Raumcon
Raumfahrt => Unbemannte Raumfahrt => Thema gestartet von: roger50 am 27. Mai 2026, 11:17:38
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Beim vierten Start des New Glenn-Trägers, der wahrscheinlich bereits am 2.Juni 26 erfolgen soll, besteht die Nutzlast erstmals aus 48 AmazonLeo Satelliten. Es sind insgesamt mindestens 24 Starts mit diesen Satelliten geplant.
https://twitter.com/GewoonLukas_/status/2059342782469189899 (https://twitter.com/GewoonLukas_/status/2059342782469189899)
Der Rollout des Trägers zum Lauch Pad ist wohl heute erfolgt. Bilder gibt's noch nicht.
Gruß
roger50
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Schwupps, schon um 2 Tage verschoben. Start jetzt 4.06.26.
Aber auf einem Bild in NSF steht sie tatsächlich bereits auf der Rampe.
Gruß
roger50
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Aber auf einem Bild in NSF steht sie tatsächlich bereits auf der Rampe.
Kann es sein, dass nur der Booster auf der Startrampe steht (für das Hotfire)?
Denn komplett integriert ist die New Glenn noch nicht.
Amazon Leo hat bekannt gegeben, dass die 48 Amazon Leo - Satelliten im Fairing der New Glenn eingekapselt sind. Als nächstes erfolgt der Transport zur Integrations-Fabrik am LC-36.
https://twitter.com/Amazonleo/status/2059677904296919106 (https://twitter.com/Amazonleo/status/2059677904296919106)
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Der Start der LN-01 - Mission ist für den 04. Juni 2026 um 19:21 Uhr MESZ geplant.
Quelle:
https://nextspaceflight.com/launches/details/6931/ (https://nextspaceflight.com/launches/details/6931/)
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Es gab ein Problem beim Static Fire.
https://x.com/i/status/2060167627637465508
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"Problem" ist gut... Die Rakete ist auf der Rampe explodiert 8-O
Es werden keine Menschen vermisst.
Mehr Details gibt es aktuell noch nicht.
https://twitter.com/JerryPikePhoto/status/2060180159831908651 (https://twitter.com/JerryPikePhoto/status/2060180159831908651)
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Sieht aus als ob da ein oder mehrere Triebwerke regelrecht explodiert sind. Bodenstruktur dürfte auch völlig zerstört sein bei der Explosion.
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Nach dem Lesen einiger Twitter -Nachrichten komme ich zu dem vorläufigen Schluß:
• NG war vollständig zusammengebaut, also nicht nur erste Stufe zerstört
• die Rakete war voll betankt.
• dem SF ging ein WDR voraus
• Satelliten waren noch keine an Bord
• die Explosion ging von den Triebwerken der ersten Stufe aus
• nahezu alles im Umkreis von 400 m ist zerstört
• es dürfte mindestens 1 Jahr dauern das zu reparieren
• es gibt Gerüchte, daß BO jetzt mit 9/4 weitermachen wird
• massive Verzögerung für Amazon-LEO und auch für das Artemis-Programm
• andere Anbieter von Großraketen und Mondlandern sind jetzt vermehrt gefordert
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Ja bist du Moped - so ein Feuerwerk haben wir schon lange nimmer gesehen. Statt zügig nach oben skalieren, heftiger Rückschlag für BO :"( inklusive alle deren Mondpläne :"o
Wenn ich mich richtig erinnere haben die ja 1 oder 2 7/2er NG noch in Produktion? Denke schon, das sie die fertig bauen werden. Soo fatal schlecht kann das Design ja nicht gewesen sein, nach den bisher erfolgreichen Starts. Hoffentlich finden Sie die Ursache...
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Guten Morgen.
Ja eine heftige Explosion.
Wenn ich mich nicht irre nutzt die Vulcan das gleiche BE4-Triebwerk von BO. 8-O
Bei einem grundsätzlichen Problem mit den Triebwerken wäre auch die Vulcan betroffen.
Gruß Guido
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Bei so einem Feuerball, über dem Boden für so viele Sekunden, mache ich mir Gedanken zur Wärmestrahlung. Die kann verletzen und beschädigen weit jenseits der Explosion selbst.
Gibt es Berichte über Verletzungen?
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Da dies ein sehr polarisierendes Ereignis ist bitte ich hier schon einmal profilaktisch um eine friedliche Diskussion.
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Gibt es Berichte über Verletzungen?
Auch laut SpaceNews hat es keine Verletzten gegeben:
https://spacenews.com/new-glenn-rocket-explodes-on-cape-canaveral-pad/
Die Schaeden am Pad werden noch evaluiert, aber zumindest hat es einen der Blitzableitertuerme umgehauen.
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Wenn man sich das Video Bild für Bild anschaut, zeigt es zuerst die Wasserfontänen, dann die Zündung der Triebwerke wobei ich als Laie lange nicht erkennen kann ob das normale Triebwerksfeuerschein ist oder nicht. Dann weitet sich der Feuerball schon sehr anormal aus und man erkennt (od. zumindest ich bilde mir ein) das im oberen Bereich der Rakete selbstständig sich auch ein Feuerball bildet. 2 Frames weiter sieht man nur noch eine helle Fläche der großen Explosion.
Frage: Zu dem Zeitpunkt ist doch noch kein Flugabbruchsystem installiert, oder?
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Wissen wir, ob die Oberstufe betankt war?
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Wissen wir, ob die Oberstufe betankt war?
Es sieht danach aus. Die Oberstufe ist kurz nach der ersten Stufe ebenfalls explodiert.
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Da war kurz vorher ein WDR, also war wohl auch die Oberstufe zumindest teilweise betankt, hätte sonst ja auch nicht explodieren können.
Ob das nun so besonders intelligent war ein SF bei betankter Oberstufe zu machen?
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"
...
Ob das nun so besonders intelligent war ein SF bei betankter Oberstufe zu machen?
Die Frage stellt sich ja so nicht ("war das intelligent?"). Der Fehler beginnt offenbar in der Hauptstufe. Ob die Oberstufe betankt war oder nicht, ist da eigentlich nicht relevant, höchstes für die Größe der Explosion. Da hat wahrscheinlich die Hauptstufe aber selbst schon "genug Wumms".
Man kann aber die Frage stellen, ob überhaupt eine Oberstufe noch drauf sein musste (die Satelliten hat man sich zum Glück ja gespart). Dass sie die Stufe drauf gelassen haben, ist wahrscheinlich dem Zeitplan zum Start hin geschuldet.
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Es wird jetzt für Amazon spannend, wann/wie sie sie ausreichend Satelliten in den Orbit bekommen können, um ihre Frequenzanmeldung zu sichern ... wahrscheinlich müssen sie nachverhandeln, eine Sonderfreigabe erwirken. Es gibt doch keine freien Startkapazitäten in der Größenordnung am Markt ...
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Es wird jetzt für Amazon spannend, wann/wie sie sie ausreichend Satelliten in den Orbit bekommen können, um ihre Frequenzanmeldung zu sichern ... wahrscheinlich müssen sie nachverhandeln, eine Sonderfreigabe erwirken. Es gibt doch keine freien Startkapazitäten in der Größenordnung am Markt ...
Amazon hatte so schon keine Chance mehr die Auflagen zu erfuellen. Wenn ich es richtig im Kopf hatte, haetten sie bis Ende naechsten Monats die Haelfte iherer 3000+ Satelliten im Orbit haben muessen. Es sind aber gerade Mal ein paar hundert bisher gestartet worden.
Laut Medienberichten haben sie daraufhin um ein Fallenlassen der Regelung gebeten, da sie die Nichtverfuegbarkeit von Launchern dafuer veranwortlich machen, auf welche sie selbst keinen Einfluss haben.
Edit: Hab's nochmal rausgesucht:
The approval also reiterates Amazon’s deadlines to deploy the constellation — Kuiper must launch 50% of the satellites by July 30, 2026, and launch the remaining satellites by July 20, 2029.
Quelle: https://www.satellitetoday.com/government-military/2023/02/09/fcc-approves-amazon-kuiper-orbital-debris-plan-clearing-way-for-deployment/
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Scott Manley hat sich das Ereignis genauer angeschaut.
Er betont auch wiederholt, daß keine Personen zu Schaden gekommen sind.
Von einer Explosion der zweiten Stufe ist er noch nicht so ganz überzeugt, hält es aber durchaus für möglich, daß auch noch weitere Booster beschädigt wurden, die u.U. in einer nahe gelegenen Halle gelagert waren, die offensichtlich auch in Flammen aufging. Jedenfalls haben da mehrere Gebäude gebrannt und zumindest der Raketen-Halteturm und ein Blitzableiter-Mast sind umgefallen.
Dazugehöriges Video auf YouTube
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"...
Ob das nun so besonders intelligent war ein SF bei betankter Oberstufe zu machen?
Die Frage stellt sich ja so nicht ("war das intelligent?"). Der Fehler beginnt offenbar in der Hauptstufe. Ob die Oberstufe betankt war oder nicht, ist da eigentlich nicht relevant, höchstes für die Größe der Explosion. Da hat wahrscheinlich die Hauptstufe aber selbst schon "genug Wumms".
Man kann aber die Frage stellen, ob überhaupt eine Oberstufe noch drauf sein musste (die Satelliten hat man sich zum Glück ja gespart). Dass sie die Stufe drauf gelassen haben, ist wahrscheinlich dem Zeitplan zum Start hin geschuldet.
Wie auch immer, besser wäre es jedenfalls gewesen das SF nur mit der dafür benötigten Mindestmenge an Treibstoff durchzuführen.
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Nicht nur für den Eigentümer von Blue Origin ein schwerer Tag sondern auch für viele Raumfahrtanhänger. Das zu einem Zeitpunkt wo wir wirklich auf einen Ramp-up der New Glenn Starts inklusive Beteiligung an Mondmissionen hoffen durften. Das einzig Positive ist noch der Nichtverlust von Menschenleben.
P.S.: Um die Auffindbarkeit zu diesem Thema zu erleichtern würde ich den Threadtitel in " Startvorbereitung zu NG-4 und Explosion der New Glenn an 28. Mai 2026" oder in der Art abändern.
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Nicht nur für den Eigentümer von Blue Origin ein schwerer Tag sondern auch für viele Raumfahrtanhänger. Das zu einem Zeitpunkt wo wir wirklich auf einen Ramp-up der New Glenn Starts inklusive Beteiligung an Mondmissionen hoffen durften. Das einzig Positive ist noch der Nichtverlust von Menschenleben.
Hallo,
ja ich könnte mich auch zu Tode ärgern, soetwas muss in Zukunft minimiert werden.
Nur das machen, was unbedingt sein muss um sowenig Schaden davon zu tragen wie es nur geht
LG. Kalle
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"...
Ob das nun so besonders intelligent war ein SF bei betankter Oberstufe zu machen?
Die Frage stellt sich ja so nicht ("war das intelligent?"). Der Fehler beginnt offenbar in der Hauptstufe. Ob die Oberstufe betankt war oder nicht, ist da eigentlich nicht relevant, höchstes für die Größe der Explosion. Da hat wahrscheinlich die Hauptstufe aber selbst schon "genug Wumms".
Man kann aber die Frage stellen, ob überhaupt eine Oberstufe noch drauf sein musste (die Satelliten hat man sich zum Glück ja gespart). Dass sie die Stufe drauf gelassen haben, ist wahrscheinlich dem Zeitplan zum Start hin geschuldet.
Wie auch immer, besser wäre es jedenfalls gewesen das SF nur mit der dafür benötigten Mindestmenge an Treibstoff durchzuführen.
wieso man das SF vollgetankt machen musste frage ich mich auch!? Das war ein neuer Booster, oder? Wollten sie Zeit sparen und das SF mit einem WDR verbinden? Nach den Erfahrungen die SX bei verschiedenen Test machen musste, fast schon fahrlässig.
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Mal allgemein formuliert: Raumfahrt ist kein Wunschkonzert. Es ist eigentlich fast immer ein "Ritt auf der Rasierklinge".
Gerade wie hier bei einer neuen Rakete.
Die Frage ist, ob und wie schnell sie die Schäden wieder beheben können und ob es sich lohnt. Hoffen wir mal, dass Bezos nicht die Lust an der Raumfahrt vergangen ist...
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Den Startplatz wiederherzustellen, ist wahrscheinlich der größte Brocken. Selbst wenn sie die Ursache verstanden haben, wird es dauern, bis sie wieder starten können. Sie haben noch keinen Ausweichplatz, oder irre ich mich?
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Inzwischen kursiert im NSF-Forum die Nachricht, daß an dieser NG wohl mindestens 2 "teilweise experimentelle BE-4 Triebwerke" montiert waren. Was immer das auch heißen mag und wie fundiert das auch immer sein mag.
Außer NG wird jetzt wohl auch die Vulcan vorläufig nicht mehr fliegen, schließlich verwendet sie die gleichen BE-4 Triebwerke.
@Schillrich
Der Bau des zweiten NG-Startplatzes wurde angeblich vor kurzem erst begonnen und mindestens noch ein Jahr bis zur Fertigstellung brauchen.
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Und wie wäre die Explosion der Oberstufe erklärbar? Zu einem Zeitpunkt an dem sich die Flammenfront noch nicht nach oben hin ausgebreitet hat. Sonst würde man sie ja ncht sehen. Strukturelles Versagen durch die Schockwelle der Explosion?
PS.: ich erwähne es noch mal:
Um die Auffindbarkeit zu diesem Thema zu erleichtern würde ich den Threadtitel in " Startvorbereitung zu NG-4 und Explosion der New Glenn an 28. Mai 2026" oder in der Art abändern.
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Ein erster Blick auf LC-36 aus 5000 ft Höhe. Deutlich zu sehen sind der zerstörte TLE und der umgestürzte Blitzableiter-Tower. Aber größere Schäden in der näheren Umgebung (z.B. Tankfarm) sehe ich sonst nicht.
(https://pbs.twimg.com/media/HJfeoBoXwAIEwMA?format=jpg&name=4096x4096)
Sorry, sehr groß geworden....
Gruß
roger50
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Noch ein Blick auf die gesamte Startanlage:
(https://images.raumfahrer.net/up084239.jpg)
Gruß
roger50
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Bilder von NSF
https://twitter.com/NASASpaceflight/status/2060382948398862529 (https://twitter.com/NASASpaceflight/status/2060382948398862529)
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Traurig, aber Raumfahrt bleibt High Tech mit sehr großen Brandlasten.
Das meiste dort sieht schrottreif aus.
Es macht auf jeden Fall Sinn mehrere Startplätze zu haben...
Das Mondprogramm...🙄
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Den Startplatz wiederherzustellen, ist wahrscheinlich der größte Brocken. Selbst wenn sie die Ursache verstanden haben, wird es dauern, bis sie wieder starten können. Sie haben noch keinen Ausweichplatz, oder irre ich mich?
Das sehe ich auch so, 1 Jahr schätze ich, ein Blitzmast ist komplett weg, der andere wird auch Schrott sein.
(https://pbs.twimg.com/media/HJf3erWWUActGMP?format=jpg&name=medium)
x.com/GregScott_photo/status/2060389115716051267
Fotos von Jerry Pike:
https://x.com/JerryPikePhoto/status/2060396496097366218 (https://x.com/JerryPikePhoto/status/2060396496097366218)
Hab auch gelesen das die andere New Glen die im Hangar lag beschädigt worden war.
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Ob das nun so besonders intelligent war ein SF bei betankter Oberstufe zu machen?
Ich denke, die Ingeniere bei BO sind alle intelligent. Somit: Ja, das war intelligent, es genau so zu machen.
Vermutungen: Es könnte vom Gewicht her relevant sein, da man eine Gegenkraft zu den Triebwerken braucht. Es könnte auch von der allgemeinen Prozedur her intelligent sein, damit man die Startprezdure möglichst realistisch reproduzt.
Und wie wäre die Explosion der Oberstufe erklärbar? Zu einem Zeitpunkt an dem sich die Flammenfront noch nicht nach oben hin ausgebreitet hat.
Idee/Vermutung: Eine Druckwelle ging durch die Rakete, durch die Treibstoffe und hat die Tanks zerstört.
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Dann sind die Ingenieure von SX aber noch intelligenter ;) die machen es nämlich nicht so und die jeweiligen Schäden waren bisher überschaubarer...
Wenn sie das Gewicht brauchen, haben sie an der Halterung gespart (auch nicht intelligent nach den Vorkommnissen bei anderen Firmen)
Wenn das "möglichst realistisch" sein sollte, hätten sie auch die Fracht rein tun müssen.
Möglicherweise haben das aber auch gar nicht die intelligenten Ingenieure entschieden, sowas soll vorkommen, siehe die SpaceShuttle-Unglücke...
Und auch die intelligentesten Menschen können sehr viel Blödsinn machen, soll vorkommen, und weiß man dann eben oft meist erst hinterher.
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Ich finde es am besten abzuwarten, bis es Hinweise gibt, was passiert ist.
Beunruhigend ist es schon, es ist ja das eine, wenn eine Stufe nicht richtig funktioniert und dagegen so einen Knall. Aber jede Raumfahrtnation/-organisation hat so etwas durch. Keine Personenschäden👍 Weitermachen...
Wieviel Tonnen Treibstoff sind denn da in Flammen aufgegangen?
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.. Wieviel Tonnen Treibstoff sind denn da in Flammen aufgegangen?
Die erste Stufe der New Glenn kann 260 t flüssiges Methan und 890 t flüssigen Sauerstoff tanken, zusammen also 1150 t. Ob dieser Test bei 100% Betankung stattfand, ist (mir) nicht bekannt.
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Danke.
Nicht auszudenken, sollte mal ein Fullstack Starship hochgehen...🧐
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Würde mich nicht sehr wundern, wenn sowas auch bei Starship mal passiert. Aber: Musk hat mit dem Bau von gleich mehreren Startrampen entsprechend vorgesorgt. Deshalb wäre es bei Spacex nicht ganz so schlimm...
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Würde mich nicht sehr wundern, wenn sowas auch bei Starship mal passiert. Aber: Musk hat mit dem Bau von gleich mehreren Startrampen entsprechend vorgesorgt. Deshalb wäre es bei Spacex nicht ganz so schlimm...
wobei ein vollbetanktes Ship+Booster nochmal das doppelte Explosiv Potential einer NG hat. Und auf em Pad in Texas stehen die Methan HotDogs gerade mal 100m von Pad 1 entfernt und 300m von Pad 2. Besser es passiert nicht..
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Zumindest mit SN36 ist ja schonmal eine Starship Oberstufe in die Luft gegangen und hat dabei den Teststand zerstört.
Vom Maximalvolumen her wären das etwa 20% weniger Treibstoffvolumen als ein New Glenn Booster, aber dank tiefgekühltem Treibstoff fast die gleiche Masse.
Was mich dabei aber wundert ist, dass wir bei der NG Explosion richtige Schockwellen sehen, bei der SN36 Explosion aber nicht, da hat das Feuer dafür wesentlich länger gebrannt. Gibt es dafür eine Erklärung? Für mich sieht das fast so aus als wäre versehentlich Sauerstoff in den Treibstofftank geladen worden, sonst hätte das bei getrennten Tanks nicht so heftig explodieren können.
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Das kann ich mir nicht vorstellen!
Was im Video auffällt, ist die zweite Explosion an der Oberstufe, wie kann das überspringen?
Es muss jedenfalls ein heftiges Gemisch gegeben haben.
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Zumindest mit SN36 ist ja schonmal eine Starship Oberstufe in die Luft gegangen und hat dabei den Teststand zerstört.
Vom Maximalvolumen her wären das etwa 20% weniger Treibstoffvolumen als ein New Glenn Booster, aber dank tiefgekühltem Treibstoff fast die gleiche Masse.
Was mich dabei aber wundert ist, dass wir bei der NG Explosion richtige Schockwellen sehen, bei der SN36 Explosion aber nicht, da hat das Feuer dafür wesentlich länger gebrannt. Gibt es dafür eine Erklärung? Für mich sieht das fast so aus als wäre versehentlich Sauerstoff in den Treibstofftank geladen worden, sonst hätte das bei getrennten Tanks nicht so heftig explodieren können.
SN36 war nicht vollgetankt! Beim Starship Programm wird für Static Fire nur der O2 Tank voll gefüllt. Methan kommt gerade soviel rein wie man zum Feuern der Triebwerke für ein paar Sekunden braucht. Das lässt sich nicht mit der NG Explosion vergleichen.
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Das bedeutet bei Starship könnte nach derzeitigem Vorgehen "nur" Schiff oder Booster beim SF hochgehen?
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Das bedeutet bei Starship könnte nach derzeitigem Vorgehen "nur" Schiff oder Booster beim SF hochgehen?
Static Fire wird ja getrennt durchgeführt. Booster allein auf dem Pad
und Starship allein bei Masseys.
Als kompletter Stack dann nur noch der WDR.
Aber klar kann auch beim Start dann soetwas wie bei der NG passieren.
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Vom Starttisch ist jedenfalls nicht mehr viel übrig geblieben.
Hier Satelliten-Aufnahmen mit Vergleich vor/danach:
https://x.com/SoarAtlas/status/2061288973209878718
(Muss angeklickt werden, dann geht es auf)
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Scott Manley hat sich das Ereignis genauer angeschaut.
Er betont auch wiederholt, daß keine Personen zu Schaden gekommen sind.
Von einer Explosion der zweiten Stufe ist er noch nicht so ganz überzeugt, hält es aber durchaus für möglich, daß auch noch weitere Booster beschädigt wurden, die u.U. in einer nahe gelegenen Halle gelagert waren, die offensichtlich auch in Flammen aufging. Jedenfalls haben da mehrere Gebäude gebrannt und zumindest der Raketen-Halteturm und ein Blitzableiter-Mast sind umgefallen.
Dazugehöriges Video auf YouTube
Ich habe mir das Video auch angesehen, habe Scott Manley aber etwas anders verstanden.
Bezüglich der 2. Stufe habe ich ihn so verstanden, dass er davon ausgeht, dass der Transporter-Erektor (TE) genau in der Sichtlinie zur Kamera (von NSF) stand, d.h. die erste "leichtere" Explosion wird ein Stück weit verdeckt.
Was viele als Explosion der Oberstufe interpretieren, könnte nur das sichtbare obere Ende dieser kleineren Feuerwand gewesen sein, die knapp über dem TE endet.
Die große Detonation (?) danach hat er mit der Wirkung einer kleinen Atombombe verglichen, da erst ab einer gewissen umgesetzten Energiemenge, sich der sichtbare Explosions-Pilz bildet.
Soweit ich weiß. lagert aktuell nur ein Booster im Hangar und der hat m.W. auch nicht gebrannt sondern ein oder mehrere andere Gebäude, näher am Geschehen.
Trotzdem kann der Hangar natürlich von herabfallenden Teilen getroffen worden sein.
Viele Grüße
Rücksturz
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Soweit ich weiß. lagert aktuell nur ein Booster im Hangar und der hat m.W. auch nicht gebrannt sondern ein oder mehrere andere Gebäude, näher am Geschehen.
Trotzdem kann der Hangar natürlich von herabfallenden Teilen getroffen worden sein.
Die Druckwelle alleine kann schon einiges an Schaden verursacht haben.
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Dave Limp ist zuversichtlich, dass noch in diesem Jahr eine New Glenn von LC-36 starten kann.
- Die Treibstoff-Farm, die Sauerstoff-, Flüssigwasserstoff- und LNG-Tanks sind alle in gutem Zustand.
- Der Wasser-Turm ist in Ordnung.
- Der große Stütz-Turm ist beschädigt, kann aber vor Ort repariert werden (anstatt abgerissen und ersetzt zu werden).
- Der Booster „Never Tell Me The Odds“ und die drei GS-2 (Oberstufen), die in der Integrationsanlage waren, sehen ebenfalls gut aus.
- Es wird in der 7x2 - Konfiguration weiter gefertigt und nicht direkt zur 9x4 - Konfiguration übergegangen.
- Der Transporter-Erektor wird nicht neu gebaut. Dieser hätte sowieso durch eine Alternative ausgetauscht werden sollen.
https://twitter.com/davill/status/2061655383610114124 (https://twitter.com/davill/status/2061655383610114124)
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Ist ja sehr schön, daß die Schäden doch nicht so groß sind wie befürchtet, aber was ist mit der Unfall - Ursache ?
Haben sie da schon eine Idee?
Wie lange wird es dauern bis sie das endgültig wissen? Und wie lange um diese in Zukunft zu vermeiden?
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Das klingt sehr optimistisch, soll es sicher auch. Ohne die Ursache zu kennen weitermachen, wird man nicht.
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Wahrscheinlich wird selbst Blue Origin erst innerhalb von Wochen bis Monaten recht genau wissen, was passiert ist. Falls die Telemetriedaten erhalten geblieben sind, könnte man relativ schnell eingrenzen, ob das Problem ein BE-4-Triebwerk, eine Treibstoffleitung/Ventil, Software oder Bodenequipment war. Ob das Problem anschließend schnell behoben werden kann, ist eine andere Frage: Das hängt davon ab, ob ein grundlegenderes Problem entdeckt wird. Handelt es sich um ein einzelnes Bauteil oder einen Fertigungsfehler, könnte die Lösung vergleichsweise schnell umgesetzt werden. Falls jedoch ein grundlegendes Konstruktionsproblem vorliegt, kann sich die Behebung über viele Monate oder sogar Jahre hinziehen. Derzeit alles Spekulation, solange die notorisch geheimniskrämerische BO nichts verlauten lässt oder ein Insider was in US-Foren durchsickern lässt.
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Nachdem diverse Social-Media-Accounte kleine Schäden, Probleme [3] oder schnelle Reparaturzeiten [2] gemeldet haben, gibt es ein Statement von der NASA [1]. Man rechnet damit, dass es noch bis 2028 dauern könnte.
Quellen:
[1] https://www.heise.de/news/Reparaturen-nach-New-Glenn-Explosion-koennten-bis-2028-dauern-11315261.html
[2] https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20994.msg587943#msg587943
[3] https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20994.msg587756#msg587756
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"Spiegel.de" zitiert auch die NASA mit "bis 2028"
Aber wer von der NASA hat dies beurteilt?
Und war die/der vor Ort?
(J. Isaacman hat es angelich auf CNBC gesagt)
Erst wenn sie da mal so richtig aufgeräumt haben, wird sich herausstellen was wirklich alles ersetzt werden muß.
Jedenfalls steht jetzt die Aussage vom CEO von BO gegen die Aussage vom Administrator der NASA 8-D
Sollte Limp recht haben, könnte man es eventuell abwarten, bzw. New Glenn auf Halde bauen und dann rasch hintereinander starten.
Sollte Isaacman recht haben, sollten sie sich schleunigst nach einer Alternative umsehen, um evtl doch noch einigermaßen rechtzeitig mit MK-1 und MK-2 vom Boden zu kommen...
Positiv ist jedenfalls, daß zumindest Booster und Startanlage schon dreimal tadellos funktioniert haben, ja der Booster sogar schon kontrolliert weich gelandet ist.
Haben sie da jetzt irgendwas Neues ausprobiert und es ist schief gelaufen?
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"Spiegel.de" zitiert auch die NASA mit "bis 2028"
Aber wer von der NASA hat dies beurteilt?
Und war die/der vor Ort?
(J. Isaacman hat es angeblich auf CNBC gesagt)
Erst wenn sie da mal so richtig aufgeräumt haben, wird sich herausstellen was wirklich alles ersetzt werden muß.
Jedenfalls steht jetzt die Aussage vom CEO von BO gegen die Aussage vom Administrator der NASA 8-D
(Hat er). Die NASA steht ja in engem Kontakt mit Blue Origin. Aber das siech Isaacman und Limp hier so wiedersprechen ist schon etwas merkwuerdig. Vor allem da Ende-2026 und 2028 bei dieser Sache schon die beiden Enden der Zeitspanne sind, mit der ich jetzt gerechnet hatte.
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Vielleicht wäre es auch wichtig den zeitlichen Ablauf der Aussagen mit einzubeziehen, soweit man dies weiß.
Der Überflug und damit warscheinlich auch die Aussage von Jared Isaacman war am Freitag (Uhrzeit?)
Der Post von Dave Limp war heute Dienstag um 05:45. Kann da die Einschätzung schon eine Andere sein?
Ganz verwunderlich ist es natürlich auch nicht das Dave Limp ein optimistisches Statement abgibt.
Aber ja, sie liegen sehr weit auseinander.
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Weder Limp noch Isaacman sind "Fachleute für Raketenstartplatzreperatur" und schätzen entweder nach eigener Anschauung, oder verlassen sich auf ihre Spezialisten, die es allerdings möglicherweise zZ. weder bei BO noch bei der NASA tatsächlich gibt (!).
Da gäbe es aber jetzt einige Firmen, die damit bereits recht viel Erfahrung haben! Möglicherweise sollten sie da mal nachfragen ;)
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Geben wir ihnen mindestens zwei Wochen!
Die Aussage, der Antennenturm kann repariert werden, na ja. Sollte man nicht besser neu aufbauen bzw. bringt es was, da zu basteln?
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Bei aller Dramatik würde ich mal die positiven Punkte gegenüberstellen:
Zuallererst: Keine Verletzten und Toten!
Der Unfall ereignete sich bei einem Bodentest, es ging keine Nutzlast verloren.
Sicherheitszonen und Fernüberwachungssysteme funktionieren. Trotz der großen Explosion sind keine externen Schäden bekannt.
Bislang gibt es keine Hinweise auf ein grundlegendes Konstruktionsproblem.
Der Engpass ist nicht die Rakete, sondern die Wiederherstellung von LC-36. Aber der Bau eines zweiten Starplatzes war schon begonnen; vorproduzierter Teile konnen ggf. für due Reparatur verwendet werden.
Das BE-4-Triebwerk gilt weiterhin nicht als bestätigte Fehlerquelle.
Im Gegensatz zu einem Fehlstart in der Luft liegen die meisten Trümmer und Beweise am Startplatz. Das erleichtert die Unfallanalyse.
Die wird zwangsläufig sehr gründlich ausfallen. Dadurch besteht eine gute Chance, dass die tatsächliche Ursache eindeutig identifiziert und dauerhaft behoben wird.
Blue Origin verfügt über reichlich finanzielle Ressourcen und steht unter großem Druck, den Betrieb wieder aufzunehmen. Das könnte zu einer sehr schnellen Wiederherstellung der Infrastruktur führen.
Nun folgt der Aufbau einer moderneren und robusteren Startanlage. Das bietet die Möglichkeit, auch andere erkannte Schwachstellen direkt zu beseitigen.
Der nicht so praktische Transporter-Erektor wird offenbar durch ein sowieso geplantes neues System ersetzt.
Falls BE-4 nicht verantwortlich sind, würde dies auch für Vulcan Entwarnung bedeuten. Die Untersuchung könnte damit sogar zusätzliches Vertrauen in das Triebwerk schaffen.
Nebenbei:
So viel besser war auch SpaceX beim Starship letztes Jahr nicht aufgestellt. Wäre der RUD von Flugtest 7 oder 8 nicht nach Minuten des Flugs, sondern auf der Rampe passiert, hätte man genau das gleiche Problem gehabt: Zerstörte einzige Startanlage, zweite noch im frühen Baustadium, Frage ob man gleich zur nächsten Version von Rakete und Pad übergeht usw. Dass die Explosion von Ship36 auf dem Teststand war, war eher Glück, und hätte man nicht den Starttisch für die Ship-Tests adaptieren können, wären die Flüge 10 und 11 ausgefallen und es wäre auch für ein Jahr kein Starship gestartet.
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(Hat er). Die NASA steht ja in engem Kontakt mit Blue Origin. Aber das siech Isaacman und Limp hier so wiedersprechen ist schon etwas merkwuerdig. Vor allem da Ende-2026 und 2028 bei dieser Sache schon die beiden Enden der Zeitspanne sind, mit der ich jetzt gerechnet hatte.
Das war wohl ein Missverständnis und wurde von Isaacman jetzt auch klargestellt:
"I enjoyed being at the CNBC event, but I wanted to clarify. The question was about the timing of the Moon Base and recent lunar rover awards. I was pointing out that those missions are not until 2028, which should be well within what is possible for pad recovery."
Übersetzung von Google Translate:
Ich habe meine Teilnahme an der CNBC-Veranstaltung sehr genossen, wollte jedoch eine Klarstellung vornehmen.
Ich habe meine Teilnahme an der CNBC-Veranstaltung sehr genossen, wollte jedoch eine Klarstellung vornehmen.
I thoroughly enjoyed participating in the CNBC event, but I wanted to make a clarification.
Ich fand den Besuch der CNBC-Veranstaltung gut, wollte aber Folgendes klarstellen.
I enjoyed attending the CNBC event, but I wanted to clarify the following.
Die Frage bezog sich auf den zeitlichen Rahmen der Mondbasis und der jüngsten Auftragsvergaben für Mondrover. Ich wies darauf hin, dass diese Missionen erst für das Jahr 2028 angesetzt sind – ein Zeitpunkt, der zeitlich gesehen wohl noch gut im Bereich dessen liegt, was hinsichtlich der Landeplatz-Rückführung machbar ist.
Quelle: https://xcancel.com/NASAAdmin/status/2061644977743007816
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Na, das hört sich doch schon viel besser an, trifft aber wohl nicht das ganze Problem.
Die Flüge von MK-1 wären z.B. u.a. auch nötig gewesen um Testdaten für die Entwicklung von MK-2 zu liefern.
Eric Berger versucht hier die Problematik genauer zu analysieren und zeigt mögliche Lösungen auf. Er sieht das alles nicht so rosig.
- keinen aktiven Startplatz für möglicherweise bis zu 15 Monaten
- i.A. gibt es Hinweise, daß tatsächlich ein zentrales Triebwerk der Auslöser war
- damit beträfe es auch die Vulcan
- MK-1 ist mit 3 t Frachtkapazität das Arbeitspferd der Artemisplanung-Phase1
- MK-1 wird für MK-2 gebraucht
- MK-1 kann wohl nicht auf anderen Trägern starten ohne größere Umbauten
- MK-2 würde aber nach der gegenwärtigen Planung bereits 2027 für Artemis-3 und dann ab 2028 für Mondlandungen gebraucht
- daher muss die NASA jetzt wohl umplanen
- und sich erstmal wieder ganz alleine auf SX verlassen.
https://arstechnica.com/space/2026/05/heres-why-the-failure-of-blue-origins-new-glenn-rocket-is-so-catastrophic
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Berger ist immer sehr gut informiert; ich habe alle seine Bücher gelesen. Aber das war kurz nach der Explosion, ungefähr zeitgleich mit den ersten Isaacman-Äußerungen.
Jetzt sind wir eine knappe Woche weiter und es gibt detaillierte Luftbilder. So schlimm sieht es gar nicht aus, da war Masseys zumindest optisch stärker kaputt. Die Tanks sind offenbar ok - sonst wäre sie wohl auch explodiert - , der Flammgraben weitgehend auch, die Gebäude stehen bis auf leichte äußere Schäden. Drinnen und Details wissen wird nicht und werden es höchstens indirekt erfahren anhand der tatsächlichen Verzögerung. Ich tippe mal optimistisch unter 12 Monate.
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Gerade flattert mir der "Mr. Sternzeit"-Newsletter zu diesem Thema ins Postfach.
Aus Copyright-Gründen kann ich ihn hier nicht zitieren und auf der Website
https://www.deutschlandfunk.de/mr-sternzeit-newsletter-100.html
ist man noch im April...
Nachtrag: der Titel heißt "Explodierte Mondraketen"
Der Essay ist rein polemisch geschrieben und enthält eine Reihe sachlicher Fehler, Übertreibungen und fragwürdige Schlussfolgerungen.
Schon die zentrale These, die NASA-Mondpläne seien durch die New-Glenn-Explosion „doppelt unter Druck“, ist überzogen. New Glenn ist zwar für Artemis relevant, aber weder kurzfristig noch kritisch. Die Behauptung, der NASA gingen nun die Mondraketen aus, ist schlicht falsch – Artemis 3 basiert weiterhin auf dem SLS.
Auch die pauschale Aussage, SpaceX habe Starship „noch immer nicht in die Erdumlaufbahn gebracht“, ist schief, wie wir alle wissen.
Problematisch ist die Vermischung von Fakten und Spekulation. Dass auf LC-36 „in diesem Jahr nichts mehr startet“, ist derzeit reine Vermutung, wenn auch leider wahrscheinlich. Aber noch kennt niemand das tatsächliche Schadensbild, den Reparaturaufwand oder mögliche Alternativlösungen.
Bei Ariane 6 wird dagegen deutlich mit zweierlei Maß gemessen. Der Verlust einer kompletten Oberstufen-Deorbit-Funktion sei „kein Drama“ - das ist der Weltraummüll, den SpaxeX bewusst vermeidet, indem eben bei Testflügen kein Orbit erreicht wird. Während bei amerikanischen Programmen selbst Teilerfolge als gravierende Fehlschläge gewertet werden. Diese unterschiedliche Bewertung wirkt eher politisch als technisch motiviert.
Insgesamt liest sich der Text weniger wie eine Analyse der aktuellen Lage als wie ein Meinungsbeitrag mit einer vorab feststehenden Schlussfolgerung: traditionelle europäische Raumfahrt gut, neue amerikanische Anbieter schlecht. Die Faktenlage gibt viele der zugespitzten Aussagen jedoch nicht her.
Das ist kein "Newsletter" im Sinne von "news", sondern bestenfalls eine Kolumne.
Und wenn ausgerechnet ein Raumfahrtredakteur den Begriff "Lichtjahre" falsch verwendet, wenn auch übertragen, wie die meisten Leute, die ihn wie "Quantensprung" unreflektiert nutzen, ist das schon peinlich.
Sehr schade.
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Ich fand den Beitrag von Mr. Sternzeit gut. Es ist halt sein Stil in dieser populärwissenschaftlichen Serie auch mal "unkorrekt" zu formulieren. Ich schätze an seinen Beiträgen durchaus den europäischen Blickwinkel und auch die kritische Sicht auf den Mainstream, der ja ansonsten erheblich von der USamerikanischen Raumfahrtindustrie beeinflusst wird.
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In der gestrigen Artemis-III-Präsentation hat Blue Origin folgendes gesagt, ab Minute 20:25:
Zusammengefasst:
Wir machen hervorragende Fortschritte bei der Untersuchung. Sobald die Säuberungsarbeiten abgeschlossen sind, werden wir mit dem Wiederaufbau beginnen, während wir den Bau am Startkomplex 36B fortsetzen. Die Mondtechnik- und Produktionsteams von Blue Origin halten das Tempo bei der Produktion der Mark-One-Landegeräte sowie der Artemis-Fahrzeuge aufrecht. Seriennummer 1 wird noch in diesem Jahr startbereit sein. Artemis 3 ist ein bedeutender Schritt, der wichtige Ziele im Vorfeld unserer unbemannten Mondlandung im Jahr 2028 erfüllt.
Die Fertigung des Mondmoduls „Artemis 3 Mark 2“ ist in vollem Gange. Wir gehen davon aus, das Fahrzeug für Artemis 3 fertigzustellen und 2027 startbereit zu sein. Blue Origin ist hochmotiviert, Teil der Mission zur Rückkehr des Menschen zum Mond zu sein. Wir haben unsere Anstrengungen verdoppelt und schreiten voran.
Also, alles noch im Zeitplan. Wenn es nach BlueOrigin geht.
Zweckoptimismus oder realistisch?
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Auf jedenfall alles Phrasen, die nicht messbar sind
und die man zu jeder Zeit öffentlich äußern kann ohne später darauf festgenagelt zu werden.
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Auf jedenfall alles Phrasen, die nicht messbar sind
und die man zu jeder Zeit öffentlich äußern kann ohne später darauf festgenagelt zu werden.
Was ist an
"Seriennummer 1 wird noch in diesem Jahr startbereit sein."
und
"Die Fertigung des Mondmoduls „Artemis 3 Mark 2“ ist in vollem Gange. Wir gehen davon aus, das Fahrzeug für Artemis 3 fertigzustellen und 2027 startbereit zu sein."
eine "nicht messbare Phrase"? Das sind klare Aussagen mit zeitlicher Festlegung, und damit sehr wohl in der Zukunft überprüfbar.
Deine pauschale Abwertung hingegen ist selbst eine hohle Phrase und trägt nichts zur Fakten-Diskussion bei.
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"Wir verdoppeln unsere Anstrengungen!"😃 "Das will ich hoffen! Um Ihretwillen, denn der Imperator verzeiht nicht so leicht, wie ich es tue!"
Tatsächlich, erstmal Phrasen, verständlich...
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Wenn sie ihre Anstrengungen so leicht verdoppeln können, dann war es ja bisher nicht so besonders wild damit ;)
"Seriennummer 1 (Mark-1 ?) startbereit" hilft ja noch nicht viel wenn die Startmöglichkeit (New Glenn/Startplatz) fehlt!
Außerdem wäre das keine große Leistung, sollte ja eh in Kürze starten.
Sagen wir Mal:
"Einige Phrasen und einige konkrete Ankündigungen, von denen allerdings noch niemand sagen kann ob sie auch realistisch sind."
Sehr schön ist jedenfalls, daß jetzt offensichtlich Alle an einem Strang ziehen!
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Ich meinte solche Aussagen, die nicht messbar sind:
.....hervorragende Fortschritte...
.....halten das Tempo bei der Produktion
.....Wir gehen davon aus, das Fahrzeug....
.....Blue Origin ist hochmotiviert,
.....Wir haben unsere Anstrengungen verdoppelt und schreiten voran
Ich habe in meiner Firma dazu Schulungen gehabt.
Die Aussagen sind mir alle bekannt
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"Seriennummer 1 (Mark-1 ?) startbereit" hilft ja noch nicht viel wenn die Startmöglichkeit (New Glenn/Startplatz) fehlt!
Vielleicht springt BO wirklich ueber seinen Schatten und startet BO-MK-1 bei der Konkurrenz (also auf FH)? Das waere wirklich ein sehr schmerzhafter Immageverlust fuer BO. Aber BO hat die Wahl zwischen Pest und Cholera: Immageverlust oder Ausscheiden aus dem Artemis-III-Rennen.
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Vielleicht springt BO wirklich ueber seinen Schatten und startet BO-MK-1 bei der Konkurrenz (also auf FH)? Das waere wirklich ein sehr schmerzhafter Immageverlust fuer BO. Aber BO hat die Wahl zwischen Pest und Cholera: Immageverlust oder Ausscheiden aus dem Artemis-III-Rennen.
So stolz ist man in der Branche nicht. Cygnus wurden schon auf Falcon 9 gestartet, genauso wie Amazon Leo Satelliten ebenfalls aus dem Hause Bezos. Allerdings wird auch ein Start auf einer Falcon Heavy schwierig. Die Nutzlastverkleidung der Heavy ist zu schmal und muesste umkonstruiert werden und SpaceX fehlt die Moeglichkeit an der Startrampe den Lander mit fluessigem Wasserstoff zu versorgen, was in diesem Fall noetig ist. Da ist es tatsaechlich wahrscheinlicher, dass MK1 auf einer Vulcan startet, da die ULA fluessigen Wasserstoff fuer ihre Centaur Oberstufe verwendet.
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Wollte gerade auch sowas schreiben, da warst du schneller. Welche Ersatzraketen möglich sind, wurde schon letzte Woche an anderer Stelle diskutiert; es bleibt wegen des Wasserstoffs wohl wirklich nur Vulcan. Bislang sehe ich noch keinen Zwang zwischen "Pest und Cholera", solange eine rechtzeitige New Glenn noch nicht ganz vom (Start-)Tisch ist.
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Bislang sehe ich noch keinen Zwang zwischen "Pest und Cholera", solange eine rechtzeitige New Glenn noch nicht ganz vom (Start-)Tisch ist.
Es ist wohl eher nicht die NG die da zeitkritisch betrachtet werden muss - der Elefant im Raum ist der Startplatz, wie lange der braucht zu Reparatur. Naja... und noch die Kleinigkeit der Ursachenforschung für einen der größten Knaller in der Raketengeschichte.
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Dave Limp hat erneut bestätigt, dass die New Glenn noch in diesem Jahr wieder vom Startplatz 36A starten soll. Um das zu schaffen, soll der Startplatz nicht wie vorher wieder aufgebaut werden. Es werden Veränderungen / Modifikationen durchgeführt.
Eine Animation zeigt die zukünftigen Startvorbereitungen. Die 1. und 2. Stufe sollen in der Integrationsanlage horizontal verbunden werden und zum Startplatz transportiert werden. Dort folgt die Aufrichtung in die vertikale Position mit einem Kran. Die Nutzlast / Fairing soll danach am Startplatz mit einem Kran auf die 1. / 2. Stufe gehoben und integriert werden.
Ein ähnliches Vorgehen ist auch für die 9x4 - Konfiguration am Startplatz 36B in Planung.
https://twitter.com/davill/status/2071971375255064604 (https://twitter.com/davill/status/2071971375255064604)
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Der Start-Turm wird jetzt doch Stück für Stück abgebaut und gleichzeitig modifiziert.
Wie der Turm zukünftig aussehen ist in der Animation im vorherigen Beitrag zu sehen.
https://twitter.com/davill/status/2071359805336535391 (https://twitter.com/davill/status/2071359805336535391)
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Hier gibt es auch eine Pressemitteilung und weitere Informationen zum aktuellen Stand.
Die Untersuchung der Anomalie / Explosion geht weiter. Erste Analysen deuten auf den unteren Bereich der ersten Stufe als Verursacher hin.
Die Arbeiten zur Beseitigung der Trümmer sind inzwischen abgeschlossen und der Wiederaufbau des Startplatzes hat begonnen.
https://twitter.com/blueorigin/status/2071972596300623876 (https://twitter.com/blueorigin/status/2071972596300623876)
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Sie haben echt Druck! Hoffentlich führt das nicht zu weiteren Fehlern.
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Die klotzen richtig ran.
Ich zähle mindestens zehn Kräne gleichzeitig, darunter zwei, mit denen der Startturm "entstapelt" werden soll.
https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?action=dlattach;topic=65169.0;attach=2515596;imag
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Der Mond ruft und die NASA wartet!
MK-1 wird schön langsam ungeduldig...
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Mal ein Update, was sich in den letzten 10 Tagen getan hat:
Am Startturm wurde der Blitzschutzmast demontiert und auch bereits ein erstes Turmmodul abgenommen.
Die Betonplatte der Launch Bridge hat die Explosion überraschend gut überstanden, sie wurde von drei Großkränen komplett aus dem Flammengraben gehoben.
Dave Limp sagte, dass entgegen ersten Befürchtungen, dass die Betonstrukturen über dem Flame Trench kollabiert seien, sei die Brücke in gutem Zustand und wird wiederverwendet. Unglaublich: Da schleudert eine Explosion dieses Teil von 1800 Tonnen dutzende Meter weit, und dann bleibt es weitgehend heil! Die Brücke ist ja nicht massiv, darin sind Haupt-Treibstoffleitungen sowie Steuer- und Datenkabel-Kanäle.
Die Platte wurde auf SPMTs abgesetzt, um sie für die Neukonfiguration des Startplatzes vorzubereiten.
(Was würde New Space eigentlich ohne deutsche Firmen wie Scheuerle oder Goldhofer machen?)
Die Reste des Hydrauliksystems wurden zerlegt und abtransportiert.
Neben dem Turm wird die Fläche für den Hafenmobilkran vorbereitet. Dieser wird künftig die Rakete anheben, auf den Starttisch setzen und stapeln.
Im Bereich des weitgehend unbeschädigten Tanklagers werden bereits neue Rohrleitungen und elektronische Datenkabel verlegt.
Als nächster Schritt steht nun die Bergung des abgestürzten Launch Table an.
Wenn das in dem Tempo weitergeht, ist eine Rückkehr zum Flugbetrieb noch in diesem Jahr durchaus denkbar.