Ich denke nicht, dass das ein Problem wird. Mit über 8600 km Abstand ist auch die näheste Annäherung weit oberhalb der bevölkerten LEO-Bahnen. Die GPS-Sats und GEO sind zwar höher, aber das sind vergleichsweise so wenige auf raummäßig so wie umfangreicheren Bahnen, vor allem letztere ja fast alle über dem Äquator, dass die Chance einer Kollision buchstäblich astronomisch gering ist. Im Friedhofsorbit sind "nur" so 500 Objekte, auch das ist eher wenig.
Die ESA hält aber vorsichtshalber morgen ein Notfallmanöver bereit; bedeutet nicht, dass derzeit eine konkrete gefährliche Begegnung bekannt wäre.