Starlink - Satellitenkonstellation

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Offline Duncan Idaho

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2575 am: 31. Juli 2026, 02:40:11 »
So sehen die V3 aus. Die haben Selfies gemacht.
Rechts is das Starship.

https://x.com/Starlink/status/2082892420300366247

« Letzte Änderung: 31. Juli 2026, 08:58:56 von RonB »
#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN. \\//_

Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2576 am: 31. Juli 2026, 15:09:22 »
Wieso glaubst du, daß es "ein Jahr oder länger" dauern wird, bis das Starship von Florida aus Starlink-Sats ins All bringen wird? Der Erstflug von dort soll doch noch dieses Jahr stattfinden!
Das bezog sich auf das Ausschöpfen der "viel mehr Möglichkeiten".
Dieses Jahr fliegt dort sicher nur ein Starship, und ob das schon Starlinks mitnimmt?
Ob nächstes Jahr von dort nicht vielleicht andere Missionen geflogen werden - Artemis-3-Flüge z.B., die ja auch eine Inklination entsprechend SLS brauchen, was von Starbase schwer machbar ist.
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Online alepu

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2577 am: 31. Juli 2026, 17:12:55 »
Ich gehe davon aus, daß 2027 durchaus Starlink-Flüge von Florida aus erfolgen werden.
Und warum auch nicht?
Sicher werden von Florida aus auch andere Missionen geflogen, aber Artemis-3 erfordert z.B. nur 1 Start und findet wohl erst Ende 2027 statt, und daß HLS-Demo nächstes Jahr stattfinden wird, ist inzwischen auch eher unwahrscheinlich (benötigt schließlich inklusive Betankung so um die 15 Starts)
Außerdem hat SX/EM verlauten lassen, daß Starbase hauptsächlich für Entwicklung und Testung dienen soll.
Darüberhinaus hat Starlink für SX wohl immer noch oberste Priorität.
Und in etwa einem Jahr wird dann hoffentlich auch LC-37 soweit betriebsbereit sein.

Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2578 am: 31. Juli 2026, 18:45:12 »
Nochmals, ich habe nicht geschrieben, dass keine Starlink-Flüge vom Cape erfolgen sollen.
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Online alepu

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2579 am: 31. Juli 2026, 22:01:30 »
Ich glaube wir schreiben da etwas aneinander vorbei.
Sind uns aber glaube ich zumindest soweit einig, daß das Starship anfangs nur sporadisch und später regelmäßig von Florida aus Starlink-Sats starten wird.
 :)

Offline failsafe

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2580 am: 27. September 2026, 11:00:32 »
Die Starlink-Satellitenkonstellation macht offenbar Investitionen in irdische Glasfaserverbindungen für den internationalen Datenverkehr nicht überflüssig:
im Rahmen des Projekts Polar Connect erkundet der schwedische Eisbrecher Odin derzeit die beste Route für ein neues Glasfaserkabel, das unter dem Polareis von Nordskandinavien über den Nordpol nach Kanada, Alaska, Japan und Südkorea führen soll; Länge 10 500 km, Baubeginn 2031.

Quelle (schwedisch): https://www.polar.se/projekt/polar-connect/
https://www.svt.se/nyheter/vetenskap/upptackten-under-isen-nytt-kebnekaise

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Online alepu

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2581 am: 27. September 2026, 12:10:27 »
Man kann ja nie wissen, was mit diesen eigentlich recht verwundbaren Starlinks da oben so alles passiert!
Von gezielten feindlichen Angriffen bis zum Totalausfall wegen Weltraummüllkaskade ist da schier Alles möglich, und das wär's dann mit dem schönen schnellen Internet... 8-O

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Offline James

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2582 am: 27. September 2026, 14:21:50 »
Mal was Amüsantes:
Im deutschen Wikipediaeintrag zu Starlink steht:
Zitat
Starlink weist in seinen Nutzungsbedingungen darauf hin, dass Schäden an den Starlink-Geräten, die durch Dinosaurier verursacht wurden, ausdrücklich nicht abgedeckt sind.
SpaceX beweist da mal wieder echt Ironie oder weist einfach etwas versteckt auf Vögel hin, oder Beides.

Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2583 am: Heute um 15:18:30 »
Aus dem SpaceX-Newsletter:


SpaceX gab den vereinbarten Erwerb von Frequenzlizenzen im 800-MHz-Band bekannt.

Sobald wir die Genehmigung der FCC erhalten haben, wird Starlink Mobile eine flexible Architektur bereitstellen, die unsere Satellitenkonstellation mit einer terrestrischen Infrastruktur kombiniert, um Geräte überall nahtlos zu verbinden, auch dann, wenn sie sich in Gebäuden befinden. Entscheidend ist, dass die meisten bestehenden Mobilgeräte dieses Frequenzband bereits unterstützen.

Mit diesem neuen Tiefband-Frequenzspektrum und unserer Gen2-Konstellation kann Starlink Mobile nun der erste Netzbetreiber werden, der sowohl Satelliten- als auch terrestrische Frequenzen nutzt.
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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2584 am: Heute um 15:53:21 »
Mal meine Meinung dazu:

Damit würde SpaceX prinzipiell ein weltweiter Mobilfunkanbieter, ohne zigtausende Sendemasten und andere Infrastruktur bauen zu müssen. Sage mal noch jemand, die Megakonstellationen würden sich niemals lohnen.

Zum Vergleich: Allein für Deutschland würde ein kompletter Neuaufbau einer 5G-Infrastruktur zwischen 15 und 30 Milliarden kosten. Für den 5G-Ausbau an bestehenden Masten soll die Telekom seit 2019 5-8 Milliarden Euro nur für die technische Infrastruktur ausgegeben haben. Dagegen ist Starlink mit all den hunderten Falcon-Flügen ein Schnäppchen gewesen, und mit Starship wird es jetzt noch viel günstiger.

Ich verstehe echt nicht, warum hier immer noch flächendeckend mit massiver Steuerförderung Glasfasern verbuddelt werden wenn die Versorgung über Funk bereits fast überall schon ohne bauliche Änderungen möglich ist und künftig aus dem All statt über zigtausende Sendemasten erfolgen wird.

Bis vor kurzem haben wir noch Kupfer verlegt, während halb Afrika schon LTE oder 5G hatte, und nun setzen wir wieder auf eine bereits veraltete Technologie, vergeuden Steuermittel und verpassen den Anschluss.
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Online alepu

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2585 am: Heute um 19:43:54 »
Ist leider nicht nur in Deutschland so.
Gerade werden z.B. in Griechenland zumindest in den größeren Städten flächendeckend Glasfaserkabel verbuddelt.

Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2586 am: Heute um 19:49:30 »
... mit EU-Fördermitteln, die wir wie alle Europäer auch bezahlt haben ...  ::)
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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2587 am: Heute um 20:09:05 »
Mal meine Meinung dazu:

Damit würde SpaceX prinzipiell ein weltweiter Mobilfunkanbieter, ohne zigtausende Sendemasten und andere Infrastruktur bauen zu müssen. Sage mal noch jemand, die Megakonstellationen würden sich niemals lohnen.

Zum Vergleich: Allein für Deutschland würde ein kompletter Neuaufbau einer 5G-Infrastruktur zwischen 15 und 30 Milliarden kosten. Für den 5G-Ausbau an bestehenden Masten soll die Telekom seit 2019 5-8 Milliarden Euro nur für die technische Infrastruktur ausgegeben haben. Dagegen ist Starlink mit all den hunderten Falcon-Flügen ein Schnäppchen gewesen, und mit Starship wird es jetzt noch viel günstiger.

Ich verstehe echt nicht, warum hier immer noch flächendeckend mit massiver Steuerförderung Glasfasern verbuddelt werden wenn die Versorgung über Funk bereits fast überall schon ohne bauliche Änderungen möglich ist und künftig aus dem All statt über zigtausende Sendemasten erfolgen wird.

Bis vor kurzem haben wir noch Kupfer verlegt, während halb Afrika schon LTE oder 5G hatte, und nun setzen wir wieder auf eine bereits veraltete Technologie, vergeuden Steuermittel und verpassen den Anschluss.


Wenn man irgendwann mit Funk Latenzen von unter 10ms und weiniger erreichen würde , dann würde ich zustimmen. Leider ist das nicht der Fall.

Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #2588 am: Heute um 21:03:41 »
Wenn man irgendwann mit Funk Latenzen von unter 10ms und weiniger erreichen würde , dann würde ich zustimmen. Leider ist das nicht der Fall.
Das stimmt, ist aber wohl für Normalverbraucher und übliche Gewerbenutzung irrelevant - zumindest derzeit; wer weiß, welche Anwendungen kommen.
Latenzen unter 10ms ist für Hochgeschwindigkeits-Börsenhandel wichtig, das ist mir wurscht, die sind sowieso am Backbone.
Und für VR und autonomes Fahren, da bezieht es sich aber aus den lokalen Datenaustausch, nicht ins ganze Internet, und Autos können eh nicht mit Glasfaseranschluss ausgestattet werden  ;)
Und dann noch manche Gaming-Anwendungen, vielleicht ist das noch am ehesten eine Breitenanwendung, aber sicher nicht "systemrelevant" und juckt mir persönlich auch nicht.  ;)

Vielleicht denke ich da zu konservativ, aber meiner Meinung nach wird Internet via Starlink oder Mitbewerber - derzeit 20-40 ms - noch sehr lange völlig ausreichend für 99% der Anwender und Anwendungen bleiben. Mit V3 wurde angekündigt, dass es dann stabil knapp über 15 ms geben soll.

Und nicht Weitstreckenverbindungen vergessen: Glasfaser über Kontinente mit mehreren Relaisstationen ist langsamer als inter-satellitäre Laser-Verbindungen; Licht im Vakuum ist fast 50% schneller als in einem Glasfaserkabel und muss nur 1-2x weitergereicht werden.
   
Wer wie ich auf dem Land wohnt, ist sehr froh, eine Latenz von 30 ms über LTE zu haben!
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