Und zudem ist die Sonde nicht massiv, sondern filigran.
Sie wiegt "nur" etwa 2 Tonnen, aber das ist Startmasse inkl. Treibstoff. Jetzt wiegt sie sicher nur noch unter 1,5 Tonnen, Trockenmasse inkl. Rückkehrkapsel unter 1 Tonne.
Bislang wurde Kamoʻoalewa etwas Größer, aber je nach Quelle nur auf so 7.000 Tonnen geschätzt.
Aber, ein felsiger Asteroid mit den maximalen Maßen von 15 x 30 x 25 Metern hätte je nach Form und Gesteinsdichte eher so zwischen 12.000 und 35.000 Tonnen. Offenbar ist er ja mondgestein-artig, mit Metallanteilen wäre er noch deutlich massereicher. Mal sehen, was die Messungen ergeben.
Ich tippe mal auf ein Massen-Verhältnis von 1:10.000, aber auch mit 1:3.500 wäre da nichts mehr mit "elastisch". Das Lande- und Probenahme-Manöver muss sehr exakt gesteuert ausgeführt werden, einfach "Plumps" geht sowieso nicht.