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Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #300 am: 28. November 2012, 21:15:44 »
Hallo zusammen,
am 7. September 2012 wurde dieses globale Mosaik von Merkur veröffentlicht. Es zeigt Merkur in der Auflösung von 5 km pro Pixel. Vor der Messenger-Mission war nur 45 % der Oberfläche von Merkur durch verschiedene Raumsonden bekannt. 
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
In diesem Link kann man das Mosaik in 250 Meter pro Pixel runterladen.
http://messenger.jhuapl.edu/the_mission/mosaics.html

Quelle:
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=989

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #301 am: 28. November 2012, 21:22:38 »
Hallo zusammen,
das Mosaikbild zeigt eine stereographische Projektion auf dem Nordpol von Merkur. Dieses Mosaik wurde aus Aufnahmen des Mercury Dual Imaging System (MDIS) zusammengestellt. Bei 85 Grad Nord, der ungefähre Standort des Zentrums von den Prokofiev Krater, der einen Durchmesser von etwa 110 km hat, wurden viele Bilder für ein sonniges Mosaik gemittelt. Die dauerhaft beschatteten Krater an Pol beherbergen radarhelle Ablagerungen.
Das Mosaik hat eine Auflösung von 1,00 km pro Pixel.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1017

Auf Grund der fast senkrechten Drehachse wird der Nordpol von Merkur nie vollständig von der Sonne beleuchtet.
Der dunkle Bereich der Nähe der Mitte des Bildes enthält den Nordpol.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1018

Die radarhelle Ablagerungen in der Nähe des Nordpol von Merkur
Die höchste Auflösung eines Radarbildes von der Nordpol -Region wurde von dem Arecibo-Observatorium gemacht. Es wird auf dem Mosaik-Bild von den Orbital Bildern der Wide Angle Camera (WAC) of the Mercury Dual Imaging System (MDIS) in gelb angezeigt. Die radarhellen Merkmale in dem Arecibo-Bild sind mit dem Mercury Dual Imaging System (MDI) Bilder auf dem neuesten Stand. Es wird vermutet, dass die radarhellen Materalien Wassereis enthalten könnten.
Dieses Bild zeigt eine  polaren stereographischen Projektion in der 5 ° Breite und 30 ° Länge und mit der 0 ° Länge an der Unterseite.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=790

Mit den besten Grüßen
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #302 am: 28. November 2012, 21:40:22 »
Hallo zusammen,
am 7. September 2012 wurde dieses globale Mosaik von Merkur veröffentlicht.

In diesem Link kann man das Mosaik in 250 Meter pro Pixel runterladen.
http://messenger.jhuapl.edu/the_mission/mosaics.html

Für Freunde der großen Bilder: ein 830MB png mit 61000 x 30000 Pixeln  8)
Dafür müsste der Bildschirm ungefähr 7 Meter breit sein ...

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #303 am: 30. November 2012, 03:34:26 »
Hallo Zusammen,

MESSENGER findet Belege für Wassereis an den Polen.
 neue Beobachtungen von Messenger liefern Belege, dass die Annahme, in den permanent beschatteten polaren Kratern um die Nordpol -Region reichlich Wassereis und andere gefrorene Materialien vorhanden sind.
Die schattigen Bereiche sind auf allen Bildern von Messenger und sie wurden auf diesem Bild in rot dargestellt.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington/National Astronomy and Ionosphere Center, Arecibo Observatory

Drei von einander unabhängige Nachweise für diese Schlußfolgerung sind die Messungen von überschüssigen Wasserstoff mit dem Neutron Spectrometer, die Messungen der Reflektivität der polaren Ablagerungen mit den nahen Infrarot-Wellenlängen von dem Mercury Laser Altimeter (MLA) und die Messung der obenflächennahen Temperaturen der Nordpolregion und die ersten detaillierten Modelle davon, mit der Topographie von der Oberfläche des Merkurs, die mit dem MLA gemessen wurde, führten zu dem Ergebniss.
Die Schicht aus Wassereis ist in weiß dargestellt
Credit: NASA / Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory / Carnegie Institution of Washington
 
Die Neigung der Rotationsachse des Merkur ist fast Null, weniger als ein Grad, so das es Zonen auf Merkur gibt, in denen kein Sonnenlicht dringt. Auch die Bilder von Messenger Mercury Dual Imaging System 2011 und in diesem Jahr bestätigten die radarhellen Ablagerungen auf Nord-und Südpol in den schattigen Oberflächen von Merkur.Diese Erkenntnisse stehen im Einklang mit der Wasser-Eis-Hypothese.
Im tiefen Krater Prokofiev , in dem radarhelle Ablagerungen gemessen wurden, gibt es nach der Anzahl der detektierten Neutronen Wassereis.
Ein sichelförmiger Teil des Kraters liegt permanent im Schatten.
Die thermische Modell-Ergebnisse sagen die Anwesenheit von ober-und unterirdischen Wasser-Eis an den gleichen Stellen voraus, wo sie von der Erde aus Radar-und MLA -Beobachtungen gesehen werden. Die Wissenschaftler sagten, es ist selten, das es so eine gute Übereinstimmung zwischen Daten und Modellen gibt.
Eine Karte von dem "Permafrost" auf Merkur
Die farbigen Regionen der Karte zeigen die berechneten Tiefen unterhalb der Oberfläche, in der das Wassereis thermisch stabil sein wird. Die grauen Regionen sind zu warm in allen Tiefen für stabiles Wassereis
Credit: NASA / UCLA / Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory / Carnegie Institution of Washington

Es ist sehr viel Wassereis vorhanden, 100 Billion - 1 Billionen Tonnen  in der Tiefe von 50 cm - 20 Meter. Es besteht noch eine Unsicherheit, wie tief (dick) das Eis ist.
Das Wassereis ist durch eine dunkle eisfreie Oberflächenschicht, die reich an organischen Verunreinigungen ist, isoliert. Diese dunklen Bereiche haben eine ungewöhnliche niedrige Reflexion und ist vermutlich ein isolierendes Material, das die darunterliegende Eisschichten vor thermischen Verlusten schützt. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Auswirkungen von Kometen und Asteroiden für die dunklen und hellen Ablagerungen verantwortlich sein könnten.
Messenger Neutronen Daten zeigen die radarhellen Ablagerungen die hauptsächlich aus Wassereis bestehen. In den meisten dieser Bereiche wird das Wassereis durch eine isolierende, 10 bis 20 cm dicken,Schicht bedeckt.
Credit: NASA / Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory / Carnegie Institution of Washington

Diese Ergebnisse werfen neue Fragen auf,
- besteht das dunkle Material in den polaren Ablagerungen hauptsächlich aus organischen Verbindungen?
- welche Art von chemischen Reaktionen werden in dem dunklen Material durch die harte Strahlung erzeugt.?
- gibt es Regionen auf oder innerhalb von Merkur, die sowohl flüssiges Wasser und organischen Verbindungen haben könnten ?
Quellen:
http://messenger.jhuapl.edu/news_room/presscon12_multi.html

http://www.nasa.gov/mission_pages/messenger/media/PressConf20121129.html
 
Hallo @ STS-125 leider habe ich keine Zeilen über die geplante Länge der Mission gelesen.

Mit den besten Grüßen
Gertrud
 

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #304 am: 01. Dezember 2012, 13:52:04 »
Also Leben auf MERKUR das waere die absolute Sensation! Und der Beweis, das Leben eine alltaegliche Sache im Universum ist. :o

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #305 am: 01. Dezember 2012, 15:52:26 »
Hallo @einsteinturm,
Also Leben auf MERKUR das waere die absolute Sensation! Und der Beweis, das Leben eine alltaegliche Sache im Universum ist. :o
Es wurde bei der Pressekonferenz danach gefragt.
Die Frage war dazu :
Zitat
Wo es Wasser gibt, gibt es Leben?
Dazu kann ich die Worte von Sean C. Solomon, MESSENGER Principal Investigator, Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, Palisades. N.Y. bei der Pressekonferenz wieder geben:
Zitat
Keiner von uns an diesem Tisch glaubt, das es Leben auf Merkur gibt. Dieser Befund erzählt die Geschichte über die Bedingungen im frühen Sonnensystem.

Mit den besten Grüßen
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #306 am: 25. Dezember 2012, 19:50:49 »
Hallo zusammen,

North Pole Tidings

am Heiligen Abend wurde diese Aufnahme vom 7.12.2012 vom Nordpol veröffentlicht.
Das Bild wurde mit der  Wide Angle Camera (WAC) des Mercury Dual Imaging System (MDIS) aufgenommen und zeigt die Krater Tryggvadóttir mit Tolkien auf der linken und Chesterton auf der rechten Seite, sie liegen dem Nordpol sehr nahe.Die Auflösung des Bildes beträgt 92 Meter pro Pixel. Der Nordpolmarker ist 13 km hoch.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=1049

Wer hier auf der Erde von Weiße Weihnachten vergebens träumte, auf dem Merkur befinden sich in diesen Kratern Wassereis.Es wurde ja durch neue Messungen die langjährige Hypothese das Vorhandensein von Wassereis in den permanent beschatteten Kratern bestätigt. Dazu hat Ralph-Mirko Richter im Portal den sehr guten Bericht Messenger entdeckt Wassereis auf dem Merkur


A Day On Mercury

Mit den besten Grüßen
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #307 am: 25. Dezember 2012, 19:59:44 »
Hallo Zusammen,

A Mercury Christmas Carol
Dieses Bild der südlichen Hemisphäre von Merkur ist ein Mosaik aus zwei Bildern der Wide Angle Camera (WAC) of the Mercury Dual Imaging System (MDIS) am 23.10.2012. Die Auflösung beträgt 1400 Meter pro Pixel.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

Das Messenger-Team hat zu Weihnachten 2012 dieses Gedicht veröffentlicht.

Mercury the Smallest Planet

You know Jupiter, and Neptune, and Saturn, and Uranus,
Earth, and Mars, and of course also Venus.
But do you recall
The smallest planet of all?

Mercury, the smallest planet,
Is so very near the Sun.
And if you could go there
The temperature might be 801 (degrees Fahrenheit!).

All of the other planets
Used to get a lot more press.
Mercury, the smallest planet,
Was talked about so much less.

Then one jolly Saint Patrick's Day,
MESSENGER came to stay.
"Mercury with your mystery,
Won't you share your history?"

Then how the exploration started,
With so much discovery!
Mercury, the smallest planet,
How fascinating you've come to be!

Happy Holidays from the MESSENGER team!

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=1050

Mit dankenden Grüßen an das Team :)
Gertrud
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Offline Ruhri

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #308 am: 26. Dezember 2012, 11:28:14 »
Ob man das wohl singen kann/soll?

[...]
But do you recall
The smallest planet of all?

Mercury, the smallest planet,
Is so very near the Sun.

[...]

Das erinnert mich zumindest an Textpassagen aus "Rudolph the Red-Nosed Reindeer".


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Offline Gertrud

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #309 am: 26. Dezember 2012, 16:18:53 »
Hallo @Ruhri,
Ob man das wohl singen kann/soll?

[...]
But do you recall
The smallest planet of all?

Mercury, the smallest planet,
Is so very near the Sun.

[...]

Das erinnert mich zumindest an Textpassagen aus "Rudolph the Red-Nosed Reindeer".
Du hast recht, :)
es ist zu der Musik von dem Lied Rudolph the Red-Nosed Reindeer geschrieben worden. Leider hatte ich einen Hinweis darauf vergessen.
(to the music of Rudolph the Red-Nosed Reindeer)

Mit den besten Grüßen
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Offline Gertrud

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #310 am: 26. Dezember 2012, 16:24:55 »
Hallo Zusammen,
es wurde von dem Messenger-Team wieder für das Jahr 2012 von jedem Monat eine Bilderauswahl getroffen. :)
• January: Hollows on the Hills
• February: Oh Amaral!
• March: Highs and Lows of Goethe
• April: V for Victoria
• May: Fonteyn Crater
• June: Rockin' Rachmaninoff
• July: A Light & Dark Duo
• August: On the Edge
• September: Radiating Troughs of Pantheon Fossae
• October: Degas and Friends
• November: Northern Exposure
• December: As Soft As Velvet

die Quelle mit den Links zu den einzelnen Bildern.
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=1051

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #311 am: 03. Januar 2013, 17:34:36 »
Spektrales Feuerwerk
Der Visible and Infrared Spectrograph (VIRS) vom Mercury Atmospheric and Surface Composition Spectrometer (MASCS) auf Messenger sammelte hunderte verschiedene Wellenlängen das Lichts, von ultravioletten reicht es über dem Nah-Infrarot, um die Mineralogie der Oberfläche von Merkur zu orten.Die Spektren werden durch das Abbilden unterschiedlichen Wellenlängen oder die Kombination von Wellenlängen in 575 nm rot, 415 nm/750 nm grün und 310 nm nm/390 blau, damit das menschliche Auge zwischen ihnen unterscheiden kann. Das bunte Feuerwerk zeigt eine Kombination von den  physikalischen und chemischen Unterschieden der Oberfläche, einschließlich der mineralogischen Vielfalt und die Lage und das Alter der Krater.
Das VIRS Composit wurde aus 1,5 Millionen einzelne Spuren, die Messenger von der Oberfläche aus den unterschiedlichen Richtungen in verschiedenen Höhen des Orbites gesammelt hat, zusammengestellt. An den Orten, wo mehrere Aufnahmen den gleichen Bereich abdecken, wurde die beste Beleuchtung für die mineralogische Interpretation (in der Regel die mit den niedrigsten Einfallwinkel, in dem die Schatten minimiert wurden) für die Herstellung der Karte verwendet.   
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1054

Mit den besten Grüßen
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #312 am: 11. Januar 2013, 18:10:27 »
Hallo zusammen,

Ring of Fire auf Merkur
Ein Blick auf den südlichen Teil des Calorisbeckens zeigt unterschiedliche Farben. Am Südrand entlang ist die unverwechselbare rötliche Farbe von einer Reihe pyroklastischen Ablagerungen zu sehen. Die Einschubkarte zeigt das gesamte Calorisbecken mit den Positionen der zugeordneten pyroklastischen Ablagerungen, die sich während der Vulkanausbrüche gebildet haben. Auf der Erde sind Vulkane oft mit den Grenzen der tektonische Platten verbunden.Der pazifische "Ring of Fire", der aus einem Ring aus Vulkanen auf den Plattengrenzen besteht, ist dafür ein Beispiel. Merkur ist dagegen ein One-Platte Planet. Auf Merkur zeigt sich der Vulkanismus weitgehend durch Aufbrechen oder andere tektonische Merkmale, die in den Auswirkungen der Becken und Krater zusehen sind. Der südliche Rand des Caloris-Beckens ist ein teilweiser "Ring of Fire" .
Dieses Bild in der Auflösung von 1km pro Pixel ist ein Teil vom hochauflösenden 3-Farben-Mosaik. Die 3-color-Kampagne ist ein wichtiges Mapping Aktivität in der erweiterte Mission von MESSENGER. Es wurde mit der Wide Angle Camera (WAC) of the Mercury Dual Imaging System (MDIS) mit den Filtern 9, 7, 6 (1000, 750, 430 nanometer) in rot, grün, und blau aufgenommen. Es ergänzt die 8-Farben-Basiskarte, die während der primären Mission von Messenger, bei der die Oberfläche von Merkur mit einer Untergruppe der Farbfilter in der höchsten Auflösung erworben wurde.
Der dunkle Krater Atget auf der rechten Seite des Bildes hat einen Durchmesser von 100 km.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1060

Vulkan im Caloris Einschlagbecken
Dieses NAC-Mosaik von 14.01.2008, zeigt "unregelmäßig geformte Vertiefungen" die vermutlich vulkanische Schlote sind. Ein Rand mit einem "domartigen Merkmal" markiert die äußeren Grenzen der Lavaströme aus den Öffnungen. Die unmarkierte doppelte Linie umreißt helles, mit dem Vulkan verbundenes Material,das vermutlich durch pyroklastischen Ablagerungen bei Vulkanausbrüchen ausgeworfen wurde. Messenger Höhe betrug bei den Aufnahmen 10.500 km über Merkur.
Credit:NASA / Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory / Arizona State University / Carnegie Institution of Washington. Figure 1 from Head et al ., Science , 321 , 69-72, 2008. Abbildung 1 von Head et al., Science, 321, 69-72, 2008.
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=199

Der Vulkan im Calorisbecken
ist durch die zentrale nierenförmigen Vertiefung mit einer breiten glatten Umgebung zu sehen. Die Auflösung beträgt 270 Meter pro Pixel, der Maßstab des Bides beträgt etwa 270 km. Messenger befand sich im Januar 2008 in einer Höhe von 10.500 km über Merkur.
Credit:NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=192

Über die vulkanischen Entdeckungen von Messenger wurde auch in diesen Beiträgen aus dem Portal berichtet.
Messenger offenbart erste Ergebnisse über Merkur

MESSENGER - Neue Erkenntnisse über Merkur

 
Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #313 am: 11. Februar 2013, 01:25:37 »
Hallo zusammen,

Das Ende der Zeit
bei den Detailangaben zu den Bildern ist auch die, bis dahin verstrichene Zeit angeben. In dem Bericht zum Off-Central Peaks sehr gut zu sehen,
Image Mission Elapsed Time (MET): 263234346
MET ist die Zeit in Sekunden seit dem Beginn der Messenger -Mission im Jahre 2004. Mit der Anzahl von über 250 Millionen Sekunden in den acht Jahren der Mission wurde das Limit der Raumschiffuhr fast erreicht. So wurde die Messenger-Uhr im Januar auf 1.000 Sekunden zurückgestellt.
Warum auf 1.000 Sekunden, anstatt auf Null.? Die MET-Uhr begann mit dem Zählen schon 1.000 Sekunden vor dem Start. Das Bild von einem interessanten Krater im Calorisbecken wurde bei MET:129.781 Sekunden aufgenommen, anderthalb  Tage nach Beginn der neuen Uhreinstellung. Norden ist in dem Bild oben Die Auflösung beträgt 28 Meter pro Pixel. Messenger hat in dem ersten Missionsjahr 88.746 Bilder und umfangreiche andere Datensätze erworben und wird in der einjährigen erweiterten Mission noch weitere 80.000 zusätzliche Bilder von Merkur aufnehmen.
Credit: NASA / Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory / Carnegie Institution of Washington
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=1&gallery_id=2&image_id=1079

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #314 am: 18. Februar 2013, 15:41:19 »
Hallo Zusammen,
eine vertikale Überhöhung von dem Rachmaninoff -Becken,
das Bild ist aus einem Film über das Rachmaninoff -Becken entnommen. Ein verbessertes Farbild wurde über ein digitales Höhenmodell der Oberfläche gelegt. Es zeigt eine 7 Mal vertikale Überhöhung. Der äußerste Rand des Beckens hat einen Durchmesser von etwas 306 km der innere Ring hat einen ca. 140 km großen Durchmesser. Die glatten Ebenen im Zentrum in dieser Ansicht erscheinen hellfarben. Es dient der Hervorhebung und Kontrast zu den dunkleren, blauen Felsen der Ringberge. Es wurden Daten aus den Bildern des Mercury Dual Imaging System für die Farbe und Höheninformation dieser Ansicht  verarbeitet. Die Bilder für die Basiskarte zu den hier gezeigten MDIS Bildern wurde durch acht verschiedene Farbfilter aufgenommen.Es ist ein Teil einer globalen Farbpalette, die mehr als 99% der Oberfläche des Merkur mit einer durchschnittlichen Auflösung von etwa 1 km pro Pixel abdeckt.
Credit:NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
In dem Film rotiert das Rachmaninoff -Becken.
http://photojournal.jpl.nasa.gov/archive/PIA16851_ip.m4v
Quelle:
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA16851

Mit den besten Grüßen
Gertrud
Edit: den richtigen Film eingesetzt
« Letzte Änderung: 18. Februar 2013, 23:14:11 von Gertrud »
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #315 am: 18. Februar 2013, 15:55:24 »
Hallo Zusammen,
Die globale Farbkarte von der Oberfläche Merkurs wurde mosaikartig aus tausenden Bildern der Wide Angle Camera (WAC) erstellt. Die hier dargestellten Farben stehen im Zusammenhang mit den Variationen der spektralen Reflexion des Planeten. Diese Ansicht erfasst Unterschiede zwischen der Zusammensetzung der jüngeren Materialien und den Materalien die länger sich auf der Merkuroberfläche befanden. Die jungen Krater-Strahlen, die radial um frische Einschlagskrater aufgereiht sind, erscheinen in hellblau oder weiß. Mittel-und dunkelblauen Bereiche sind eine geologische Einheit auf der Kruste von Merkur und wird "low-Reflexion Material" genannt, es wird vermutet, das es reich an ein dunklen, undurchsichtigen Mineral ist.Obwohl Messenger eine Fülle der einzelnen Elemente auf Merkurs Oberfläche erkennen konnte,darunter Eisen, Titan, Schwefel und Kalium, können die Wissenschaftler ohne Gesteinsproben nicht feststellen, welche Verbindungen oder  Minerialien sich in diesen Flächen befinden.
Die hellbraunen Bereiche sind Ebenen, die sich von den Ausbrüchen mit dünnflüssigen Lava gebildet haben.Die große kreisförmige Fläche in der Nähe der oberen Mitte zeigt das Caloris-Becken, dessen Innenraum aus glatten, etwas jüngeren vulkanischen Ebenen besteht. Kleine orange Flecken sind Materialien, welche durch explosive Vulkanausbrüche gebildet wurden. Die größte Überraschung für die Forscher war, das auf der Oberfläche eine Fülle von relativ flüchtigen Elementen, wie Kalium und Schwefel, so hoch zu finden sind.
Das  ist ein Teil einer globalen Farbpalette, die mehr als 99% der Oberfläche des Merkur mit einer durchschnittlichen Auflösung von etwa 1 km pro Pixel abdeckt. Dies ist eine erweiterte Darstellung der statistischen Kombination von Bilder für die Basiskarte.Die hier gezeigten MDIS Bildern wurden durch acht verschiedene WAC- Farbfilter aufgenommen.
Credit:NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
Quelle:
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA16850

Getting the Spins

MESSENGER falsecolor Mercury globe rotating

Dazu auch folgende Artikel aus dem Portal
Messenger entdeckt Wassereis auf dem Merkur

Ein Rätsel der Merkur-Atmosphäre gelöst

Message von Messenger: Merkur lebt

Mit den besten Grüßen
Gertrud


Edit: Bild gefixt, Gruß, Simon
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 16:36:12 von STS-125 »
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« Antwort #316 am: 20. Februar 2013, 16:53:01 »
Hallo zusammen,
von der anderen Seite des Merkur ist auch ein farbige Ansicht veröffentlicht worden. In diesen Farben würde das menschliche Auge nicht den Merkur sehen. Die Farben wurden verbessert, um die Variationen in der mineralischen Zusammensetzung  und die physikalischen Unterschiede der Felsen auf der Oberfläche von Merkur anzuzeigen. Ein beeindruckendes System von  Strahlen des oberen rechten Krater Hokusai erstrecken sich mit über Tausend Kilometer über Merkur und es sind die bis jetzt am längsten identifizierten Strahlen.
Credit: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington
Quelle:
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1094

In dem vorherigen Beitrag konnte ich mit Hilfe von Simon ( Danke Dir dafür :) ) eine sehr viel bessere Aufnahme erneuern.
Die Quelle zu dem Bild:
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1095

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #317 am: 23. Februar 2013, 19:48:07 »
Hallo Zusammen,
Globale  Merkuransichten,
in diesen Ansichten wurden die früheren Darstellungen von Oktober 2011 komplettiert. Der Globus auf der linken Seite wurde von der MDIS monochrome Oberflächenmorphologie Basiskarte Kampagne erstellt. Die rechte Ansicht auf dem Bild von Merkur wurde aus der MDIS Farbe Basiskarte Kampagne produziert. Jede Karte wurde mit tausenden Bildern zusammengesetzt. Für die Farbansicht wurden 3 von 8 Farbfiltern,die 1000, 750 und 430 nm Wellenlänge sind in rot, grün und blau dargestellt, verwendet. Am 8. März 2013 werden die globalen Karten in voller Auflösung freigegeben.
Credit:NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1096

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #318 am: 28. Februar 2013, 17:35:08 »
Hallo Zusammen,

das Video zeigt viele sehenswerte Planetendetails und auch die Umlaufbahn von Messsenger um Merkur. Vom ersten Merkur- Flyby im Jahr 2008 bis in die Gegenwart. :)
http://vimeo.com/60748039 

Die zu sehenden Besonderheiten auf Merkur:
 =  00.06 - Diese Sequenz wird von den Anflug von Bildern während der ersten Mercury Flyby im Jahr 2008 genommen
 = 00.48- Blue rays von Beck Crater -
 =  00.54 - Basho Crater
 = 00.57 - Poe Krater im Caloris Basin
 = 01.17 - Illustration zeigt die Erde Spuren des Mercury Atmospheric and Surface Composition Spectrometer (MASCS) Instrument Oberfläche Scans in ultravioletten und infraroten
 = 01.19 - Eine perspektivische Ansicht der nördlichen Polarregion, farbkodierte um Höhen und Tiefen topographischen, aus dem Mercury Laser Altimeter (MLA) gemessen. Die bläulicher Farbe, ist die niedrigere Höhe, und desto röter / weiß die Farbe, ist die höhere Lagen. Der gesamte dynamische Bereich der Höhenunterschied beträgt 10 km 
 = 01.27 - Rembrandt Auswirkungen Basin, der 8. größte im Sonnensystem
 = 01.29 - Rembrandt Auswirkungen Basin auf der New England Staaten der USA für die Größe überlagert Vergleich
= 01.34 - Rachmaninoff Auswirkungen Basin, ein 3D-Effekt mit dem digitalen Höhenmodell.
 = 01.57 - Debussy Crater
 = 01.58 - Beagle Rupes, die höchste und längste (600 km ) Klippe Band auf dem Planeten
 = 02.04 - Mosaic vom North Pole, in denen die dauerhaft schattigen Regionen  zu sehen.
 = 02.06 -. Wie vor, mit überlagerten Daten aus hellen kehrt Arecibo Radioteleskop der die Ablagerungen von Wasser-Eis
 = 02.09 & 02.11 - vulkanischen Schloten in der Nähe der Kante des Caloris Basin 
 = 02.45 - Degas Krater
 = 02.34 - Derain Crater
 = 02.36 - Unbenannt Reihe von Kratern, dass mit der rechten Beschattung Mickey Mouse ähneln ist.
 = 02.38 - Basho Crater während die Sonne niedrig ist,mit den Horizont, Schattenwurf und Geländerelief
 = 02.40 - Basho Crater wieder, aber jetzt mit der Sonne fast  darüber, die Schatten sind verloren, aber andere Funktionen sind jetzt sichtbar.
 = 02.58 - Diese "komisches Terrain", mit bergigen und  strukturierten Bereich gegenüber, dass das Caloris Basin von konvergierenden seismischen Wellen besteht, die aus der Caloris Basin Auswirkungen gebildet wird.
 = 03.03 & 03.05 - Waters Krater mit der "blauen Zunge" der dunklen Auswirkungen von Schmelzematerial
 = 03.10 - Seuss Crater
 = 03.13 - Caloris Basin Canyons
 = 03.15 - Pit in der Scarlatti-Krater, mit prominenten Vertiefungen auf der Grube Felge
 = 03.17 - False Farbe des Caloris Basin
 = 03.22 - Eine Lava-Kanal, in den Kofi Crater geflossen
 =  03.30 - Der junge, hell durchleuchtet Mena Krater
 = 03.37 - Central Gipfel Eminescu Krater, mit einer Sammlung von Hohlräumen rund um die Basen der Spitzen
 = 3: 38 - Apollodorus und Pantheon Fossae
= 03.41 - Die Mulden auf dem Boden Sander Crater

 = 01.00 - Die perspektivische Ansicht zeigt, wie MESSENGER Bahnebene Änderungen Mercury beim Umkreisen der Sonne, bei einer Auflösung von einem 24-Stunden-Zeitraum pro Frame 24  Sekunde, so 1 Monat Echtzeit für jede Sekunde die Animation entstanden ist.

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Gertrud
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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #319 am: 11. März 2013, 13:10:11 »
Hallo Zusammen,
Oberflächenverwerfung auf Merkur
die Abbildung zeigt die perspektivische Ansicht von einem 280 km langen Steilhanges. Die Farbskala stellt in rot die hohe und in blau die geringste Erhebung da. Die Oberflächenbrüche könnten durch aus der Kühlung im Inneren des Merkur und der damit verbundenen Schrumpfung des Planeten erzeugt werden. Das Gelände auf der linken Seites des Abhanges ist etwas 2 km höher als die rechte Seite des Steilhanges. Um eine Vorstellung der Größe des Steihanges sichtbar zu machen, wurde der Staat Delaware auf das Bild gegeben.Der Krater mit dem Steilhang hat eine Länge von 108 km. 

http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1111

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #320 am: 11. März 2013, 13:18:36 »
Hallo Zusammen,

Verschiedene Ansichten des Kraters Degas
Mit der Narrow Angle Camera (NAC) des Mercury Dual Imaging System (MDIS) hat Messenger am 1. Oktober 2012 einen Ausschnitt vom Rand des Kraters Degas aufgenommen.In der oberen Hälfte des Bildes verändert sich die Textur der Oberfläche dramatisch. Der Auswurf bedeckt vollständig das vorhandene Gelände. In vielen Fällen ist die Zusammensetzung der Ejektadecke verschieden von der Zusammensetzung des Kraters. Die Ejektadecke ist aus einem tieferen Material gebildet. Das Bild hat einen Maßstab von 28 km und die Auflösung beträgt 26 Meter pro Pixel.
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1106

Das WAC-Bild zeigt im Krater Risse, die sich durch die Auswirkung der Abkühlung und Schrumpfung der Schmelze gebildet haben könnten. Das hochreflektierendem Material an den Wänden und im zentralen Bereich des Kraters Degas hat wahrscheinlich eine andere Zusammensetzung wie der Rest des Kraters und die Umgebung. Die Beleuchtungsverhältnisse und das nach unten abgetragene Material könnten frisches Gestein zu tage befördert haben und zu der hellen Erscheinung beitragen.
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?page=55&gallery_id=2&image_id=547

Diese spektakuläre Blick in Farbe vom 16.06.2011 auf den Krater Degas wurde durch eine hochauflösende gezielte Beobachtung ( 90 m / pixel) aufgenommen. Degas hat einen Durchmesser von 52 km. 
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA14351

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websquid

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #321 am: 12. März 2013, 15:47:14 »
Leider könnte es sehr bald vorbei sein mit Messenger. Die Mission ist nur noch bis zum 17. März (also bis Freitag) finanziert. Eine Missionsverlängerung um zwei Jahre (bis zum erwarteten Absturz auf dem Merkur) wurde beantragt, aber noch nicht genehmigt. Bei der verlängerten Mission würde Messenger dem Merkur immer näher kommen und dadurch Bilder mit dem zehnfachen der aktuellen Auflösung aufnehmen können.

http://www.space.com/20140-mercury-mission-messenger-spacecraft.html

Offline Liftboy

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #322 am: 12. März 2013, 16:30:13 »
Na ganz sofort am 17. März wäre wohl noch nicht Schluss:

Zitat
The Messenger team expects a response from the scientific review panel weighing its extension proposal in April, and NASA officials have said the probe can continue operating until its future has been decided.

Solange wie noch nicht über eine Fortsetzung entschieden wurde, wird Messenger im Betrieb bleiben, und eine Entscheidung wird erst im April erwartet.

Generell scheint es mir fraglich, die Mission einfach zu beenden, das Gerät ist noch einsatzbereit, es stehen wohl durchaus noch interessante Beobachtungsmöglichkeiten an - und man hat es halt nun schonmal da. Wie teuer wäre denn so eine Missionsverlängerung eigentlich? Ich hab da keine Vorstellung von, aber intuitiv müsste das doch im Vergleich zum Bau/Entwicklung einer Sonde recht gering sein, oder irre ich mich da total?

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Offline redmoon

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #323 am: 13. März 2013, 20:23:43 »
Hallo Liftboy,

zum Vergleich : 

Die Betriebskosten für die Doppelmission der beiden Marsrover Spirit und Opportunity lagen bis zum Ende der Spirit-Mission bei rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr ( http://www.space.com/5167-budget-cuts-shut-mars-rover.html ). Die Kosten für den alleinigen Betrieb des Rovers Opportunity sollen immer noch bei über 10 Millionen US-Dollar pro Jahr liegen. Die deutlich komplexere Mission des Saturnorbiters Cassini kostet dagegen pro Jahr etwa 60 Millionen US-Dollar ( http://spaceflightnow.com/news/n1002/04cassini/ ). Im Verlauf der zweiten Missionsverlängerung von Cassini, welche am 1. Juli 2010 begann, wurde dieses jährlich zur Vergügung stehende Finanzetat jedoch etwas gekürzt ( die aktuellen Zahlen kenne ich leider nicht... ). 

In Anbetracht dieser Zahlen - die Kosten für eine weitere einjährige Verlängerung der Messenger-Mission dürfte irgendwo in der Mitte angesiedelt sein - erscheint eine Beendigung dieser Mission zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht wirklich sinnvoll. Die NASA würde damit, wie von Dir erwähnt, eine immer noch voll funktionsfähige Raumsonde aufgeben, welche bei einem vergleichsweise minimalen finaziellen Aufwand auch in den kommenden Monaten noch immens wichtige wissenschaftliche Daten sammeln könnte.

Die Gesamtkosten der Messenger-Mission betrugen einschließlich der Entwicklung und des Baus der Raumsonde und der mitgeführten wissenschaftlichen Instrumente, der Trägerrakete sowie der Missionsdurchführung und Datenanalyse bis zum Ende der Primärmission im März 2012 etwa 427 Millionen US-Dollar...

Schöne Grüße aus Hamburg - Mirko
Nicht ewig bleibt die Menschheit auf der Erde - Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski

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Offline Gertrud

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Re: Messenger auf Delta II 7925H D307 vom LC-17B CC
« Antwort #324 am: 21. März 2013, 09:39:07 »
Hallo Zusammen,

Die komplexen tektonischen Geländeformen auf Merkur
viele Einschlagskrater auf Merkur sind durch Laven geflutet worden. Während oder nach der vulkanischen Auffüllung haben sich tektonische Strukturen, wie die in rot dargestellten Graben,  oder die in blau gezeichneten Grate und Steilhänge gebildet. Diese Auswirkungen reichen vom sogenannten "Ghost Krater", zu mittleren Becken, wie  Mozart, bis zu den größten Becken auf Merkur, darunter Rembrandt und dem mächtigen Caloris-Becken. Die Abbildung dieser Strukturen,die Charakterisierung ihrer Natur, die räumliche  und zeitliche Verteilung werden den Wissenschaftlern weiter helfen , die  tektonische Komplexität innerhalb der aufgefüllten Krater und Becken auf Merkur besser zu verstehen.
Die Ergebnisse der tektonischen Karte wurden bei der 44. Lunar and Planetary Science Conference  präsentiert. Messenger ist in der Lage, auch weiterhin bis 2015 zu arbeiten.
Reference: From abstract #1261 by Paul K. Byrne and coauthors at the 44th Lunar and Planetary Science Conference
http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/image.php?gallery_id=2&image_id=1119

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