Das US-StartUp-Unternehmen
Rhea Space Activity entwickelt ein visuelles Navigationssystem namens
AutoNav, das statt auf satellitengestützter Ortung (GPS) auf optische Sensoren an Bord setzt. „Es navigiert, indem es Bilder von sich bewegenden Weltraumobjekten wie Satelliten, Monden, Planeten, Asteroiden und Kometen aufnimmt“, erklärte das Unternehmen.
AutoNav wurde ursprünglich am Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt, um Raumfahrzeugen die Bestimmung ihrer Position und Flugbahn ohne ständige Signale von der Erde aus zu ermöglichen. Der Ansatz nutzt Bilder von solchen Himmelsobjekten und vergleicht diese mit bekannten Positionen, um Standort und Bewegung zu berechnen - anders als etwa StarMapper, die Aufnahmen von Fixsternen nutzen, um die Orientierung bzw Ausrichtung im Raum zu ermitteln.
Rhea Space Activity teilte mit, dass das System derzeit auf einer von Varda Space Industries entwickelten Wiedereintrittskapsel (W-6) getestet wird, die am 30. März 2026 auf Transporter-16 in die Umlaufbahn gebracht wurde.
Quelle:
https://spacenews.com/rhea-space-activity-raises-6-million-to-develop-gps-free-spacecraft-navigation/