PPS Noch eine Anmerkung zum Bussard-Antrieb (egal, wie unrealistisch): Poul Anderson beschreibt den Antrieb als elekromagnetisches, unsichtbares Netz, das H-Atome "ansaugt" bzw. einfängt. Dabei unterschätzt er die Energie, die man dazu bräuchte und die unglaublichen Magnetfelder, die dabei entstehen.
Es ist somit kein Staustrahlantrieb, denn es wird zum Einsammeln Energie verbraucht. Vermutlich wäre es sinnvoller, diese Treibstoffmasse gleich in den Antrieb zu investieren. Ein solcher Antrieb ist brauchbar, wenn er die Atome passiv einsammelt, und dafür gibt es überhaupt keine Idee. Das wäre z.B. ein Trichter von hunderten Kilometern Durchmesser, in dem die Atome zum Kern geleitet werden (quasi abprallen - was den Impuls leider vernichtet. Es muss im Fluge zerstrahlt werden).
Ach, ja. Für die 1 g-Beschleinigung muss man die relativistischen Gleichungen anwenden, da man schnell in diesen Bereich kommt. Man erreicht Lichtgeschwindigkeit (99.99% c) nach ca. 1 Jahr. Dafür müssen aber auch 99% der Masse KOMPLETT zerstrahlt werden (mit Antimaterie).