Training zu Start und Rendezvous (2)Als Hauptteil des Trainings führten sie die für das zweitägige Rendezvous-Verfahren des Sojus-Raumschiffs
mit der ISS erforderlichen Operationen durch.
Es ist zwar das Zwei-Orbit-Rendezvous-Verfahren als das Standardverfahren für Flüge zur ISS vorgesehen,
aber beim ungenauen Erreichen der genauen Erdumlaufbahn oder einer Verschiebung des Starttermins,
wird dann das zweitägige Rendezvous-Verfahren erfolgen müssen.

Flug-Ing. Borisow bereitete den Flug vor, der Pilot Petelin ist bereit zum Start...

Der Ausbilder auf der "Erde" meldet den ersten "Fall"...
Während des Trainings fügte der Crew-Ausbilder des ZPK jedoch noch einige Notfallsituationen ein:
- während des Aufstiegs und während der Trennung der Raketenstufen gab es eine falsche
Druckentlastung des externen Kühlkreislaufs,
- die automatische Trennung des Sojus-Raumschiffs von der dritten Stufe der Trägerrakete
erfolgte nicht,
- die Besatzung musste den Flugabbruch verhindern,
- es versagte der automatische Flüssigkeitsdurchflussregler in der Kapsel und die Temperatur
stieg an,
- die automatische Entfernung von Kohlendioxid aus der Raumschiff-Atmosphäre musste
sichergestellt werden,
- das Vorgehen bei einem Ausfall des Gasanalysegeräts wurde trainiert
- mit einem Ausfall eines Triebwerksdrucksensors wurde letztlich die Aufmerksamkeit
auf die Probe gestellt.

Die rote Leuchtaste sgnalisiert: Fehler am Triebwerk
Dmitri Petelin und Konstantin Borissow bewältigten alle vom Ausbilder simulierten Notfallsituationen
erfolgreich und sie frischten dabei auch ihr Wissen, das sie als Ersatz-Crew erworben hatten, auf und
demonstrierten ein hohes Maß an Teamarbeit.

Der Ausbilder ist mit allen Aktionen zufrieden
Fotos: ZPK/A.Schelepin Quelle:
Pressedienst des ZPKGruß, HausD