Weiterflug von HAYABUSA-2 zu den Asteroiden 2001 CC21 und 1998 KY26

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Offline Mojschele

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Diese Asteroiden kann man sich ja wie große Sandhaufen vorstellen, dessen einzelne Staubkörner gravitativ zusammenhalten werden. Die größeren Brocken die in diesen Haufen eingebettet sind wirken ja wie Felsbrocken wie wir sie hier auf der Erde auch sehen.  Da frag ich mich, wie die dort draußen entstanden sein sollten - ich vermute daher das der Eindruck massiver Felsblöcke eher eine optische Täuschung ist, oder?  ???

Offline R2-D2

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Diese Asteroiden kann man sich ja wie große Sandhaufen vorstellen, dessen einzelne Staubkörner gravitativ zusammenhalten werden. Die größeren Brocken die in diesen Haufen eingebettet sind wirken ja wie Felsbrocken wie wir sie hier auf der Erde auch sehen.  Da frag ich mich, wie die dort draußen entstanden sein sollten - ich vermute daher das der Eindruck massiver Felsblöcke eher eine optische Täuschung ist, oder?  ???
Der Asteriod wird nicht nur aus "zusammengesammeltem" Sand bestehen, sondern aus Trümmern eines anderen Körpers.

Beispielsbeise bei Itokawa steht im (engl.) Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/25143_Itokawa
"Die Analyse von Wissenschaftlern legte nahe, dass Itokawa wahrscheinlich aus Bruchstücken des Inneren eines größeren Asteroiden bestand, der auseinandergebrochen war."

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Offline Terminus

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Wenn zwei Weltraumobjekte auf Kollisionskurs sind, haben wir intuitiv meist vor Augen, dass die aufeinanderprallen und sich gegenseitig zerlegen. Das muss aber nicht so sein. Bei geringem Geschwindigkeits(vektor)unterschied ist es auch möglich, dass die nicht zerplatzen und sich auch nicht wieder voneinander entfernen, sondern gravitativ aneinander haften bleiben. So dürfte es wohl bei C-G, Itokawa und jetzt diesem Torifune gewesen sein.

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Offline alepu

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Wäre auch interessant zu wissen, wie sich da auf die Dauer die Temperatur (Hitze/Kälte), die Bestrahlung und sonstige Faktoren auf den Zusammenhalt auswirken, oder eben nicht... 8-D

Schon, aber wie wahrscheinlcih ist es, dass sich zwei vergleichbar kleine / große Objekte zufällig begegnen und dabei nur ein paar m/s Geschwingigkeitsdifferenz haben? Letztes mach es extream langsam und damit über die Zeit gesehen selten. Für all die vielen bekannten Doppel- und Koglomerat-Asteroiden scheint mir das keine ausreichende Erklärung zu sein.
Mehr Δv! Daten statt Lager

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Offline Terminus

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Schon, aber wie wahrscheinlcih ist es, dass sich zwei vergleichbar kleine / große Objekte zufällig begegnen und dabei nur ein paar m/s Geschwingigkeitsdifferenz haben? [...]

Stimmt, es ist ziemlich unwahrscheinlich, nur gab es "damals" sicher auch viel mehr kleine Himmelskörper im Sonnensystem, so gleicht es sich dann wieder aus. Wenn man mal an die Saturnringe denkt: da sind ja viele, viele kleine Körper auf ähnlichen Bahnen unterwegs. So ähnlich könnte es in der Akkretionsscheibe um die Sonne ja auch zugegangen sein. Das meiste Material hat sich zu den Planeten, Monden usw. konzentriert, aber ein kleiner Rest des ursprünglichen Material ist immer noch da und einige davon sogar "contact binaries". So stelle ich mir das vor.

Offline failsafe

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Re: Weiterflug von HAYABUSA-2 zu den Asteroiden 2001 CC21 und 1998 KY26
« Antwort #31 am: 07. Oktober 2026, 14:41:29 »
Das letzte verbliebene noch vollständig funktionierende Ionentriebwerk (B) von Hayabusa-2 ist Mitte August 2026 auch ausgefallen (die Ionenerzeugung funktioniert nicht mehr; der Neutralisierer ist noch o.k.). Als Notmassnahme soll jetzt die Ionenerzeugung eines der Triebwerke, bei denen die Neutralisierer ausgefallen sind, kombiniert werden mit dem noch funktionsfähigen Neutralisierer von Triebwerk B, um den Flug fortsetzen zu können:

https://www.japantimes.co.jp/news/2026/10/01/japan/science-health/hayabusa2-last-engine-breaks/