Zustimmung.
Hier ging es aber ja um die Verharmlosung von Uran als Brennstoff für Raummissionen, und das, denke ich, habe ich ausreichend relativiert.
Ich wollte nicht gleich bei einem meiner ersten Beträge "so richtig draufhauen"

Die Frage ist ja, wie stark pulverisiert das Uran bei einer Raketen-Fehlfunktion würde.
Die üblichen "Bedenken" kann man weitgehend ausschließen:
Keine nukleare Explosion. Uran kann durch eine Raketenexplosion nicht detonieren.
Die unmittelbare Strahlenbelastung der Bevölkerung wäre gering.
Kontaminierte Flächen müssten aufwendig dekontaminiert werden.
Das Hauptproblem wäre die Inhalation von Uranstaub, sofern er in bewohnte Gebiete kommt.
Die Situation wäre eher mit einem großräumigen Chemieunfall als mit einer Reaktorkatastrophe vergleichbar, aber dennoch extrem, mit hohen Folgekosten verbunden, und die Risiken sollten sehr genau überlegt und so weit wie möglich vermieden werden.
Ich habe nichts gegen Atomkraftnutzung im Weltall, dort ist sowieso jede Menge Strahlung und Gesundheitsgefährdung. Auf der Erde, und das betrifft auch Starts und mögliche Wiedereintritte, bitte so wenig wie möglich.