Raumcon
Raumfahrt => SpaceX => Thema gestartet von: SpaceSil am 03. August 2026, 12:23:28
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Nachdem aus Gerüchten so langsam Wirklichkeit wird, wage ich mal ein neues eigenes Thema.
Die "Vorgeschichte" findet sich hier:
https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19858.msg586962#msg586962
https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19858.msg587277#msg587277
SpaceX plant einen Weltraumbahnhof an der Südwestküste von Louisiana
Das 130.000 Acre große Gelände im Küstengebiet von Vermilion Parish könnte zu einem der größten Raketenstartplätze des Landes werden.
Louisiana steht kurz vor dem Abschluss eines Vertrags, der Elon Musks Unternehmen SpaceX an die Küste von Vermilion Parish bringen soll. Dort plant der Luft- und Raumfahrtriese den Bau eines neuen Weltraumbahnhofs, von dem aus Raketen von einem 18 Meilen langen Sumpfgebiet etwa 45 Meilen südwestlich von Lafayette aus in die Umlaufbahn gebracht werden sollen.
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Der Standort der geplanten Anlage, bekannt als „Pecan Island“, steht im Mittelpunkt einer komplexen Vergleichsvereinbarung, mit der Dutzende von Rechtsstreitigkeiten im Küstenbereich beigelegt werden, in denen ExxonMobil für Umweltverschmutzung und Landverlust verantwortlich gemacht wird.
Laut einer Quelle mit Insiderwissen über die Vereinbarung, die sich nicht öffentlich äußern durfte, sieht der Vergleich vor, dass SpaceX die Kontrolle über das Grundstück – insgesamt rund 130.000 Acres – erhält, sei es durch einen Verkauf, einen langfristigen Pachtvertrag oder eine andere Art von Vereinbarung.
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SpaceX lehnte eine Stellungnahme zu diesem Artikel ab, verwies jedoch auf eine frühere Erklärung, die das Unternehmen auf X veröffentlicht hatte und in der es seine Pläne zum Ausbau der Startkapazitäten darlegte.
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Im Juni gab Gouverneur Landry einen Vergleich in den Küstenklagen bekannt. Gemäß der Vereinbarung wird von ExxonMobil erwartet, dass das Unternehmen dem Staat Grundstücke übergibt, die es seit den 1950er Jahren in Vermilion Parish besitzt und für die Freizeitjagd und das Angeln verpachtet hat. Laut der Quelle wird SpaceX dann die Kontrolle über das Gelände übernehmen; die Vereinbarung soll Bestimmungen zur Renaturierung und zum Schutz der Küste enthalten.
Es ist unklar, wie groß die Anlage in Louisiana sein würde. Luft- und Raumfahrtexperten gehen davon aus, dass das Unternehmen wahrscheinlich nur einen Bruchteil der 130.000 Acres als Startplatz nutzen und den Rest als Schallschutzzone reservieren würde.
Letzte Woche schlug die FAA umfassende Regeländerungen vor, die es Luft- und Raumfahrtunternehmen, die Raketen starten wollen, ermöglichen würden, mehr als ein Dutzend Umweltschutzgesetze zu umgehen. Experten zufolge würden diese Änderungen dazu beitragen, den Weg für das SpaceX-Projekt in Louisiana zu ebnen.
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Sollten die Änderungen, die keiner Zustimmung durch den Kongress bedürfen, umgesetzt werden, würde dies SpaceX ermöglichen, Startrampen zu errichten und seine wiederverwendbaren „Starship“-Raketen in die Umlaufbahn zu bringen, ohne sich den Umweltprüfungen und Kontrollen unterziehen zu müssen, denen das Unternehmen an seinem Startplatz in Boca Chica im Süden von Texas ausgesetzt war.
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„SpaceX ist offensichtlich der größte Nutznießer – um eine Größenordnung –, da SpaceX die meisten Lizenzen besitzt und die meisten Anträge stellt – aber die Regelung gilt für die gesamte Branche“, sagte Kimberly Siversen Burke, Leiterin für Regierungsangelegenheiten bei der in Florida ansässigen Beratungsfirma Quilty Space, die Luft- und Raumfahrtunternehmen berät. „Ich habe keine Ahnung, was auf Pecan Island passieren wird“, sagte sie. „Aber ich weiß, dass es für SpaceX nie einen günstigeren Zeitpunkt geben wird, um dieses Projekt zu realisieren.“
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Brett Hartl, Leiter der Abteilung für Regierungsangelegenheiten beim Center for Biological Diversity, erklärte gegenüber der Fachzeitschrift FLYING, das Weiße Haus wolle „selbst die grundlegendsten Umweltschutzmaßnahmen aushöhlen, um einige der reichsten Menschen der Welt noch reicher zu machen“. „Wir haben gesehen, welche konkreten Umweltschäden durch die explodierenden Raketenspielzeuge der Superreichen verursacht wurden“, sagte er. „Sie können sich verdammt sicher sein, dass wir dieses obszöne Geschenk an bestimmte Interessengruppen bekämpfen werden.“
Eine 30-tägige Frist für öffentliche Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Vorschriften läuft am 31. August ab.
https://web.archive.org/web/20260802102402/https://www.nola.com/news/business/spacex-planning-spaceport-in-coastal-southwest-louisiana/article_01510d48-5f43-4381-aff9-6294b4d9d04c.html
Und hier ein Überflug über die Gegend:
www.youtube.com/watch?v=oWzK2TIgdY4
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Es hat schon seine Vorteile, wenn man einer der größten Arbeitgeber Amerikas ist, an gleich mehreren sicherheitsrelevanten Projekten arbeitet und einen heißen Draht zum Präsidenten hat!
Schadet natürlich auch nicht, wenn man obendrein der mit großem Abstand reichste Mann des ganzen Planeten ist.
Pecan Island ("Spacebase"?) wird sicher nicht der letzte große Starship-Startplatz bleiben. Bin gespannt wo dann der nächste entstehen wird! UAE? Australien?
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SpaceX hat unglaubliches Glück in doppelter Hinsicht, dass gerade jetzt das Gebiet sozusagen frei wird, weil sich Exxon zurückzieht, und die Politik Hürden beseitigt. Wieweit das auf direkte Einflussnahme zurückgeht, was wissen wir schon, reine Spekulation.
Das Gebiet war "belastet" mit jahrzehntelangen Klagen von lokalen Gemeinden und des US-Bundesstaates Louisiana wegen schwerer Umweltschäden: Vorwürfe des massiven Landverlusts der Küstenfeuchtgebiete, der Erosion sowie der Gewässerverschmutzung durch Öl- und Gasförderung, Kanalbaggerungen und Pipelinebau. Auch das ist alles keine unberührte Natur, sondern gescheiterte großindustrielle Erschließung und Ausbeutung.
Die über 40 Klagen wurden ursprünglich in Louisiana verhandelt. Die Energiekonzerne hatten dort einen schweren Stand, es drohten Strafen in Milliardenhöhe. Die Ölindustrie versuchte daher, die Fälle vor Bundesgerichte zu verlagern, die als deutlich industriefreundlicher gelten. Im April gab der Supreme Court den Ölkonzernen einstimmig 8:0 recht. Kuriose Begründung: Die historische Ölförderung im Zweiten Weltkrieg sei quasi "im Auftrag der US-Regierung" gewesen, um das Militär mit Treibstoff zu versorgen. Daher falle die Zuständigkeit unter Bundesrecht!
Nun schuf das Urteil aber für beide Seiten eine Patt-Situation:
Louisiana drohte ein jahrelanger, zäher und ungewisser Neustart der Prozesse ohne Garantie auf Entschädigung. Für Exxon blieben die Rechtsrisiken und Image-Schäden hoch.
So einigten sich Gouverneur Jeff Landry und ExxonMobil im Mai nur fünf Wochen nach dem Machtwort des Supreme Court auf den oben angesprochenen Vergleich zur Küstenrenaturierung.
Und dann wurden direkt Nägel mit Köpfen gemacht:
Beendigung lokaler Jagd- und Fischereipachten schon für die Saison 2026-27.
Parlament von Louisiana verabschiedete im Eilverfahren Gesetze, die massive Steuererleichterungen für "Raumfahrtunternehmen mit Investitionen von über 1 Milliarde Dollar" garantieren.
Weitere Gesetze schützen Investoren vor Lärm- und Belästigungsklagen durch Anwohner.
Auch wenn SpaceX nach wie vor kein öffentliches Wort der Bestätigung gesagt hat, sind die Indizien erdrückend.
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Wenn man erstmal weiterliest :D
Der Senator von Louisiana, Bob Hensgens, hat Ende Juli die Behörden des Vermilion Parish offiziell dazu aufgerufen, sich unverzüglich auf einen massiven Ansturm vorzubereiten. :E
State Senator Hensgens discusses potential SpaceX project impact on Vermilion Parish
https://www.klfy.com/local/vermilion-parish/hensgens-discusses-spacex-rumors/
"Ich kenne derzeit keine Einzelheiten zu einem großangelegten Wirtschaftsentwicklungsprojekt in Vermilion Parish; ich dachte einfach, es sei meine Aufgabe, zu sagen: Hey, wenn einige dieser Gerüchte stimmen, wie können wir dann den Nutzen maximieren und die Beeinträchtigungen minimieren?"
Obwohl er betonte, dass kein Projekt bestätigt sei, ermutigte Hensgens Anwohner, Unternehmen und Schulen, sich auf diese Möglichkeit vorzubereiten.
In seinen in anderen Medien besprochenen Reden vor Wirtschaftsverbänden und Rotariern hat der Senator noch weitere Forderungen aufgestellt; und sagte, er weigere sich, eine Geheimhaltungserklärung zu unterschreiben: Im Hintergrund liefen Verhandlungen mit einem großen Raumfahrtkonzern. Betonte aber, dass ihm Details nicht vorliegen, wahrscheinlich weil er nichts unterschrieben habe, und sowohl SpaceX als auch Blue Origin angefragt und Kontakte zu Großgrundbesitzern gesucht hätten. Wörtlich „Wir reden hier über eine Bedeutung auf dem Niveau von Elon Musk und Jeff Bezos.“ ???
Auch die Lokalpolitik agiert schon; Zusammenfassung:
Laut Schätzungen werden für eine dreijährige Aufbauphase mehr als 3.000 Bauarbeiter und Angehörige in die ländliche Region strömen. Danach wird mit tausenden dauerhaften, hochbezahlten Arbeitsplätzen in den Bereichen Ingenieurwesen, Fertigung, IT und Raketenbetrieb gerechnet.
Da Pecan Island extrem abgelegen liegt und die nächste Kleinstadt (Kaplan, Abbeville) über eine Stunde Fahrtzeit entfernt ist, bereitet die Politik eine Infrastruktur-Offensive vor: Errichtung von "Workforce Camps" (Arbeiter-Siedlungen), temporärer, modularer Wohnsiedlungen an den Logistikknotenpunkten. Für die Fachkräfte greift Louisiana auf das NASA Michoud Assembly Facility in New Orleans zurück. Viele Komponenten sollen dort oder in Texas vorgefertigt und auf dem Seeweg angeliefert werden.
Senator Hensgens fordert, dass das Parish sofort mit der Ausbildung der lokalen Bevölkerung beginnen müsse. Ziel sei, möglichst viele Arbeiter aus der kriselnden Öl- und Gasindustrie für den Raketenbau umzuschulen. Der Staat Louisiana hat die lokalen Schulbehörden, die Polizei und die Stadtverwaltungen aufgefordert, sich zusammenzusetzen, um den logistischen Druck auf das Straßennetz (Highway 82), die Schulen und die medizinische Versorgung zu planen, bevor die Bagger anrollen.
Macht man sowas, wenn es "nur Gerüchte" gibt?
Ungelegte Eier, oder wissen sie längst alle mehr, dürfen aber wegen Verschwiegenheitsklauseln noch nichts sagen?
Und vielleicht ist es doch Bezos ??
Vielleicht wissen wir schon ein paar Wochen mehr.
8-D
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Die Geheimhaltung würde eher zu BO passen, die Größe des Projektes eher zu SX.
Wir werden es wie üblich abwarten müssen, wird wohl nicht mehr allzulange dauern....
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Dort würde ich mir aber wirklich Sorgen wegen dem Anlanden von Hurricanes machen!
Ob es für die Natur gut oder schlecht ausgeht? 🤔
In Grünheide hat Tesla vorbildlich alle Auflagen erfüllt, wollen bestimmte Kreise natürlich niemals wahrhaben. Ist Jagd so toll, oder Ölförderung?
Raketenstarts machen Krach, komischerweise sind es auch in D gerade Truppenübungsplätze, wo sich eine erstaunliche Vielfalt etabliert hat. Wenn natürlich ganze Städte gebaut werden sollen, war es das...
Wir werden es sehen.
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Jetzt berichtet auch arstechnica,
aber auch hier keine neuen Infos über das hinaus, was ich gestern schon woanders gelesen hatte:
https://arstechnica.com/space/2026/08/spacex-is-set-to-acquire-130000-acres-of-marshland-in-southern-louisiana/
Hurricanes müssen halt überall eingeplant werden. Wind scheint beherrschbar zu sein, Überflutungen muss man halt einplanen.
Zu den möglichen Umweltfolgen habe ich auch einiges gefunden, dazu später mal mehr.
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Dort würde ich mir aber wirklich Sorgen wegen dem Anlanden von Hurricanes machen!
Ob es für die Natur gut oder schlecht ausgeht?
Hurrikane, oh ja.
Ich hatte ja schon mal zusammengestellt, wie das heutige Starbase bereits 3x in den letzten 100 Jahren so getroffen wurde, dass jedesmal eine in Aufbau befindliche Küstenstadt komplett zerstört wurde bis nur noch ein Dutzend feste Anwohner blieben.
Auf Pekan Island sieht das ähnlich aus, sogar noch weniger historisch, nämlich "Rita" 2005.
Vorher über 300 Einwohner. Nach Sturm und 4 m Überflutung jetzt Schule geschlossen, fast komplett Geisterstadt, ein einziger Laden und knapp 70 Bewohner, fast alle entlang der Straße 82, kaum noch Landwirtschaft auf versalzten Böden, überleben nur durch den jährlichen Einfall von Wasservogel-Jägern im Winter.
Damit ist es jetzt auch vorbei, und aufgrund der staatlichen Auflagen für das Bauen in Hurrikan-Gebieten, die Häuser sehr viel teurer machen, dürfte sich die ehemalige Stadt auch ohne SpaceX nicht wieder erholen.
Pecan Island has never recovered from Hurricane Rita
Hurricane Rita remembered 20 years later
Ursprünglich schützten kilometerweite Süßwasser-Marschlande Pecan Island. Küstendünen bauten sich durch Ablagerungen des Mississippi auf, aber der fließt seit langem kanalisiert und die Küsten ziehen sich zurück.
Zudem wurden hunderte Kilometer große und kleine Kanäle gegraben, von der Ölindustrie und dem Corps of Engineers. Es wurden Großprojekte wie der Freshwater Bayou Channel ausgehoben, um eine direkte Verbindung zum Golf zu schaffen. Sie gelten heute als Hauptursache für den rasanten Landverlust, zerstörten die natürliche Hydrologie und ließen Salzwasser eindringen. Genau dies machte die Region erst so anfällig für Sturmfluten.
Louisiana setzt nun auf naturnahen Küstenschutz und Marschland-Renaturierung. Im East Pecan Island Marsh Creation Projekt z.B. werden 4.000 Hektar Marschland zwischen Pecan Island und dem Freshwater Bayou Canal neu aufgeschüttet. Bezahlen sollten das teilsweise die Verursacher, s. zum Rechtsstreit weiter oben; und so wie es jetzt aussieht, ist die großflächige Renaturierung Teil des Deals mit - wahrscheinlich - SpaceX, dass das auch aus Eigeninteresse zum Schutz der geplanten Anlagen machen sollte.
Die Vereinbarung soll Klauseln enthalten, nach denen SpaceX weite Teile der Küstenschutz- und Renaturierungsmaßnahmen finanziell unterstützen und umsetzen muss.
Die Einstellung von Jagd, Fischerei, Freizeit-Quad-Fahrten und kommerziellem Tourismus nimmt Druck von der Tier- Und Pflanzenwelt. Durch das Verschließen der tausenden noch immer offenen Exxon-Bohrlöcher wird eine seit Jahrzehnten andauerhafte Quelle von Boden- und Wasservergiftung beseitigt.
Es wird nun befürchtet, dass Lärm, Lichtverschmutzung und potenzielle Raketenexplosionen die Tierwelt vertreiben und das sensible Marschland nachhaltig zerstören. Aber, nur ein Bruchteil, wohl nur wenige 100 bis 1000 ha wird für die Startinfrastruktur benötigt. Der Rest der 130.000 ha dient als Sicherheits- und Lärmpufferzone.
Da SpaceX aus logistischen Gründen (Schiffskanal) und Sicherheitsgründen (Flugbahn über das Meer) die Startrampen auf dem schmalen Küstenstreifen errichten muss, treffen die intensivsten Nachteile aber genau das biologisch wertvollste "Herzstück" des gesamten Areals.
Das Hinterland, das als Pufferzone dient, besteht meist aus trockenerem, einförmigem Marschland. Die artenreichsten Zonen, die flachen Schlammbänke, Gezeitenbecken und Brutstrände für seltene Vögel, liegen jedoch direkt an der schmalen Küstenlinie.
Lichtverschmutzung trifft ausgerechnet die Routen von Zugvögeln wie den bedrohnen Kranichen.
Der Deal ist ökologisch gesehen ein Tauschgeschäft: Man opfert die ungestörte Ruhe und Integrität eines Teils des sensiblen Küstenstreifens, gewinnt dafür aber den langfristigen Schutz und die Sanierung eines riesigen Hinterlandes vor der Ausbeutung durch Mensch und fossile Industrie.
Da der Küstenabschnitt durch die Ölindustrie und Kanäle bereits stark fragmentiert und durch Salzwassereinbruch erodiert ist, wird hier kein intaktes Ökosystem geopfert. Die Bebauung der Küste bleibt gemessen an der Gesamtgröße des Areals lokal. Zudem wäre es eine wichtige Verbindung zwischen dem Rockefeller Wildlife Refuge im Westen und dem Paul J Rainey Wildlife Sanctuary im Osten.
Wenn man SpaceX trauen könnte, dass man wirklich an einer ökologischen Lösung interessiert ist und sowohl die Startanlagen sensibel baut und betreibt wie auch die Umweltschutzbemühungen ernsthaft vorantreibt, könnte es ein ordentlicher Netto-Gewinn für die Natur werden und ein gutes Vorzeigeprojekt. Leider fehlt mir sowohl nach der Persönlichkeitsmutation von Musk vor ein paar Jahren wie auch dem teils rigorosen Vorgehen in Starbase dafür etwas das Vertrauen.
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Ja, das ist möglicherweise der berühmte Fuß in der Tür und Vorschriften ändern sich, wie gerade erst geschehen.
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Wie ich schon geschrieben hatte, EM zieht so etwas durchaus durch.
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/09/tesla-gruenheide-umweltzertifikat-emas.html
Er war ja auch mal einer der Vorreiter der E-Mobilität...warum also nicht?
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Hier gibt es einen neuen Artikel:
'Better understand what's coming': What SpaceX's Louisiana spaceport means for Vermilion Parish
https://www.nola.com/news/business/spacex-louisiana-spaceport-vermilion-parish/article_88ad9112-a446-4150-bad4-068adb2d986f.html
https://archive.is/wOp4Y#selection-4725.76-4725.80
Inhaltlich eigentlich nicht viel Neues, außer dass sie die wenigen Fakten zusammenfassen und Jonathan McDowell zum Thema zitieren, der das aber auch nur interpretiert und sich leider mit der Behauptung "the rocket blasts are likely to kill most birds" = "Die Raketendruckwellen werden wahrscheinlich die meisten Vögel töten" blamiert, denn in Starbase ist davon nichts zu sehen. Astrophysiker, bleib bei deinen Leisten 8)
Und mal eine einbindbare Grafik der Region:
(https://images.raumfahrer.net/up084487.jpg)
PS beides als Archivdateilinks, da die Hauptquelle nach ein paar Tagen ins kostenpflichtige Archiv wandert
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... der das aber auch nur interpretiert und sich leider mit der Behauptung "the rocket blasts are likely to kill most birds" = "Die Raketendruckwellen werden wahrscheinlich die meisten Vögel töten" blamiert, denn in Starbase ist davon nichts zu sehen. Astrophysiker, bleib bei deinen Leisten 8) ...
Das kommt zwar vor, habe ich auch schon gesehen wenn die beim Start (z.B. Shuttle damals oder Artemis I) unmittelbar am Pad herumfliegen. Die werden zumindest betäubt und stürzen dann ab (vielleicht auch direkt durch die Druckwellen getötet. Aber da müssen sie schon nahe sein.
Wenn man so etwas behauptet sollte man es auch belegen können, aber weder in Cape Canaveral noch Starbase (einige Nester mit Eiern wurden zerstört) oder Vandenberg wurde schon über größere Probleme berichtet. Auf Truppenübungsplätzen wird ja auch herumgeballert und dort scheint sich die Fauna sogar recht wohl zu fühlen.
Wird dort sehr häufig (wie geplant) gestartet könnte ich mir schon vorstellen dass das Gebiet dann in kilometerweitem Umkreis gemieden wird (siedeln um).
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Wird dort sehr häufig (wie geplant) gestartet könnte ich mir schon vorstellen dass das Gebiet dann in kilometerweitem Umkreis gemieden wird (siedeln um).
So wird das sein.
Zumindest für die Brut und feste Territorien. Solange rund um die Startrampen was Fressbares ist, werden viele Vogelarten sich da zeitweise herumtreiben, aber sicher schnell die Anzeichen für "Ärger", wie Dampfschwaden, lernen und abhauen. Ist zumindest meine Hoffnung basierend auf der Erfahrung mit Vögeln hier, die sich bei Störungen immer nur kurz zurückziehen und dann recht bald wiederkommen.
Im Vergleich zu hunderten Vogeljägern, die jedes Jahr zur Zugzeit in Südlousiana einfallen, könnte die Störung durch Raketen vergleichsweise gering und örtlich begrenzt sein. Muss halt mal gemonitort werden.
Nicht zu Unrecht gilt das Gebiet rund um Cape Canaveral als bedeutendes Wildtierreservat, aber zugegeben, da war jahrzehntelang auch deutlich weniger los als derzeit und in Zukunft.
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Klage gegen Exxon wegen Küstenschäden zurückgezogen – Weg frei für möglichen SpaceX-Startplatz in Louisiana
www.nola.com/news/business/exxon-coastal-lawsuit-spacex-elon-musk-louisiana/article_48d6416e-c7bb-47d8-af01-8ea414600530.html
Ein Bundesrichter hat eine von Vermilion Parish und dem Bundesstaat Louisiana gegen ExxonMobil eingereichte Klage wegen Küstenschäden nach einem Vergleich offiziell abgewiesen. Damit endet ein Rechtsstreit, der sich über ein Jahrzehnt hingezogen hat, und es könnte nun der Weg für den Bau des ersten Weltraumbahnhofs in Louisiana frei sein.
Der Vergleich dürfte es SpaceX ermöglichen, die Nutzungsrechte für rund 130.000 Acres Land zu erwerben. Dort plant das Unternehmen den Bau eines Raketenstartplatzes, wie aus Kreisen in der Nähe der Verhandlungen verlautet, die jedoch nicht befugt sind, sich öffentlich zu äußern.
Es ist unklar, wie viel Geld der Staat für Maßnahmen zur Küstensanierung erhalten wird.
Die Gemeinde Vermilion hat zwischen 1932 und 2015 95 Quadratmeilen Land durch Küsternerosion verloren. Bis zum Jahr 2070 könnte die Gemeinde weitere bis zu 360 Quadratmeilen Land verlieren.
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Und gleich noch eins.
Eventuell platzt die Bombe am Dienstag.
Die Behauptung, es sei SpaceX, stammt nur von der Zeitung/der Journalistin, aber offenbar wird da gezielt ? geleakt.
Gouverneur Jeff Landry wird die Vereinbarung zwischen Louisiana und SpaceX bekannt geben
https://www.nola.com/news/business/spacex-deal-louisiana-elon-musk-landry/article_bba61c7a-125a-4835-91b3-3e6e567078ed.html
Gouverneur Jeff Landry lädt nächste Woche Hunderte von gewählten Amtsträgern und Wirtschaftsführern ein, um bekannt zu geben, dass Elon Musks Unternehmen SpaceX plant, einen mehrere Milliarden Dollar teuren Weltraumbahnhof auf einem etwa 18 Meilen langen Küstenabschnitt rund 45 Meilen südwestlich von Lafayette zu errichten.
In der Einladung heißt es, dass Landry am Dienstag um 11 Uhr eine wichtige Ankündigung zur wirtschaftlichen Entwicklung machen wird. Landrys Büro lehnte eine Stellungnahme ab, doch mit dem Deal vertraute Quellen sagten, dass es bei der Ankündigung um den SpaceX-Deal gehe.
Das Gelände ist von entscheidender Bedeutung für die Vereinbarung des Bundesstaates mit SpaceX, das die Kontrolle über das Gelände voraussichtlich durch einen Verkauf, eine Schenkung oder einen langfristigen Pachtvertrag übernehmen wird.
SpaceX hat sich geweigert, Stellung zu nehmen.
Letzte Woche wurde Musks Privatjet mehrere Stunden lang am Flughafen von Lafayette gesichtet.
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Gerade wird live die Ankündigung des Gouverneurs übertragen.
Da schon der Wartebildschirm ein SpaceX-Logo zeigte, kann man ahnen, wohin es geht...!
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Ein Screenshot aus der Präsentation:
(https://i.ibb.co/B2XY7YP3/Screenshot-2026-08-25-185458.png) (https://ibb.co/v47MrMBq)
Ich zähle so ca 10 Starttürme. Ist natürlich nur ein Render. Aber bisher hat sich SpX meistens recht eng an solche Präsentationen gehalten ..
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Was da gerade von Shotwell angekündigt wird ist wahrhaft "elonär", mit 100 Milliarden Investition.
Jetzt muss ich erstmal diesen eventuell nur mit Kennedy vergleichbaren Vortrag ansehen!
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Also kurz zusammengefasst:
Starbase Louisiana
Investition von 100 Milliarden Dollar
3000 bis 10000 Arbeitsplätze
Ein sich selbst versorgender Raumhafen mit:
Eigener Treibstoffproduktion und Stromerzeugung
5 Startrampen mit je zwei Türmen
Tiefwasserhafen
Eigene Megabay und Raketenwartungsanlagen
Eventuell eigener Flughafen
Schutz der Küsten und der Tierwelt
Projekte zum Schutz vor Küstenerosion beginnen sofort
Renaturierung und Wiederherstellung fragmentierter Feuchtgebiete
Große Teile der 125.000 Acres bleiben unbebaut
Und Musk setzt gleich noch eins drauf:
"Starbase Louisiana wird letztendlich über ein Dutzend Startrampen verfügen, wodurch täglich mehr als 30 Starship-Flüge möglich sein werden – damit wird es zum größten Startplatz der Erde!"
https://x.com/elonmusk/status/2092292773915537580
Wer mehr sehen oder lesen will:
SpaceX hat zeitgleich die Website freigeschaltet
https://www.spacex.com/sites/starbase-la
PS: Hier gibt es das ganze Promo-Video:
https://content.spacex.com/cms-assets/assets/Starship_Starbase_LA_F1.mp4
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Also wenn man EM eines nicht vorwerfen kann, dann ist es kleinkariertes Denken.
Seine Projekte werden immer gigantischer.
Einige werfen ihm ja schon Größenwahn vor.
Die Milliarden die er (noch) nicht auf dem Mars ausgeben kann, investiert er jetzt eben erstmal noch auf der Erde.
Aber er ist ja noch nie auf seinen Kröten sitzen geblieben. Je mehr er hatte, desto mehr konnte und hat er für seine Projekte ausgeben und nahezu alles hat seinen Reichtum nur noch vergrößert.
In Louisiana hat er jetzt endlich genügend Platz, um sich so richtig auszutoben! Und die Regierungen stehen inzwischen auch voll hinter ihm.
Bei bis zu 10.000 Arbeitsplätzen brauchen sie da wohl auch wieder eine neue Stadt, mit allem Drum und Dran.
Flughafen, Seewasserhafen, Energie, Wasser usw usw sind ja eh schon fest geplant. Starbase war erst der erste Versuch, vergleichbar in etwa mit der F9 8-D
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Bei allen Kontroversen ist das definitiv ein guter Punkt. Zukunft, Fortschritt - nicht einfach nur das Geld "arbeiten" lassen.
Die Pläne zum Umweltschutz sind, sofern umgesetzt, ebenfalls nicht selbst verständlich. Da könnten doch jetzt all die Kritiker mal Lobeshymnen anstimmen?🤣
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Bei 100 Mrd $ wird es schon schwindelerregend. Da braucht er mindestens 10 Mrd $ EBITA fuer den Startplatz. Nehmen wir in der internen Verrechnung mal 10 Mio $ Startgebuehr (mag zu hoch sein - aber egal) an, dann muessen dort jaehrlich 1000 Fluege stattfinden oder 3 Fluege am Tag, damit sich diese Anlage rechnet.
Brauchen wir 3 Starship-Fluege am Tag? Das waeren dann zigtausende Starlink Satelliten. Brauchen wir so viele? Wenn 3 Personen (mag zu niedrig sein - aber egal) in ein Starship gehen, koennten pro Jahr 3000 Leute auf den Mars geschickt werden -- das Zehnfache von Mayflower und Begleitschiff. Und wenn das Jahr um ist, was brauchen wir dann im naechsten Jahr? Nochmal so viel? Und das 10 Jahre lang? Ist dann nicht der Markt gesaettigt? Brauchen wir wirklich >1 Mio Satelliten im LEO oder zigtausende Menschen auf dem Mars? Ich meine nicht 2100, sondern in den 2030ern?
Vielleicht habe ich Unrecht. Aber dann leben wir in spaetesten 20 Jahren in einer voellig anderen Welt -- in einer Welt, die sich seit Jahrzehnten so gut wie gar nicht veraendert hat.
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Die Fragen stelle ich mir in der Tat auch, ob wir das alles brauchen.
Persönlich würde ich sagen, wir (die Menschheit) braucht das nicht. Aber vieles hat sich im Laufe der Industrialisierung erstmal als "braucht man das und vor allem in der Menge" dargestellt und wurde dann Alltag und für viele erschwinglich.
Die Gretchen Frage ist, wenn das Angebot hoch genug ist, sind dann die Preise so erschwinglich dass es sich dann aufgrund der Masse der Teilnehmer an Flügen rechnet.
Man denke an das Auto und Henry Fords Idee der Fließbandherstellung
Man denke an Flugzeuge, vom Spirit of St. Louis bis zur "Massenproduktion" von Airbus und Boing
Man denke an Toursimus, mit dem VW Käfer nach Italien und heute mehrmals interkontinental wenn's Spaß macht
Man denke an den Beginn des Internets bis hin zu einer Rechenzentrums-Industrie
Man denke an Handys und ihrer Entwicklung
Man denke an Falcon9 und StarShip Entwicklung....
Dann ist da noch das Thema mit dem Planet Erde. Wird die Menschheit ihn zugrunde richten und werden dann ausgewählte auf den Mars auswandern müssen (oder noch weiter). Muss dazu um den Mars auch ein Starlink Netzwerk an Satelliten kreisen?
Es bedurfte immer Visionären Dinge voran zu treiben und vielleicht wird das auch hier genau so kommen. Die Zeit wird es zeigen. FASZINIEREND, hätte auch ein Vulkanier seinerzeit gesagt 0:)
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Dann ist da noch das Thema mit dem Planet Erde. Wird die Menschheit ihn zugrunde richten ...
Ich glaub die Frage kann man am einfachsten beantworten: ja
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Dann ist da noch das Thema mit dem Planet Erde. Wird die Menschheit ihn zugrunde richten ...
Ich glaub die Frage kann man am einfachsten beantworten: ja
"Den Planeten" kriegen wir nicht kaputt. Was immer alle bei Umweltschutz-Debatten übersehen: Es geht um unsere eigenen Lebensgrundlagen. Und bei deren Zerstörung sind wird schon mit so einer Geschwindigkeit in einer Sackgasse unterwegs, dass ich keine große Hoffnung habe, dass die Menschheit das Steuer noch herumreißt. 40 Jahre Diskussion um CO2-Reduzierung und es steigt weiter. Kann KI uns retten, wenn wir es selbst nicht können?
Aber bevor das hier komplett in eine grundsätzliche Raumfahrt-Wozu-Diskussion abgleitet, auch wenn ich den Anlass angesichts solcher Schlagzeilen sehr gut verstehe, dafür gibt es hier sicher einen eigenen Faden, nochmal zur Präsentation gestern:
Den Prediger und den Kinderchor am Anfang hätte ich nun nicht gebraucht 8)
Irritierend fand ich, dass Musk nur per Videoeinspieler dort war; so etwas lässt er sich doch sonst nicht entgehen? Die wohl größte Ankündung von SpaceX bisher, und er taucht nicht selbst auf und lässt sich feiern?
Jeff Landry scheint von Raumfahrtvirus befallen. Der war ja noch überschwänglicher als die SpaceX-Leute, voller Superlative "a future for louisiana that knows no boundaries, even to space" und dann der historische Louisiana-Purchase-Vergleich, nachdem sein Staat einst den USA den Kontinent gegeben habe und heute die Sterne (beides nicht ganz korrekt, aber ok, Politiker...).
Gwynn Shotwell konzentrierte sich lieber auf "Science Fact", verkündete die eher konservativeren Zahlen zu Umfang der Startanlagen und Jobs, und sprach lieber von Mondbasis als von Marsbesiedelung.
Bemerkenswert auch die mehrfache Betonung auf Natur- und Küstenschutz der "sofort beginnt", wohl um Kritikern gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und das Fischen, Jagd und Bootfahren weiterhin erlaubt sein sollen - was ich jetzt weniger gut finde gerade für die Natur.
Und, typisch Südstaaten, zuletzt die Einladung "wir feiern jetzt draußen weiter mit Essen und Musik" ;D
Das hätten sie auch gern noch übertragen können ;)
Hier noch ein paar Links mit Analysen:
https://arstechnica.com/space/2026/08/spacex-intends-to-invest-up-to-100-billion-in-massive-louisiana-spaceport/
https://www.nasaspaceflight.com/2026/08/starbase-louisiana-largest-private-spaceport-world/
https://spacepolicyonline.com/news/spacex-introduces-new-louisiana-starbase/
https://www.wsj.com/us-news/spacex-rockets-are-coming-to-coastal-louisiana-and-locals-are-divided-e7adc14c
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hab ich was von Umweltschutz oder Klima geredet? Das steckt der Planet weg. Ich meine die Schwachk.... die an den Hebeln der Macht und an den roten Knöpfen rumhantieren und Kriegerle spielen.
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hab ich was von Umweltschutz oder Klima geredet?
Habe ich das behauptet? Schreib halt künftig genauer, was du meinst, ;)
aber hier geht es bitte weiterhin nur um Starbase Louisiana.
PS Mods, jetzt, wo der Name offiziell ist, Faden-Titel ändern?
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Zitat SpaceSil:
"Kann die KI uns retten, wenn wir es selbst nicht können?"
Die Frage müsste mMn eher heißen:
"Wird die KI uns retten wollen?"
bzw
"Sind wir es überhaupt wert gerettet zu werden, wenn wir es selbst nicht schaffen?"
(p.s.: Was hast du gegen "Prediger und Kinderchor"? Die Amis brauchen das halt, speziell die überwiegend republikanischen Südstaatler ;), und Louisiana ist seit nunmehr 30 Jahren eine rechte Hochburg!))
Zu der "Berechnung" von joachim999:
Ist halt wiedermal eine Milchmädchenrechnung.
Die allermeisten Starts werden eh auf eigene Rechnung gehen, für diverse Netzwerke und Tankerflüge.
Es geht doch gar nicht darum, "daß sich die Anlage rechnet" bzw die Starts einen primären Profit abwerfen. Es geht einzig darum die Pläne von EM zu verwirklichen.
Diese "1.000 Starts pro Jahr" sind ja nun schon recht lange im Gespräch und bezogen sich bisher speziell auf die Flüge zum Mars. In letzter Zeit kamen da jetzt auch noch die "1.000.000 KI-Sats" dazu, die ja auch irgendwie von der Erde aus hoch kommen müssen, solange es noch kein Katapult auf dem Mond gibt.
Also wenn das alles (und wohl noch einiges mehr!) tatsächlich "demnächst" klappen soll, werden sie möglicherweise sogar noch mindestens ein "zweites Louisiana" brauchen! 8)
Merke: SX bleibt nicht stehen, und EM läuft eh immer weit voraus! ;)
Und zu den "Umweltschutz -Maßnahmen":
Ich streite ihnen, ja gar nicht ab, daß sie es tatsächlich gut meinen, aber das ist ganz pragmatischer Eigennutz. Wenn sie da nichts entsprechendes unternehmen, haben sie auf lange Frist sowohl die Natur wie die Bevölkerung gegen sich
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10 Startplätze ist m. E. das, was im Endausbau möglich wäre.
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Das ist so ein Riesengebiet, da wären sicher auch 20 und mehr Startplätze möglich...
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Da sind in der ersten Reihe locker 30 drin. Danach kann man stapeln.
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"Wird die KI uns retten wollen?"
Kommt auf den Prompt an ;)
(p.s.: Was hast du gegen "Prediger und Kinderchor"? Die Amis brauchen das halt
:-o3
Also wenn das alles (und wohl noch einiges mehr!) tatsächlich "demnächst" klappen soll, werden sie möglicherweise sogar noch mindestens ein "zweites Louisiana" brauchen! 8)
Wird schon noch kommen.
Matagorda Island Air Force Base ist schon länger im Gespräch.
Aber nicht dringend, dort ist erstmal Platz genug, jetzt sind sie erstmal ein paar Jahre beschäftigt, der Engpass dürfte mal wieder "Facharbeiter" werden.
Wenn sie da nichts entsprechendes unternehmen, haben sie auf lange Frist sowohl die Natur wie die Bevölkerung gegen sich
Gilt letztlich für alle Unternehmen, Regierungen und letztlich die ganze Menschheit. Leider begreifen es die meisten erst, wenn es zu spät ist, entweder "nach uns die Sintflut" oder "ist noch immer gut gegangen".
Ob SpaceX das nun aus eigenem Antrieb macht - Musk war ja mal mit Tesla und Solarzellen Klimaschutzvorreiter - oder als saurer Apfel für die Möglichkeit, Starbase LA zu bauen, was wissen wir schon.
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Hatte erst Starbase L.A. gelesen...😃
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Übrigens spricht EM jetzt nicht mehr von
1.000 Starts jährlich sondern bereits von über 10.000, bzw von 30 Starts täglich
Er hatte allerdings auch schon früher von "1.000 Starships zum Mars" gesprochen, das käme dann mit den notwendigen Tankerflügen einigermaßen hin.
Übrigens Vorsicht
LA steht in USA für Louisiana
L.A. für Los Angeles
https://x.com/elonmusk/status/2092292773915537580
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Mal eine ganz praktische Frage:
Wenn man dort so oft starten will, sagen wir mal 24mal pro Tag, wäre das jede Stunde ein Start. Für einen Start wird jetzt in einem Umkreis von mehr als 2km alles geräumt. Gelandet werden soll ja auch, der Booster so 10min nach dem Start. Dazu die Starships, die stündlich vom Himmel regnen.
In welcher Zeit will man dort noch arbeiten? ???
An einem Booster-Start können Menschen schon aus Schalldruck-Gründen nicht viel näher dran sein, selbst wenn man irgendwann mal alles für so zuverlässig hält, dass man die Gefahr von Explosionen ignoriert (macht man ja bei Flugzeugen mit ihren nicht unerheblichen Treibstoffmengen auch).
Auf den Renderings sieht es mir nicht so aus, als hätte jeder Startplatz eine eigene Sicherheitszone von mehreren Kilometern.
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Von den Renderings zu urteilen stellt sich SpaceX das so vor, dass am Ende das meiste an Startvorbereitungen ohne Menschen ablaufen kann. Da sieht man z.B. Schiff- und Boostertransporter, welche scheinbar autonom die Stufen an den jeweiligen Startplatz bringen.
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"können" ist nicht gleich "werden"
Die Fantasie nimmt es aber auf jeden Fall mit, schauen wir weiter zu!
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SpaceX verkündet den Bau eines Weltraumbahnhofs in Louisiana
SpaceX soll rund 500 km² Land auf „Pecan Island“ übernehmen, einem Landstrich an der Golfküste von Süd-Louisiana. Das auf 100 Milliarden Dollar bezifferte Projekt würde Louisiana zu einem der wichtigsten Standorte der US-amerikanischen Raumfahrt machen. Der Standort befindet sich zwischen den bestehenden SpaceX-Standorten in Texas und Florida und soll Kapazitäten für einen stark wachsenden Starship-Betrieb schaffen.
Ein Portalbeitrag der Raumfahrer.net Autorin SpaceSil.
(https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-3.jpg)
Rendering von Starbase Louisiana
Credit SpaceX
Weiter im Beitrag von SpaceSil im Portal => Link zum Portalartikel (https://www.raumfahrer.net/spacex-verkuendet-den-bau-eines-weltraumbahnhofs-in-louisiana/)
Viele Grüße, die Redaktionsmitglieder
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Erster Start ist für 2028 geplant, bis da mal jeden Tag auch nur ein paar wenige Raketen starten, vergehen dann sicher noch ein paar Jahre und spätestens wenn es da tatsächlich mal rund geht, ist da sicher alles automatisiert.
Selbstfahrende Fahrzeuge auf dafür geplantem Gelände sind schon heute kein Problem, automatische Chopsticks noch viel weniger, was dann noch fehlt, schafft in spätestens 5 Jahren jeder besserer Roboter.
Viele Menschen braucht's dann bestimmt nicht mehr, wenn da erstmal alles aufgebaut ist.
Und schließlich haben sie in 2 Jahren noch mindestens 5 weitere Startplätze in Texas und Florida, von denen regelmäßig gestartet werden kann.
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Was ich nicht ganz verstehe: Man hat vor dort eine riesige Starbase mit bis zu 10 Startrampen zu bauen - aber wohin will bzw. kann man eigentlich starten?
Denn wenn ich mir Pecan Island ansehe, dann kann man von dort doch nur in Teile des südlichen Sektors auf den Golf raus starten und eben nicht wie in Brownsville und vom Cape auch nach Nordosten. Warum platziert man also dort eine derart große Starbase, von wo aus man garnicht in „übliche“ Orbits wie z.B. der ISS oder dem Axiom-Nachfolger käme?
Sicher weiß SpaceX sehr genau, was sie da tun und warum. Aber mir kam eben diese Frage auf.
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Genau die gleiche Frage habe ich mir auch als erstes gestellt, als ich das gelesen hatte. Ich würde vermuten, dass mit dem Starship sich so viel ändern, dass diese Anforderung nicht mehr gegeben ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass mit den Tanker-Stationen im All es besser ist, wenn alle Raketen erstmal zur Tankerstation fliegen, dort wieder betankt werden und jetzt von hier aus in ihren Zielorbit fliegen. Das kostet natürlich viel Treibstoff, aber den hat man auch.
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Mit x Starts pro Tag ist die Renaturierung mit Angelparadies doch reine Augenwischerei. Das wird ziemlich sicher ziemlich laut werden…🤔
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Was ich nicht ganz verstehe: Man hat vor dort eine riesige Starbase mit bis zu 10 Startrampen zu bauen - aber wohin will bzw. kann man eigentlich starten?
Denn wenn ich mir Pecan Island ansehe, dann kann man von dort doch nur in Teile des südlichen Sektors auf den Golf raus starten und eben nicht wie in Brownsville und vom Cape auch nach Nordosten. Warum platziert man also dort eine derart große Starbase, von wo aus man garnicht in „übliche“ Orbits wie z.B. der ISS oder dem Axiom-Nachfolger käme?
Sicher weiß SpaceX sehr genau, was sie da tun und warum. Aber mir kam eben diese Frage auf.
Hallo,
ich denke bei SpaceX sind die Datenzentren im All (Starmind) derzeit das ganz große Thema und wenn das so kommen soll, wie von SpaceX verkündet (bis zu eine Millionen Starmind Sats), wird man massiv Startkapazitäten brauchen. Der "Vorteil" von Starmind ist, dass sie nicht wie Starlink auf vielen verschiedenen Inklinationen fliegen sollen, sondern letztlich einfach sonnensynchron in einem Ring um die Erde. Es scheint, dass eine entsprechende Inklination von Lousiana aus sogar relativ ideal zu erreichen ist. Siehe hierzu den X Post von Dr. Phil Metzger, in dem er zu dieser Einschätzung kommt (Dr. Metzger ist ein Physiker, der schon so einige nach meiner Ansicht fundierte Beiträge zu SpaceX Themen und speziell auch Inklinationen beigesteuert hat):
https://x.com/DrPhiltill/status/2092670672665235920 (https://x.com/DrPhiltill/status/2092670672665235920)
Er kommt in diesem Beitrag zu dem Ergebnis, dass eine Inklination von 189,2 Grad perfekt für Starmind geeignet ist und auf einer Karte sieht man, dass diese Inklination nur einen sehr schmalen und kaum besiedelten Streifen von Mexico überfliegt.
Gruß
Excalibur93
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Zu den möglichen Flugrouten / Trajektorien: Louisiana ist ganz klar für polare Bahnen gedacht. Start und Landung über den Golf. Z.B. die bestehende 70°-Shell für Starlink, die jetzt noch länger von Vandenberg aus mit Falcon bedient wird. Auch die 53°-Shell kann mit Start zwischen Yukatan und Kuba hindurch erreicht werden. Zudem natürlich Starmind, die sollen ja alle polar fliegen. Und Star-irgendwas was sie in den nächsten Jahren bestimmt noch aus dem Hut ziehen.
(https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?action=dlattach;topic=65770.0;attach=2536942;image)
https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?action=dlattach;topic=65770.0;attach=2536942;image
Tankerflüge sehe ich hier eher nicht. Für eher äquatoriale Bahnen Richtung Mond oder Mars muss auch das Depot äquatorial unterwegs sein, und damit die Tankerflüge. Was nach 2030 an neuen Raumstationen in anderen Inklinationen unterwegs sein wird weiß noch niemand.
Aber, bis dahin und wenn sich Starship als zuverlässig erweisen sollte, werden auch andere Richtungen möglich sein. Schon jetzt soll von Starbase TX aus ein Start über Florida theoretisch möglich sein, in einigen Jahren kräht kein Hahn mehr danach, ob ein Start nach ein paar hundert km dann irgendwo über Festland verläuft.
Eine vollautomatische robotische Startanlage war von Anfang an die Voraussetzung für Kadenzen von Stunden, wie sie ja seit Jahren angekündigt ist. Das geht wahrscheinlich in Starbase TX schlecht, in FL könnte schon dafür geplant und gebaut werden, aber in LA ist es zwingend, sonst macht die ganze Planung keinen Sinn. Wir werden in den nächsten Jahren erst Prototypen und dann Serienversionen von Crawlern sehen, die dann auch nicht immer irgendwelche Transportstände aufladen müssen.
Das Schalldruck lässt quadratisch nach. Schon jetzt sitzen sie in Starbase am Fenster des Bürogebäudes und schauen sich den Start in 3 km Entfernung an. Das wäre in Pecan Island keine Entfernung, schon gar kein Problem für Angler irgendwo auf dem Gelände abseits der Sperrzone - das Gebiet hat 500 km², oder für uns Deutsche, 1/5 Saarland!
Und zu guter Letzt:
RGV Aero Photography, die seit Jahren wöchentliche Überflüge über Starbase TX machen und uns jeden Baufortschritt im Detail zeigen, starten ab heute mit Überflügen in Pecan Island.
Das dürften anfangs eher langweilige Bilder von Sumpf und Marsch sein, aber ich werde mir diesen ersten Live-Überflug dennoch ansehen, um einen besseren Eindruck vom Gelände zu bekommen.
Später die Woche kommt dann noch eine mehrstündige Einführung in das Projekt.
PS James stellt mal wieder sein Licht unter den Scheffel; Redaktion, Bildauswahl und das gesamte Einpflegen in das System für den Artikel hat auch wieder er allein gemacht... Danke!
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Und genauso wird's wohl kommen.
Und warum sollte man nach Norden starten müssen, wenn man viel besser nach Süden starten kann?
Alle bisherigen Starts von Starbase gingen schließlich auch nach Süden!
P s.
Danke für den Video-Link, wird tatsächlich interessant werden, wenn sie da erstmal am werkeln sind!
Die Stahl-, Zement- und Betonierfirmen können sich auch wieder freuen.
Das wird ein Ding vergleichbar mit der geplanten KI-Tera-Fab
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Hab mir gerade einen Teil des ersten RGV-Überflugs angesehen. Schon beeindruckend dieses Sumpfland da, so schön flach und leer...
Der (Alb)traum eines jeden Architekten:
" Hier hast du einen versumpften Teil von Louisiana und 100.000.000.000 $, in 5 Jahren will ich da den weltgrößten vollautomatischen Weltraumbahnhof mit 12 Start-/Landeplätzen haben! Und übrigens, den erste Start bitteschön in 2 Jahren!"
Zwei große Vorteile hat's jedenfalls, brauchen da keine Bäume fällen und keine Leute umsiedeln.
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Habe es mir jetzt auch angesehen.
Sehr guter Eindruck des Bereichs, in dem künftig die Hafen- und Fabrikanlagen stehen sollen, mit Blick in die Richtung, wo sich dann die Startanlagen aufreihen.
Allerdings, Drohnenaufnahmen gab es vorher schon; ich hätte mir einen echten Überflug gewünscht, aber das kommt sicher noch. Gerne mit Überblendung der Planungen :)
Ich musste grinsen, als die gerenderte, dreitürige Montagehalle wiederholt als "Terabay" bezeichnet wurde:
Meint ihr wirklich, SpaceX begnügt sich mit "mehr vom selben"?
Die bauen dort natürlich eine Terabay! :D
Bezog sich zwar damals auf Starbase TX, nicht LA, aber was sind schon zwei Buchstaben ;)
Wo kann ich den Markenschutz einklagen?
Kritische Anmerkung: Gerade weil die Kommentatoren in der Starbase-Reihe immer extrem gut informiert sind und jedes herumliegende Metallteil auf irgendeiner Lagerfläche identifizieren können, fand ich, sie waren hier extrem schlecht vorbereitet. Sowohl was die Lage, die bestehenden Straßen und die großteils marode Infrastruktur angeht, als auch die Einordnung, wo entsprechend der Renderings welche Anlagen entstehen sollten.
Mag an nur zwei Tagen Vorbereitungszeit liegen, und ich vermute, sie haben einen Drohnenflug beauftragt und dann direkt bei ihrem ersten Anschauen der Bilder live kommentiert, ohne die Aufnahmen vorher selbst gesehen zu haben. Ist ok.
Aber wenn ernsthaft überlegt wird, ob der dort sichtbare Kanal der Mississippi sei, mag das die Vorurteile über Geografiekenntnisse der Amerikaner bestätigen, aber ich finde es schlicht peinlich.
Trotzdem, super, dass sie so schnell reagiert und schon mal eine "Bestandsaufnahme" gemacht haben, zumindest von einem Teil des Geländes. Allein zu Doku-Zwecken. Schaut man in die ersten Überflüge von Boca Chica vor über 5 Jahren und vergleicht das mit heute, kann man erahnen, was in weiteren 5 Jahren mit 50x mehr Geld und Fläche passieren könnte!
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The Space Engineer hat die Renderings über das Google-Luftbild gelegt, um mal zu zeigen, von welchen Größenordnungen wir hier sprechen:
https://x.com/mcrs987/status/2092455763562123358
https://x.com/interstellargw/status/2092453129031684308
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Wenn ich es richtig verstanden habe:
- der gesamte Weltraumbahnhof wird 2 km x 20 km
- die jeweiligen Starttisch-Paare liegen 2,5 km auseinander
- jedes Starttisch-Paar bekommt eine eigene Gasverflüssigungsanlage und zwei Tanklager
- mindestens 8 jeweils kilometerlange Wasser-Rückhaltbecken
- die neue Fabrik mißt 629.000 m²
- diese "Tetrabay" wird 4x so groß wie eine Gigabay
- alles weitgehend automatisiert
- Belegschaftsunterkünfte und Nebengebäude ala StarbaseTX
- Tiefwasserhafen an der Küste
- großer Flugplatz im Hinterland
- großzügig angelegtes Straßennetz auf dem dann hauptsächlich
- autonome Fahrzeuge verkehren
- eigene Stromerzeugung und
- eigene Trinkwasser-Aufbereitung
Kurz und bündig:
- StarbaseTX war nur eine bessere Testanlage für StarbaseLA und
- 100.000.000.000 $ werden sicher nicht reichen
Frage:
"Wo und wann kommt StarbaseX?"
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Schöne Zusammenfassung, aber warum sollen die 100 Mrd nicht reichen? Allein die Skalierungseffekte und die zunehmenden Erfahrungen, denke der Plan ist, deutlich drunter zu bleiben.
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Wenn ich es richtig verstanden habe:
- der gesamte Weltraumbahnhof wird 2 km x 20 km
- die jeweiligen Starttisch-Paare liegen 2,5 km auseinander
- jedes Starttisch-Paar bekommt eine eigene Gasverflüssigungsanlage und zwei Tanklager
- mindestens 8 jeweils kilometerlange Wasser-Rückhaltbecken
- die neue Fabrik mißt 629.000 m²
- diese "Tetrabay" wird 4x so groß wie eine Gigabay
- alles weitgehend automatisiert
- Belegschaftsunterkünfte und Nebengebäude ala StarbaseTX
- Tiefwasserhafen an der Küste
- großer Flugplatz im Hinterland
- großzügig angelegtes Straßennetz auf dem dann hauptsächlich
- autonome Fahrzeuge verkehren
- eigene Stromerzeugung und
- eigene Trinkwasser-Aufbereitung
Kurz und bündig:
- StarbaseTX war nur eine bessere Testanlage für StarbaseLA und
- 100.000.000.000 $ werden sicher nicht reichen
Frage:
"Wo und wann kommt StarbaseX?"
Hallo Alepu,
das würden ja dann in nächster Zeit superschöne Video bzw. Live Cams Bilder werden und man bekommt echt viel zu sehen, so wie bei Starbase TX ... :-)
LG. Kalle
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Schöne Zusammenfassung, aber warum sollen die 100 Mrd nicht reichen? Allein die Skalierungseffekte und die zunehmenden Erfahrungen, denke der Plan ist, deutlich drunter zu bleiben.
Der "Plan" mag das durchaus sein, aber ich bin da eher pessimistisch.
Wenn du dir anschaust, wie es da jetzt aussieht und was sie da alles vorhaben.
Da gibt es rein gar nix außer sehr viel weitgehend unberührter Natur bzw Sumpf und ungeschütztes Marschland
Die müssen da schonmal eine neue Straße bauen, um überhaupt mit schweren Maschinen hinzukommen!
Und dann muß das erstmal alles geschützt und befestigt werden...
Und dann soll da auch noch in spätestens 3 Jahren die erste Rakete starten! Also schnell soll's auch noch gehen!
Woher sollen alleine all die benötigten Spezialisten kommen? Und wo sollen die wohnen? Ein "Brownsville" (mit Hotels, Geschäften, Flugplatz, Hafen, Straßen usw. ) wie in StarbaseTX gibt's da nicht!
Sprich StarbaseTX zu bauen war noch sehr einfach dagegen!
Außerdem wird sowieso alles viel teurer als anfänglich gehofft und geplant.
Aber wenn sie Glück haben, beteiligt sich ja Louisiana ;)
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Es ist allerdings nicht D!😳
Da würde ich dann auch eher 250 Mrd. schätzen.
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Das ist ja kein klassischer, bodenloser "Sumpf". Unter der nicht sehr tiefen Marsch und teilweise offen erhöht liegen ehemalige Küsten-/Strandwälle aus Sand und Muschelmaterial. Das Problem ist nicht das Wasser, sondern dass der darunterliegende Ton und die jungen Sedimente nicht sehr tragfähig sind. Erst ab so 10 m Tiefe kommt tragfähiger Sand. Also Tiefgründungen mit Pfählen, aber das ist in der Region völlig normal und wird in Starbase auch so gemacht.
Problematischer sehe ich, dass dort wohl "normale" Flammgräben schwierig werden, eventuell werden die Starttische daher auf Hügel gesetzt werden. Die Hügel könnten dann auch gleich dazu dienen, den Untergrund durch "Vorbelastung" zu verdichten und zu entwässern, das wurde damals in Boca Chica ja auch so gemacht.
SpaceX scheint auch keine Zeit zu verschwenden: Beim Überflug wurde eine Kernbohrmaschine gezeigt, die Proben entnimmt, genau da, wo später Starfactory und "Terabay" entstehen sollen. SpaceX hat nämlich schon die Genehmigung für 25 Bodenbohrungen erhalten.
Der Straßenbau, inkl. Rollways und Dämmen, ist sicher das allerkleinste Problem, und die Aufschüttungen auch. Schwere Maschinen und sehr viel Erdbewegungen, aber dafür gibts Lösungen. Damit wird es losgehen; eventuell ist eine Straße, die die Rampen verbindet, gleich Teil des Küstenschutzes als Deich?
Für 10 Mrd. könnte man bei uns so 10.000 km Autobahn bauen; also wenn die da 100 km autobahnmäßig "verlegen", würde erst 1% der Summe verbaut.
Klar wird alles teurer werden als gedacht. Aber je nach Quelle wurden in Starbase in den letzten 10 Jahren so 6-8 Milliarden investiert. Dafür gab es eine Kleinstadt, eine Gigabay, eine Starfactory, massenweise Infrastruktur und zwei Startrampen. Ganz abgesehen von all dem, was wieder abgerissen wurde. Das 12-Fache an Geld für 10 Rampen, "nur" eine, aber größere große Fabrik und "Terabay" und all das andere "Gedöns" kommt mir da durchaus machbar vor.
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Also der Kilometer Autobahn in D kommt so ca. 10 Mio. Euro. 10000 Mio durch 10 Mio wären dann aber "nur" 1000 km statt 10.000.
Kann gut sein, dass es dort ohne Brücken und Tunnel eher gegen 1 Mio geht, dann passt es.
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Ja klar, Tunnel werden da wohl eher nicht gebraucht, und Talbrücken auch nicht 8)
Eine vierspurige Autobahn nach deutschem Qualitätsanspruch dürfte da auch nicht vorgesehen sein. Ich wollte nur mal grob die Großenordnung überschlagen.
Das mit "keine Bäume fällen und Leute umsiedeln" stimmt sicher auch.
Beides wurde erst durch die Holzfäller der 1920er, dann Industrialisierung und den Salzwassereinbruch, und durch die Hurrikane schon "erledigt". Früher gab es dort sehr wohl Wald. Auf den höheren Dünenrücken zwischen dem Marschland hatte Pecan Island einen dichten Bestand aus immergrünen Eichen, Pekannüssen (Name!) und Palmettopalmen.
Und zeitweise eine viel dichtere Besiedlung als nun, etwa 5x mehr noch in den 90ern. War und ist entlang der Straßen und einzelnen höhergelegenen Bereichen verteilt, weder Dorf noch Kleinstadt.
Heute sind auf der Fläche, auf denen die Startanlagen stehen sollen, einzelne Häuschen, aber da wohnt niemand dauerhaft, das sind wohl Jagdhütten. Müssen trotzdem weg, ebenso die paar Hausboote und Fischerkaten.
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Wenn sie das zurück bringen (neben lauten Raketenstarts) bzw. der Natur gestatten, es sich zurück zu holen, wäre das schon ein Statement.
An einer Stelle sieht man dichten Baumbestand an einem Hafenbecken.
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Natürlich ist es kein "bodenloser Sumpf", den gibt es ja wohl eh gar nicht und nirgends ;), sondern eher ein mit Starbase vergleichbares, aber eben noch ausgeprägteres "Marschland", welches an Schwerlastgebäuden" u.ä. große Anforderungen stellt.
Um darauf überhaupt bauen zu können, müssen erst erhebliche zeit- und kostenaufwändige Vorarbeiten geleistet werden.
Bin ja gespannt, wie sie das jetzt angehen.
Eher wie im damaligen BC, mit erstmal minimalem Aufwand, kleine Betonflächen hier und da, Wohnmobil-Park und halbrunde Werkshallen, winziges Hafenbecken mit kleinem Anlegesteg und Feldflughafen? Oder gleich in die Vollen wie z.B. jetzt bei der Terafab?
O.k. ist nicht ganz zu vergleichen. StarbaseLA wird wohl 40 - 50 km², Terafab gerademal 9 km² und wird auch anfangs nicht viel anders als etwas provisorisch gehen. Ist halt die Frage wie schnell sie es hier tatsächlich vorantreiben.
In Starbase ging es ja noch recht schrittweise, wenn auch natürlich viel schneller als anderswo, aber wenn sie in LA in 3 Jahren starten wollen, muß es eindeutig noch erheblich schneller gehen. Nur ein Starttisch reicht da nicht.
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Meine Vermutung: Wenn die da loslegen, bei so enger Zeitvorgabe, dann gleich richtig.
Könnte mir diverse spezialisierte Bautrupps vorstellen, die nacheinander vorangehen, erst Bodenarbeiten, und wärend die weiter vordringen, kommen dahinter die Straßenbauer und Pfahltiefgründer, dann die anderen Spezialisten für Fundamente, Stahlbauer, Flammgräben, Türme.
Die serielle Anlage der Startanlagen begünstigt das sehr.
Nicht vergessen, nächstes Jahr sind viele oder die meisten der anderen Startanlagen in TX und auch FL fertig und die Spezialisten, die dort gearbeitet haben, können nahtlos in LA weitermachen.
Wahrscheinlich werden wir stets mehrere Phasen gleichzeitig sehen:
1/3 Terabay fertig, daneben 1/3 im Bau und 1/3 im Rohbau.
Ebenso Factory.
Während der erste Abschnitt bereits betriebsbereit ist, wird an den übrigen gewerkelt.
Sehr viele Bauteile werden parallel vorgefertigt und passend angeliefert, noch mehr als jetzt bei Pad 1.
Vielleicht sogar ganze Fabriksegmente, Starttische und Turm-Teile per Schiff.
Die erste Startanlage ist 2029 fertig, daneben in absteigender Reihenfolge zunehmend unfertigere Startanlagen ohne Turm, ohne Starttisch, noch bei Betonierungsarbeiten, noch bei Erdarbeiten. So arbeiten sich die spezialisierten Bautrupps hintereinander vor bis ans 12 Meilen entfernte Ende der "Startallee".
Das kann dann bis weit in die 30er dauern, bis alles fertig ist.
Ach so, klar, bei SpaceX ist nie etwas fertig und bis dahin werden alle Pläne noch 3x umgeworfen ;)
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Ja, so wird's wohl laufen.
Da greift dann eins ins andere und am Ende steht ein zumindest vorläufig anwendbares Produkt, welches allerdings auch noch ständig weiterentwickelt wird.
Die ersten Raketen kommen wieder aus Texas und werden in LA zusammengebaut.
Und in 10 Jahren werkeln sie alle schon wieder ganz woanders ;)
(Allerdings wohl (noch!) nicht auf dem Mars 8) )
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Ich denke es wird genau so gemacht. Seriell und sofort richtig. Wie von Euch beschrieben. Und natürlich sind die Pläne grundsätzlich schon eine Weile fertig. Und ich würde auch denken, sie ziehen dann ihre Leute von FL und TX um. Was nicht heißt, dass nicht jeder Turm sukzessive verbessert werden kann. Aber Straßen, Abstände, Infrastrukturabmessungen ist ganz bestimmt baufertig vorgeplant.
(Da ich mit Großprojekten in D zu tun habe, kann ich nur neidisch schauen!)😑
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Oh, jemand vom Baufach! Freut mich, dass du mit Großprojekterfahrung das auch so siehst.
Bewirb dich mal in Louisiana!
Was ich früher nie verstanden habe, war, wieso bei uns z.B. Autobahnen nicht auch so gebaut werden - die Baukolonnen schieben sich hintereinander durchs Land, Erdarbeiten, Unterbau, Asphalt, Leitplanken, fertig. Bis ich die Sache mit den Baulosen, den zig Unterauftragnehmern von denen sich dann wieder welche übernommen haben beim Unterbieten und Pleite gehen samt nötiger Neuausschreibung europaweit, all den Planungsabschnitten in unterschiedlicher Phase usw. verstanden hatte. So dauert das ewig und ein Flickenteppich entsteht, hier 15 km fertig und jahrelang unbenutzbar, weil keine Zufahrten, oder dort eine kleine Baulücke, an der nichts weiter geht und alles andere aufhält.
Nicht, dass ich meine, dass wir mehr lange Autobahnen bräuchten ;) Sollte nur das Problem illustrieren.
Mal zum Vergleich, hatte ich kürzlich gelesen: Der Bau der Eisenbahn Köln-Minden, über 250 km, dauerte drei (3!) Jahre. Erste Teilstrecke war nach einem Jahr offen. Wann? 1844! Ohne LKW, Dynamit, Bagger. Alles reine Handarbeit und Pferdekarren! Nochmal: 250 km, 3 Jahre 8-D
In Starbase LA mangelt es nicht an Geld. Die machen das entweder alles selbst oder mit Langfristverträgen mit Spezialfirmen (wenn sie die nicht gleich aufkaufen) und können so die Bauphasen beliebig zeitlich planen und abstimmen. Hoffentlich...
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Oh, jemand vom Baufach! Freut mich, dass du mit Großprojekterfahrung das auch so siehst.
Bewirb dich mal in Louisiana!
Was ich früher nie verstanden habe, war, wieso bei uns z.B. Autobahnen nicht auch so gebaut werden - die Baukolonnen schieben sich hintereinander durchs Land, Erdarbeiten, Unterbau, Asphalt, Leitplanken, fertig. Bis ich die Sache mit den Baulosen, den zig Unterauftragnehmern von denen sich dann wieder welche übernommen haben beim Unterbieten und Pleite gehen samt nötiger Neuausschreibung europaweit, all den Planungsabschnitten in unterschiedlicher Phase usw. verstanden hatte. So dauert das ewig und ein Flickenteppich entsteht, hier 15 km fertig und jahrelang unbenutzbar, weil keine Zufahrten, oder dort eine kleine Baulücke, an der nichts weiter geht und alles andere aufhält.
Nicht, dass ich meine, dass wir mehr lange Autobahnen bräuchten ;) Sollte nur das Problem illustrieren.
Mal zum Vergleich, hatte ich kürzlich gelesen: Der Bau der Eisenbahn Köln-Minden, über 250 km, dauerte drei (3!) Jahre. Erste Teilstrecke war nach einem Jahr offen. Wann? 1844! Ohne LKW, Dynamit, Bagger. Alles reine Handarbeit und Pferdekarren! Nochmal: 250 km, 3 Jahre 8-D
In Starbase LA mangelt es nicht an Geld. Die machen das entweder alles selbst oder mit Langfristverträgen mit Spezialfirmen (wenn sie die nicht gleich aufkaufen) und können so die Bauphasen beliebig zeitlich planen und abstimmen. Hoffentlich...
Hallo, ja da kann ich nur beipflichten und es geht alles, wenn man nur will wie im richtigen Leben.
Wenn ich nur daran denke in der Eifel gibt es zwischen Kelberg in Rheinland-Pfalz und Blankenheim in Nordrhein-Westfalen aktuell noch eine etwa 25 Kilometer lange Lücke. Stand: August 2026.
Seit über 40 Jahre konnte ich nicht über eine durchgängige Autobahn fahren. Eventuell könne die nun
in ca. 6 bis 8 Jahre fertig werden. Ob ich das noch erlebe, bin 73 Jahre (jung:-)
LG. Kalle
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Susan Bonnett Bourgeois, Ministerin für Wirtschaftsförderung, hat ein paar Details erzählt:
- Das erste Gespräch fand am 5. Februar statt
- SpaceX wollte Gewissheit: dass Louisiana unternehmensfreundlich sei, und dass das Grundstück von ExxonMobil zur Verfügung steht
- Das Grundstück wurde bereits an SpaceX verkauft
- Sie bauen eigene Straßen und helfen dabei, die angrenzenden Straßen zu modernisieren
Die Quelle ist dieses Interview auf Louisiana talk radio, aber ich habe auch nur die Infos daraus auf NSF gelesen:
https://www.audacy.com/wwl/podcasts/6a31745ac53f4b5c45558e68c01ea651/episodes/full_show_8262026_if_we_cant_t-8621272
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Nebenbei:
Hatte mich schon gewundert, dass nach mehreren Tagen kein deutscher Kanal über "Spaceport LA" berichtet hat, weder die Youtuber noch ÖR.
Jetzt hat zumindest MarsChroniken einen Beitrag:
Und Senkrechtstarter dürfe dann morgen Früh nachziehen.
Ich habe sonst nur ein paar Kurzmeldungen gefunden:
ZDF heute: SpaceX: Fragen zur Finanzierung des $100 Milliarden Louisiana-Weltraumbahnhofs
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/spacex-raumfahrt-weltraum-zentrum-louisiana-100.html
ZEIT Online: Weltraumbahnhof: SpaceX plant neue 100-Milliarden-Dollar-Startrampe für Riesenraketen. https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2026-08/spacex-louisiana-weltraumbahnhof-elon-musk-starship
Tagesschau: SpaceX plant neuen Raketen-Startplatz in Louisiana
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/spacex-weltraumbahnhof-100.html
Deutschlandfunk: SpaceX plant Starship-Basis in Louisiana für 100 Milliarden Dollar
https://www.deutschlandfunk.de/spacex-plant-starship-basis-in-louisiana-fuer-100-milliarden-dollar-100.html
Spektrum.de: SpaceX: SpaceX plant Startrampe in Louisiana
https://www.spektrum.de/news/spacex-plant-startrampe-in-louisiana/2341706
(die Untertreibung der Woche!)
Aber alle widerkäuen die bekannten Infos, als hätten sie bei uns abgeschrieben ;) ??? 8-D.
Kaum weiterführende Analyse, keine kritische Einordnung, kein redaktioneller Kommentar. Schade.
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Ein 52 Jahre alter Bewohner von Süd-Louisiana, der in den letzten 40 Jahren jeden Sommer im zukünftigen SX-Gebiet u.a. auch auf einem Boot verbracht hat und jetzt das Projekt auch von technischer Seite her beurteilen kann, gibt einen sehr informativen Einblick in "Land und Leute", Vergangenheit und mögliche Zukunft.
Zeigt mögliche Konflikte auf die jetzt entstehen könnten und Wege diese zu vermeiden.
Trotz phasenweise etwas konfuser Berichterstattung mMn sehr sehenswert!
www.youtube.com/watch?v=Xu_bJtQepCs
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Danke, habe ich mir gleich mal angesehen.
Mittlerweile gibt es auch Analysen von Angry Astronaut
www.youtube.com/watch?v=-gEduFkkafk
und What about it
www.youtube.com/watch?v=b0jKjUnB7gY
und natürlich jetzt auch Senkrechtstarter
www.youtube.com/watch?v=bo_tZZHV-a0
Soll kein Videospamming sein, aber ich muss das auch erst noch sehen, bevor ich mich zum Inhalt äußern kann. :)
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Nochmal zu deinem Video von gestern, alepu.
Ich war ja anfangs etwas skeptisch, und die ersten Minuten mit "wat issn Raumfahrt, da stelle mer uns ma janz dumm", gähn, waren mühsam. Und seine ständige Google-Maps-Zoomerei ist augenschädigend ;)
Aber dann, all die geografischen, hydrologischen, historischen, umwelt- und gesellschaftlichen Zusammenhänge rund um Pecan Island und die Region waren wirklich informativ, genau dieser Blick über den Tellerand auf das Große Ganze, was ich so schätze.
Kann ich nur empfehlen für alle, die sich in den neuen Starbase-Standort und die Herausforderungen dort einfuchsen möchten.
Und dann schaut man, was dieser "Cajun" mit französischen Wurzeln sonst für Videos macht und findet deutsches Folkmetal :P
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Genau so ist es!
Mir hat dieses Video auch einen ganz neuen Einblick in die Situation da vermittelt, trotz all dieser Schwächen.
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Ich muss mich selbst korrigieren:
Tankerflüge sehe ich hier eher nicht. Für eher äquatoriale Bahnen Richtung Mond oder Mars muss auch das Depot äquatorial unterwegs sein, und damit die Tankerflüge.
Klingt erstmal richtig, aber ein Depot kann ja durchaus auch eine polare Bahn oder zumindest eine mit hohen Inklinationen fliegen. Zum Mond oder Mars kommt man von dort dann auch, wenn man Abflugsort und -zeit richtig wählt. Zum beliebten Ziel Mondsüdpol sogar einfacher, weil die "stehende" Ellipse/Acht dann auch gleich eine polare Mondbahn ermöglicht.
Also, Starbase LA wäre sowohl für Mond- wie Marsmissionen und für eine entsprechende Depotversorgung sehr wohl geeignet, sogar sehr gut.
RGV Aero Photography, die seit Jahren wöchentliche Überflüge über Starbase TX machen und uns jeden Baufortschritt im Detail zeigen, starten ab heute mit Überflügen in Pecan Island.
Das war der einstündige Liveflug.
Hier nun die kommentierte Kurzversion mit nur den wichtigsten Ausschnitten:
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Etwas mehr Vertrauen in SX, die wissen ganz genau, was sie machen!
;)
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Etwas mehr Vertrauen in SX, die wissen ganz genau, was sie machen!
;)
Das befürchte ich langsam auch. ???
Mein Denkfehler war, dass man für einen Flug in der Ekliptik zwangsläufig auch in dieser Ebene starten / losfliegen muss. Muss man eben nicht, es kommt auf den genauen Zeitpunkt an, wie immer.
Man verliert halt nur den netten Schwung der Erdrotation.
Anders sieht es aus, wenn man mehrere Punkte in der Ekliptik erreichen will, für Swing-By-Manöver z.B., dann ist polar ganz unpraktisch.
Ist aber weder für Mond noch Mars vorgesehen, außer bei dem Chun-Wang-Plan, aber das ist eine ganz andere Geschichte und wird sicher nicht von Spaceport LA aus erzählt werden.
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Es kommt wohl drauf an, wo du letztendlich hin willst und wie viel Treibstoff und Zeit du dafür opfern willst.
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Nein, ich verstehe es nicht ganz.
Wenn das Depot auf eine polare Umlaufbahn gelegt wird, dann müssen alle Flüge die das Depot erreichen wollen, seien es Tankerflüge oder Crewflüge, auch polar angeflogen werden (sonst stimmt ja bei der Begegnung der Geschwindigkeitsvektor nicht - begegnet und huch, schon wieder weg). Für polar eignen sich aber weder Cape noch StarbaseTX gut. Das ist auch unpraktisch.
So ungefähr: wir haben gerade einen kleinen Hurricane über StarbaseLA aber wir können die Crew ja vom Cape starten, oder? Auftanken beim Depot müssen wir auch? So ein ein Mist!
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Ich habe mich wage erinnert zu diesem Thema schonmal was gehört zu haben und siehe da Off-Nominal hat darüber gesprochen:
Ab Minute 43:45 sprechen sie dabei auch ausdrücklich über den Louisiana Spaceport.
Sie haben als Gäste Jonathan Goff von Gravitics und Mike Loucks von Space Exploration Engineering dabei die sich über Weltraumlogistik und insbesondere orbitalen Depots einige Gedanken gemacht haben: "PRACTICAL METHODOLOGIES FOR LOW DELTA-V PENALTY, ON-TIME DEPARTURES TO ARBITRARY INTERPLANETARY DESTINATIONS FROM A MEDIUM-INCLINATION LOW-EARTH ORBIT DEPOT" https://selenianboondocks.com/wp-content/uploads/2018/02/AAS-17-696-1.pdf
Im Grunde zeigen sie, dass mit einem Ring aus Depots im Orbit einer beliebigen Inklination praktisch jede interplanetare Reise, inklusive Mond, mit geringen deltaV Einbußen angetreten werden kann.
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Ohne Detailkenntnis: Wenn das alles in der jetzt angestrebten Größenordnung laufen soll, dann wird es an vielen Orten dort oben "Tankstellen" geben müssen.
Um so interessanter werden die ersten Tests.
Bei Spaceport LA bin ich gespannt, ob sie gleich straßenbaumäßig dass riesige Rechteck anlegen, oder erstmal mit einem Stadtplatz beginnen oder alles gleichzeitig machen.
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James, du hast mit allem völlig recht.
Wenn polar, dann alles polar.
Damit legt sich SpaceX schon ziemlich fest, ohne Ausweichmöglichkeit.
Von da sind zwar Mond und Mars gut erreichbar, aber eben weder ISS noch geostationäre Bahnen, zumindest nicht ohne extremen Energieaufwand, noch eine Kombi mit Starts von FL oder TX für Artemis, sofern von da nicht auch irgendwann polar über Land gestartet werden darf.
Für Artemis braucht SpaceX ein Depot mit niedriger Inklination, aber da Spaceport LA da sowieso noch lange nicht zur Verfügung steht, ist das erstmal raus aus der Diskussion (zumindest hoffe ich, dass die Mondlandung vor der Eröffnung stattfindet, aber man weiß ja nie ??? :E )
Ich habe mich wage erinnert zu diesem Thema schonmal was gehört zu haben und siehe da Off-Nominal hat darüber gesprochen
Vielen Dank, das kannte ich noch nicht. Gleich eine ganze Perlenschnur an Depots ist mal wieder eine Ebene mehr, aber wer weiß, was noch kommt!
Bei Spaceport LA bin ich gespannt, ob sie gleich straßenbaumäßig dass riesige Rechteck anlegen, oder erstmal mit einem Stadtplatz beginnen oder alles gleichzeitig machen.
Ich nehme mal an, dass die Rechtschreibkorrektur zugeschlagen hat ;) und tippe weiterhin auf zunächst einen Startplatz und dann sukzessive Erschließung des Geländes mittels fortschreitender Bautrupps. Kann sein, dass der Straßenbau als einfachste Aktion sehr viel schneller ist und das Straßen-, Hochwasser-Deich- und Fundamentraster lange daliegt, bevor die Hochbauten auftauchen.
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Hier hat jemand bei NSF die Renderings, die vermuteten Grundstücksgrenzen und die öffentlichen Bohrungsunterlagen mit dem Google-Luftbild überlagert:
https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?action=dlattach;topic=64900.0;attach=2538862;image
Da das Bild als php-Befehl geladen wird, kann man es hier im Forum leider nicht sichtbar einbinden
Ok, scheint nicht bei jedem sichtbar zu sein, alternativ dann halt hier
https://x.com/mcrs987/status/2093793334649098446
Ist alles noch mit Vorsicht zu genießen; die beiden westlichsten Türme stehen sicher nicht außerhalb des Geländes, und die Bohrungen werden wohl eher genau da sein, wo gebaut werden soll. Aber bietet mal eine erste Orientierung. Die untere blaue Linie ist ziemlich genau 18 km lang.
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Neue Gafik mit der vermuteten Planung für Starbase LA mit Beschriftung, und überlagert die derzeit laufenden Bodenbohrungen.
(https://i.ibb.co/6cYzZTWc/Starbase-LA-2026-09.jpg)
https://i.ibb.co/6cYzZTWc/Starbase-LA-2026-09.jpg
Zudem ein Drohnen-Überflugvideo - ohne Sprechkommentar - über fast das gesamte Gelände, von Dastronaughts:
Man sieht
- 4:00 die leicht erhöhten, dichter bewachsenen "Rippen", ehemalige Strandlinien, auf denen ggf. die Straßen gebaut werden könnten. Ich hoffe nicht, da diese Bereiche für die lokale Fauna und Flora besonders wichtig sind.
- 14:00 wie gerade eine schwimmende Rohrleitung ins Meer gezogen wird. Kann Beginn des Ausbaggerns der Fahrrinne sein, oder Aufspülen der ersten Küstenschutz-Bereiche, oder eine Kombination.
- 17:00 ein paar verfallene Gebäude im Sumpf, vermutlich ehemalige Jagdlodges, die die Hurrikane nicht überstanden haben
- 20:00 die Küstenlinie, die sich jährlich bis zu einen Meter zurückzieht, weshalb es da auch keinerlei Strand gibt, und wo der Küstenschutz vordringlcih wird
- 22:10 ein Flachboot, auf dem ein riesiger panzerartiger Raupenbagger steht, wie man ihn für erste Bauarbeiten vor Ort benötigen würde.