Danke! Das war auch nötig.
Da meine Antwort, wohl wegen des Vollzitats, auch weg ist, nur dieses Fazit nochmals:
"...das war doch wohl eine klar im raumfahrtpolitischen Kontext völlig legitime Meinungsäußerung. Das wird doch wohl zu ertragen sein? Kann man gerne faktenbasiert sachlich kontern, aber doch nicht so!
Bitte, auch hier hier: Wortwahl und Toleranz!"
Zum Thema:
Ich unterstelle Trump, dass er überhaupt keine Ahnung von Raumfahrt und nötigen oder erlaubten Start-Anzahlen hat. Also hat jemand mit entsprechendem Hintergrund dafür gesorgt. Ob das aus Militär-Kreisen ist und/oder aus der privaten Raumfahrtindustrie, und allgemeine Lobbyarbeit oder direkte Einflussnahme einer der "großen Akteure" ist, ist völlig unbelegt.
Dass dafür frühere oder angekündigte Parteispenden nötig wären, glaube ich allerdings nicht. Das grundsätzliche US-Ziel, Vormacht im All zu haben, China zuvorzukommen; und die nationalen Sicherheitsinteressen bedingen so einen Vorstoß sowieso. Das würden sicher auch die Demokraten mehrheitlich inhaltlich mittragen.
Diese "National Space Transportation Policy" (NSPM-17) wurde vom Nationalen Sicherheitsrat und Raumfahrtberatern ausgearbeitet. Darin sind, oh Wunder, der NASA-Administrator, der Verteidigungsministe, die Stabschefin des Weißen Hauses sowie der Verkehrsminister, der die FAA kontrolliert.
Zudem steht u.a. drin, dass die NASA explizit angewiesen wird, "Partnerschaften für den kommerziellen, robotischen Zugang zum Mars" sowie "Architekturen für bemannte Mars-Missionen" aufzubauen. Wenn sich das nicht vor allem auf SpaceX bezieht, was dann.