der Lebensdauer.
ein Nachtrag, nur der Darksat hat eine abdunkelnde Beschichtung erhalten.
Ob diese Farbe auch auf die Solarpanel aufgebracht wurde ?, vermute ich mal eher nein.
Er hat die Nummer 1130.
Nicht ganz richtig.
Es wäre wohl JEDER von der FCC geprüfter Satellit(enstart) möglicherweise rechtswidrig, nicht nur die der Starlink Konstellation. Denn wenn eine Umweltprüfung hätte stattfinden müssen dann wohl bei jedem Satellit.
Es gibt noch keine Klage. Es gibt ja noch nicht einmal das Paper, denn dieses ist laut Spektrum der wissenschaften noch nicht Veröffentlicht.
Der zitierte Autor Ramon J. Ryan ist im Jurastudent im 2. Jahr an der Vanderbilt University.
Mal sehen ob jemand das Fass aufmacht, jeden US Satellitenstart (seit 1970) für rechtswidrig zu erklären..
Nun deutet eine – bislang noch nicht veröffentlichte – Studie im »Vanderbilt Journal of Entertainment and Technology Law« an, dass die für die Freisetzungserlaubnis zuständige US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) gegen geltendes Umweltrecht verstoßen haben könnteQuelle:
(…)
Ein neues Papier, das später in diesem Jahr im Vanderbilt Journal of Entertainment and Technology Law veröffentlicht werden soll(....)
Es gibt dieses Gesetz, das National Environmental Policy Act [NEPA], das die Bundesbehörden auffordert, ihre Handlungen genau zu überdenken. Die mangelnde Überprüfung dieser kommerziellen Satellitenprojekte durch die FCC verstößt gegen NEPA und wäre daher im einfachsten Sinne rechtswidrig.
Manche Behörden können allerdings einen kategorischen Ausschluss von NEPA beantragen, wenn sie glaubhaft versichern können, dass bestimmte Vorhaben überhaupt keinen Einfluss auf die Umwelt nehmen. Auf die FCC und von ihnen beaufsichtigte Weltraumprojekte treffe dies wohl zu, so »Scientific American«.Möglicherweise gibt es diese generelle Ausnahmeregelung derzeit noch. Dann wären die bisherigen Starts legal.
Doch Ryan denkt, dass diese generelle Ausnahmeregelung heute nicht mehr haltbar ist, da sie aus Zeiten stamme, in denen noch keine privaten Firmen groß angelegte Satellitenprogramme an den Start gebracht hätten. Die Autoren der Studie gehen deshalb davon aus, dass bei einer Klage die Ausschlussgenehmigung fallen dürfte
zur Zeit hat der STARLINK-1130 als DARKSAT die gleiche Helligkeit wie die anderen Satelliten.
Spektrum gibt ihre Auffassung des neuen, am 12.2. veröffentlichten IAU Statements [1] kund:
https://www.spektrum.de/news/megakonstellationen-von-satelliten-sind-besorgnis-erregend/1705616 (https://www.spektrum.de/news/megakonstellationen-von-satelliten-sind-besorgnis-erregend/1705616)
(…….)
Insgesamt wirkt der Artikel leider wieder etwas einseitig und alchimistisch.
[1] https://www.iau.org/news/pressreleases/detail/iau2001/ (https://www.iau.org/news/pressreleases/detail/iau2001/)
Oft wird angenommen, die „Herstellung“ von Gold und anderen Edelmetallen sei das einzige Ziel der Alchemisten gewesenQuelle:
Bezogen auf diese Zahl wären zwischen 1500 und ein paar tausend Satelliten jederzeit über dem Horizont zu sehen, je nach Breitengrad.
While there is large uncertainty about the future number of satellites, some simulations were conducted on the basis of a large sample of over 25 000 satellites from representative satellite constellations from different companies. With this sample, the number of satellites above the horizon at any given time would be between ~1500 and a few thousand, depending on the latitude. Most of these will appear very close to the horizon, only a few of them passing directly overhead; for instance, about 250 to 300 would have an elevation of more than 30 degrees over the horizon (i.e. where the sky is clear from obstructions, and where most of the astronomical observations are performed). The vast majority of these will be too faint to be visible to the naked eye
Wenn es Nacht wird – also die Sonne 18 Grad unter dem Horizont steht –, würden etwa 1000 leuchtende Satelliten am Himmel zu sehen sein. 160 stünden höher als 30 Grad.
When the Sun is 18 degrees below the horizon (i.e. when the night becomes dark), the number of illuminated satellites above the horizon would be around 1000 (with around 160 at elevations higher than 30 degrees). The numbers decrease further towards the middle of the night, when more satellites are in the Earth's shadow (e.g., no reflected sunlight)
In theory, the effects of the new satellites could be mitigated by accurately predicting their orbits and interrupting observations, when necessary, during their passage. Data processing could then be used to further “clean” the resulting images. However, the large number of trails could create significant and complicated overheads to the scheduling and operation of astronomical observations
Ist es wirklich nötig dazu so viel Platz zu verwenden? Eine inhaltliche Auseinandersetzung wäre mir lieber.
Es war ein Autokorrekturfehler. Mein Handy hat aus der Eingabe von alarmistisch ein alchemistisch gemacht.
https://www.duden.de/rechtschreibung/alarmistisch (https://www.duden.de/rechtschreibung/alarmistisch)
Ich finde den Artikel ins alarmistische tendierend, weil gerade in den zusammenfassenden Punkten primär die negativen Aspekte vom Starlink übernommen wurden.
(…….)
Ach, 30k Satelliten werden schon spürbar für viele diese Teleskope sein (heißt für mich: Datenverlust grob 1-10%)
" astronomische Beobachtungen ... unmöglich gemacht werden."
VS.
"<=30% der wide-field Aufnahmen während der Dämmerung des LSST (extrembeispiel beim field of view) werden betroffen sein (min. ein Strich auf einem riesigen Bild)"
[IAA Simulation]
okaaaay.... ::)
Nach der Argumentation wird es mir auch unmöglich das gesamte Internet zu nutzen, wenn manche streaming-Webseiten mir bei jedem 3. mal nervige Werbung anzeigen.
Hallo Zusammen,
(…...)
Wie war die treffende Aussage von Sensei:(….....)
Das sieht das LSST allerdings anders:
Ja …
Jetzt wurde Tony Tyson, Professor für Physik an der University of California in Davis und Chefwissenschaftler am Large Synoptic Survey Telescope (LSST) von Ian Sample interviewt. Die Forscher des LSST stellten an Hand von Simulationen fest, dass in einigen Szenarien fast jedes Bild, dass das Teleskop aufnimmt, mit mindestens einem hellen Streifen durch die vorbeiziehenden Satelliten beeinträchtigt wird.
Die größte Störung waren Beobachtungen in der Dämmerung, die für einige Bereiche der Astronomie von entscheidender Bedeutung sind.
Nach der Aussage von Tony Tyson ist die astronomische Dämmerung wirklich sehr, sehr dunkel, aber ungefähr 90% aller LSST-Aufnahmen weisen eine helle, gesättigte Spur auf. Im Sommer, um Mitternacht, werden laut der Simulation etwa 25% der Aufnahmen eine Spur haben. Das ist ein großer Schlag für die LSST-Beobachtung.
Die Störung wird sich auf die Bemühungen des Teleskops auswirken, die 96% des beobachtbaren Universums zu untersuchen, insbesondere die dunkle Energie, die die Expansion des Universums vorantreibt, und die dunkle Materie, die sich unsichtbar um Galaxien herum verbirgt. Die Suche nach potenziell zivilisationsbeendenden Asteroiden wird ebenfalls gestört werden.
Auch wenn die Satelliten in Betriebshöhe gebracht werden, können sie dennoch von Teleskopen gesehen werden.
Ein monatelanger Versuch, die Streifen durch Verarbeiten der Bilder zu entfernen, ist bisher gescheitert. Und obwohl es möglich ist, die Beobachtungen des Teleskops zu verschieben, um einer geringen Anzahl von Satelliten auszuweichen, kann es bei 50.000 nicht erfolgen.
Die Berechnungen von Tony Tyson gehen davon aus, dass das LSST schwerwiegender betroffen sein wird, als jedes andere bodengestützte Teleskop. Es ist besonders anfällig, da es mehrmals pro Woche den gesamten Himmel beobachtet. In einer einzigen Nacht werden 1.000 Aufnahmen gemacht, die jeweils ein Quadrat mit einer Breite von bis zu 40 Monden am Himmel abdecken. Insgesamt werden die Astronomen 30.000 Beobachtungen von 40.000.000 Objekten durchführen.
Quelle:
https://www.theguardian.com/science/2019/nov/22/not-cool-telescope-faces-interference-from-space-bound-satellites (https://www.theguardian.com/science/2019/nov/22/not-cool-telescope-faces-interference-from-space-bound-satellites)
(….........)
grüßt Gertrud
Hallo Sensei,
Bitte um Quellenangaben zu Deinen Aussagen.
Gruß Gertrud
For instance, in the case of modern fast wide-field surveys, like the ones to be carried out by the Rubin Observatory (formerly known as LSST), it is estimated that up to 30% of the 30-second images during twilight hours will be affected. Instruments with a smaller field of view would be less affected. In theory, the effects of the new satellites could be mitigated by accurately predicting their orbits and interrupting observations, when necessary, during their passage.
" astronomische Beobachtungen ... unmöglich gemacht werden."Ich bitte darum, unbedingt ins Kalkül zu ziehen, dass gleiche oder ähnliche Sachverhalte nicht automatisch die gleichen Folgen bei unterschiedlichen Nutzern bedeuten. Das gilt übrigens auch für Menschen. Die sind auch unterschiedlich. Ich persönlich finde "nervige Werbung" extrem störend, und zwar so, dass sie mich von einer sinnvollen Nutzung des Internets ausschließen kann. "Ungeschützte" Rechner führen mein Hirn schnell in einen (Pseudo)-Information-Overflow. Mir hilft, dass ich Rechner so konfigurieren kann, dass ich viel von dem Werbemüll gar nicht erst zu sehen kriege. Das bedeutet aber nicht, dass die Problemstellung gar nicht existiert oder bedeutungslos wäre ...
VS.
"<=30% der wide-field Aufnahmen während der Dämmerung des LSST (extrembeispiel beim field of view) werden betroffen sein (min. ein Strich auf einem riesigen Bild)"
[IAA Simulation]
okaaaay.... ::)
Nach der Argumentation wird es mir auch unmöglich das gesamte Internet zu nutzen, wenn manche streaming-Webseiten mir bei jedem 3. mal nervige Werbung anzeigen.
Is Darksat really darker?Ist Darksat wirklich dunkler?
On a video taken Saturday at astronomical twilight, it's one of the...brightest Starlinks. At final altitude (550 km) they reach mag 2.5!
We are still waiting for effective albedo reduction measures, and in the meantime the launches continue...
zur Zeit hat der STARLINK-1130 als DARKSAT die gleiche Helligkeit wie die anderen Satelliten.
Alles andere wäre Tritt in den Allerwertesten der Physik. Die Satelliten fliegen ja noch aktiv mit ihrem Triebwerk.
Hintergrund: Die Satelliten werden von der Rakete auf ca. 280 km Höhe ausgesetzt und sie müssen von dort aktiv auf 550 km Höhe fliegen. Aus aerodynamischen Gründen drehen sie Sich dafür so, daß die Atmosphäre möglichst wenig Angriffsfläche hat. Das bedeutet, sie drehen die Solarfläche zur Erde hin.
- Ein Satellit auf 280 km ist heller als ein Satellit auf 550 km.
- Ein Satellit, welcher seine große Seite zeigt ist heller als ein Satellit, welcher seine kleinste Seite zeigt.
Kannst Du mal genauere Angaben über die finale Ausrichtung machen und wie stark diese von der jetzigen Ausrichtung abweicht. Hast Du mehr als allgemeine Aussagen, dass dies so sei? Wo findet man diese Info?
Bitte ein Link!Einen Link habe ich keinen. Aber natürlich kann ich meine Aussagen mit einer Grafik untermauern. Folgend die Orbitdaten der Satelliten, welche um den Orbit von ca. 549,8 Kilometern herum pendeln(*). Wie stark sie pendeln(*) sieht man an der Grafik, jeden Tag sind andere Satelliten mal 200 Meter höher und mal 200 Meter tiefer.
Niemand behauptet, dass die fertig ausgerichtet sind, aber offenbar spekulierst Du nur, dass dies Einfluß auf die Helligkeit am Boden hat. Du hast offenbar keine Quelle! Dafür, dass Du Dir so sicher mit Deinen Aussagen warst, bin ich darüber sehr erstaunt.Kannst Du mal genauere Angaben über die finale Ausrichtung machen und wie stark diese von der jetzigen Ausrichtung abweicht. Hast Du mehr als allgemeine Aussagen, dass dies so sei? Wo findet man diese Info?
Du forderst leider unmögliches von mir. Wie soll ich Dir eine Quelle für etwas nennen, was es gar nicht gibt? Es geht nur anders herum: Wer sagen möchte, daß die Satelliten schon fertig ausgerichtet sind, der muss hierfür eine glaubwürdige Quelle bringen.
Bitte ein Link!Einen Link habe ich keinen. Aber natürlich kann ich meine Aussagen mit einer Grafik untermauern. Folgend die Orbitdaten der Satelliten, welche um den Orbit von ca. 549,8 Kilometern herum pendeln(*). Wie stark sie pendeln(*) sieht man an der Grafik, jeden Tag sind andere Satelliten mal 200 Meter höher und mal 200 Meter tiefer.
Ich hoffe, nach der Grafik möchte niemand mehr behaupten, daß die Satelliten welche in der Grafik bei 549,8 Kilometern pendeln(*) statt dessen absolut perfekt bei 550 Kilometern stabil sind. Und das werden sie ja sein müssen, wenn sie in Betrieb sind und dann ihre Position perfekt halten müssen für eine schnelle Internetverbindung.
Zum Thema Ausrichtung und Helligkeit. Die Quelle habe ich auch nicht parat, aber eine Erklärung, was da passiert.
In Betriebsstellung steht die Solarfläche senkrecht nach oben, ausgerichtet zur Sonne. Sie hat praktisch keinen Einfluß auf die Helligkeit des Satelliten in dieser Position. Solange der Satellit nicht in aktivem Betrieb ist, wird er anders ausgerichtet, auf minimale Bremsung durch die Restatmosphäre und ist viel heller, weil die Solarfläche sichtbar ist. Es geht also nicht um Höhe, sondern um Betriebsausrichtung.
Solange der dunklere Satellit nicht in Betriebsausrichtung ist, hat die neue Beschichtung praktisch keinen Einfluß auf die Helligkeit.
Ah ok, das heißt, man wird zum ersten mal sehen, ob die tolle Beschichtung was bringt, wenn genug Sats oben sind, um die Konstellation zu betreiben? Klasse!
Bisher war doch dieser eine beschichtete Sat nichts als PR. Man denkt sich einen tollen Namen aus, verkündet, wie sehr man an Astronomie interessiert ist und startet einen von 60 mal als Test. Und danach macht man munter weiter und startet wieder und wieder 60 normale Sats. Man muss ja erst das Ergebnis abwarten. Und wenn man dann mal irgendwann paar hundert oder gar tausend im Orbit hat, stellt man fest ob das was bringt oder nicht. Und eventuell testet man dann nochmal andere Arten der Verdunklung. Natürlich nur wieder bei einem einzelnen. Man will ja sicher gehen, dass man es richtig macht.
Ich finde es interessant zu beobachten, wie konservativ SpaceX in der Entwicklung auf einmal wird... Es wäre lustig, wenn es nicht so ernst wäre. Schon jetzt macht Starlink einen beachtlichen Teil der Objekte im LEO aus und außer ein paar Worten und PR hat die Firma keinerlei Rücksicht auf andere gezeigt. Es ist quasi das Uber Prinzip.
Genau das bezweifelt Herr Kresken.
Genau das bezweifelt Herr Kresken.
Der Herr Kresken kann bezweifeln was er will. Er könnte sich aber auch mal ein Bild des Satelliten ansehen. Es ist ziemlich klar erkennbar, daß die Solarpanels fix in einem Winkel von 90° auf dem Satelliten montiert sind, sobald sie aus der Startposition herausgefaltet sind. Es gibt auch 3 erkennbare Befestigungspunkte. Die einzige Möglichkeit, die Solarpanels anders zu orientieren, ist also Änderung der Lage des Satelliten im Raum. Wobei in Betriebsposition die Grundplatte parallel zur Erdoberfläche stehen muß.
Bisher war doch dieser eine beschichtete Sat nichts als PR. Man denkt sich einen tollen Namen aus, verkündet, wie sehr man an Astronomie interessiert ist und startet einen von 60 mal als Test. Und danach macht man munter weiter und startet wieder und wieder 60 normale Sats.
Was soll die Polemik?
Die Satelliten gehen in Betriebsposition, wenn sie ihren Platz im Orbit erreicht haben.
Wieso muss die Höhe denn perfekt stabil sein?
Die Polemik an deiner Aussage könnte sein, dass diese Sache "nichts als PR" sei.Tja, leider ist die Welt nicht einfach nur gut. Es hat durchaus schon Unternehmen gegeben, die einfach mal irgendwas behauptet haben, obwohl sie zum entsprechenden Zeitpunkt wissen mussten, dass ihre Einlassungen unzutreffend sind.
Denn dies Unterstellt SpaceX direkt der Lüge. Das unterstellt, dass dieser DarkSat kein wirklicher Testartikel sondern nur eine PR Phrase ist.
DAS müsste man erst einmal belegen - und dies zu belegen wäre selbst für die investigative Abteilung einer Zeitung nicht einfach.
Übrigens wäre es gut, wenn deine Zeitachse nicht nur einen einzelnen Strich hat, man kann nämlich nicht ablesen, auf welchen Zeitskalen die Änderungen sind
Die Polemik an deiner Aussage könnte sein, dass diese Sache "nichts als PR" sei.
Denn dies Unterstellt SpaceX direkt der Lüge. Das unterstellt, dass dieser DarkSat kein wirklicher Testartikel sondern nur eine PR Phrase ist.
DAS müsste man erst einmal belegen - und dies zu belegen wäre selbst für die investigative Abteilung einer Zeitung nicht einfach.
Also Duesentrieb, wenn man Fortschritt möchte, dann gibt es immer Konsequenzen. ....Ist das so? Für wen? Nach welchen Kriterien verteilt?
Wieso muss die Höhe denn perfekt stabil sein?
Kurzfassung: Die Satelliten müssen auf genau 550 Kilometern Höhe fliegen, damit es zu keiner Kollision kommt.
Langfassung:
Es werden voraussichtlich rund 360 Satelliten (Quelle: Formel 20*18) den ersten Basis-Betrieb von Starlink übernehmen. Später werden es 1584 Stück pro Orbit (Quelle: Formel 22*72), wenn man die Konstellation neu orientiert, oder es werden 1440 Stück pro Orbit (Quelle: Formel 20*72), wenn man die Konstellation nicht neu orientieren möchte. Diese Satelliten fliegen alle mit einer Inklination von 53,000 Grad. Das bedeutet, ihre Bahnen kreuzen sich gegenseitig. Die Satelliten fliegen dann im "Reißverschluss-System". Also erst kommt einer von links, dann einer von rechts, dann wieder einer von links, und so weiter.
Wenn jetzt aber die Satelliten alle unterschiedlich hoch fliegen würden, würden sie auch alle unterschiedlich schnell sein. Wenn sie aber alle unterschiedlich schnell wären, dann würden beim "Reißverschluss-System" irgendwann mal zwei Satelliten gleichzeitig da sein und es würde zu einer Kollision kommen.
Somit fliegen alle Satelliten bei genau 53,000° Inklination und bei genau 550,000 km Orbit und einer Bahnrundheit von 1,000. Damit sind alle Satelliten zu 100,000% gleich schnell. Und damit geht das "Reißverschluss-System" auf. Die Zahlen sind natürlich nur auf längere Zeit im Durchschnitt so genau. Kurzfristig wird jeder Satellit seine Bahn auch mal minimalst anpassen, um seine Positionsgenauigkeit zu verbessern.
Dazu kommt, daß Satelliten, welche ihren Slot oder ihre Bahn verschieben möchten, ihren Orbit anheben oder senken müssen. Diese Satelliten fliegen jetzt unterschiedlich schnell, sie machen also beim "Reißverschluss-System" nicht mit. Es ist also wichtig, hier so wenig Satelliten wie möglich zu haben damit man hier kein "Chaos" verursacht, sondern jeder Satellit in Ruhe so fliegen kann, wie er es für seine Bahn und seinen Slot braucht.
Denn dies Unterstellt SpaceX direkt der Lüge. Das unterstellt, dass dieser DarkSat kein wirklicher Testartikel sondern nur eine PR Phrase ist.Nein, das habe ich nicht unterstellt. Meine Aussage war nicht, dass die Oberfläche nichts bringt und SpaceX das weiß.
DAS müsste man erst einmal belegen - und dies zu belegen wäre selbst für die investigative Abteilung einer Zeitung nicht einfach.
(...) denn das benötigt sehr viel Treibstoff. Solange die Sats im Mittel in der richtigen Orbithöhe sind (bzw eigentlich Umlaufzeit), oszillieren sie zwar um ihre ideal Position, verlieren ihren Slot aber nicht.Das ist korrekt. Lassen wir uns überraschen, was SpaceX machen werden wird. Noch haben 0 Satelliten ihren finalen Orbit erreicht, noch wissen wir es alle nicht.
SpaceX muss an dieser Stelle nichts beweisen, denn es gibt kein "Muss" an dieser Stelle etwas zu tun (und wird ihn auch nicht geben). Wenn die Beschichtung nicht funktioniert, wird das Ursprungsplan trotzdem umgesetzt.
Es ist demnach rein optional für Sie einen Weg zu finden, das Problem klein zu halten. Es gibt demnach auch keinen Grund zu denken SpaceX würde sich eine Alibi Beschichtung einfallen lassen, das wäre rausgeworfenes Geld völlig ohne Nutzen. Man kann nicht mal mit einem PR Nutzen argumentieren, da der PR Nutzen bei einem nicht funktionieren nicht mehr vorhanden wäre, PR mäßig sogar die Aufmerksamkeit auf diesen Faktor legt. Es demnach schaden würde.
Also Duesentrieb, wenn man Fortschritt möchte, dann gibt es immer Konsequenzen.
@Duesentrieb: Denk mal an das Positive, wie schön die Astronomie wäre, wenn man Fotos über Satelliten im Weltall machen könnte. Denn mit Teleskopen im Weltall kann man ja die Nachteile ausgleichen. Daher meine Frage an Dich: Wie gut wäre es, wenn es möglich wäre, wenn Du über Teleskope im Weltall Deine Fotos machen könntest? Wie viele Vorteile würde es Dir erbringen, daß keine störende Atmosphäre mehr da wäre?
Laut https://www.reddit.com/r/Starlink/comments/f9704t/measurement_of_the_brightness_of_darksat_in_its/ (https://www.reddit.com/r/Starlink/comments/f9704t/measurement_of_the_brightness_of_darksat_in_its/) ist Starlink-1130 in der operationelle Konfiguration.
Die Schätzung ist, dass die Helligkeit bei ca 5,7 Magnituden liegt. Damit wäre "Darksat" nur etwa 2,5 - 4 lichtschwächer als die anderen Satelliten. Das wäre für die Astronomie nur ein sehr kleiner Trost. Für das bloße Auge wären die Satelliten nur unter optimalen Bedingungen noch zu sehen.
The reduction in magnitude I saw suggests that only a portion of the earth-facing base of Darksat has been coated in anything vaguely black. Changing the coating of the Ku and Ka-band antenna panels on that face is probably a bigger deal and will take longer to re-qualify. If the whole of that panel could be brought down to a few percent reflectivity another 2 optical magnitudes might be knocked off.
That assumes that the thermal issues others have mentioned on this thread can solved.
@Duesentrieb: Denk mal an das Positive, wie schön die Astronomie wäre, wenn man Fotos über Satelliten im Weltall machen könnte. Denn mit Teleskopen im Weltall kann man ja die Nachteile ausgleichen. Daher meine Frage an Dich: Wie gut wäre es, wenn es möglich wäre, wenn Du über Teleskope im Weltall Deine Fotos machen könntest? Wie viele Vorteile würde es Dir erbringen, daß keine störende Atmosphäre mehr da wäre?Soll ich jetzt lachen oder weinen? Seit wann helfen uns die Starlink-Satelliten (und um diese und ähnliche geht es hier) bei astronomischen Beobachtungen.
---Über solche Züge, wie es bei Starlink über einige Zeit zu sehen ist, berichtet niemand.
Gibt es eigentlich schon Beobachtungswerte für die scheinbare Helligheit der OneWeb Satelliten? Die müssten doch inzwischen auch schon im finalen Orbit sein?
Die ESO-Studie verwendet Vereinfachungen und Annahmen, um konservative Schätzungen der Auswirkungen zu erhalten, die in der Realität kleiner sein können als in der Studie berechnet.
...
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass große Teleskope wie das Very Large Telescope (VLT) der ESO und das kommende Extremely Large Telescope (ELT) der ESO von den in der Entwicklung befindlichen Konstellationen „mäßig beeinflusst“ werden. Der Effekt ist bei Langzeitbelichtungen (von etwa 1.000 s) stärker ausgeprägt, von denen bis zu 3% in der Dämmerung, der Zeit zwischen Morgengrauen und Sonnenaufgang und zwischen Sonnenuntergang und Abenddämmerung, zunichte gemacht werden könnten. Kürzere Belichtungen wären weniger stark betroffen, wobei weniger als 0,5% der Beobachtungen dieser Art beeinträchtigt würden. Beobachtungen zu anderen Zeiten während der Nacht wären ebenfalls weniger gefährdet, da sich die Satelliten im Schatten der Erde befinden und daher nicht beleuchtet werden. Je nach wissenschaftlichem Kontext könnten die Auswirkungen durch Änderungen der Betriebszeiten der ESO-Teleskope gemildert werden, obwohl diese Änderungen mit Kosten verbunden sind [2].
...
Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass der größte Einfluss auf Durchmusterungen von großen Feldern, insbesondere mit großen Teleskopen, erfolgen würde. Beispielsweise wären etwa 30% bis 50% der Aufnahmen mit dem Vera-C.-Rubin-Observatorium der US National Science Foundation (keine Einrichtung der ESO) „stark beeinträchtigt“, je nach Jahreszeit, Nachtzeit und den vereinfachenden Annahmen der Studie. Maßnahmen, die an den Teleskopen der ESO angewendet werden könnten, würden bei diesem Observatorium nicht funktionieren, obwohl andere Strategien aktiv erforscht werden.
...
Die Satellitenkonstellationen werden auch Auswirkungen auf Radio-, Millimeter- und Submillimeter-Observatorien haben, darunter das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) und das Atacama Pathfinder Experiment (APEX). Diese Auswirkungen werden in weiteren Studien berücksichtigt werden.
The probability that at least one of the individual exposures composing
that average is contaminated is of the order of 0.1% during civil
twilight. Overall, thermal IR observations are therefore not significantly affected by the emission of the satellites.
Overall, the effect therefore ranges from negligible to small
(10 mmag is about the limit of what can be measured from the
ground). The probability of these occultations occurring is small:
at worst, ∼ 10−4 of 10 s exposures affected, or about one 10 s
exposure every three nights of observation.
Zitat(...)
Musk: Starlink will have zero effect on astronomy; will take steps otherwise. Working with science community. Running a bunch of experiments, like painting phased-array antenna black and creating a “sunshade” to minimize reflections.
Der letzte Punkt ist...gewagt. Wahrscheinlich meint er, dass auf mittlerer bis weite Sicht die Astronomie nahezu nicht beeinträchtigt wird.
(...)
Immerhin sieht man hier, dass auch andere Maßnahmen erwogen werden. Und dass Sonnenschild ist wohl auch eine 'neue' vielversprechende Abdunklungsmethode.
Speaking at the 2020 Satellite Conference in Washington DC, Musk said he thought there was “zero” chance that Starlink would have any impact on astronomy, and SpaceX was taking steps to address some of the concerns from the astronomy community.
“I am confident that we will not cause any effect whatsoever in astronomical discoveries,” Musk said. “Zero. That’s my prediction. We’ll take corrective action if it’s above zero.”
Musk went on to add that SpaceX was “running a bunch of experiments to paint the phased array antenna black instead of white,” a possible reference to the so-called “darkened satellite” launched by the company earlier this year.
He also noted the company was working on a “sunshade” for the satellites, adding: “There are certain angles where you can get a reflection.
“We’re launching a sunshade, changing the color of the satellite… aesthetically this should not be an impact.”
der seit Anfang des Jahres im Orbit istSorry, aber ich bezweifle ernsthaft, dass der Satellit schon auf seiner geplanten Position und vor allem schon für den Kommunikationsbetrieb ausgerichtet ist.
Hervorhebung von mir - Starke Worte. Wie viele Satelliten werden sich im Regelbetrieb regelmäßig im Aufstieg oder im Deorbiting befinden? Wie sind sie dabei ausgerichtet? (Nicht zur Kommunikation im Betriebsnetz ...). Schon deswegen sind die Messungen nicht sinnlos.Zitatder seit Anfang des Jahres im Orbit istSorry, aber ich bezweifle ernsthaft, dass der Satellit schon auf seiner geplanten Position und vor allem schon für den Kommunikationsbetrieb ausgerichtet ist.
Daher sind die Messungen vollkommen sinnlos, da man nicht die Helligkeit der Beschichtung, sondern die Helligkeit der nicht ausgerichteten Solarzellen misst.
Wie viele Satelliten werden sich im Regelbetrieb regelmäßig im Aufstieg oder im Deorbiting befinden? Wie sind sie dabei ausgerichtet?
Wie viele Satelliten werden sich im Regelbetrieb regelmäßig im Aufstieg oder im Deorbiting befinden?
Wie sind sie dabei ausgerichtet?- Aufstieg: In Flugposition
Schon deswegen sind die Messungen nicht sinnlos.
Liegt es am medium (Twitter) oder warum müssen diese Meldungen immer so plakativ sein? ...Nebenschauplatz ! In dem Tweet wird explizit auf die Originalveröffentlichung verwiesen. Dort wird ausdrücklich die Helligkeit zweier Starlink-Satelliten in vergleichbaren Orbits (= noch nicht den Endorbits) gemessen. Der von SpaceX mit einer besonderen Beschichtung versehenen Starlink 1130 (DarkSat) wird verglichen mit Starlink 1113 (mit Standard-Oberflächen). Beide Sats haben also die gleiche Orientierung - auch wenn es noch nicht die endgültige Betriebsorientierung ist.
“If we could make those particular spacecraft, the Starlinks, darker by 10 to 20 times, it may remove many of these artifacts,” he said. “It won’t remove the main trail — it will always be there — but it would remove the artifacts so that we might be able to get the science out of the data.”Zumindest für sein Observatorium bräuchte er eine 10-20fache Reduktion, um die Artefakte auf den Aufnahmen zu verhindern.
“This is a continuing experiment,” Tyson said of the DarkSat observations, noting that measurements of its brightness were taken just the night before. The data from the small Chilean telescope analyzed in the arXiv preprint came primarily from a single night of observations in early March after DarkSat reached its operational orbit.Die Beobachtungen aus diesem Paper kommen von einer einzelnen Nacht. Die Ergebnisse sind also noch vorläufig und müssen weiter validiert werden.
Tyson, though, emphasized the cooperation between SpaceX and the astronomy community to reduce the brightness of future Starlink satellites. “We’ve had a really delightful collaboration going now for a couple months with SpaceX engineers,” he said. “There are a lot of ideas on the table for darkening their satellites. This is just the first.”Die Zusammenarbeit mit SpaceX laufe seit einigen Monaten wundervoll und es gibt eine ganze Reihe weiterer Ideen um diese Sats weiter abzudunkeln.
Ganz ehrlich? Verstehe ich überhaupt nicht. Man könnte "Bodenmessungen der Helligkeit des dunkler beschichteten Starlink-Satelliten" mit Messungen unbeschichteter Satelliten im gleichen Flugregime vergleichen.Schon deswegen sind die Messungen nicht sinnlos.
Ich war vielleicht etwas unpräzise.
Daher sind die Bodenmessungen der Helligkeit des dunkler beschichteten Starlink-Satelliten vollkommen sinnlos.
Da die Messungen keinerlei Aussagekraft darüber haben, ob die dunklere Beschichtung wirkt.
Ich bin mal gespannt, ob wir so ein Foto bekommen werden, vom ersten Satelliten, welcher in den Betriebsmodus wechselt.
Denn diese Ausrichtung ist auch für den Betrieb optimal.
allein die Tatsache, dass die Satelliten, die noch nicht in dem angeblich dunkleren Betriebsmodus sind auf dem Weg Monate brauchen
Thanks! We are taking some key steps to reduce satellite brightness btw. Should be much less noticeable during orbit raise by changing solar panel angle & all sats get sunshades starting with launch 9.
:Dfür den ;D heute morgen.
Musste drei mal überlegen warum die Satelliten fackeln sollen - bis mir auffiel das es die direkte Übersetzung von flare ist.
"aufläuchten/auflodern" wäre hier wohl passender - wenn man denn diesen Anglizismus denn übersetzen muss.
Fundiert und recht Umfassend, leider immer noch mit einem negativen Unterton/Bias.
( "Auf lange Sicht wird die Vermüllung des Himmels wohl nicht aufzuhalten sein." [Müllproblem wurde bez. Starlink noch gar nicht angesprochen], "Die Anhänger von Elon Musk betonen immer das hehre Ziel, dass das Starlink-System 5G und Internet für alle Menschen auf der Welt verfügbar machen werde, und da müsse die Astronomie halt zurückstecken." [1. "Anhänger" :-\ , 2. Selbst hier im Starlink-Thread ist das eher eine Minderheitenmeinung. Man will natürlich im ersten Anlauf dort hin, wo Geld zu holen ist.]).
Hatte gar nicht mitbekommen, dass SpaceX dem Thema auf ihrer Website einen ganzen neuen Abschnitt widmet. Gut zu wissen :)
https://www.spacex.com/updates/starlink-update-04-28-2020/ (https://www.spacex.com/updates/starlink-update-04-28-2020/)
In addition, the specific theme of the mega-satellites will be included in the Programme of the IAU/UNOOSA/IAC Conference Dark and Quiet Skies for Science and Society, which will be held in Santa Cruz de La Palma, Canary Islands, Spain, on 5–8 October 2020.
Ein guter Professor, wenn er es mit Hubble auf 549x545 km Höhe schafft, einen Satelliten auf 550x550 km zu fotografieren.
Eigentlich müsse es ja nur gehen, wenn man Hubble auf genau 90° dreht. Aber dann sieht man halt alle Satelliten die es gibt. Daher dürfte das eine extrem schlechte Position sein für Hubble.
@stillesWasser: Okay, wenn meine kritischen Rückfragen unerwünscht sind und meine Fragen nach Informationen ignoriert werden: Ich gebe auf. Ich höre auf, hier die Offensichtlichkeiten zu Hinterfragen.
>> Da sehe ich nicht, wo eine Grundlage für Diskussionen sein soll...
Ich möchte keine Diskussion. Ich möchte Wach rütteln.
Nur mal ein ganz keines Beispiel: Schaue mal, was in dem Text unten rechts im Foto auf Twitter steht, von dem Link, den Düsentrieb postet hat. Da steht "STACKED DATA". Das heißt, man hat so viele Fotos übereinander gelegt, bis etwas schlechtes dabei heraus kommt. Das ist gar keine "Gestörte Langzeitaufnahme", wie man vermuten könnte. Das sind einfach nur ganz viele Fotos übereinander. Vielleicht sind es 999 gute Fotos und nur 1 schlechtes? Niemand weiß es. Es könnten auch nur 9 gute und 1 schlechtes sein.
So sehen "andere" Bilder von Hubble aus, also wenn man nur die guten Fotos benutzt und die schlechten verwirft. Nur mal als Vergleich: https://www.mdr.de/wissen/schmetterling-schildwanze-planetare-nebel-hubble-100.html (https://www.mdr.de/wissen/schmetterling-schildwanze-planetare-nebel-hubble-100.html)
Da Du schon mehrfach anerkannte Wissenschaftler und Astronomen grundlos angegangen bist, Bitte ich dich in Zukunft erst nachzuforschen, wen du da einer absichtlichen Veränderung oder auch Fälschung unterstellst.
Vorschlag zur Güte: Kannst Du ein Beitrag öffnen mit dem Titel "Satellitenspuren gezielt ablichten" und dort alle Beiträge rein kopieren, wo es um das gezielte Zeigen von Satellitenspuren geht? So daß in diesem Thread wirklich nur noch "echte Beeinträchtigungen" sind? (Meine danach nicht mehr passenden Beiträge darfst Du dann auch ruhig entfernen).
The report offers two main findings. The first is that LEOsats disproportionately affect science programs that require twilight observations, such as searches for Earth-threatening asteroids and comets, outer solar system objects, and visible-light counterparts of fleeting gravitational-wave sources. During twilight the Sun is below the horizon for observers on the ground, but not for satellites hundreds of kilometers overhead, which are still illuminated. As long as satellites remain below 600 kilometers (not quite 400 miles), their interference with astronomical observations is somewhat limited during the night’s darkest hours. But satellites at higher altitudes, such as the constellation planned by OneWeb that will orbit at 1,200 kilometers (about 750 miles), may be visible all night long during summer and for much of the night in other seasons. These constellations could have serious negative consequences for many research programs at the world’s premier optical observatories. Depending on their altitude and brightness, constellation satellites could also spoil starry nights for amateur astronomers, astrophotographers, and other nature enthusiasts.
The report’s second finding is that there are at least six ways to mitigate harm to astronomy from large satellite constellations:
1. Launch fewer or no LEOsats. However impractical or unlikely, this is the only option identified that can achieve zero astronomical impact.
2. Deploy satellites at orbital altitudes no higher than ~600 km.
3. Darken satellites or use sunshades to shadow their reflective surfaces.
4. Control each satellite's orientation in space to reflect less sunlight to Earth.
5. Minimize or eventually be able to eliminate the effect of satellite trails during the processing of astronomical images.
6. Make more accurate orbital information available for satellites so that observers can avoid pointing telescopes at them.
Für adaptive Optiken, mit deren Hilfe die atmosphärischen Turbulenzen korrigiert werden, schießen Sternwarten mit Lasern bis zu vier Laserstrahlen in den Himmel. Dabei müssen sie darauf achten, dass sich in der Nähe der Laser-Pointings kein Satellit befindet.
Es befindet sich innerhalb des Frequenzbereichs, der von den Band 5b-Empfängern des SKA-Mid beobachtet wird, und grenzt unmittelbar an ein international geschütztes Radioastronomieband 2 an.
Es befindet sich innerhalb des Frequenzbereichs, der von den Band 5b-Empfängern des SKA-Mid beobachtet wird, und grenzt unmittelbar an ein international geschütztes Radioastronomieband 2 an.
Verstehe ich das richtig, dass das Band 5B für Satelliten zugeordnet ist und vom geschützten Radioastronomieband 2 abweicht, auf dem kein Satellit funkt?
Nach einem langen Wettkampf zwischen den beiden Standorten fiel die Entscheidung am 25. Mai 2012 auf eine Kompromisslösung: Der überwiegende Teil der Parabolantennen, Antennen für die Phasen 1 und 2 sowie der SKA-mid Array für Phase 2 wird in Südafrika gebaut.Quelle:
Sehr traurig das SchweigenWer lesen kann, ist ... naja lassen wir es mal mit dem Spruch. SpaceX äußert sich regelmäßig und gibt Verbesserungen bekannt. Einfach mal nach oben Scrollen. Vielleicht auch die ersten 12 Seiten lesen, da steht sehr viel.
Da dies Kosten für die Forschungsgemeinschaft sind, die von kommerziellen Unternehmen verursacht werden, wurde nachgefragt, ob jemand darüber nachgedacht hätte, dies zu mildern. Es herrschte buchstäblich Stille bei den Vertretern der Unternehmen.
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Tony Tyson von dem @VrubinObs erinnerte daran, dass bei dieser Helligkeit ein Satellit 40 Millionen Mal heller ist als eine typische Galaxie in der Umfrage.
Das Vorhandensein von Tausenden von Satelliten bei dieser Helligkeit auszugleichen, hilft wahrscheinlich keine clevere Programmierung oder statistische Tricks, obwohl sie vermutlich etwas helfen könnten. Es bedeutet, die Umfrage länger durchzuführen, um die gleiche wissenschaftliche Rendite zu erzielen.
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die Vereinten Nationen veranstalten zusammen mit der Internationalen Astronomischen Vereinigung (IAU) eine virtuelle Konferenz zum Thema '"Dark and Quiet Skies for Science and Society". Die Konferenz findet vom 5.-9. Oktober 2020 statt. Man muss sich allerdings bis zum 30.9. anmelden (und auch begründen, warum man an der Veranstaltung teilnehmen möchte):
http://research.iac.es/congreso/quietdarksky2020 (http://research.iac.es/congreso/quietdarksky2020)
Hugh Lews: "Low Earth Orbit (~300-400 km) satellite constellations like #Starlink have low long term impact in terms of space sustainability, as they reentry very quickly, leaving the orbits clean again. That is not the case of #OneWeb like satellites"
Die UNO hat keine Befugnis, Starts zu regulieren. Denkbar ist jedoch, dass die Vertreterinnen und Vertreter Nationen zusammenbringen, um internationale Normen zu etablieren. Diese wiederum würden Satellitenbetreiber ermutigen, die Auswirkungen ihrer Megastellungen auf die Astronomie zu berücksichtigen und zu mildern.https://www.spektrum.de/news/debatte-ueber-megakonstellationen-satelliten-am-nachthimmel/1897651 (https://www.spektrum.de/news/debatte-ueber-megakonstellationen-satelliten-am-nachthimmel/1897651)
Delegationen aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Japan schlugen vor, dass der Unterausschuss das Thema Satellitenkonstellationen weiterhin als regulären Punkt auf der Tagesordnung seiner Sitzungen behandeln sollte. Die Delegierten aus China und Russland lehnten dies jedoch ab und sagten, sie bräuchten mehr Zeit, um das Thema zu untersuchen.
In der Zwischenzeit arbeiten die Astronomen an weiteren Lösungen für das Problem. Dazu gehören die Entwicklung von Datenbanken mit Satellitenpositionen, um vorherzusagen, wann Satelliten vorbeiziehen – so dass Teleskope diesen Teil des Himmels vorübergehend meiden können –, und Software, um Satellitenspuren aus den Bildern zu entfernen.
Wurde in dem Thread die Idee besprochen, wie man die "kontaminierten" Aufnahmen aus dem Summenbild löscht?
In many cases, the trails can be removed by stacking multiple images, although some science programmes preclude that. And because some of the satellites are actually pretty close to HST, they're sometimes out of focus, making big, fat trails covering a lot of the image.
Erkenntnis oder Hoffnung?
Heute filtert schon die einfachste Fotosoftware kleine Störungen in Fotos automatisch heraus. Wenn in der Astronomie moderne Handgeschriebene Software von absoluten Profis programmiert und eingesetzt wird, sollte dies eine recht einfache zu lösende Aufgabe sein. Zumal man in der Sternenbeobachtung auf Langzeitbelichtung setzt und hier keine Verschlusszeiten vom 50 m/sek zum Einsatz kommen.
Mit den Störeinflüssen der Atmosphäre hat es auch funktioniert, so dass das VLT mittlerweile besserer Aufnahmen machen kann als Hubble ohne Atmophärenstörungen.Beim VLT wird der Störeinflluss aber aktiv korrigiert, also es wird ein Laser benutzt, um während der Aufnahme die Störung zu analysieren und so ausgleichen zu können.
wie ist das denn allgemein bei den Detektoren an Teleskopen mit Sättigung?
Der Auftrag der ESO zum Schutz unseres dunklen und ruhigen Nachthimmels.
Im Jahr 2022 reichte die Arbeitsgruppe ein Papier bei COPUOS ein, das auf der 59. Sitzung des COPUOS-Unterausschusses für Wissenschaft und Technik diskutiert wurde. Dies war das erste Mal, dass der dunkle und stille Nachthimmel als offizieller Tagesordnungspunkt bei den Vereinten Nationen eingebracht wurde.
Es liegt (...) im Interesse der gesamten internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft, die weltweiten astronomischen Beobachtungsmöglichkeiten vor nachteiligen und erheblich störenden und schädlichen künstlichen Eingriffen zu schützen." UN COPUOS Papier über den Schutz des dunklen und ruhigen Nachthimmels, 2022
Eine zunehmende Anzahl von Satelliten wird über allen Observatorien zu erkennen sein. Dies wird sich bei Weitwinkelaufnahmen in der Dämmerung – zwischen Morgengrauen und Sonnenaufgang oder zwischen Sonnenuntergang und vollständiger Dunkelheit – deutlich bemerkbar machen.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Teleskope wie das Very Large Telescope (VLT) der ESO und das künftige Extremely Large Telescope (ELT), beide in der chilenischen Atacama-Wüste, durch diese Satelliten „mäßig beeinträchtigt“ werden. Eine neuere Studie, die auf der früheren Analyse aufbaut und 2022 veröffentlicht wurde, ergänzte diese Ergebnisse.
Die Auswirkungen sind bei langen Belichtungszeiten ausgeprägter und bis zu 3 % der Aufnahmen während der Dämmerung werden dadurch unbrauchbar gemacht. Die Studie ergab auch, dass sich die neuen Satellitenkonstellationen am stärksten auf Großfelddurchmusterungen durch Teleskope wie dem Vera C. Rubin Observatory der US National Science Foundation (keine ESO-Einrichtung) auswirken werden, wobei bis zu 30 – 50 % der in der Dämmerungszeit durchgeführten Aufnahmen „ernsthaft beeinträchtigt“ sein werden.
Satelliten in erdnahen Umlaufbahnen.
Im Kampf um den Schutz des Nachthimmels zeichnet sich eine neue Bedrohung ab: die große Zahl von Satelliten, die in erdnahe Umlaufbahnen gebracht werden. In den kommenden zehn Jahren könnten bis zu 100.000 Satelliten von Unternehmen wie SpaceX, Amazon und OneWeb in solche Umlaufbahnen platziert werden.
Satellitentype | Mag | Area m² |
Starlink Gen 2 Mini | 7,87 | 116,0 |
Starlink Gen 1 VisorSat | 7,00 | 26,3 |
Starlink Gen 1 Post-VisorSat | 6,34 | 26,3 |
Starlink Gen 1 Original | 6,08 | 26,3 |
...Wieso muss sich die Kamera bewegt haben? Die Belichtungszeit vieler Einzelframes war ausreichend kurz, um die Strichspuren der Sats zu unterbrechen, und es kann da durchaus sein, dass ein paar Frames einfach das Gebäude und den Sternenhimmel festhielten und dafür entsprechend konfiguriert waren. Stacking ist in der Astrofotografie ein völlig gängiges und inho legitimes Verfahren. Und das Bild eine gute Demonstration der sich am Nachthimmel kumulierenden Lichtverschmutzung und Störung astronomischer Tätigkeit durch ein imho unnötig ungehindertes Wachstum der Zahl von unbemenschten Raumfahrzeugen auf Erdorbits.
Meiner Meinung nach, stimmt etwas an dem Bild nicht! Das Haus ist scharf abgebildet, die Kamera kann sich also nicht bewegt haben. Die Sterne sind rund (die Erde dreht sich, und die Sterne würden als Striche erscheinen). Die Kamera MUSS! sich also bewegt haben. In den Satellitenspuren sind regelmäßige Lücken. ...