Raumfahrt Filme und Dokumentationen

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Re: Raumfahrt Filme und Dokumentationen
« Antwort #1550 am: Gestern um 12:58:24 »
Dass die Doku vereinfacht für den Standard-ARD-Gucker ist nicht der Vorwurf. Sondern die naive Schönfärberei und dass alles ausgeblendet wird, was nicht in das gestrickte Heldenepos passt. Von der unklaren Zukunft von A-3 - die Doku geht tatsächlich von 2027 aus! bis zur Finanzierung darüber hinaus - nichts dazu. Ebenso die bisherigen Probleme bei A-1 und grundsätzlcih - ein reines Propagandafilmchen. Dass "unsere"Astronauten da die Klappe halten ist ja klar, die wollen ja fliegen. Aber ein seriöser Journalist sollte hinterfragen, nicht nachplappern. Gerade WEIL die Zuschauer nicht tief in der Materie stecken.

NASA-Dokus können nicht neutral sein, die bedienen NASA_ und Geldgeber- = US-Erwartungen und Narrative. Das ist nicht das Maß.

Die ARD kann mehr. Tut sie aber nicht. Übrigens bei DLF / Forschung Aktuell / Ready for Liftoff ganz genauso, auch da kritische Berichterstattung nur über Bezos, Musk und co - zu recht, aber NASA und ESA sind heilig. Das ist unausgewogener Journalismus, und ich zweifle noch, ob das Absicht ist oder am Mangel an guten Raumfahrt-Journalisten liegt.

Astronauten sind keine Helden. Das ist ihr Beruf, das haben sie so gewählt, und dieser Beruf wird immer normaler. Ein Held ist jemand, der über seine übliche Umgebung hinaus außergewöhnliche  Leistungen erbringt, um anderen zB zu helfen. Ein Brummifahrer ist kein "Held der Landstraße", aber wenn er jemanden aus einem brennenden Auto zieht, ist er einer.

Re: Raumfahrt Filme und Dokumentationen
« Antwort #1551 am: Gestern um 14:40:41 »

NASA-Dokus können nicht neutral sein, die bedienen NASA_ und Geldgeber- = US-Erwartungen und Narrative. Das ist nicht das Maß.

Klar, dass die NASA sich selbst nicht/kaum kritisiert. Sie ist von oeffentlichen Mitteln abhaengig

Zitat
Die ARD kann mehr. Tut sie aber nicht. Übrigens bei DLF / Forschung Aktuell / Ready for Liftoff ganz genauso, auch da kritische Berichterstattung nur über Bezos, Musk und co - zu recht, aber NASA und ESA sind heilig. Das ist unausgewogener Journalismus, und ich zweifle noch, ob das Absicht ist oder am Mangel an guten Raumfahrt-Journalisten liegt.

NASA und ESA sind heilig, denn eine Kritik haette Konsequenzen.  Unabhaengiger Journalismus gibt's nicht, da immer auf die Einnahmen geachtet werden muss.
Ich bin gespannt, LOP-G -- sollte das Geld fehlen: warum nicht eine Koproduktion?