Neuer Mondlander der NASA

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Offline P

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Re: Neuer Mondlander der NASA
« Antwort #575 am: Heute um 07:05:31 »
Der Hinweis auf Apollo 11 ist eigentlich nicht mehr passend, da man heute über sehr genaue Karten des angepeilten Landegebietes und eine wesentlich verbesserte Hinderniserkennung verfügt. Beispielsweise werden die Chinesen noch vor ihrem ersten "Human Landing" auf dem Mond zwei komplett automatische Landungen mit ihrer Landefähre durchführen.
Chinesische Lander haben da in der jüngeren Vergangenheit super hinbekommen. Andere allerdings gar nicht. Und supergenaues und hoffentlich aktuelles Kartenmaterial sagt noch nichts draüber aus, ob sich ein Computer nicht doch verrennt, wenn z.B. auf Grund der Beleuchtungssituaion beim Landeanflug Sensoren den Ort des Landers nicht miehr gescheit erfassen können und der Rechner wegen komischer Daten einen Hickup bekommt.

P

Offline Mojschele

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Re: Neuer Mondlander der NASA
« Antwort #576 am: Heute um 12:22:39 »
Nach meine Erfahrungen mit dem Autopiloten in EM's anderer Firma, sind manuelle Eingriffsmöglichkeiten eine gute Idee  ;)
Bitte nicht immer den Fehler machen, und das vergleichen. Das macht absolut gar keinen Sinn.
Für Computer ist es um mehrere (!) Größenordnungen einfacher, ein Flugzeug bzw. eine Rakete automatisch zu steuern, starten, landen, als ein Automobil in einem belebten Verkehr mit anderen Teilnehmern und zig anderen Einflüssen herumzufahren.
Naja, erstens ist ein  ;) dabei = der Vergleich ist nicht ganz ernst gemeint (die Kritik das EM zu euphorisch alles automatisieren möchte allerdings schon)

Zweitens reden wir ja nicht von Flug- bzw. Orbitmanöver, die die Automatik im Normalfall wohl super hinbekommen wird - wenn jedoch irgendwelche Düsen wie z.B. beim Starliner gesehen ausfallen... da waren Burry und Sunni sicher ganz froh darüber per "Handsteuerung" zur ISS humpeln zu können.

Drittens ist eine Landung auf natürlichem Mondboden mit jede Menge Staub und Regolith und anderen Faktoren die uns aktuell noch unbekannt sind doch die perfekte Situation, die den Computer eventuell außerhalb seiner Regelparameter bringen könnte.

Wie P schon geschrieben hat, verstehe ich nicht ganz wieso die Möglichkeit händisch in die Steuerung einzugreifen so heftigen Widerspruch erzeugt. Ist einfach eine Option die in absoluten Ausnahmefällen der Crew dann zusätzlich zur Verfügung steht.

Re: Neuer Mondlander der NASA
« Antwort #577 am: Heute um 13:29:19 »
Nach meine Erfahrungen mit dem Autopiloten in EM's anderer Firma, sind manuelle Eingriffsmöglichkeiten eine gute Idee  ;)
Bitte nicht immer den Fehler machen, und das vergleichen. Das macht absolut gar keinen Sinn.
Für Computer ist es um mehrere (!) Größenordnungen einfacher, ein Flugzeug bzw. eine Rakete automatisch zu steuern, starten, landen, als ein Automobil in einem belebten Verkehr mit anderen Teilnehmern und zig anderen Einflüssen herumzufahren.
Naja, erstens ist ein  ;) dabei = der Vergleich ist nicht ganz ernst gemeint (die Kritik das EM zu euphorisch alles automatisieren möchte allerdings schon)

Zweitens reden wir ja nicht von Flug- bzw. Orbitmanöver, die die Automatik im Normalfall wohl super hinbekommen wird - wenn jedoch irgendwelche Düsen wie z.B. beim Starliner gesehen ausfallen... da waren Burry und Sunni sicher ganz froh darüber per "Handsteuerung" zur ISS humpeln zu können.

Drittens ist eine Landung auf natürlichem Mondboden mit jede Menge Staub und Regolith und anderen Faktoren die uns aktuell noch unbekannt sind doch die perfekte Situation, die den Computer eventuell außerhalb seiner Regelparameter bringen könnte.

Wie P schon geschrieben hat, verstehe ich nicht ganz wieso die Möglichkeit händisch in die Steuerung einzugreifen so heftigen Widerspruch erzeugt. Ist einfach eine Option die in absoluten Ausnahmefällen der Crew dann zusätzlich zur Verfügung steht.

Hallo Mojschele,
genau so.  Es ist allemal besser jederzeit manuell in eine Automatik Eingriffsmöglichkeiten zu haben,
als das etwas schief geht, nur weil man nicht klug mitgedacht hat,
Wie ist (war) das mit den Autonom fahrenden Autos, immer mit einem Menschen an der Seite.
Aber, es wird in der Zukunft wohl wirklich so sein, das durch sehr gut durchtrainierte (KI) etwa
zu 99,9 % vieles automatisch, autonom von statten gehe wird.
LG. Kalle

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Offline alepu

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Re: Neuer Mondlander der NASA
« Antwort #578 am: Heute um 15:32:05 »
Sehe da zwar nirgends einen "heftigen Widerspruch", aber seis drum.
SX wird vermutlich eine "übergeordnete Befehlsebene" einbauen, damit die NASA zufrieden ist, aber tatsächlich notwendig ist es wahrscheinlich nicht.

Das Ganze ist wohl eher ein psychologisches Problem. Wir vertrauen unser Leben halt (noch!) eher einem anderen Menschen an, als einer Maschine, trotz all der Unfälle aufgrund menschlichen Versagens, aber auch das wird sich ändern.

Offline Mojschele

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Re: Neuer Mondlander der NASA
« Antwort #579 am: Heute um 16:13:50 »
Na gut, dann is es halt nur normaler Widerspruch  ;D
Nämlich auch bei deiner Wortmeldung geht es im Grunde darum eine händische Steuerung nur deswegen einbauen zu wollen, weil die übergeordnete Stelle es so will.
Der richtige Ansatz ist: Die händische Steuerung wird eingebaut, weil es Situationen geben kann bei der diese Steuerungsmöglichkeit notwendig wird. Es ist keine lästige Beruhigungspille sondern in der Phase der Raumfahrt ein absolutes muss.
(Und weil es so gut zum Thema passt, hier an dieser Stelle noch einmal der dezente Hinweis auf den Starliner Flug Boe-CFT dessen vollständige autonome Manövrierfähigkeit nach Ausfall von diversen Düsen und zusätzlichen Heliumlecks nicht mehr gegeben war)