Ich halte einige Dinge für falsch, die die neue Administration auf den Weg bringt. Ein Krieg gegen die Wissenschaft ist allerdings eine große Anschuldigung. Das erinnert mich persönlich an Pol Pot oder die Taliban. Die Wissenschaft wieder mehr nach Leistung zu organisieren, ist aus meiner Sicht nicht falsch, zumindest eine legitime Vorgehensweise. Den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel zu leugnen, ist einfach Unsinn.
Ich finde es aber schade, dass alles in einen großen Topf geworfen wird.
Der Titel der verlinkten Seiten lautet ja auch:
Watchdog Groups Anticipate ‘an All-Out War on Science and Scientists’ by the Trump Administration
Ich gehöre jetzt nicht zu den Menschen, die solche Aktivisten verdammen, habe eine Gruppe selbst jahrelang unterstützt, ich traue ihnen aber auch nicht mehr per se, da ich häufig über Positionen solcher Gruppen zu anderen Themen einfach nur entsetzt war und bin.
Die US-Administration wird wie alle mit den Folgen des Klimawandels umgehen müssen, möglich dass die aktuelle Kehrtwende einen großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet. Einen Krieg gegen die Wissenschaft daraus zu machen, halte ich zum aktuellen Zeitpunkt für überzogen.
Edith: Sabine Hossenfelder mit einem Beitrag, der meine Haltung ziemlich gut trifft: