Das macht man bei Raketen ohne aktive Lagekontrolle, praktisch ohne Steuerungsmöglichkeit. Sie kippen dann von selbst in Flugrichtung und machen den Gravity-Turn. Das Flugprogramm ist dann rein zeit-gesteuert, wann die einzelnen Stufen abschalten, ggf. eine Coasting-Phase und die nächste Stufe zündet, um eine bestimmte Orbithöhe zu erreichen. Korrekturen gibt es nicht. Meistens ist dann aber die Oberstufe eine Flüssigstufe, die die letzte Flugphase aktiv steuern kann.
Die amerikanische Scout hatte das auch in ein paar Versionen, wenn ich mich richtig erinnere.