Raumcon
Sonstiges => Raumfahrt-Modellbau => Thema gestartet von: Harald W am 01. Oktober 2026, 12:41:21
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Im nächsten Jahr zeige ich anläßlich der Jahreszahl „70 Jahre Raumfahrt“ eine Modellausstellung.
Auf 20 Tafeln und Platten werden ca. 50 Modelle aus den 70 Jahren der Raumfahrtgeschichte gezeigt
und die Hintergründe sowie Technisches dazu erklärt.
Heute möchte ich als Einstieg die erste Tafel zeigen und mich hier als neuer Mitstreiter vorstellen.
Mein Interesse an Raketen und der Raumfahrt sowie an der Astronomie begann 1967. Es war auch
das Jahr in dem ich meine ersten Polystyrol – Modellbausätze baute.
In meiner Bundeswehrzeit war ich in einer Flugabwehr – Raketeneinheit.
Beruflich war ich Konstrukteur in Hitec – Firmen und arbeitete mit der Luft- und Raumfahrt Software CATIA V5.
Nebenbei war ich in einigen Raumfahrtvereinen auch als Redakteur und Vortragender tätig.
Jetzt bin ich schon viele Jahre Rentner und kann mich größeren Hobbyprojekten annehmen.
Doch nun zur Tafel 1 meiner Ausstellung:
Diese soll den Weg von der ersten militärischen Großrakete A 4 zum ersten US Amerikanischen Satelliten
Explorer 1 aufzeigen. Die drei Modelle die nebeneiander gezeigt werden sind aus folgenden Bausätzen:
Die V-2 ist im Maßstab 1:48 von der Firma Pegasus Hobbies
Die Redstone ist in 1:48 von der Firma Mach 2, also gut vergleichbar.
Bei der Jupiter C handelt es sich um eine Wiederauflage in begrenzter Stückzahl eines alten Bausatzes
im ungewöhnlichen Maßsab 1:110 von Revell
Die in den USA in den 1950er Jahren produziertem PGM-11 „Redstone“ Militärrakete stammte auch aus
der Feder von Wernher von Braun. In den USA hatte er das Aggregat 4 zur Redstone – Rakete weiterentwickelt.
Als die Spannungen Ende der 1940er Jahre zwischen West und Ost immer größer wurden, stationierte
das US Militär diese Redstone in zwei Feuerstellungen in der jungen Bundesrepublik.
Die Redstone konnte einen kleinen Gefechtskopf 800km weit tragen. Mit einem über einer Tonnen schweren
Atomsprengkopf hatte sie immer noch eine Schussweite von 325km.
Nach dem „Sputnik-Schock“ (die UdSSR hatte als erste Nation einen Satelliten gestartet) wollten die USA
schnellstmöglich „nachziehen“. Die amerikanische Eigenentwicklung Vanguard explodierte vor den Augen
von millionen TV – Sehern. In der Schmach stellte man von Braun die Frage, ob er eine Weltraumraketen
entwickeln könnte. Er meinte das sei in 90 Tagen zu schaffen. Tatsächlich startete nach nur 88 Tagen eine
überarbeitete Redstone, jetzt „Jupiter C“ genannt, mit einem kleinen Satelliten ins All.
Im Gegensatz zu dem russischen Sputnik 1 entdeckten die USA mit ihrem ersten Satelliten Explorer 1 den
Van-Allen-Strahlungsgürtel der für die Polarlichter verantwotlich ist.
Das Bild von der Montage des Satelliten wurde von der NASA veröffentlicht.
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;P Die Bilder wurden nicht mit übernommen ?