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  • Starship-F13 (20/40), Starbase, 00:45 MESZ: 25. Juli 2026

Starship Flug 13 (B20/S40)

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #400 am: Heute um 11:24:43 »
20000 Seemeilen abschleppen bis Starbase!😃

Durch den Panama-Kanal waere es zwar kuerzer -- aber es ist unwahrscheinlich, dass die Kanalverwaltung das Wrack S40 durchliesse (aber bis dahin ist das Methan und der Sauerstoff laengst entwichen)
HLS oder BM-MK-2? Das Rennen um die Mondlandung ist im vollen Gange - Ausgang immer noch ungewiss.

Mondraketen im Wettstreit: SLS, CZ-10 und Soyuz-5 Super Heavy (Yenisei) -- es ist spannend wie nie zuvor

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #401 am: Heute um 11:30:22 »
SpaceSil
Naja, man kann da jetzt natürlich sehr viel herauslesen und hineindeuten.
(wie du ja auch schon schreibst, "kann man interpretieren wie man mag")
Könnte genauso gut heißen: "Endlich haben wir jetzt gesehen, daß es so nun wirklich nicht geht, da immer noch zu viele Kacheln kaputt gehen und dabei waren wir noch nichtmal im Orbit. Da müssen wir uns jetzt wohl tatsächlich was ganz anderes ausdenken."

Aber auch ich denke, daß sie jetzt endlich auf dem richtigen Weg sind und die Hitzeschilde der nächsten Schiffe immer besser werden. Zwar noch nicht S41/42, denn die sind ja schon weitgehend fertig, aber dann spätestens nächstes Jahr.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #402 am: Heute um 12:42:18 »
Hier im Video ist der Start jetzt wirklich aus sehr vielen Blickwinkeln zu sehen, die von Hugo und James postulierte Anomalie bei den zentralen Triebwerken in den ersten Sekunden hab ich allerdings nirgends gesehen. Übersehe ich da was?
Du meinst "T+0:00:16 - Man sieht wie bei den inneren drei Triebwerken vom Booster Rauch/Dampf austritt."? Finde ich auch nicht.
Aber, bei Minute 4:30 ist eine Art gelbe Stichflamme im Zentrum der Booster-Raptoren zu sehen; auch danach arbeiten alle Raptoren sowohl nach Telemetrie wie auch optisch einwandfrei weiter.



Wissen wir eigentlich, ob der Booster sein Zielgebiet erreicht hat und nur nicht bremsen konnte, oder hat der ja offenbar zu kurze Boostback auch bewirkt hat, dass der Booster weit draußen auf dem Meer eingeschlagen ist? Die Bilder vom Einschlag wirken so, als wäre es deutlich weiter weg als früher, kann aber auch am Dunst liegen.
Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #403 am: Heute um 13:10:10 »
Wissen wir eigentlich, ob der Booster sein Zielgebiet erreicht hat und nur nicht bremsen konnte, oder hat der ja offenbar zu kurze Boostback auch bewirkt hat, dass der Booster weit draußen auf dem Meer eingeschlagen ist?
Ja, wissen "wir"... :
in "this week in spaveflight" wurde es ausdrücklich gesagt, weit draußen eingeschlagen.

Ab 7:00
Wenn man alle neuen News lesen und sehen will, bevor man hier was schreibt, kommt man zu nichts  ;)

Nachtrag: Die letzten Bilder aus Boostersicht mit Blick zurück zum Startbereich sahen für mich so aus, als als würde der Booster deutlich südlich runterkommen - doch nicht wieder in mexikanischen Gewässern?
Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #404 am: Heute um 13:47:15 »
Wichtig ist dabei, daß der Booster noch im geplanten Zielgebiet gewassert hat, denn sonst wäre es wieder ein Fall für die FAA.
Auch nicht weiter schlimm, aber halt ärgerlicher Papierkram.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #405 am: Heute um 15:29:58 »
Und hier noch die Analyse von Scott Manley:


Er wirft noch eine interessante Frage auf:
Wie konnten die Ship-Kameras nach der Wasserung noch senden, wenn doch die Starlink-Antennen auf der Oberseite sind, also unter Wasser?

Sowie Rückblick  / Analyse von WAI:


Bei 11:15, T+00:50 sieht er, wie sich wahrscheinlich einige der an der Unterseite der rechten hinteren Flap  angebrachten Kacheln verabschieden, als Teil des ja beabsichtigen Kachel-Streßtest durch höheren MaxQ.

Bei 12:45 nochmal sehr viel deutlicher der "Schluckauf" im zentralen Raptorbereich.
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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #406 am: Heute um 15:31:34 »
Wichtig ist dabei, daß der Booster noch im geplanten Zielgebiet gewassert hat, denn sonst wäre es wieder ein Fall für die FAA.
Auch nicht weiter schlimm, aber halt ärgerlicher Papierkram.

Sehr unguenstig waere wenn der Booster auf Kuba aufschluege. Dann waeren die diplomatischen Verhaeltnisse noch schlechter
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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #407 am: Heute um 16:22:06 »
Ich habe mir mal die Flugdaten angeschaut, speziell die Beschleunigung.
Mittlerweile gibt es im NSF-Forum eine ähnliche Analyse,
auch mit dem gewünschten direkten Vergleich zu Flug 12.

https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?topic=65442.msg2809288#msg2809288

Hervorhebungen von mir:
Ship: "Die Flüge verliefen weitgehend ähnlich, mit Ausnahme des FT-13-Flugs mit einem einzigen SL-Raptor-Neustart, bei dem eine Beschleunigung von 0,83 g senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor auftrat, was sich jedoch kaum auf die Umlaufbahnparameter auswirkte."
Sollte ja auch suborbital bleiben und an gleicher Stelle wassern.

"Die zweite Grafik zeigt die Startphase. Die Schubphase des FT-13 war 4 s kürzer, was hauptsächlich auf eine geringere Drosselung bei MaxQ zurückzuführen war. Etwa 35 s nach der Trennung verlor das FT-12-Raumschiff für den Rest seines Fluges den Schub, während das FT-13-Raumschiff ihn aufrechterhalten konnte. Dies ging so weit, dass die zweite Zündung des FT-13 um 64 s kürzer ausfiel. Beide Unterschiede hätten die Schwerkraftverluste für das FT-13 erheblich reduziert."

"Die dritte Grafik zeigt ausschließlich die Startphase, wobei der berechnete dynamische Druck in Grün dargestellt ist. Was ich an dieser Grafik am interessantesten finde, ist, dass sie verdeutlicht, dass der FT-12-Drosselkegel ausdrücklich darauf ausgelegt wurde, den dynamischen Druck auf einen relativ konstanten Wert von etwa 29 kPa zu begrenzen. Beim FT-13 wurde der Grenzwert auf etwa 38 kPa angehoben, was über den typischen 34 kPa eines F9-Starlink-Starts liegt und im Vergleich zum 5,2 m großen Durchmesser der F9-Raketenverkleidung das Dreifache der Kraft darstellt, verteilt auf den 9 m großen Durchmesser des Starship."

Ich würde die 3. Grafik gern direkt einbinden, aber irgendwie geht das bei NSF-Grafiken nicht, die werden dynamisch nachgeladen und entweder öffnet sich wieder der Beitrag, oder mein Browser versucht einen Download zu machen.
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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #408 am: Heute um 16:57:19 »
Wie konnten die Ship-Kameras nach der Wasserung noch senden, wenn doch die Starlink-Antennen auf der Oberseite sind, also unter Wasser?
Muss mir schon wieder selbst antworten: Im neuesten Starbase Weekly von RGV kam genau diese Frage auf, und die Kommentatoren sagten, dass die Antennen, die an den Fangpunkten im Bereich des Hitzeschild sind, über der Wasserlinie liegen. Bei 2h45.
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