Planetenentstehung

  • 188 Antworten
  • 77819 Aufrufe
Re: Planetenentstehung
« Antwort #175 am: 08. Februar 2021, 09:12:34 »
Hallo zusammen,
Zahlenmystik? Kepler hatte auch nur Werte von 6 Planeten, was sind dann seine Gesetze?
Den Text wollte ich so schlecht gar nicht veröffentlichen (Einfügung word-doc), aber bei Vorschau war er schon scharf, ist das immer so?...
Als Mod: Bitte? Nein, das ist nicht so, und das war auch noch nie so.

Hinweise auf externe Links entfernt.  Pirx
« Letzte Änderung: 08. Februar 2021, 13:16:30 von Pirx »

*

Offline Gertrud

  • Moderator
  • *****
  • 8404
Re: Planetenentstehung
« Antwort #176 am: 08. Februar 2021, 13:00:46 »
Hallo @uwe.j.m.reichelt,

für deine Theorien und Berechnungen sind wir hier nicht die richtigen Ansprechpartner.
Verzichte bitte auf weitere Beiträge deiner Berechnungen und Theorien dazu.

Du kannst dich ja für Diskussionspartner an:
 http://www.relativ-kritisch.net/forum/  wenden.

Beste Grüße Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

*

Offline Volker

  • *****
  • 1012
    • Webseite
Re: Planetenentstehung
« Antwort #177 am: 10. Februar 2021, 12:19:15 »
Hallo,

Kepler hatte auch nur Werte von 6 Planeten, was sind dann seine Gesetze?

Die Kepler Gesetze waren im Grunde eine empirische Beschreibung, aber sie lassen sich (seit Newton) sehr leicht aus physikalischen Gesetzen herleiten. Siehe z.B. hier auf Wikipedia.

Dein Ansatz ist allerdings eine rein empirische Beschreibung (die Herleitung aus physikalischen Gesetzen sehe ich jedenfalls nicht) und somit eher so etwas wie die Titius-Bode-Reihe. Aus einer rein empirischen Beschreibung lassen sich aber keine (astro)physikalischen Zusammenhänge herleiten, dass heißt, Du kannst daraus nicht etwas neues über das Sonnensystem lernen.

Gruß
Volker
Forschung aktuell: Das Neueste aus Wissenschaft und Forschung

*

Offline Rücksturz

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 3725
Re: Planetenentstehung
« Antwort #178 am: 15. Mai 2021, 08:32:57 »
"Sonnenwind aus dem Zentrum der Erde

Modellobjekt für den Erdkern: Heidelberger Forschern gelingt Nachweis von solaren Edelgasen im Metall eines Eisenmeteoriten. Eine Pressemitteilung der Universität Heidelberg."



Sonnenwind und Magnetfeldlinien der Erde - Illustration.
(Bild: NASA)


Weiter in der Pressemitteilung der Uni Heidelberg:
https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/15052021004248.shtml

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.

*

Offline Rücksturz

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 3725
Re: Planetenentstehung
« Antwort #179 am: 18. Oktober 2021, 21:38:53 »
"Der Planet fällt nicht weit vom Stern

Ein Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung von Planeten und ihrem jeweiligen Wirtsstern wurde in der Astronomie schon lange vermutet. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, an dem auch Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS von der Universität Bern und der Universität Zürich beteiligt sind, liefert dafür nun erstmals empirische Belege – und widerspricht der langjährigen Annahme teilweise zugleich. Eine Medienmitteilung der Universität Bern."



Illustration der Planetenentstehung um einen sonnenähnlichen Stern, wobei die Bausteine der Planeten – Gestein und Eisenmoleküle – im Vordergrund zu sehen sind. (Bild: Tania Cunha (Planetário do Porto – Centro Ciência Viva & Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço))


Weiter in der Medienmitteilung der Uni Bern:
https://www.raumfahrer.net/der-planet-faellt-nicht-weit-vom-stern/

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.

*

Offline Rücksturz

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 3725
Re: Planetenentstehung
« Antwort #180 am: 07. November 2021, 11:48:49 »
Würde auch etwas zur Sternentwicklung passen...https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6938.0

"MPIA: Wie räumt man planetare Kinderzimmer auf?


Fortschritte beim Verständnis der Mechanismen, wie sich planetenbildende Scheiben auflösen – Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie."



Skizze einer Übergangsscheibe um einen sonnenähnlichen Stern. Die Röntgenemission des Zentralsterns beleuchtet die Scheibe. Dadurch wird das Gas in der Scheibe ionisiert. Durch Photoevaporation entstehen so Winde, die das Gas in den Weltraum schleudern. Schließlich öffnet sich eine Lücke und trennt die innere Scheibe vom äußeren Reservoir aus Gas und Staub. Eine Totzone innerhalb der inneren Scheibe verhindert, dass das Material schnell zum Stern strömt. Dieser Prozess verlängert die Lebensdauer der inneren Scheibe und ihre Akkretionstätigkeit. (Bild: MPIA)

Weiter in der Pressemitteilung des MPIA:
https://www.raumfahrer.net/mpia-wie-raeumt-man-planetare-kinderzimmer-auf/

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.

*

Offline Rücksturz

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 3725
Re: Planetenentstehung
« Antwort #181 am: 04. Dezember 2021, 16:46:41 »
"AIP: Riesenplaneten viel früher „erwachsen“ als bisher angenommen

Ein internationales Team hat die Massen der Riesenplaneten des Systems um den Stern V1298 Tau bestimmt, das gerade einmal 20 Millionen Jahre alt ist. Dafür verwendeten die Forschenden Radialgeschwindigkeitsmessungen von Teleskopen auf La Palma, in Südspanien und auf Teneriffa, darunter auch das STELLA-II-Teleskop des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Eine Pressemitteilung des AIP."



Künstlerische Darstellung des Exoplaneten-Systems um den sonnenähnlichen Stern V1298 Tau. (Bild: Gabriel Pérez Díaz, SMM (IAC))


Weiter in der Pressemitteilung des AIP:
https://www.raumfahrer.net/aip-riesenplaneten-viel-frueher-erwachsen-als-bisher-angenommen/

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.

Re: Planetenentstehung
« Antwort #182 am: 04. Dezember 2021, 17:53:24 »
Zitat
Sie wurden 2019 anhand von Daten des Kepler-Weltraumteleskops der NASA entdeckt, die die Messung ihrer Größe – etwas kleiner als Jupiter – und ihrer Umlaufzeiten – 24 bzw. 40 Tage für V1298 Tau b und e – ermöglichten.
[...]
„Wir wissen immer noch nicht, ob es sich bei V1298 Tau und seinen Planeten um einen Normalfall handelt und ihre Entwicklung derjenigen der meisten Planeten ähnelt, oder ob wir es mit einer Ausnahme zu tun haben. Wenn dies der Normalfall wäre, würde dies bedeuten, dass die Entwicklung von Planeten wie Jupiter und Saturn ganz anders verlief, als wir denken“
Wie kommt man auf letzteren Gedanken? Wir sprechen hier von zwei Gasplaneten, die noch wesentlich näher ihren sonnenähnlichen Stern umkreisen, als dies Merkur tut.
Ich war zuerst jedenfalls etwas verwirrt, wie man das mit unseren Gasplaneten vergleichen kann, die mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit im äußeren Sonnensystem entstanden (und geblieben) sind, denn sonst gäbe es wohl das innere Sonnensystem in seiner jetzigen Form nicht.

Daher gehe ich mal davon aus, daß man bei diesem System annimmt, daß die Planeten nachträglich ins innere System reingewandert sind. Dann find ich die Frage aber interessanter, ob eine Migration von Gasplaneten ins innere System der Normalfall ist oder nicht, als die Dauer ihrer Entstehung, denn wenn das so wäre, haben wir hier einen (weiteren) Glücksfall.

Ich meine mich zu erinnern, daß es in den 80ern noch die Theorie gab, daß die inneren Gesteinsplaneten am Anfang ebenfalls Gasplaneten waren, deren Hüllen dann aber mit der Zeit komplett von der Sonnen weggepustet wurden, bis nur noch der Gesteinskern mit ein bischen Atmosphäre übrig blieb. Aber das ist wohl überholt.

*

Offline James

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 2052
Re: Planetenentstehung
« Antwort #183 am: 20. März 2022, 20:36:30 »
"ERC-Förderung für Erforschung planetarer Geburtsstätten

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Dr. Oliver Gressel, Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), mit einem renommierten Consolidator Grant aus. Ziel des Projekts ist ein besseres Verständnis der Entstehung und Entwicklung der Gasscheiben um junge Sterne, aus denen heraus sich Planeten bilden. Die Förderung umfasst knapp 2,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)."


Simulation einer Staub- und Gasscheibe um einen jungen Stern. Magnetfelder (sichtbar als weiße Feldlinien) und gleichzeitige Aufheizung (grüne Region) durch Röntgenstrahlung des Zentralsterns bewirken einen Scheibenwind (gelbe Strömungslinien). Dieser spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Scheibe und möglicherweise bei der Entstehung von Planeten darin. Bild: AIP/E. Sarafidou, O. Gressel; Hintergrund: AIP/A. Saviauk

Weiter in der Pressemitteilung des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)  =>  Link zum Portalartikel

Viele Grüße
James

*

Offline James

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 2052
Re: Planetenentstehung
« Antwort #184 am: 12. April 2022, 21:27:42 »
"Eisiger Speicher für Moleküle kurz vor Stern- und Planetenentstehung

Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben Beweise dafür gefunden, dass kurz vor Einsetzen der Sternentstehung so gut wie alle schweren Moleküle in der zentralen Region einer prästellaren Wolke an Staubkörnern einfrieren. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE)."


Diese Infrarotaufnahme von Herschel zeigt einen Teil der Molekülwolke im Sternbild Stier, mit der hellen, kalten prästellaren Wolke L1544 unten links. Die Wolke ist etwa 450 Lichtjahre von der Erde entfernt und damit eine der nächstgelegenen großen Sternentstehungsregionen. (Bild: ESA/Herschel/SPIRE)

Weiter in der Pressemitteilung von Airbus Defence and Space  =>  Link zum Portalartikel

Viele Grüße
James

*

Offline James

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 2052
Re: Planetenentstehung
« Antwort #185 am: 13. Mai 2022, 07:44:12 »
"Planetenentwicklung verläuft überraschend ähnlich

ALMA Beobachtungen von 870 planetenbildenden Scheiben in der Orion-A-Wolke zeigen, dass deren Staubmasse vor allem vom Alter abhängt. Eine Pressemitteilung der Universität Wien."


Künstlerische Darstellung einer typischen Planetenentstehungsscheibe um einen jungen Stern. Gas und Staub bilden dichte Ringe, aus denen sich Felsbrocken und letztlich Planeten formen. (Grafik: MPIA-Grafikabteilung)

Weiter in der Pressemitteilung der Universität Wien  =>  Link zum Portalartikel

Viele Grüße
James

*

Offline James

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 2052
Re: Planetenentstehung
« Antwort #186 am: 23. Juli 2022, 22:16:53 »
"Neu an der UDE: Rolf Kuiper – Planeten aus dem Supercomputer

Das Modellieren astronomischer Objekte ist sein Ding: Dr. Rolf Kuiper, neuer Professor für Theoretische Physik mit dem Schwerpunkt Planetenforschung an der UDE-Fakultät für Physik, beschäftigt sich mit der Entstehung von Planeten, Sternen und Schwarzen Löchern. Eine Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen (UDE)."


Prof. Dr. Rolf Kuiper (Foto: UDE/Frank Preuß)

Weiter in der Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen (UDE)  =>  Link zum Portalartikel

Viele Grüße, James

Offline Matjes

  • *****
  • 714
Re: Planetenentstehung
« Antwort #187 am: 27. Juli 2022, 23:38:18 »
Hallo

In dem Portalartikel über planetenbildende Scheiben wird die Massenverteilung als zeitabhängig beschrieben.
Sorry - was ist die Massenverteilung? Abhängig vom Radius? Oder kann mir jemand helfen?
Matjes

*

Offline Rücksturz

  • Portal Redakteur
  • *****
  • 3725
Re: Planetenentstehung
« Antwort #188 am: 26. August 2022, 07:27:08 »
Nachtrag:

"ETH Zürich: Neue Erkenntnisse zur Entstehung der Erde


Ein Forschungsteam unter der Leitung der ETH Zürich schlägt eine neue Theorie für die Entstehung der Erde vor. Sie zeigt möglicherweise auch, wie andere Gesteinsplaneten entstanden sind. Eine Information der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich."



Blick auf die Erde während der bemenschten Mondmission Apollo 17. (Bild: NASA)


Weiter in der Information der ETH Zürich:
https://www.raumfahrer.net/eth-zuerich-neue-erkenntnisse-zur-entstehung-der-erde/

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.