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Unbemannte Raumfahrt / Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Letzter Beitrag von Steppenwolf am Heute um 18:21:33 »
Diesen Bereich meine ich damit. Der war nur sehr kurz so extrem ausgeprägt sichtbar. Aber deutlich und für mich auffällig. Normal sieht man hier immer eine astreine Verbrennung, aber in dem kurzen Kamerabild stimmt dort etwas nicht. Vielleicht ist das normal, vielleicht ist das auch unwichtig. Aber im Zusammenhang finde ich das schon auffällig.

Absolut, dem stimme ich zu! Das ist mir auch mehrfach aufgefallen. Noch deutlicher ist es in der Superzeitlupe von SpaceX zu sehen. Irgendetwas scheint im Zentralbereich der drei innerern Raptoren auszuströmen.

Für mich scheint es eher eine externe Quelle/Leckage im Bereich der Triebwerksinstallation zu sein als von den Raptoren selbst zu kommen.

https://x.com/SpaceX/status/2081165312905359785

Edit: es könnten natürlich auch Strömungseffekte sein die sich im Zentralbereich des Engine Cluster ausbilden. Ist mir allerdings bisher bei keinem Flug so aufgefallen.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Letzter Beitrag von Hugo am Heute um 18:11:12 »
Hier im Video ist der Start jetzt wirklich aus sehr vielen Blickwinkeln zu sehen, die von Hugo und James postulierte Anomalie bei den zentralen Triebwerken in den ersten Sekunden hab ich allerdings nirgends gesehen. Übersehe ich da was?

Diesen Bereich meine ich damit. Der war nur sehr kurz so extrem ausgeprägt sichtbar. Aber deutlich und für mich auffällig. Normal sieht man hier immer eine astreine Verbrennung, aber in dem kurzen Kamerabild stimmt dort etwas nicht. Vielleicht ist das normal, vielleicht ist das auch unwichtig. Aber im Zusammenhang finde ich das schon auffällig.

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Unbemannte Raumfahrt / Re: Starship Flug 14(B21/S41) von Starbase
« Letzter Beitrag von Excalibur am Heute um 17:41:18 »
Starship kann nun loslegen mit echten Missionen. Dafür braucht man keine Boosterlandung, auch keine  Oberstufen-Landung, so wie es fast alle anderen inkl. Ariane und SLS auch machen.
Solange man jedes Mal einen neuen Booster braucht, ist das natürlich sehr viel teurer als vorgesehen, und bindet Platz und Arbeit, die man für Ships und andere Dinge nutzen könnte.

Hallo,

prinzipiell stimme ich Dir zu, aber es geht nicht nur um Geld und Platz und Arbeit. Man will so schnell wie möglich so viele Starlinks wie möglich in den Orbit bringen und dafür braucht es viele Starts. Leider wirft man mit jedem Booster, der nicht gefangen wird, 33 Raptoren weg und so weit ich weiß, ist die höchste Seriennummer, die man von den V3 Raptoren bisher gesehen hat, im niedrigen 2xx Bereich. Diese 200+X V3 Raptoren, die es bisher gibt, beeinhalten aber auch die Vakuum Raptoren, sowie die niedrigen Nummern, die entweder bereits bei den letzten beiden Starts oder bei Tests in McGregor verballert wurden oder sich aufgrund früher V3 Seriennummer (und seit dem schon wieder umgesetzten Weiterentwicklungen) nicht für einen Einsatz eignen.

Ich denke wenn man nicht sehr bald auch die Booster fängt, wird die Anzahl der verfügbaren Raptoren evtl. ein begrenzendes Element.

Gruß
Excalibur
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SpaceX / Re: Startanlagen für das Starship
« Letzter Beitrag von alepu am Heute um 17:20:23 »
Die SXler sind schnelle Lerner und die Erfahrungen beim Bau von Pad 2 machen sich jetzt bezahlt.
Trotzdem wird es noch viele Monate dauern, bis von hier gestartet werden kann. Gerade der Bau des Starttisches selber ist sehr zeitaufwendig und erfordert in seiner Gesamtheit sehr viel Arbeit. Vor Q2 nächstes Jahr wird das wohl nix werden.
Immerhin bauen sie da schon seit November 2025 dran, das sind immerhin 9 Monate und nochmal so lange dauert es bestimmt.
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Im "Einsinken" sehe ich auch nicht das große Problem (das dachte man mal als solches vor den Apollo-Zeiten!).
Eher schon abschüssigem Boden o.ä., speziell in Mond Südpol Nähe, aber beidem kann man durch entsprechende Konstruktion der Landebeine vorbeugend entgegenwirken.
Wichtig ist da u.a. auch die genau vertikale Landung ohne horizontale Komponente, die ein Umkippen fördern würde.
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Fragen und Antworten: Raumfahrt / Re: Strahlengehärtete Prozessoren
« Letzter Beitrag von failsafe am Heute um 17:03:20 »
Microchip ist nicht allein mit seiner Entwicklung strahlungharter SoC-Prozessoren für Weltraumanwendungen: noch in diesem Jahr will Intel seinen neuen Starfire-Prozessor (ebenfalls ein SoC) auf den Markt bringen, AMD seine Versal-Chips - der Markt nimmt Fahrt auf:

https://spacenews.com/intel-debuts-new-chip-for-space-computing/
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Letzter Beitrag von SpaceSil am Heute um 16:57:19 »
Wie konnten die Ship-Kameras nach der Wasserung noch senden, wenn doch die Starlink-Antennen auf der Oberseite sind, also unter Wasser?
Muss mir schon wieder selbst antworten: Im neuesten Starbase Weekly von RGV kam genau diese Frage auf, und die Kommentatoren sagten, dass die Antennen, die an den Fangpunkten im Bereich des Hitzeschild sind, über der Wasserlinie liegen. Bei 2h45.
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SpaceX / Re: Startanlagen für das Starship
« Letzter Beitrag von SpaceSil am Heute um 16:51:27 »
Im neuesten Starbase Weekly von RGV zeigen sie bei 1h50, dass der Flammgraben von Pad 1 bereits an den Rampen betoniert wird! TROTZ der herausragenden Stummel der alten Streben und Pad-Beine! Drumrum kommt einfach eine Kiesschicht und darauf Geotextil. Offenbar werden die einfach mit einbetoniert und später "abgeflext" und so als Gründung wiederverwendet. Genial.

Erste Verkleidungen am Turm.
Und die vorgefertigten Teile des "Bunker"-Stahlrahmens stehen auch schon an Ort und Stelle!
Das hätte ich so schnell nicht erwartet.
Schon gar nicht bei all den Bauunterbrechungen durch Static Fire und Starts.

Auch der größte Teil der Stahlverkleidungen liegt vorgefertigt vor Ort herum, ebenso zusammengebaute Rohre für das Deluge-System. Im Luftbild wirkt das wie ein aus der Packung gezogener riesiger Revell-Bausatz, alles übersichtlich angeordnet, nur noch an die richtige Stelle hieven und zusammenschweißen.  ;D

An anderen Stellen im Video und bei den Extended-Verisonen haben sie auch wiederholt gezeigt, dass an den diversen Lagerplätzen, die bis Brownsville überall verstreut sind, noch viele weitere Puzzleteile liegen.

Später im Video wird ausführlich analysiert, wie es Pad 2 nach dem Start geht; soweit ich es gesehen habe: keine Probleme, "mehrere Starts hintereinander, ohne dass größere Wartungsarbeiten nötig werden."

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Auf dem Mars ist die Oberflaeche entweder aus Sand oder aus Fels. Bei der Felslandung sehe ich keinerlei Probleme, die man nicht auch in einer Erdwueste proben koennte. Beim Mond besteht fast die gesamt Oberflaeche aus metertiefen Regolith. Ist die Flaechenlast der HLS-Beinchen zu hoch, sinken diese ein...

Allerdings kann man den Mond-Regolith auch nicht mit Sand (Erde oder auch Mars) vergleichen. Sand ist feinkörnig und rundlich, also die Oberfläche sehr weich. Regolith dagegen ist feinkörnig aber extrem rau, so dass die Oberfläche eine erstaunlich hohe Flächenfestigkeit aufweist, was man z.B. an den Landebeinen der Apollo-Mondlander gut sehen kann, die auch bei einer härteren Landung kaum eingesunken sind. Grund ist die fehlende (Wind-)Erosion auf dem Mond.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Starship Flug 13 (B20/S40)
« Letzter Beitrag von SpaceSil am Heute um 16:22:06 »
Ich habe mir mal die Flugdaten angeschaut, speziell die Beschleunigung.
Mittlerweile gibt es im NSF-Forum eine ähnliche Analyse,
auch mit dem gewünschten direkten Vergleich zu Flug 12.

https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?topic=65442.msg2809288#msg2809288

Hervorhebungen von mir:
Ship: "Die Flüge verliefen weitgehend ähnlich, mit Ausnahme des FT-13-Flugs mit einem einzigen SL-Raptor-Neustart, bei dem eine Beschleunigung von 0,83 g senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor auftrat, was sich jedoch kaum auf die Umlaufbahnparameter auswirkte."
Sollte ja auch suborbital bleiben und an gleicher Stelle wassern.

"Die zweite Grafik zeigt die Startphase. Die Schubphase des FT-13 war 4 s kürzer, was hauptsächlich auf eine geringere Drosselung bei MaxQ zurückzuführen war. Etwa 35 s nach der Trennung verlor das FT-12-Raumschiff für den Rest seines Fluges den Schub, während das FT-13-Raumschiff ihn aufrechterhalten konnte. Dies ging so weit, dass die zweite Zündung des FT-13 um 64 s kürzer ausfiel. Beide Unterschiede hätten die Schwerkraftverluste für das FT-13 erheblich reduziert."

"Die dritte Grafik zeigt ausschließlich die Startphase, wobei der berechnete dynamische Druck in Grün dargestellt ist. Was ich an dieser Grafik am interessantesten finde, ist, dass sie verdeutlicht, dass der FT-12-Drosselkegel ausdrücklich darauf ausgelegt wurde, den dynamischen Druck auf einen relativ konstanten Wert von etwa 29 kPa zu begrenzen. Beim FT-13 wurde der Grenzwert auf etwa 38 kPa angehoben, was über den typischen 34 kPa eines F9-Starlink-Starts liegt und im Vergleich zum 5,2 m großen Durchmesser der F9-Raketenverkleidung das Dreifache der Kraft darstellt, verteilt auf den 9 m großen Durchmesser des Starship."

Ich würde die 3. Grafik gern direkt einbinden, aber irgendwie geht das bei NSF-Grafiken nicht, die werden dynamisch nachgeladen und entweder öffnet sich wieder der Beitrag, oder mein Browser versucht einen Download zu machen.
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