P1 Flugversuche an der Grenze zum All - die X-15A-2

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Mitte der 1950er Jahre war die Technologie der Fliegerei soweit fortgeschritten, dass in den USA der Gedanke aufkam, mit besonderen Maschinen große Geschwindigkeiten und Flughöhen bis ins All zu erreichen.
1955 wurde North American Aviation Inc. mit der Entwicklung und dem Bau des Hyperschall – Flugzeuges beauftragt. Die X – Flugzeugereihe stand für inovative Forschungsflugzeuge und die Nr. X-15 sollte erstmalig in den Mach 5 – Flugbereich vorstoßen.
Die Außenhaut der X-15 bestand aus Inconel X, einer Nickel-Chrom-Legierung die als Kühlkörperstruktur diente, um der aerodynamischen Erwärmung während des Fluges in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Die Kabine war aus Aluminium gefertigt und zur Kühlung von der Außenstruktur isoliert.
Von 1959 bis 1968 wurden mit drei Flugexemplaren insgesammt 199 Testflüge durchgeführt.
Dabei wurde eine max. Geschwindigkeit von 7.286 km/h (Mach 6,7) erreicht. Mit der max. Flughöhe von 108.000 Metern wurde erstmals die Karman – Linie (def. Grenze zum Weltall von 100 km) überschritten.
Das Modell zeigt die Version X-15A-2 mit den silbernen Zusatztanks mit denen diese Rekorde erreicht wurden.
Die Testflüge führten zu wichtigen Erkenntnissen zur Steuerbarkeit von Raumschiffen im All und klärte Phänomene der Temperaturentwicklung bei der Rückkehr zur Erde. Diese Erkenntnisse wurden bei den späteren Raumfahrzeug - Entwicklungen berücksichtigt.
Der Bausatz ist von der Firma Monogram im Maßstab 1 zu 72.