Umfrage

Wie viele Starship Starts wird es im Jahr 2030 geben?

Unter 50
16 (34.8%)
50 - 100
8 (17.4%)
100 - 200
9 (19.6%)
200 - 500
12 (26.1%)
500 - 750
1 (2.2%)
Über 1000
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 46

Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)

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Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4200 am: Heute um 13:59:15 »
Eine Frage die ich mir stelle ist, warum sie nicht Schiffs-Fangversuche üben indem sie einfach das Schiff alleine starten, so wie bei den frühen "Hüpfern". Den Wiedereintritt und Ansteuern der Landezone haben sie schon mehrfach gezeigt, was es noch zu testen gäbe ist eben genau der Fang am Tower. Dafür braucht es keinen Booster und keinen Orbitalflug.

Was fehlt ist ein kompatibler Startplatz, da hätten sie bevor es abgerissen wurde eventuell Pad 1 für nutzen können. Static-Fires haben sie da ja immerhin mit dem Schiff schon gemacht.

Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4201 am: Heute um 14:14:16 »
Eine Frage die ich mir stelle ist, warum sie nicht Schiffs-Fangversuche üben indem sie einfach das Schiff alleine starten, so wie bei den frühen "Hüpfern". Den Wiedereintritt und Ansteuern der Landezone haben sie schon mehrfach gezeigt, was es noch zu testen gäbe ist eben genau der Fang am Tower. Dafür braucht es keinen Booster und keinen Orbitalflug.

Was fehlt ist ein kompatibler Startplatz, da hätten sie bevor es abgerissen wurde eventuell Pad 1 für nutzen können. Static-Fires haben sie da ja immerhin mit dem Schiff schon gemacht.

Starbase hat aktuell nur 1 funktionierendes Pad. Robert's Road erst ab Herbst 1 weiteres. Wird dieses einzige Pad beim Landen/Einfang zerstoert, dann laeuft fuer Monate nichts mehr.

Vor 2027 sollte man auf solch' riskante Lande-Experimente verzichten.
HLS oder BM-MK-2? Das Rennen um die Mondlandung ist im vollen Gange - Ausgang immer noch ungewiss.

Mondraketen im Wettstreit: SLS, CZ-10 und Soyuz-5 Super Heavy (Yenisei) -- es ist spannend wie nie zuvor

Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4202 am: Heute um 14:17:24 »
@Mojschele, ja, KIs aufeinander zu hetzen ist nicht nur lustig, sondern zwingt sie, zu reflektieren.

Ich vergleich nur die Massen, die das jeweilige System in den LEO wuchten kann. Ob es dann weiter zum Mond geht, irgendwas ausspuckt und wieder landet oder alles oben bleibt ist für meine persönliche Leistungsbeurteilung nicht wichtig.
Also "Total Mass at Insertion" für LEO, das ist zumindest eine vergleichbare Größe. Ok.

Sprich, Starship ist für dich die Nr. 1, ggf. erst wenn echter LEO demonstriert ist, also so mindestens 120+40+60 = 220 Tonnen?

Bei Starship V3 soll TMI sogar bei ca. 290 bis 300 Tonnen liegen, ist aber natürlich noch nicht verifiziert.
Ich sehe das Ship zwar weiterhin nicht als Nutzlast, aber so wird es vergleichbarer.

In jedem Fall weit mehr als Saturn V, die hatte so 140 t TMI, und über alles andere brauchen wir nicht zu reden  ;)
Mehr Δv, weniger Drama. Mich überzeugen Daten, nicht Lager.

Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4203 am: Heute um 14:22:40 »
Eine Frage die ich mir stelle ist, warum sie nicht Schiffs-Fangversuche üben indem sie einfach das Schiff alleine starten, so wie bei den frühen "Hüpfern". Den Wiedereintritt und Ansteuern der Landezone haben sie schon mehrfach gezeigt, was es noch zu testen gäbe ist eben genau der Fang am Tower. Dafür braucht es keinen Booster und keinen Orbitalflug.

Was fehlt ist ein kompatibler Startplatz, da hätten sie bevor es abgerissen wurde eventuell Pad 1 für nutzen können. Static-Fires haben sie da ja immerhin mit dem Schiff schon gemacht.
Starbase hat aktuell nur 1 funktionierendes Pad. Robert's Road erst ab Herbst 1 weiteres. Wird dieses einzige Pad beim Landen/Einfang zerstoert, dann laeuft fuer Monate nichts mehr.
Vor 2027 sollte man auf solch' riskante Lande-Experimente verzichten.
Das hat sie beim Booster auch nicht abgehalten. Und, wie ich schon ein paar mal geschrieben habe, der ist gefährlicher, kommt weit schneller rein und ist viel schwerer. Nur weil du das nicht machen würdest, heißt das noch lange nicht, dass SpaceX das nicht probiert  :D

@Springpunkt, ich vermute, die wollen gar nicht lange was anderes testen, sondern es direkt versuchen. Warum es diesmal bei Flug 14 nicht sein soll, wissen wir nicht, aber weitere Zwischenschritte zu Übung sind halt nicht SpaceX-Methode!
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Online alepu

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Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4204 am: Heute um 17:03:01 »
O.k. SpaceSil, ist deine Meinung und der Booster ist tatsächlich schwerer und möglicherweise auch schneller, aber er kommt halt in einer einzigen fließenden Bewegung rein, wohingegen das Schiff durch diesen finalen "Schlenker" deutlich unberechenbarer aufgegangen werden muss. 
Außerdem sind da noch diese hinteren Flügel, denen es auszuweichen gilt.

Ich bleibe dabei zu postulieren, daß das Schiff deutlich schwieriger einzufangen ist.

Und SX macht ständig "weitere Zwischenschritte zur Übung".
Oder wie sonst würdest du diese Wasserlandungen u.ä. nennen?

Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4205 am: Heute um 18:33:51 »
Von den bisherigen Landungen haben wir gesehen, dass ein nach der Landung explodierendes Starship kaum genug "Wumms" hat sich selbst vollständig zu zerlegen, geschweige denn die Starteinrichtung in Starbase. Nach dem Feuerball war meistens nur die Spitze weg und das untere Drittel fällt unter seinem Eigengewicht zusammen. Ich denke das würde auch bei einem fehlgeschlagenen Fangversuch die Startinfrastruktur kaum beschädigen.

Bei der Landung sind die Haupttanks leer und das Schiff wird jedes Tröpfchen Treibstoff der Headertanks verwenden um die Landung durch Schweben noch irgendwie einzufädeln. Viel übrig zum explodieren ist danach nicht mehr.

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Online alepu

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Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4206 am: Heute um 18:43:02 »
Möglicherweise keine allzu große Explosion, obwohl das vor SN15 auch nicht so ganz ohne war, aber schon der Einschlag eines weitgehend ungebremst landenden Schiffes/Boosters währe aufgrund dessen Masse und Geschwindigkeit nicht ohne und könnte, je nachdem wo es auftrifft, erheblichen Schaden anrichten. (Starttisch, Turm, Tanklager...)
 Jedenfalls genug, um den nächsten Start um einige Monate zu verzögern, zumindest solange es eben keine zweite Anlage gibt ( mit eigenem Tanklager!)
Würde ja z.B. schon reichen, wenn so ein Fangarm abgerissen wird, mit entsprechenden Schäden an dessen Aufhängung...

Jedenfalls ist es sicher besser da jetzt auf Nummer Sicher zu gehen und lieber die anscheinend noch bestehenden Probleme soweit wie möglich zu beseitigen, bevor da was versucht wird.
Riskant genug bleibt es so oder so, besonders wenn keine zweite Startanlage zur Verfügung steht.
Können ja vorläufig auch ohne Wiederverwendung (zumindest der Oberstufe) genug testen und transportieren.

Nur noch ein paar Monate Geduld, das wird jetzt schon.  ;)

Re: Starship/Super Heavy (ehemals BFR/ITS/MCT)
« Antwort #4207 am: Heute um 19:02:27 »
Ja genau, Springpunkt, die Massenverhältnisse hatte ich ja auch schon mal versucht gegenüberzustellen. Eine Startanlage, die 33 Raptoren bei fast voller Leistung aushält, überlebt sicher auch ein "durchgerutschtes" Ship mit geringen Schäden.
Das mit "Überschießen beim Booster trifft Land, beim Ship Wasser" hatte ich ja auch schon mal erwähnt.

Aber letztlich ist egal, wie wir das sehen; SpaceX muss es abwägen. Ich vermute ja, dass nicht irgendein Risiko, sondern irgendwelche andere Daten oder Überlegungen ausschlaggebend sind, vielleicht auch nur die Konzentration auf den Booster. Das hatte ich ja vorhin schon mal versucht aufzuschlüsseln, dass die Wiederverwendung der Oberstufe nicht zwingend für den Erfolg von Starship nötig wäre, der Booster aber sehr wohl.

Das "Fangen üben" macht SpaceX doch seit Flug 4. Immer genauere Anflüge und Flugmanöver, zentimetergenaue Telemetriedaten zu Position, Orientierung, Geschwindigkeit usw., alles "Zwischenschritte". Jetzt klappt die Punktlandung offenbar so gut, dass es für einen Fang reichen könnte. und zig Trockenübungen mit dem Turm, wobei ganz sicher genau diese Flugdaten als Simulation eingespeist wurden.

Was ein reiner Ship-Start - abgesehen davon, dass dafür die Startinfrastruktur fehlt - und anschließender Fang mehr an Informationen oder weniger an Risiko bieten soll, kann ich mir nicht denken. Wo ist da der Erkenntnisgewinn so eines "Zwischenschritts"? Die letzten paar 100 m sind identisch. Die Phase davor ist bei einem Orbitalflug mehrfach erwiesen unproblematisch, während bei einem "Hopser" Coasting und Bankingmanöver wegfallen, da es ja senkrecht runterkommen müsste. Das wäre dann nicht vergleichbar mit echten Flügen.
Zudem, das Ship könnte notfalls leicht ins Wasser umgeleitet oder viel früher woanders gewassert werden.
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