Raumcon
Astronomie => Fragen und Antworten: Astronomie => Thema gestartet von: Badabumm am 08. August 2026, 20:20:44
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Hallo,
ich simuliere gerade einen Meeresspiegelanstieg in 3D. Dabei sind Werte von 500 Metern oder 1000 Metern natürlich eine nette Spielerei (woher soll das ganze Wasser kommen - gibt es so viel Eismasse?), aber eins wurde mir bewusst: wenn der Meeresspiegel steigt, ändern sich auch die Wasservolumina, die bewegt werden müssen. Da der Einfluss der Mondschwerkraft als gleich zu setzen ist: werden die Gezeiten schwächer (weil mehr Wasser bewegt werden muss) oder werden die Gezeiten stärker (wenn sie einmal in Fahrt sind, bremst sie so schnell keiner ab und es baut sich auf)? Auf jeden Fall dürften größere Mengen an zu bewegendem Wasser sicher die Rotation abbremsen, wenn auch im Millionen-Jahre-Bereich, vermutlich. Gibt es also eher ein „Waterworld“-Szenario: eine ewig öde, brütendheiße Wasserwüste - oder nehmen die Unwetter zu und der Ozean wird ununterbrochen durch Winde gepeitscht, weil es weniger Barrieren gibt?