Übung zur Bergung der 1.Stufe der Trägerrakete Hyperbola-3 (SQX-3) auf SeeIn der Zeit zwischen Mitte und Ende Juni dieses Jahres führte das Bergungsschiff "Xingji Guihang"
("Interstellare Rückkehr") – beladen mit einem mechanischen Modell der SQX-3-Erststufe – in den
Gewässern vor Yangjiang (Provinz Guangdong) eine umfassende Übung für Bergungsoperationen
auf See durch.

Das Bergungsschiff "Xingji Guihang" unbeladen
Das Schiff ist 100 Meter lang, 42 Meter breit und hat eine Verdrängung von rund 18.000 Tonnen.
Es hat über ein dynamisches Positionierungssystem (Klasse DP2), damit ermöglicht es Bergungen
bei Seegang der Stärke 4 und Transportfahrten bei Seegang der Stärke 5 .

HyperBola-3 SQX-3-Erststufen-Modell an Land
Mitte Juni hob ein am Shanhe-Kai stationierter 800-t-Raupenkran das mechanische Modell der ersten
Raketenstufe der SQX-3 behutsam vom Boden auf das Deck des Bergungsschiffs, das markierte den
offiziellen Beginn der gemeinsamen Seeübung.

Modell der ersten Raketenstufe der SQX-3 auf dem Bergungsschiff "Xingji Guihang"
(
Text:Der gesamte Prozess, einschließlich der kollaborativen Kommunikation zwischen Rakete und Schiff,
der Nachbearbeitung der Raketenlandung und -bergung, der dynamischen Positionierung und Wartung
auf DP2-Ebene vom Schiff aus, des Anlegens der Rakete und des Rücktransports der Bergungsplattform
in den Hafen sowie des Hebens und Entladens des Raketenkörpers, wurde umfassend auf seine
wissenschaftliche Gültigkeit und Rationalität geprüft.)
Ende Juni lief eine aus fünf Schiffen bestehende Flotte – darunter das Kommando- und Führungsschiff
"Beidiao 996" und das Bergungsschiff "Xingji Guihang" – vom Hafen Yangjiang in das für die offizielle
Übung vorgesehene Seegebiet aus. Vor Ort koordinierten die Schiffe ihre Manöver, um zwölf Tests zu
absolvieren.

Kommunikationsrelaisschiff Bergungsschiff "Xingji Guihang"
Führungsschiff "Beidiao 996"
Fotos: WeiboZu den Manövern gehörten insbesondere:- die Kommunikation zwischen den Schiffen,
- die Weiterleitung von RTK-Positionsdaten,
- die Sicherung der Raketenstufe an Bord,
- die dynamische Positionierung (DP2) sowie
- eine umfassende Bergungssimulationen.
- die koordinierten Kommunikationsverbindungen zwischen Raketenstufe und Schiff,
- die Verfahren nach dem Aufsetzen auf dem Wasser, die dynamische Positionierung (DP2) an Bord,
- die Sicherung der Raketenstufe auf dem Schiff,
- die Rückfahrt der Bergungsplattform sowie
- das Entladen des Raketenkörpers.
Quelle:
WeiboGruß, HausD