Square Kilometre Array (SKA)

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #25 am: 27. Juni 2014, 16:24:19 »
Also keine Petition bisher? Schade, fände ich viel wichtiger als die Rosettasache, wo es ja nur darum geht, etwas ein ganz klein bisschen früher zu sehen.
@Ruhri
Schon vergessen, die Beteiligten in diesem aktuellen Fall haben Atomwaffen, ich weiss nicht, was uns Aufrüstung da bringt, ausser ein neues (altes) Wettrüsten mit schönen Aufträgen für unsere Industrie und dementsprechende Kosten. Oder bist Du ein Freund der Raketenschutzschilde? ("Ich darf Euch kaputtmachen, aber Ihr dürft das nicht.")

Offline Ruhri

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #26 am: 28. Juni 2014, 01:45:40 »
Und darf ich dich daran erinnern, dass es bislang nur einen einzigen Atomkrieg gegeben hat? Vor dem Einsatz dieser dicken Brocken hat heute zum Glück jeder einigermaßen vernünftige Mensch Angst. Kriege hat es trotzdem immer irgendwo gegeben. Nein, man muss sich immer überlegen, welche Bedrohungslage am wahrscheinlichsten ist und sich rechtzeitig darauf vorbereiten, denn wenn es wirklich einmal akut wird, muss man so gut vorbereitet sein wie nur möglich. Gute Vorbereitung kann den Eintritt dieses Falls auch verhindern, denn Gelegenheit macht nun einmal Diebe.

Die deutschen Rüstungsausgaben sinken allerdings noch immer, und so können sie nicht der Grund für den Ausstieg aus dem SKA sein.

Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #27 am: 20. Juli 2014, 21:41:56 »
Ist der Ausstieg nun fix, oder gibt es noch ine Restchance?

Martin

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #28 am: 30. September 2014, 13:42:04 »
Hallo,

bei mir die Strasse runter in Fremantle findet gerade eine SKA Konferenz statt. Die hat auch ein bisschen Berichtererstattung in den Australischen Medien bekommen (ABC).

Dabei ging es aber mehr um den Punkt, das sowohl in WA als auch in RSA die Teleskope auf Indigenen Grund stehen werden (ich war heute sogar im Murchison Shire). Daher gibt es gerade eine Kunstaustellung Suedafrikanischer und Australischer Indigener Kuenstler, welche das ganze artistitisch bearbeiten. Ich werde sie mir morgen vielleicht anschauen.

https://open.abc.net.au/explore/70892
http://news.curtin.edu.au/media-releases/art-stars-unite-murchison/
http://news.curtin.edu.au/media-releases/ska-project-featured-global-art-show/



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Offline Lumpi

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #29 am: 11. November 2015, 18:07:39 »
Die Max-Planck-Gesellschaft beteiligt sich am MeerKAT-Radioteleskop und stellt 11 Mio. Euro für Entwicklung und Aufbau bereit. Ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei MeerKAT wurde zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und den südafrikanischen Partnern heute in Berlin ratifiziert.
http://www.mpg.de/9736231/meerkat

Die Anlage wird bis Mitte der 20er Jahre in die "Square Kilometre Array"  eingebunden. Sie besteht aus 64 Einzelantennen mit je 13,5 Meter Durchmesser, die sich interferometrisch zu einem einzelnen Teleskop verbinden lassen. Sie wurden von der deutschen Firma Vertex entworfen.
Zitat
Die Anlage wird empfindlicher sein als die größten beweglichen Einzelteleskope auf der Nordhalbkugel der Erde, die 100-Meter-Antennen in Effelsberg bei Bonn und in Green Bank im US-Bundesstaat West Virginia. Außerdem lässt sich die räumliche Auflösung von MeerKAT mit jener eines Radioteleskops von acht Kilometern Durchmesser vergleichen.
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #30 am: 11. November 2015, 18:39:56 »
Die Max-Planck-Gesellschaft beteiligt sich am MeerKAT-Radiotelesko
[..]

Na super. Dann werden also auch da die Daten erst ein Jahr später veröffentlicht, wenn überhaupt?  ::)
„Die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten.“ K. E. Ziolkowski

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Stolzer Träger einer Raumconverwarnung wegen Schreibens unbequemer Wahrheiten.

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Online Gertrud

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #31 am: 13. Juli 2018, 21:43:23 »
Hallo Zusammen,

es freut mich sehr,
dass der Zusammenschluß von den einzelnen Radioteleskope von MeerKat endlich erfolgt ist. :)
Das miteinander verbundene Radioteleskop soll vor allem schärfere Aufnahmen von der Milchstraße liefern.

https://www.deutschlandfunk.de/meerkat-neues-radioteleskop-soll-milchstrasse-erforschen.2850.de.html?drn:news_id=903052

Später wird diese Anlage mit der Anlage Australian Square Kilometer Array Pathfinder (ASKAP)  zusammengeschlossen.
https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10054.0

https://www.mpg.de/7783250/MPIfR_JB_20141

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Online Gertrud

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #32 am: 13. Juli 2018, 22:10:15 »
Hallo Zusammen,

jetzt habe ich auch das Bild dazu gefunden. :)

Das Zentrum der Milchstraße ist 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hinter dem Sternbild Schütze (die "Teekanne"), wird immer von dazwischenliegenden Gas- und Staubwolken eingehüllt, die es mit gewöhnlichen Teleskopen von der Erde aus unsichtbar machen.
Obwohl MeerKAT noch in der Anfangsphase ist und noch viel zu optimieren ist, hatten sich die Wissenschaftler für dieses Gebiet entschieden.
Die mysteriösen Filamentstrukturen, befinden sich in der Nähe des zentralen Schwarzen Lochs, aber sonst nirgendwo in der Milchstraße. Diese langen und schmalen magnetisierten Filamente wurden in den 1980er Jahren mit dem Very Large Array (VLA) Radioteleskop in New Mexico entdeckt, aber ihre Herkunft ist bis heute unbekannt geblieben. MeerKAT bietet jetzt eine unübertroffene Sicht auf diese einzigartige Region in unserer Galaxie.
Das hier gewählte Farbschema zur Darstellung der Signale stellt die Helligkeit der vom Teleskop aufgezeichneten Radiowellen dar (von rot für schwache Emission bis Orange zu gelb bis weiß für die hellsten Bereiche).

Kredit:
Für das hier gezeigte MeerKAT-Bild stammen die Informationen vom Green Bank Telescope (mit freundlicher Genehmigung von Bill Cotton, NRAO).

Quelle:
http://www.ska.ac.za/media-releases/meerkat-radio-telescope-inaugurated-in-south-africa-reveals-clearest-view-yet-of-center-of-the-milky-way/
http://www.ska.ac.za/

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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« Letzte Änderung: 13. März 2019, 10:16:10 von Nitro »
#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN. \\//_

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Online Gertrud

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #34 am: 13. März 2019, 19:03:09 »
Hallo Zusammen,

in dem Artikel SKA wird zur zwischenstaatlichen Organisation vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie steht dieses Zitat.
Zitat
Die deutsche Forschergemeinschaft ist seit den 1990er Jahren an der Entwicklung des Projekts beteiligt. Das wurde mit der Erstellung einer Prototypantenne für den höheren Frequenzbereich am SKA fortgesetzt, die von der deutschen Industrie entwickelt wurde und erst kürzlich von der Max-Planck-Gesellschaft zum SKA-Standort in Südafrika verschickt wurde. Die Gemeinschaft trägt mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu wissenschaftlichen Untersuchungen mit MeerKAT und der SKA/MPG-Prototypantenne bei.
Weiter unten wird berichtet, das die deutschen Wissenschaftler ein großes Interesse an der Behandlung der anfallenden Datenmengen haben. Aus diesem Grund haben die deutschen Partner die Absicht, einen „Verein für datenintensive Radioastronomie“ zu gründen.
Quelle:
https://www.mpifr-bonn.mpg.de/mitteilungen/2019/3

Mit besten Grüßen
Gertrud
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Offline Lumpi

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #35 am: 11. Mai 2019, 11:47:43 »
Die Max-Planck-Gesellschaft wurde als 13. Mitglied in der SKA-Organisation aufgenommen.  https://www.mpg.de/13417042/beitritt-zum-square-kilometre-array
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

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Offline Rücksturz

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #36 am: 10. Oktober 2020, 15:20:44 »
Nachtrag:

"Das MeerKAT-Erweiterungsprojekt (MK+)

Verbesserung des MeerKAT-Radioteleskopnetzwerks in Südafrika mit 20 zusätzlichen Teleskopen. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn."



Das SKA-Max-Planck-Demonstrationsteleskop am südafrikanischen SKA-Standort in der Karoo-Halbwüste.
(Bild: MPIfR/Gundolf Wieching)


Weiter in der Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie:
https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/21092020164010.shtml

Viele Grüße
Rücksturz
Die Gedanken sind frei! Doch bedenke beim Schreiben, es könnte gelesen werden.

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Offline Rücksturz

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #37 am: 21. Dezember 2020, 09:54:29 »
"INAF beteiligt sich am MeerKAT+ Projekt

Das South African Radio Astronomy Observatory und die Max-Planck-Gesellschaft begrüßen das italienische Istituto Nazionale di Astrofisica als Partner im MeerKAT-Erweiterungsprojekt. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn."



Die SKA-Max-Planck-Dish-Demonstrator-Antenne wird am südafrikanischen SKA-Standort in der Karoo-Halbwüste betrieben. Dieses Teleskop stellt eine Testeinrichtung für die Erweiterung des MeerKAT-Teleskopnetzwerks im Rahmen des MeerKAT+ Projekts dar.
(Bild: Gundolf Wieching/MPIfR)

Weiter in der Pressemitteilung des MPIfR:
https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/20122020160550.shtml

Viele Grüße
Rücksturz
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McPhönix

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #38 am: 21. Dezember 2020, 10:12:57 »
Auch als alter Elektroniker habe ich das Staunen nicht verlernt. In dem Fall darüber, daß man trotz Vergrößerung die Synchronisation immer wieder hinkriegt. Nun ja, zehnfache Datenmenge umfaßt ja nicht nur Hereinkommendes, sondern auch zum Betrieb Nötiges. Hoffentlich ist, für uns in Deutschland gesehen, auch weiterhin genug Geld im Kasten für dergleichen Dinge.

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Online Gertrud

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #39 am: 26. Januar 2022, 22:09:11 »
Das neue MeerKAT-Radio-Bild enthüllt das komplexes Herz der Milchstraße.

Das South African Radio Astronomy Observatory (SARAO) hat heute ein neues Bild des MeerKAT-Teleskops vom Zentrum unserer Galaxie veröffentlicht, das die Radioemission aus dieser Region in nie dagewesener Klarheit und Tiefe zeigt.

Das Bild zeigt die Radioemission zahlreicher Phänomene, darunter ausbrechende Sterne, stellare Kinderstuben und die chaotische Region um das supermassive Schwarze Loch mit einer Masse von 4 Millionen Sonnen, das im Zentrum unserer Galaxie, 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, lauert.

Radiowellen durchdringen den dazwischen liegenden Staub, der die Sicht auf diese Region bei anderen Wellenlängen verdeckt. Das  innovatives Design von MeerKAT, seine Empfindlichkeit und sein geografischer Standort waren der Schlüssel zur Erstellung dieses bemerkenswerten Bildes, das neue Supernova-Überreste zeigt, die sich ausdehnenden Materialhüllen, die zurückbleiben, wenn massereiche Sterne ihr Leben explosionsartig beenden, darunter ein seltenes, fast perfektes kugelförmiges Exemplar, und den Astronomen den bisher besten Einblick in die Population der mysteriösen "Radiofilamente" bietet, die nirgendwo sonst zu finden sind.

Diese Arbeit stellt den Höhepunkt einer dreijährigen detaillierten Analyse einer Durchmusterung dar, die während der Inbetriebnahmephase des Teleskops durchgeführt wurde.

Das neue Bild basiert auf einem Mosaik aus 20 Einzelbeobachtungen, für die 200 Stunden Teleskopzeit aufgewendet wurden und die eine Fläche von 6 Quadratgrad abdecken (30 Mal die Fläche des Vollmonds). Die Daten wurden konsistent verarbeitet, um eine Winkelauflösung von 4 Bogensekunden zu erreichen ,das entspricht dem Winkel, den eine große Person in 100 Kilometern Entfernung einnimmt oder der Breite eines feinen menschlichen Haares, das auf Armeslänge gehalten wird, was zu einem wissenschaftlichen Bild mit 100 Megapixeln führt.

Die stark linearen Merkmale, die das Bild durchziehen, sind radioemittierende magnetisierte Fäden. Diese einzigartigen Strukturen, die bis zu 100 Lichtjahre lang sein können, haben seit ihrer Entdeckung vor über 35 Jahren eine schlüssige Erklärung für ihren Ursprung verweigert. MeerKAT hat viel mehr solcher Fäden entdeckt, als bisher bekannt waren, und die neue Datenveröffentlichung wird es den Astronomen ermöglichen, diese Objekte zum ersten Mal als Population zu untersuchen.

Die Verarbeitung der 70 Terabyte Rohdaten wurde zwischen zwei Supercomputern in Kapstadt, dem Lengau des Centre for High Performance Computing und dem ilifu des IDIA, aufgeteilt. Die Datenverarbeitung und Bildgebung wurde von der Rhodes/SARAO-Doktorandin Isabella Rammala unterstützt, die die kompakten Radioquellen im Bild untersucht.

Das komplexe Herz der Milchstraße.
Das neue MeerKAT-Bild der galaktischen Zentrumsregion wird mit der galaktischen Ebene gezeigt, die horizontal durch das Bild verläuft. Es sind viele neue und bereits bekannte Radiomerkmale zu erkennen, darunter Supernova-Überreste, kompakte Sternentstehungsgebiete und die große Anzahl mysteriöser Radiofilamente. Das breite Merkmal, das sich vertikal durch das Bild zieht, ist der innere Teil der (zuvor entdeckten) Radioblasen, die sich 1400 Lichtjahre über das Zentrum der Galaxie erstrecken. Die Farben zeigen die helle Radioemission an, während die schwächere Emission in Graustufen dargestellt ist.
Sehr große Bild: 5760 × 3240 und 13.02 MB.
Bildnachweis: I. Heywood, SARAO.

Ein kugelförmiger Supernova-Überrest.
Ein seltener, fast perfekter kugelförmiger Supernova-Überrest, der am Rande des MeerKAT-Mosaiks entdeckt wurde. Außerdem sind zahlreiche kompakte Radioquellen zu sehen, von denen viele auf supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien weit jenseits unserer eigenen hinweisen. Auf der rechten Seite des Bildes ist außerdem eine faszinierende Radioquelle mit einem Schweif zu sehen, bei dem es sich um ein Objekt in unserer Galaxie handeln könnte, das sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt und einen Schweif hinterlässt.
Bildnachweis: I. Heywood, SARAO.

Die Superblase im galaktischen Zentrum.
Die komplexe, zirrusartige Emission der Superblase im galaktischen Zentrum dominiert dieses Bild. Diese wird vom Radiobogen durchquert, einem Komplex aus vielen parallelen Radiofilamenten. Die Radioblase schmiegt sich an die diffuse Region Sagittarius A in der unteren Bildmitte. Der helle Punkt in der Nähe des Zentrums dieser Region ist Sagittarius A*, ein schwarzes Loch mit 4 Millionen Sonnenmassen. Dieses Bild fängt die chaotische Komplexität im Herzen unserer Galaxie ein.
Kredit: I. Heywood, SARAO.

Supernova-Überrest G359.1-0.5
In der Mitte des Bildes ist der Supernova-Überrest G359.1-0.5 zu sehen. Links ist "die Maus" zu sehen, ein durchgebrannter Pulsar, der möglicherweise durch das Supernova-Ereignis gebildet und ausgestoßen wurde. Rechts oben ist einer der längsten und berühmtesten Radiofilamente zu sehen, bekannt als "die Schlange".
Bildnachweis: I. Heywood, SARAO.
Quellen:
https://www.sarao.ac.za/media-releases/new-meerkat-radio-image-reveals-complex-heart-of-the-milky-way/
https://arxiv.org/abs/2201.10541
https://arxiv.org/abs/2201.10552
https://www.chpc.ac.za/

Der Bericht mit dem ersten Bild von 2018.
Für das hier gezeigte MeerKAT-Bild stammen diese Informationen vom Green Bank Telescope (mit freundlicher Genehmigung von Bill Cotton, NRAO).
https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1124.msg427306#msg427306

Mit fazinierten Grüßen Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #40 am: 27. Januar 2022, 12:21:33 »
Ich bin begeistert!
Das werden tolle Zeiten mit Webb, Meekat, ELT, LIsa, Euclid, Erosita...
Um mal Darwin abzuwandeln: "Es wird Licht fallen auf die Dunkle Energie, die dunkle Materia, den Urknall, die Inflation usw, usw..."

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Offline James

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Re: Square Kilometre Array (SKA)
« Antwort #41 am: 26. Juli 2022, 23:01:15 »
"MPIA: Vorbereitungen für das größte Radioteleskop der Welt

Ein Forscherteam hat nachgewiesen, dass das Square Kilometer Array Observatory (SKAO) in der Lage ist, Radioemissionen von Spiralgalaxien im frühen Universum zu erkennen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie."


Karten der Vorlagen-Galaxie M 51, gesehen im Radiolicht bei einer beobachteten Frequenz von 1,4 GHz (Wellenlänge von 21 cm). (Bild: Ghasemi-Nodehi et al. / MPIA)

Weiter in der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie  =>  Link zum Portalartikel

Viele Grüße, James