Wissenschaftskommunikation

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Offline tomtom

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Wissenschaftskommunikation
« am: 22. Juli 2018, 21:41:05 »
Hier sind wir zwar nur ein kleiner und spezialisierter Teil der öffentlichen Kommunikation von wissenschaftlichen und technologischen Themen, befassen uns jedoch zwangsläufig gelegentlich mit dem Thema, wie Forschung funktioniert und wie die Dinge in den Medien/der Öffentlichkeit erklärt werden und zumindestens ich hab da einige überraschende Erkenntnisse gewinnen können.

Z.B. gab es ja zuletzt einen Vortrag auf dem Raumcon-Treff: "Warum ist der Journalismus so schlecht."

Was unsere Forschungsministerin unlängst im Spektrum der Wissenschaften von sich gegeben hat, ist einerseits ermutigend, andererseits schockierend bis peinlich.

Ermutigend zumindestens in soweit, dass sie dafür plädiert, die Öffentlichkeit besser zu informieren und besser zu erklären.

Peinlich wird es eher, wenn sie bemängelt, dass von Forschern und Akademikern Begriffe wie "Algorithmus" benutzt aber nicht erklärt werden. Weiterhin erklärt sie, dass es bei der Künstlichen Intelligenz um Wissensgenerierung aus Algorithmen geht. (Nein, das mag zwar seine Bedeutung haben, ist aber nicht KI).

Auch sonst ein lesenswerter Artikel. Frau Karliczek scheint mir zu businessorientiert zu sein. Da würde ich mir eine gute Erklärung wünschen, wie man Geschäfte macht.

https://www.spektrum.de/news/mich-aergert-dass-ein-tag-schnell-rum-ist/1569848
Im Zweifel hilft die Such-Funktion:
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Offline tomtom

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Re: Wissenschaftskommunikation
« Antwort #1 am: 26. September 2019, 14:06:54 »
Interessantes Interview mit Pressesprecher Andreas Schütz vom DLR über die DLR-Kommunikation und die Entwicklung im Journalismus in Zeiten des Zeitungssterbens.

- Das DLR wünscht sich mehr Aufmerksamkeit zb. beim Thema regenerative Energien (da können wir wohl nicht helfen, weil offtopic).

- Zeitungen gehen zurück, es gibt nur noch wenige Fach-Journalisten

("Es ist keinem damit gedient, das Pressemitteilungen des DLR eins-zu-eins übernommen werden und meine Mitarbeiter dann als Autoren in Online- und Print-Medien genannt werden.")

- Zielgruppen werden zunehmend spezialisierter, was die PR anspruchsvoller macht.

- Kommunikation wird zunehmend schneller

https://www.pressesprecher.com/nachrichten/die-jagd-nach-informationen-wird-immer-schneller-1534474004
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Offline tomtom

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Re: Wissenschaftskommunikation
« Antwort #2 am: 13. August 2026, 15:20:34 »
Nächstes Jahr soll es um Raumfahrt gehen.
Öffentlichkeitswirksame Projekte, die nicht kommerziell sind, werden noch gesucht.

Die MS Wissenschaft sucht für ihr Ausstellungsschiff noch Ideen und Vorschläge für Exponate:
https://ms-wissenschaft.de/de/wissenschaftsjahr/ms-wissenschaft-2027/
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Offline EuroAll

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Re: Wissenschaftskommunikation
« Antwort #3 am: Heute um 19:14:47 »
Das BMFTR möchte scheinbar Wissenschaftskommunikation im Themenbereich Raumfahrt fördern.
Aufgefordert sind Studierende, Doktoranden und junge Forscherinnen und Forscher ihre Kommunikationsideen über die Plattform von Wissenschaft im Dialog einzureichen. Die Ausgestaltung ist wohl ziemlich frei gehalten. Bewerbungsfrist ist der 25.11.2026. Für 2027 werden dann zehn Projektideen ausgewählt und mit je 10.000€ bei der Umsetzung unterstützt, dazu kommen Weiterbildungsangebote für Wissenschaftskommunikation.
2027 hat das Wissenschaftsjahr auch das Thema Raumfahrt.

Das finde ich tatsächlich mal eine gute und auch heutzutage wichtige Idee.


Quelle: https://www.hochschulwettbewerb.net/2027/blog/hochschulwettbewerb-gestartet-10-000e-fuer-die-besten-ideen/