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„Jenseits der Grenze“: Eine Million Satelliten und Spiegel im Weltraum stellen eine ernsthafte Bedrohung für den Nachthimmel darEine neue Studie der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat ergeben, dass die aktuellen Pläne, über 1,7 Millionen Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen – darunter auch extrem helle –, „verheerende Folgen für die Astronomie“ hätten. Der Studie zufolge sollten nicht mehr als 100 000 schwache Satelliten, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, die Erde umkreisen, um unsere Fähigkeit zur Beobachtung des Nachthimmels mit modernen Teleskopen zu gewährleisten. Die Studie ist die erste, die berechnet, inwieweit große und helle Satellitenkonstellationen – die auch Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hervorgerufen haben – astronomische Beobachtungen beeinträchtigen würden, indem sie den Nachthimmel heller machen.
Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO.
Dieses Bild zeigt Satelliten, die innerhalb von nur einer Stunde den Nachthimmel über dem nördlichen Teil der Atacama-Wüste in Chile durchqueren. Es handelt sich um eine Bilderserie aus einem Zeitraffervideo, das am 15. Oktober 2025 etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang aufgenommen wurde. Einige der Streifen stammen von Flugzeugen und lassen sich leicht an ihren blinkenden farbigen Lichtern erkennen, doch die meisten Spuren sind auf Satelliten zurückzuführen.
Im Vordergrund sehen wir die Kuppel des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO, des weltweit größten optischen/Infrarot-Teleskops, das derzeit auf dem Cerro Armazones im Bau ist. Dahinter sind die Laser des Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium zu sehen, das 22 km vom ELT entfernt liegt.
Bildnachweis: F. Kamphues, ESO/M. KornmesserWeiter in der Pressemitteilung der ESO im Portal =>
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