Chinesische CZ-10 Trägerstarts

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Offline RonB

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #50 am: Gestern um 08:11:32 »
Das zusammenfassende Video vom Fangen des Boosters.

Es recht zu machen jedermann ist eine Kunst die keiner kann.

Offline rok

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #51 am: Gestern um 08:12:11 »
Es wird sich nicht lohnen, für die wenigen Starts extra ein größeres Fangschiff zu bauen. Die CZ-10A für bemannte Flüge in den Erdorbit und die CZ-10B als Transporter für den Orbit und kleinere Lasten für den cislunaren Raum rechnet sich das Einfangen, ist ja mittlerweile auch State of the Art.
Aber bereits die CZ-10 wird zunächst ihre 3 Unterstufen entsorgen, um eine möglichst hohe Nutzlst für den Mond zu erzielen.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #52 am: Gestern um 08:51:59 »
Damit steht der Weiterentwicklung von CZ-10A und CZ-10B zur CZ-10 nichts mehr im Wege. 2027 soll schon der Jungfernflug der CZ-10 sein. Sollte dieser gelingen, dann waere eine bemannte Mondlandung 2028 durchaus moeglich.
HLS oder BM-MK-2? Das Rennen um die Mondlandung ist im vollen Gange - Ausgang ungewiss.

Mondraketen im Wettstreit: SLS, CZ-10 und Soyuz-5 Super Heavy (Yenisei) -- es ist spannend wie nie zuvor

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Offline max-q

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #53 am: Gestern um 09:50:49 »
Die Rauchfahne aus dem Zwischenstufenadapter sah aber gar nicht gesund aus. Das war sicher nicht so geplant. Erinnerte etwas an den Landeversuch beim Jungfernflug der CZ-12A. Nur dass da direkt die Flammen aus der Sektion schlugen. Diesmal hat es "nur" gequalmt. Aber da muss sicher noch nachgebessert werden. Immerhin will man die Stufe noch dieses Jahr erneut an den Start bringen. Scheint sich also sicher zu sein, dass es keine schweren Schäden gegeben hat. In jedem Fall klingt das nach einem lösbaren Problem. Sicher einfacher als die eigentliche Landung. Und die hat ja schon einmal geklappt. Gratulation!
Geschichte und Geschichten aus sechseinhalb Jahrzehnten Raumfahrt:
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Offline rok

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #54 am: Gestern um 10:13:46 »
Da die CZ-10A und die CZ-10B die gleiche Unterstufe verwenden, werden wir spätestens Ende November einen weiteren Fangversuch sehen, wenn die Mengzhou-Kapsel mit der CZ-10A ihren ersten Flug in den Orbit unternimmt, um an der CSS anzudocken.

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Offline alepu

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #55 am: Gestern um 11:58:16 »
Faszinierend. Ich bin gespannt, welche Einfangtechnik sich in ein paar Jahren als besser herausstellt, Chopsticks oder Netz oder etwas Drittes.

Für ein Einfangen auf einem Schiff ist diese Methode möglicherweise besser geeignet, sieht irgendwie stabiler aus.
Hat halt generell den großen Nachteil, daß es nur ein Lande- und nicht auch ein Startplatz ist!

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Offline roger50

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #56 am: Gestern um 12:50:06 »
Das übliche zusammenfassende Video:



...und ein Video speziell für die Landung



Gruß
roger50

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Offline roger50

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #57 am: Gestern um 12:56:56 »
Ein beeindruckender Beweis der chinesischen Technologie: erfolgreiche Landung nach einem neuen Verfahren gleich bei der ersten Mission.

Der schwarze Rauch der an der Spitze aus dem Booster kommt, dürfte auf den kleinen Zwischenfall bei der Stufentrennung zurückzuführen sein, bei der einige Teile in der Interstage beschädigt wurden. Zu sehen im ersten oberen Video.

Damit gibt es jetzt 5 Träger, die erfolgreich landen können: Falcon-9, Falcon-Heavy, Starship Booster, New Glenn und die CZ-10B. Bis Ende des Jahres erwarte ich aber weitere chinesische Träger mit Landefähikeit, z.B. Zjuque-3.

Gruß
roger50

Gruß
roger50

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Offline alepu

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #58 am: Gestern um 13:24:55 »
Wurde ja auch langsam Zeit, daß die Booster-Wiederverwendung zum Standard wird! Schließlich macht SX das jetzt bereits seit 2017 (30.03.) überaus erfolgreich!
(Erste erfolgreiche Landung war am 21.12.2015)

Bin gespannt, wann die erste chinesische Wiederverwendung stattfinden wird.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #59 am: Gestern um 14:08:01 »
Ich finde es schon bemerkenswert, dass hier ein vollkommen neues Fangsystem offensichtlich gut funktioniert hat. Die sofortige Wiederverwendung halte ich nicht für entscheidend, da sie mit mehr Einheiten für mehr Sicherheit erstmal nicht so wichtig ist.
By the way, war der gefangene Booster ungefähr in NewGlen Größe oder eher FH?

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #60 am: Gestern um 14:29:04 »
Ja, sehr beeindruckend. Vor allem, wenn man die Entwicklungsgeschwindigkeit sieht. Teststart, Testlandung, Fang. Ok, man hatte ein Vorbild, bei dem jede Schweißnaht von einer Community ausführlich diskutiert wird, so kriegt man fast schon eine Bauanleitung. Das mit dem Spinnennetz-Fangschiff ist aber genial. Als das Gerücht aufkam, haben alle mit dem Kopf geschüttelt und gemeint, das wird nichts. Ist aber auch viel massiver geworden als auf den ersten Renderings.

 
Damit gibt es jetzt 5 Träger, die erfolgreich landen können
Genau. Vor allem propulsiv; Fallschirmlandungen im Wasser zählen da nicht wirklich, das hatten wir schon beim Shuttle.
Vor gut 10 Jahren hieß es noch, propulsiv geht nicht. 
Vor 5 Jahren, nicht mit einem großen Booster.
Jetzt machen es fast alle oder arbeiten daran, in Europa Maia und Miura.
Außer den deutschen Startups... Ok, RFA Two, aber da ist noch nichts am Horizont.
ArianeSpace, nun mal los.
Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #61 am: Gestern um 14:31:27 »
By the way, war der gefangene Booster ungefähr in NewGlen Größe oder eher FH?
Dazwischen.
Falcon Heavy hat "nur" 3,66 m / 41 m.
Mit Durchmesser von 5,0 m und Länge von 55 m wirkt der CZ-10-Booster neben Starship zierlich! Da ist allein der Booster mit 9 Metern Durchmesser fast doppelt so breit und mit 71 Metern deutlich höher.
In der Höhe sind der CZ-10-Booster und die erste Stufe der New Glenn mit rund 57 Metern fast gleich auf. Allerdings ist New Glenn mit 7 Metern Durchmesser deutlich bulliger.
Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".

Offline R2-D2

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #62 am: Gestern um 14:34:07 »
[..]
Jetzt machen es fast alle oder arbeiten daran, in Europa Maia und Miura.
Außer den deutschen Startups... Ok, RFA Two, aber da ist noch nichts am Horizont.
ArianeSpace, nun mal los.
Arianespace baut keine Raketen...
Wenn dann ArianeGroup - in die sind bei Maia dabei.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #63 am: Gestern um 14:45:57 »
Danke für die Größeneinordnung.
Als Laie hab ich das Gefühl dass so ein Netz etwas mehr Sicherheit/Spielraum gegenüber den Chopsticks bietet.🤔
Ob sich Boosterbeine halten werden?
Absolut spannend. Wir werden sicher irgendwann große Wasserplattformen sehen mit Fang- und Starteinrichtungen, von denen riesige komplett wiederverwendbare Riesenraketen starten und landen...

Offline radi

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #64 am: Gestern um 14:50:58 »
Die Chopsticks haben ja allgemein den Vorteil, dass sie den Booster direkt wieder auf die Startplatform stellen können. Betanken und dann relativ gleich wieder los. Das ist das Ziel von SpaceX. Alles was mit Schiffen zutun hat, ist zwar energetisch besser benötigt, aber immer zusätzliche Infrastruktur und auch Zeit, bist das Ding wieder zurück ist. Das dauert ja dann immer so 2 Tage bis die Droneships wieder in Port Canaveral ankommen. Der Vorteil von der Seilkonstruktion sollte ja eigentlich schon sein, dass sie keine Landebeine benötigen, was auch die Nutzlast erhöht.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #65 am: Gestern um 14:58:37 »
Hatte mich nur verschrieben.
Schon klar, ArianeGroup ist der Hersteller, ArianeSpace der Dienstleister.
Maia selbst ist zu klein. Aber deren Erststufe könnte ja in Zukunft wenigstens die Seitenbooster der A-6 ersetzen. Besser wäre Susie oder Ariana Next.
Schon wieder abgeschwiffen...

Ja, Wasser-Startplattformen wird es sicher in ein paar Jahren geben. Vielleicht wirklich zuerst chinesische; SpaceX hat ja die schon angeschafften Bohrinseln Phobos und Deimos wieder abgestoßen.

Die direkte Wiederverwendung ohne Rücktransport ist der Riesenvorteil von Starship. Aber erst bei einer hohen Kadenz und/oder kleineren Flotte. Bei der CZ-10 hingegen spart die Schiffslandung den Treibstoff für den Booster-Rückflug = mehr Nutzlast. Solange da nur ein paarmal im Jahr geflogen wird, ist das noch egal, wie derzeit auch mit New Glenn. Es spricht aber sicher auch nichts grundsätzlich dagegen, so einen Netzturm auch neben das Startgelände zu bauen.
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Offline alepu

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #66 am: Gestern um 15:23:54 »
Ja, beeindruckend ist das schon mit diesem Erfolg gleich beim ersten Versuch.
SX hat ja damals Jahre gebraucht bis es zuverlässig funktionierte. Aber auch BO hat es bereits beim zweiten Mal geschafft (allerdings mit reichlich Erfahrung mit New Shepard)
Der springende Punkt ist halt der präzise Anflug und die exakte Regelbarkeit der Triebwerke, aber da hat eben SX in den letzten Jahren schon sehr gut vorgearbeitet.

Diese chinesische Fangvorrichtung ist natürlich eine geniale Idee. Bei weitem nicht so aufwendig wie der SX-Fangturm, sicher weitaus elastischer und reaktionsschneller, bei Beschädigung schneller und billiger zu reparieren und außerdem auf Schiffen viel praktischer einsetzbar.
Dafür handeln sie sich aber natürlich auch Nachteile ein (z.B. kein "Kranersatz", keine SF-Testanlage, keine Startmöglichkeit)
Allerdings wäre SX möglicherweise recht gut beraten zumindest beim SLC-37-Komplex, wo ja möglicherweise getrennte Start-/Landeeinheiten entstehen sollen, etwas ähnliches zu installieren.

Wird jetzt aber wieder ganz massiv OT  ;)

Offline rok

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #67 am: Gestern um 15:39:05 »
Es gibt noch einen Vorteil des Einfangens mit einem Schiff, das ist das dynamische AIS *. Dabei kommunizieren beide Partner miteinander, so dass beispielsweise das Schiff notfalls versetzen kann, falls die Stufe erkennt, dass sie das Ziel nicht mehr korrekt erreichen kann, beispielsweise wegen unterschiedlicher Leistungen der drei Triebwerke die beim Landeanflug aktiv sind oder bei einer klemmenden Steuerflosse.

So ein Verfahren wurde von SpaceX bei dem Einfangen der Fairinghälften (am Gleitschirm) getestet.

Ein weiterer Vorteil besteht dann, wenn bei einem Einfangen etwas ganz knapp daneben geht. Auf See plumpst die Stufe ins Wasser, an Land kann es deutlich heftigere Schäden geben.

........
* sorry, muss natürlich heißen DPS=Dynamisches Positionierungs System
« Letzte Änderung: Gestern um 17:58:49 von rok »

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Offline Duncan Idaho

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #68 am: Gestern um 16:17:49 »
Der schwarze Rauch kommt anscheinend vom RCS Treibstoff. Sah für mich aber auch nicht normal aus.

Zitat
Laut glaubwürdigen Bloggern. Der schwarze Rauch, der aus dem Ausstoß der RCS-Monopropellant kommt.
https://x.com/raz_liu/status/2075571315617169428
#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN. \\//_

Offline failsafe

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #69 am: Gestern um 17:08:28 »
Weiss jemand, was da als Monopropellant im RCS (Reaction Control System/Lageregelungsdüsen) verwendet wird ? Hydrazin ? Mischungen von Stickstoffoxiden ? Die schwarze Farbe beim Venting ist ungewöhnlich... Keine Verbrennung (Rauch), das hätte störenden Schub verursacht.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #70 am: Gestern um 18:51:19 »
so dass beispielsweise das Schiff notfalls versetzen kann, falls die Stufe erkennt, dass sie das Ziel nicht mehr korrekt erreichen kann
Kann so ein extrem schweres Schiff wirklich innerhalb weniger Minuten eine sinnvolle distanz zurücklegen, um einen booster entgegenzukommen? Bis sich das gegen die Eigenträgkeit sichtbar in Bewegung setzt, ist doch schon alles vorbei - ?  ???

Weiss jemand, was da als Monopropellant im RCS (Reaction Control System/Lageregelungsdüsen) verwendet wird ? Hydrazin ? Mischungen von Stickstoffoxiden ? Die schwarze Farbe beim Venting ist ungewöhnlich... Keine Verbrennung (Rauch), das hätte störenden Schub verursacht.
Ich weiß nicht, ob China da überhaupt was offiziell bekannt gibt, aber weder Hydrazin noch HTP erzeugen schwarzen Rauch. Hat der Booster oben überhaupt Steuertriebwerke? Mein Tipp: unvollständige, treibstoffreiche Verbrennung von Kerosin - wird das als als heißes Gas über Druckentlastungsventile ausgestoßen und entzündet sich dann an der Umgebungsluft, findet eine unvollständige Verbrennung statt:  extrem viel Ruß = dicker, pechschwarzer Rauch. (Ähnlich wie bei den Falcon 9 Boostern beim Wiedereintritt, wenn die Triebwerke treibstoffreich zünden).
Kommt davon, wenn man kein Methan verwendet  :D
Mehr Δv, weniger Drama. Ich glaube an Daten, nicht an Lager. Man kann Physik nicht downvoten. Meine Selbstvorstellung: #993 im Faden "Hallo, bin neu".

Offline rok

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #71 am: Gestern um 19:28:52 »
Hallo SpaceSil, mir ging es nicht darum, dass das Fangschiff der Raketenstufe kilometerweit entgegenfährt, sondern um schnelle Reaktionen im Zehnermeterbereich und dafür hat das Fangschiff mehrere starke elektrische Antriebe. Das Schiff benutzt dabei nicht nur seine eigenen Ortungssysteme, sondern wird ständig mit den Daten der Stufe versorgt, um auch bereits vor dem Eintreten einer Störung zu reagieren und im äußersten Notfall zu beschliessen "bloß weg hier". Das kann ein statischer Turm leider nicht.

Bei NaSF wird vermutet, dass als Hydraulikflüssigkeit für die Steuerung der Grid Fins eine Art Kerosin verwendet wird. Eine Beschädigung der Hydraulik mit der dabei auftretenden unvollständigen Verbrennung würde dann auch zu der schwarzen Rauchfahne passen.

Offline failsafe

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #72 am: Gestern um 19:47:16 »
.. Bei NaSF wird vermutet, dass als Hydraulikflüssigkeit für die Steuerung der Grid Fins eine Art Kerosin verwendet wird. Eine Beschädigung der Hydraulik mit der dabei auftretenden unvollständigen Verbrennung würde dann auch zu der schwarzen Rauchfahne passen.
Der schwarze Qualm war schon beim Abstieg sichtbar (als die Stufe noch in Querrichtung manövrierte). Ein Leck im Hydraulik-System hätte zum Druckverlust und Ausfall der GridFins geführt; das hätte man sehen müsssen. - Passt ausserdem nicht zur Erwähnung von "RCS" bzw "monopropellant".. Mal abwarten, was da noch kommt.
  Nachtrag: habe gerade auf NSF gefunden; die Stufe besitzt sieben YF-100-Triebwerke, die mit LOX/Kerosin betrieben werden. - Diese Quelle für ein Kerosin-Venting halte ich für wahrscheinlicher als die GridFin-Hydraulik.
« Letzte Änderung: Gestern um 21:50:32 von failsafe »

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Offline alepu

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Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #73 am: Gestern um 19:56:20 »
Dieses "aufeinander abstimmen um einzufangen" hat ja schon beim F9-Fairing nicht zufriedenstellend funktioniert und da war alles genau für diesen einzigen Zweck eingerichtet. Bei der chinesischen Fangschiff-Methode ist ein sich eventuell bewegendes Ziel (Seegang, Strömung u.ä.) eher kontraproduktiv und verkompliziert die Landung noch weiter.

Re: Chinesische CZ-10 Trägerstarts
« Antwort #74 am: Gestern um 20:45:18 »
Das verstehe ich jetzt nicht. Das Schiff bewegt sich nur bei Bedarf, bei Sturm/Seegang geht es eh nicht, das ist doch grundsätzlich klar.