Raptor - SpaceXs Methantriebwerk

  • 1178 Antworten
  • 374047 Aufrufe
Re: Raptor - SpaceXs Methantriebwerk
« Antwort #1175 am: Heute um 11:18:10 »
Der Vergleich mit einem Dieselmotor hinkt sehr. Sollte man die Zuverlässigkeit eines solchen erreichen, dann Hut ab!

Ich denke es geht mehr um die vielen Anbauteile.

Offline Flandry

  • *****
  • 844
Re: Raptor - SpaceXs Methantriebwerk
« Antwort #1176 am: Heute um 11:43:25 »
F9 kann 40 -- das ist in jedem Falle zu toppen.

Die Falcon 9 hat noch nie mehr als 29 Starlinks ins All gebracht. Meist waren es eher sogar weniger.

Die Starts der ersten Starlinkgeneration erfolgten mit 60 Satelliten pro Falcon9

*

Offline Nitro

  • Raumcon Moderator
  • *****
  • 7128
Re: Raptor - SpaceXs Methantriebwerk
« Antwort #1177 am: Heute um 11:52:19 »
Die Starts der ersten Starlinkgeneration erfolgten mit 60 Satelliten pro Falcon9

Das stimmt, aber da es hier um den Vergleich mit zukuenftigen Starship-Starlink Starts ging, habe ich die aktuelle Version zur Rate gezogen. In Zukunft werden es aber auch da eher weniger, da Starlink Satelliten fuer Starship extra groesser gebaut werden sollen.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Re: Raptor - SpaceXs Methantriebwerk
« Antwort #1178 am: Heute um 13:25:28 »
Der Vergleich mit einem Dieselmotor hinkt sehr. Sollte man die Zuverlässigkeit eines solchen erreichen, dann Hut ab!
Wenn wir schon am hinken sind:
- Super Heavy hat 700t Sprit (LCH4) getankt. Das sind 21t = grob 21000l pro Raptor (33 Stück)
- ein Dieselverbrenner mit 7l/100km muß 300.000km fahren, um 21000l zu verbrennen
- ein Raptor macht das komplett ohne jede Wartung, wenn auch ziemlich schnell, aber auch mit einer ungleich höheren Belastung als der Dieselverbrenner

Von da aus könnte man es so sehen, daß sich bei der Zuverlässigkeit nicht mehr viel tut  ;D

Diesel sind heute nicht deshalb zuverlässig, weil es nach heutigem Stand eine geniale Entwicklung, sondern weil es eine uralte Technologie ist mit ganz ganz vielen Jahrzehnten an Erfahrungen, durch die Millionen von Ingenieurs-Tweaks eingeflossen sind.