Schon traurig, aber wohl unvermeidbar.
Die Starlinks wurden zwar eigens erst mit einem "Sonnenschirm" ausgestattet - verworfen - und dann mit Spiegelfolien und Absorbern ausgestattet. Nun sieht man zwar nur noch sehr selten "Skytrains", die waren auch beeindruckend.
Aber die schiere Masse machts. Derzeit sind 18.000 aktive Satelliten im LEO + 3500 tote. Sechmal mehr als vor sieben Jahren, als ich mich wieder der Rumfahrt zugewendet hatte. Platz zwei ist übrigens immer noch Eutelsat mit 600, und Ariane hilft fleißig mit, die Gesamtzahl zu erhöhen. Kein Grund, nur auf die Amerikaner zu schimpfen. Bis Ende des Jahrzehnts könnten es selbst ohne KI-Satelliten 100.000 werden, allen China plant ja mehrere 10.000.
Die ESO sagt, dass die Grenze für eine noch funktionierende terrestrische Astronomie bei maximal 100.000 extrem lichtschwachen Satelliten liegt. Das wird schon bald eng. Alles darüber hinaus – insbesondere wenn die Rechenzentren oder gar Reflect Orbital kommen sollten, macht terrestrische Astronomie unmöglich.
Ich wurde nicht mehr darin investieren. Die Zeiten sind wohl vorbei.