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  • Starship-F13 (20/40), Starbase, 00:45 MESZ: 25. Juli 2026

Starship Flug 13 (B20/S40)

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Offline RonB

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #350 am: Heute um 08:18:32 »
Das Video von Start und Boosterlandung ...



... und von der Starship Wasserung.

Es recht zu machen jedermann ist eine Kunst die keiner kann.

Offline Steffen

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #351 am: Heute um 08:33:02 »
Elon Musk kündigt den Fangversuch des Schiffs beim nächsten Flug an:

Zitat
@elonmusk

Unless we discover problems after mission data review, SpaceX will attempt to catch the ship with the tower on next flight
4:45 · 25. Juli 2026

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #352 am: Heute um 09:06:54 »
Das ging ja schnell.😲 Obwohl das Schiff ja den stabileren Eindruck macht!
Das wird spannend!

Irgendwie kann man zur Zeit auch nur ein Vehicle fangen, oder? In einer guten Stunde Zeit den Booster wegzufahren und dann alles fürs Schiff bereit zu haben, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. (Noch nicht.)

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Offline James

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #353 am: Heute um 09:09:04 »
Sie wollen beim nächsten Test ja eh das Schiff fangen.

Außerdem: Ich bedanke mich bei SpaceSil für ihr Engagement spät in der Nacht!

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #354 am: Heute um 09:20:12 »
Ihr könnt es mit Hinweis auf niedrig gesetzte Missionsziele alle schönreden wie ihr wollt. Fakt ist, dass nach 13 Flügen noch immer kein Orbit erreicht wurde und noch nie beide Teile zusammen in einem wiederverwendungsfähigen Zustand zurückgekehrt sind. Wie oft wurde das Einfangen des Boosters bisher erfolgreich durchgeführt? Ich erinnere mich an 1x.

Offline Olut63

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #355 am: Heute um 09:27:04 »
Guten Morgen

Der Booster wurde bisher schon 3 Mal gefangen IFT 5 - IFT 7 und IFT 8 !

Schöne Grüsse
Werner

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #356 am: Heute um 09:39:04 »
Ja mit V2 und nicht V3 😜

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #357 am: Heute um 09:53:50 »
Egal ob V2 oder V3, ich denke dass sie das regelmäßige kontrollierte Einfangen des Boosters hinkriegen werden - die Technik ist ja von der F9 grundsätzlich erprobt. Ich frage mich aber, warum die Missionsziele nach so vielen Flügen nicht anspruchsvoller sind. Warum wird auf das Einfangen von vornherein verzichtet? Warum hat man das Schiff noch nie versucht in den Orbit zu bekommen und von dort aus einen kontrollierten Wiedereintritt getestet? Ich sehe hier bislang keine großen Fortschritte. Im wesentlichen sind sie immer noch dabei, bei ihrer Riesenrakete den gleichzeitigen stabilen Betrieb einer beeindruckend hohen Zahl von Triebwerken zu testen. Die Karmann-Linie zu überschreiten ist bislang kein großer technischer Fortschritt. Jetzt soll wenigstens beim 14. (!) Flug das erste mal das Schiff eingefangen werden. Wird auch Zeit.

Offline Hugo

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #358 am: Heute um 10:35:39 »
warum die Missionsziele nach so vielen Flügen nicht anspruchsvoller sind.
Weil es erst der 2. Flug dieser Rakete war.

Warum wird auf das Einfangen von vornherein verzichtet?
Booster: Weil man es erst erfolgreich simulieren möchte.
Schiff: Weil man als Auflage hat, eine erfolgreiche Simulation zu zeigen.

Warum hat man das Schiff noch nie versucht in den Orbit zu bekommen
Weil die Behörden es verboten haben.


Immer dran denken, es war der zweite Flug dieser Rakete. Und zwar vom Starship Version 3. Auch wenn viele es nicht sehen wollen, SpaceX hat die Entwicklung vom Version 2 "versemmelt". Mit Version 2 gab es mehr Fehlschläge als Erfolge. Somit wurde Version 3 entwickelt. Hier sind so viele Änderungen drin, das ist eine ganz neue Rakete.

Und somit: Immer dran denken, die Behörden, haben SpaceX dazu verpflichtet, erst praktisch zu zeigen, dass man einen Orbit auch wieder verlassen kann, bevor man einen anfliegen darf.

Somit gilt: Geduld haben.

Vermutungen
  • Es gibt noch keine Bestätigung, aber meiner Meinung nach hat SpaceX dieses mal 100% der Auflagen der Behörden erfüllt. Sie haben alles gezeigt, was sie zeigen mussten.
  • Mit der Wiederzündung im All ist beweisen, dass man einen Orbit auch wieder verlassen kann. Somit dürfte einem Orbit ab jetzt nichts mehr im Weg stehen.
  • Mit dem Absetzen von echten Satelliten wird man vermutlich gezeigt haben, dass die Satelliten funktionieren. Somit dürften sie ab jetzt echte (große) Starlinks im Orbit aussetzen dürfen.
  • Mit der erfolgreichen Schiffslandung, wird man vermutlich gezeigt haben, dass das Schiff funktioniert, einem Landeanflug über die Starbase hinweg, dürfte vermutlich jetzt nichts mehr im Wege stehen.
  • Nur der Booster hatte schon wieder Probleme mit dem Wiederzünden der Triebwerke. Damit wird SpaceX sicher nicht landen wollen. Im Unterschied zum Schiff, wird hier vermutlich aber die Behörde sich raushalten was den Fangversuch betrifft, da das Schiff dabei kein bewohntes Land überfliegt.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #359 am: Heute um 11:12:25 »
Mit einem einsatzfähigen Tower muss man vorsichtig vorgehen.
Für meine laienhafte Sicht waren alle, wirklich alle Schritte folgerichtig. Und bei BO sieht man, dass auch ewiges Entwickeln hinter verschlossenen Türen nicht vor Problemen schützt.
Komplette Wiederverwendung als Ziel, da darf es schon Probleme geben, und alles live mitzuerleben! Ich finde das gut.

Fan bin ich soweit, dass ich ein Fortkommen der Raumfahrt befürworte, da wünsche ich den anderen Staaten und Unternehmen genauso eine glückliche Hand wie SX.

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Offline Alex

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #360 am: Heute um 11:25:46 »
Sollte das Schiff nicht auch von selber landen und wieder abfliegen können? Ich meine einfangen OK schön und gut aber bei einer Landung auf Mond oder Mars wird kein Turm mit einfangen warten?
PLT der STS-133 Launchviewing Jägermeistercrew

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #361 am: Heute um 11:32:51 »
Das sind zwei Paar Schuhe.
Start und Landung unterscheiden sich in Bezug auf den Mond.
Hierfür wird das HLS entwickelt, welches dann auch Landebeine haben wird
sowie spezielle oben angebrachte Steuer- Schubdüsen

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Offline alepu

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #362 am: Heute um 11:58:34 »
Gratulation an SpaceSil für den ersten (?) großen Artikel in Raumfahrer.net!
Toll gemacht.

Ein Sachfehler ist mir allerdings aufgefallen: die suborbitale Wiederzündung eines Schiffstriebwerkes zum Testen einer Bahnanhebung erfolgte nicht mit einem Vacuum-Raptor, sondern mit einem Sea-Level.

Auch durch den Ausdruck "Starship schwamm nach der Landung noch minutenlang" lässt den falschen Eindruck entstehen, daß es anschließend nach kurzer Zeit doch noch gesunken sei, was offensichtlich nicht der Fall war.

Ansonsten: "bitte weiter so"!

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Offline alepu

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #363 am: Heute um 12:04:38 »
...
Irgendwie kann man zur Zeit auch nur ein Vehicle fangen, oder? In einer guten Stunde Zeit den Booster wegzufahren und dann alles fürs Schiff bereit zu haben, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. (Noch nicht.)

Das Schiff kann durchaus auch länger im einmal erreichten Orbit verbleiben!

Bei Flug 14 wird dies aber nur wegen des Einfangversuchs sicher nicht erforderlich sein, denn wie bereits wiederholt erwähnt wird es keinen Fangversuch des Boosters geben.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #364 am: Heute um 12:10:21 »
Werden sie das Schiff richtig bergen und untersuchen? Oder wird es versenkt?

Falls sie es nicht bergen, werden sie glücklich sein, dass es auf den Rücken gekippt ist und seinen Bauch so lange den Drohnen präsentiert hat.

Meine mich zu erinnern, einer der SpaceX-Kommentatoren hat erwähnt, dass es (Soft-Landung auf dem Bauch) beabsichtigt war. Könnte mich aber auch täuschen.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (David Hilbert, deutscher Mathematiker 1862-1943)

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Offline Nitro

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #365 am: Heute um 12:14:31 »
Was mir aktuell mehr Sorgen als die 7 ausgefallenen Triebwerke bei der Landung macht, ist der Hitzeschild.

Die Drohnenaufnahmen nach der Landung haben gezeigt, dass da einige Kacheln stark beschädigt, ein paar gefehlt haben und generell war auch wieder rostige Farbe zusehen, was darauf schließen lässt, dass der Rumpf unter den Kacheln beschädigt wurde.

Wenn es dafür kein einheitlich leicht zu lösendes Problem gibt, dann müsste man die Kacheln noch einmal grundlegend überarbeiten. In diesem Zustand hätte man das schief nicht so schnell wieder starten können, wenn überhaupt.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

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Offline Nitro

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #366 am: Heute um 12:58:05 »
Meine mich zu erinnern, einer der SpaceX-Kommentatoren hat erwähnt, dass es (Soft-Landung auf dem Bauch) beabsichtigt war. Könnte mich aber auch täuschen.

Ich dachte mir auch das war geplant.
Man hat bestimmt nicht umsonst genau diese Triebwerke ausgewählt um erst von drei auf zwei und dann auf eins bei der Landung zu gehen.

Bestimmt war es von Anfang an die Hoffnung, um dadurch einen guten Blick auf den Hitzeschild zu erhaschen.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #367 am: Heute um 12:59:48 »
Also wie auch immer, eine schnelle Wiederverwendung wie bei Verkehrsflugzeugen wird m. E. später passieren als die unbemannte Marslandung.
Ob sie das Schiff bergen (konnten) wäre aber schon interessant zu wissen.

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Offline Nitro

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #368 am: Heute um 13:29:09 »
Ob sie das Schiff bergen (konnten) wäre aber schon interessant zu wissen.

Nur wie. Dafür bräuchte man ein entsprechendes Bergungsschiff. Man müsste irgendwo Stahlseile oder ähnliches am Schiff befestigen. Dafür muss es vorher stabilisiert werden, weil man bei dem Wellengang sonst nicht arbeiten kann.
Ich denke nicht, dass das möglich wäre.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #369 am: Heute um 14:12:20 »
Egal ob V2 oder V3, ich denke dass sie das regelmäßige kontrollierte Einfangen des Boosters hinkriegen werden - die Technik ist ja von der F9 grundsätzlich erprobt. Ich frage mich aber, warum die Missionsziele nach so vielen Flügen nicht anspruchsvoller sind. Warum wird auf das Einfangen von vornherein verzichtet? Warum hat man das Schiff noch nie versucht in den Orbit zu bekommen und von dort aus einen kontrollierten Wiedereintritt getestet? Ich sehe hier bislang keine großen Fortschritte. Im wesentlichen sind sie immer noch dabei, bei ihrer Riesenrakete den gleichzeitigen stabilen Betrieb einer beeindruckend hohen Zahl von Triebwerken zu testen. Die Karmann-Linie zu überschreiten ist bislang kein großer technischer Fortschritt. Jetzt soll wenigstens beim 14. (!) Flug das erste mal das Schiff eingefangen werden. Wird auch Zeit.

was nützt das Einfangen wenn die Zündung der Triebwerke nicht funktioniert und das hat es nun mal nicht bei allen. Solange nicht alle Treibwerke des Boosters beim Landen zuverlässig zünden, wäre ein einfangen ein Risiko. Bei V2 hat man auch erst gewartet bis alles sauber funktioniert hat beim Booster bevor man es versucht hat.

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #370 am: Heute um 15:50:44 »
Werden sie das Schiff richtig bergen und untersuchen? Oder wird es versenkt?

Hallo,

ohne jede Frage hätte SpaceX das Schiff unfassbar gerne zurück. Aber wie soll das gehen? Mal so aus dem Handgelenk geschüttelt:

- Das Schiff ist mit der Seite auf dem Wasser aufgeschlagen, wo der PEZ-Dispenser ist (der Schlitz, durch den die Starlinks rausgelassen werden). Das ist super, weil so der Hitzeschild frei sichtbar war für die Drohnen. Aber Ich bezweifle, dass die Nutzlastluke wasserdicht ist, vor allem nach dem sie voll auf dem Wasser aufgeschlagen ist. Es würde mich nicht wundern, wenn da schon kurz nach der Wasserung jede Menge Wasser in die Nutzlastbucht eingetreten ist. Vermutlich nicht genug damit das Schiff sinkt, aber je mehr Wasser drin ist, umso kopflastiger wird das Schiff und umso mehr Wasser kann eintreten, wenn es durchs Wasser gezogen wird

- Das Schiff ist vermutlich nicht stabil genug, um ohne hohen Innendruck den Wellen auf dem offenen Meer zu wiederstehen. Niemand von uns weiß, welche Abläufe nach Wasserung ins Schiff einprogrammiert sind, aber die Feuer direkt nach der Wasserung könnten ein Hinweis auf Ablassen von Methan sein (dort wo es gebrannt hat, ist der Methan Tank), um den Innendruck zu reduzieren. Ob das Schiff überhaupt darauf programmiert ist, dauerhaft den Innendruck in den Tanks zu halten, wissen wir nicht. Aber selbst wenn: Da ist nach der Wasserung immer noch hochbrennbares, flüssiges Methan im Tank und das verdampft wenn es sich erwärmt, erhöht den Innendruck, muss abgelassen werden... da kann niemand ran, um irgendwelche Seile anzubringen, das ist extrem gefährlich.

- Selbst wenn das Schiff darauf programmiert wäre, einen gewissen Innendruck zu halten: Das Schiff läuft auf Batteriestrom. Kurz nach der Wasserung war es noch am Leben, die Kameraaufnahmen aus der Engine Bay und von der Flapcam zeigen das. Aber wie lange ist das Schiff noch am Leben, wann geht der Strom aus? Was passiert mit den Resttreibstoffen in den Tanks, nachdem der Strom zur Neige geht? Sie können nicht mehr kontrolliert abgelassen werden, der Druck in den Tanks wird steigen, das Schiff kann jederzeit platzen. Sollten die Ventile zb vor Abschaltung des Schiffs geöffnet werden, besteht diese Gefahr dann zwar nicht mehr, aber dafür geht dann der Innendruck verloren, das Schiff wird durch die Wellenbewegungen vermutlich zerbrechen. Außerdem kann Wasser durch die Ventile in die Tanks fließen und das Schiff seine Schwimmfähigkeit verlieren.

- Sollte all dies nicht zutreffen, bestehen aber immer noch andere Probleme: Wie und wo bringt man an diesem Schiff Seile an? Wie schnell kann man das Schiff durchs Wasser ziehen, ohne das wesentliche Beschädigungen auftreten? Welcher Hafen erlaubt, eine potentielle Bombe in den Hafen zu ziehen und wie geht man dann im Hafen mit den Gefahren des Schiffs um?

Bestimmt gibt es im Zusammenhang mit der Bergung des Schiffs noch mehr Probleme, ich hab einfach nur mal aufgeschrieben, was mir so spontan in den Sinn kommt. Ich denke aber, das Grundproblem dürfte sein: Das Schiff braucht Innendruck, um nicht zu zerbrechen in den Wellen. Aber (flüssiges) Methan, welcher nach und nach verdampft, ist einfach hochgefährlich. Da kann niemand ran, denke ich.

Müsste ich mich festlegen würde ich sagen: Das Schiff wird bewusst versenkt, wenn es nicht von selbst schon gesunken ist. Aber für SpaceX würde ich mir wünschen, sie könnten es bergen. Elon hat inzwischen auch schon angekündigt, dass das nächste Schiff gefangen wird, sofern sie nicht noch Gründe in den Daten finden, die dagegen sprechen.

Gruß
Excalibur
Wenn Du mit dem Finger auf jemand anderen zeigst, schaue Dir Deine Hand an. Du wirst feststellen, dass drei Finger auf Dich selbst gerichtet sind.

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Offline alepu

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Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #371 am: Heute um 15:53:00 »
Dublone
Ich glaube nicht, daß Irgendjemand daran denkt den Booster V-3 einzufangen solange die Triebwerke nicht zuverlässig funktionieren.
Aus dem selben Grund war das Starship ja auch immer noch nicht im Orbit!

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #372 am: Heute um 16:04:35 »
Wegen dem Kommentar:

"Warum wird auf das Einfangen von vornherein verzichtet? Warum hat man das Schiff noch nie versucht in den Orbit zu bekommen und von dort aus einen kontrollierten Wiedereintritt getestet?"

Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Antwort #373 am: Heute um 16:26:22 »
Danke, aber eigentlich habe ich nur James zugearbeitet und einen vorformulierten Text, den er schon korrigiert hatte, nochmals während der Fluges angepasst. Einbau, Formatierung und vor allem die Bilder hat er dann auch noch gemacht.

Ein Sachfehler ist mir allerdings aufgefallen: die suborbitale Wiederzündung eines Schiffstriebwerkes zum Testen einer Bahnanhebung erfolgte nicht mit einem Vacuum-Raptor, sondern mit einem Sea-Level.

Auch durch den Ausdruck "Starship schwamm nach der Landung noch minutenlang" lässt den falschen Eindruck entstehen, daß es anschließend nach kurzer Zeit doch noch gesunken sei, was offensichtlich nicht der Fall war.
Geht beides auf mein Konto.
Ersteres hätte mir nicht durchgehen dürfen,
letzteres war mein letzter Stand bevor ich leicht grippal ins Bett bin; ich habe nicht mehr bis zum Ende gesehen und bin wohl davon ausgegangen, dass es wie immer untergeht.

Ich kann mir nicht vorstellen dass sie ein Ship mit solch intaktem Heat Shield versenken.
Ich habe es so verstanden, dass das Ship nicht wasserdicht ist. Bis das Volumen volläuft kann Stunden dauern und in der Zeit kann man mit Drohnen alles noch mehrfach kontrollieren, aber ich glaube nicht dass man sich da nah dran wagt, wegen Resttreibstoff und der Gefahr, dass es spontan absäuft. Bisher wurden alle Ships absichtlich versenkt und das Planschbecken-Aussetz-Schiff, das sie vor Ort haben, kann so ein Monster nicht einmal abschleppen, von der Gefahr dabei ganz abgesehen. Wie Nitro schreibt, dafür fehlt die Ausrüstung.
Edit: Excalibur hat das zwischenzeitlich schon viel ausführlicher dargestellt

"Das LZ-Versorgungsschiff „Go Australis“ befindet sich nach dem Flug weiterhin in sicherer Entfernung vor Ort – ein ungewöhnliches Verhalten, da es in der Vergangenheit fast sofort die Rückfahrt zum Landeplatz angetreten hatte. Vermutlich wurden zunächst die Sicherheit des Geländes und des Ships mithilfe der Fernüberwachungssysteme überprüft und ein Einsatzplan erstellt; dass das Schip unbeschädigt treibt, war kein Szenario, das eingeplant war."
x.com/mcrs987/status/2080821092919214397

Meine mich zu erinnern, einer der SpaceX-Kommentatoren hat erwähnt, dass es (Soft-Landung auf dem Bauch) beabsichtigt war. Könnte mich aber auch täuschen.
Soweit ich mich erinnere, ging es darum, dass die Bauchseite beim Umkippen oben sein soll, um das Hitzeschild sehen zu können. Ob eine so sanfte Wasserung geplant oder erwartet war, davon hat der O-Ton aber nichts gesagt.

Die Drohnenaufnahmen nach der Landung haben gezeigt, dass da einige Kacheln stark beschädigt, ein paar gefehlt haben und generell war auch wieder rostige Farbe zusehen, was darauf schließen lässt, dass der Rumpf unter den Kacheln beschädigt wurde.
Ist das deine eigene Interpretation der Aufnahmen? Ich habe bei weitem nichts so Dramatisches gesehen, auch nicht jetzt im Replay, und die drei verschiedenen Kommentatoren, die ich gehört habe, sowie das NFS-Forum, sagen/schreiben auch nichts dazu. Habe ich was verpasst?
Mit viel Phantasie sehe ich ein paar abgeplatze Stellen, kann aber auch wegen der weißen Streifen im Kontrast nur so wirken. Und die stammen vom Füllmaterial zwischen den Kacheln; ob das so ablativ ist, dass es ersetzt werden muss, oder ob es bei Wiederverwendung bis in eine bestimmte Tiefe wegbrennt und dann so bleibt wird sich irgendwann mal zeigen.
Kann auch nach der Landung passiert sein, als kaltes Meerwasser die heißen Kacheln getroffen hat.

Weil man als Auflage hat, eine erfolgreiche Simulation zu zeigen.
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Weil die Behörden es verboten haben.
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die Behörden, haben SpaceX dazu verpflichtet, erst praktisch zu zeigen, dass man einen Orbit auch wieder verlassen kann, bevor man einen anfliegen darf.
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Es gibt noch keine Bestätigung, aber meiner Meinung nach hat SpaceX dieses mal 100% der Auflagen der Behörden erfüllt. Sie haben alles gezeigt, was sie zeigen mussten.
Es gab hier schon früher solche Aussagen, ob auch von dir weiß ich nicht mehr, aber kannst du bitte eine Quelle nennen, in der das mit Verboten/Verpflichtungen/Auflagen steht?
Ich habe sehr viel in der letzten Zeit gelesen, aber dazu ist mir nichts untergekommen.
Starship hat seine Testflüge selbst auf suborbitale Bahnen ausgelegt, da man technisch und taktisch in der Erprobungsphase ist. 
Welche Behörden denn? Die FAA erteilt Startlizenzen und fordert ggf. die berühmten "mishap investigations", macht jedoch keine mir bekannten Auflagen, wie ein Flug abzulaufen hat, und weder Erlaubnisse noch Verbote für einen Orbit. Das würde auch dem Vorgehen das anderen Unternehmen wie Blue Origin widersprechen.
Oder weißt du da mehr?

Zum Boosterfang:
Ja mit V2 und nicht V3 😜
1x mit Version 1, B12, 2x mit Version 2, B14+15.
Version 2 hätten sie noch mehrfach fangen können, aber darauf verzichtet, weil sie die Booster sowieso nicht mehr gebraucht haben, und stattdessen lieber neue/agressivere Flugmanöver gemacht.
Ja, der Boosterfang wird beherrscht, und ich denke auch mit Booster Version 3 sollte das Fangen selbst kein Problem sein. Die Steuerung klappt ja offenbar super.
Der Booster hat alles richtig gemacht, Trennung, Boostback, Rückflug, Anflugsteuerung. All das klappte beim letzten Flug noch nicht.
Nur die letzte Zündung aller nötigen Raptoren kurz über dem Boden scheiterte.
Aber, erstens haben diesmal alle beim Boostback gezündet, und zweitens wurden die Raptoren zigmal bei Bodentests erneut gezündet. Ich denke daher nicht, dass es ein grundlegendes Raptorenproblem ist, sondern eines der Treibstoffzufuhr, wie bei Flug 12 wegen der falschen "Abstoßung" des Boosters offenbar auch, und auch bei Version 2 waren es Treibstoff/Leitungs-Probleme.
Sobald das im Griff ist, und ich hoffe, bei Flug 14 wird es soweit sein, ist auch der Booster einsatzbereit.

PS keiner, der sich an meinem Rätsel versuchen mag?










Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".