Ohne weiteres Hintergrundwissen ist es müßig über die Anzahl der Erdumkreisungen zu spekulieren, das machen sie schon im NSF-Forum zur genüge und auch dort vergeblich.
alepu, du bist doch sonst spekulierfreudiger

Ich hatte gestern schon bei NSF reingelesen, das wurde mir aber zu blöd, da sie sich noch gegenseitig erstmal erklären mussten, wie ein Orbit funktioniert, dass sich die Erde wegdreht usw. Da kam gar nichts Brauchbares heraus. Bei NSF hätte ich da mehr Kompetenz erwartet. Da war dieses Forum hier bei der alten Diskussion, danke für das Raussuchen, schon deutlich weiter. Nur hattet ihr damals noch lange nicht so viele Infos wie heute.
Wie James schon schrieb, geht es bei Flug 14 zwingend 2x über den absteigenden Ast, bei Start und Landung, damit fällt die elegante Lösung mit dem "Kreuzen" weg. Zudem können wir die Startinklination nicht frei wählen.
Etliche Parameter sind bereits festgelegt, wie gleicher Startkorridor wie bei Flug 12+13, Bahnebene daher etwa 32°, Aussetzen der Starlinks = Mindestdauer im Orbit, Deorbitburn etwa 35 min. vor Landung, der Fang auf dem gleichen descending node entsprechend des genehmigten Rückflugkorridors usw.
Das schränkt die Möglichkeiten massiv ein und dann kommt man von Spekulation zur Möglichkeit der Bahnkonstruktion.
Was mir noch unklar ist, ist, welche Optionen für eine Bahnanpassungen wir haben und wie groß die Bahnbeeinflussung dadurch nach 1, 2 oder mehr Orbits maximal wären und ob das dann für Rückkehr nach Starbase reicht:
- "Dogleg" für geringe Inklinationsänderung beim Aufstieg oder beim Erreichen des Orbits
- Phasing Burn im Orbit, der zwar nicht die Inklination ändert, aber die Dauer eines Orbits und damit den Ground Track, also welcher Punkt der Erde überflogen bzw. "getroffen" wird
- Deorbitzeitpunkt, z.B. mit längerer oder agressiverer Wiedereintrittsphase, was ebenfalls den Ground Track ändert
- Crossrange / Banking
Das wird nicht trivial, aber es ist ja auch rocket science
