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  • ca. 12:00 Bundestag debattiert über Raumfahrt: 07. November 2014

Raumfahrt-Politik in Deutschland

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Online roger50

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1025 am: 26. März 2026, 21:48:23 »
Zitat
Ein Startplatz ist nichts wert, solange die Ordnungsmacht keine Land-/See-Sperren durchsetzen kann.


Was soll denn solch eine Bemerkung? Es gibt immer wieder Flug- und Schiffkapitäne, die die neuesten NOTAMs nicht zur Kenntnis nehmen. Da kann die 'Ordnungsmacht' kaum etwas dagegen tun, außer die Schutzzonen massiv durch das Militär abzuschirmen. Und das tut kein Land der Welt. Und für die Verursacher der Verletzung sind immer saftige Geldstrafen fällig.

Außerdem: in Cape Canaveral und Vandenberg sind seit Beginn der Raumfahrt Hunderte von Startversuchen aus diesem Grund abgebrochen worden. Also sind beide Startorte nichts wert?

Gruß
roger50

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Offline max-q

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1026 am: 26. März 2026, 21:49:04 »
[Ein Startplatz ist nichts wert, solange die Ordnungsmacht keine Land-/See-Sperren durchsetzen kann. In Ny-Alesund kein Problem, aber in Andoya leider sehr wohl.
Das trifft dann aber auch auf Cape Canaveral, Vandenberg, Wallops, Tanegashima, Kagoshima und Kushimoto (Kii) zu. Alles Startplätze, bei denen ich mich an Startverschiebungen wegen Verletzungen der Sperrzonen erinnern kann. Und die Aufzählung ist wahrscheinlich nicht vollzählig. Sicher lässt sich die Absicherung in Andøya verbessern. Da fehlt es sicher auch noch etwas an Erfahrung. Den Startort als wegen eines solchen Zwischenfalls aber gleich als ungeeignet abzutun, halte ich jedenfalls doch für arg übertrieben.
Geschichte und Geschichten aus sechseinhalb Jahrzehnten Raumfahrt:
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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1027 am: 27. März 2026, 09:57:41 »
Die Forschungsministerin D. Bär schaut sich vor Ort mit ihren Mitarbeitern den Start in Norwegen der Spektrum-Rakete an.

https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/03/250326-spectrum-start2.html
Im Zweifel hilft die Such-Funktion:
https://forum.raumfahrer.net/index.php?action=search

Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1028 am: 27. März 2026, 10:55:03 »
Die Forschungsministerin D. Bär schaut sich vor Ort mit ihren Mitarbeitern den Start in Norwegen der Spektrum-Rakete an.

https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/03/250326-spectrum-start2.html

Das finde ich sehr lobenswert. Dadurch koennte -- ausserhalb von Fachkreisen -- das Interesse der Oeffentlichkeit an Raumfahrt deutlich gesteigert werden.
HLS oder BM-MK-2? Das Rennen um die Mondlandung ist im vollen Gange - Ausgang ungewiss.

Mondraketen im Wettstreit: SLS, CZ-10 und Soyuz-5 Super Heavy (Yenisei) -- es ist spannend wie nie zuvor

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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1029 am: 27. März 2026, 11:20:03 »
eher unwahrscheinlich, Fr. Bär ist schon wieder in Berlin und in der deutschen Presse ist NASA Artemis präsenter.
Im Zweifel hilft die Such-Funktion:
https://forum.raumfahrer.net/index.php?action=search

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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1030 am: 08. April 2026, 22:33:39 »
Streit um den wohl lukrativsten Auftrag SatComBW 4, bei dem sich ein Konsortium aus OHB, Rheimetall und Airbus abzeichnet, wodurch sich kleinere Anbieter benachteiligt fühlen und den Zielen der Bundesregierung, den Wettbewerb zu ermöglichen, widersprechen dürfte.
https://table.media/space/analyse/satcombw-4-wie-das-milliardenprojekt-die-branche-spaltet

Das ganze hat zunehmend eine industriepolitische Dimension, wenn man bedenkt, dass Airbus Space mit Thales und Leonardo beim Satellitenbau zusammengehen will und die verbleibende militärische Sparte von Airbus beim FCAS-Projekt möglicherweise outgesourced wird.
https://www.hartpunkt.de/bei-fcas-geht-es-fuer-deutschland-um-grundsaetzliches/
Im Zweifel hilft die Such-Funktion:
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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #1031 am: 22. April 2026, 17:37:58 »
Heute im Bundestag - Aktuelle Stunde zum Thema "Raumfahrtnation Deutschland". Ministerin Bär begründet das vor allem mit der Artemis II Mission, ohne ESM wäre man nicht zum Mond gekommen.
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