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Raumfahrt => SpaceX => Thema gestartet von: Nitro am 03. Februar 2026, 15:46:24
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Wie schon bei den Geruechten zum Boersengang angekuendigt plant SpaceX satellitengestuetze Rechenzentren im All zu etablieren, um damit vor allem KI Software laufen zu lassen, welche aktuell Unmengen an Strom frist. Mit einer Konstellation aus vernetzten Satelliten im sonnensynchronen Orbit soll so ein Rechenzentrum entstehen, welches permanent mit Strom aus der Sonne versorgt werden kann.
Das alles ist jetzt offiziell durch einen Antrag von SpaceX bei der FCC bestaetigt worden:
https://fccprod.servicenowservices.com/icfs?id=ibfs_application_summary&number=SAT-LOA-20260108-00016
Ganze 1 Millionen Satelliten will SpaceX so im All vernetzen, zwischen 500 und 2000 Kilometern, in einem 30 Grad Orbit. Die Satelliten sollen hauptsaechlich untereinander mit optischen Datenlinks verbunden sein, sowie auch mit Starlinks welche dann wiederum die Daten auf die Erde uebertragen sollen. Auch Ka-Band soll zum Einsatz kommen, welches dann aber eher als Backup fuer Kommandos und Telemetrie zum Einsatz kommt.
Durch das relative freie Ka-Band und die optischen Links erhofft man sich auch eine freiere Regulierung, wie z.B. den Wegfall der ueblichen Fristen von sechs Jahren fuer die halbe- und neun fuer die ganze Konstellation.
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Für ein Rechenzentrum im All braucht man riesige Radiatoren zur Wärmeabfuhr. Das ist genauso eine Herausforderung wie ein Kernkraftwerk auf dem Mond. Auch dort bekommt man schwer die Wärme abgeführt.
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die rechenzentrums sat's im sso, die datenübertragungs sat's im 30° orbit ?
gruß tee
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die rechenzentrums sat's im sso, die datenübertragungs sat's im 30° orbit ?
gruß tee
So kann man es wohl verstehen, ja.
In a filing with the FCC late Jan. 30, SpaceX proposed an orbital data center constellation of up to one million satellites in low Earth orbit. The satellites would operate at altitudes between 500 and 2,000 kilometers, in 30-degree and sun-synchronous inclinations, to maximize time in sunlight for solar power generation.
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Auf 2000km werden sie warscheinlich für die Astronomie nicht mehr so stören wie die Starlinks.
Auf 500km wird es wieder schlechter sein.
Aber auf 2000km bleiben sie dann dafür praktisch ewig dort.
Und davon 1 Million.
Mich schauderts.
Elon will anscheinend Starts über Starts. Reicht es nicht schon mit Starlink und Exploration?
Oder ist Starlink nicht wirklich das Geschäft wie erhofft?
Hoffentlich bleibt das einer der nicht verwirklichten Pläne.
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Im Zusammenhang mit diesen Plänen hat EM jetzt xAI mit SpaceX fusioniert.
Siehe u.a. auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/XAI
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Für ein Rechenzentrum im All braucht man riesige Radiatoren zur Wärmeabfuhr. Das ist genauso eine Herausforderung wie ein Kernkraftwerk auf dem Mond. Auch dort bekommt man schwer die Wärme abgeführt.
Nicht zwingend. Die große Zahl an geplanten Satelliten spricht für eine verteilte Architektur aus vielen kleinen/normalen Satelliten, jeder mit "einem Server" in sich. Im Thermalmanagement muss so ein Satellit das abführen, was er an Wärmeeinstrahlung (von Sonne und Erde) und elektrischer Leistung (von der Sonne) aufnimmt. Das schaffen Satelliten (offensichtlich) grundsätzlich. Wenn es thermal zu eng wird, muss man die elektrische Leistungsaufnahme oder den Duty-Cycle in jedem Satelliten reduzieren, dafür auf weitere Satelliten ausweichen/erweitern. Man skaliert über die Menge der Satelliten, nicht deren Größe. Daher auch die Laserlinks und offenbar eine dedizierte "Transport-Layer", um die Kommunikation zwischen allen Elemente herzustellen.
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Rechenzentrum im Weltall
Ich sehe hier nur einen einzigen Vorteil: Die Solarzelle hat 100% der Zeit Sonne. Am Boden sind es über das Jahr verteilt nur 11 Prozent mit Nachführung würde man auf 15% kommen. Somit spart man sich 85% der Kosten für die Solarpanels, plus kosten für die Akkus, da man diese ja nicht wirklich benötigt.
Jetzt könnte man denken, dass wenn man am Boden die 7-Fache Fläche für Panels benötigt, dass man einfach alle Kosten *7 nehmen kann. Aber das stimmt bei weitem nicht. So ein Starlink hält 5 Jahre. Eine Solaranlage am Bode 20 Jahre. Und am Boden kann man Wartungen und Reparaturen durchführen. Somit dürften sich am Ende die Kosten für die Panels ausgleichen.
Fazit. Der vorteil, dass man weniger Solarfläche benötigt, da man mehr 100% Sonnenstunden pro Tag hat ist sofort wieder aufgehoben.
Dazu kommt, dass ein Satellit drauf optimiert ist, mit so wenig Strom wie möglich, so viel Daten wie möglich zu übertragen. Denn je weniger Strom er braucht, desto kleinere Panels sind möglich, desto größer kann der Satellit selber werden. Das gilt aber nicht für KI-Rechenzentren, denn diese benötigen gerade die Leistung nur zum Rechnen. Damit steigt natürlich auch die Wärmeproduktion und somit der Kühlaufwand.
An sonsten sehe ich nur Nachteile für Rechenzentren im All
- Nicht wartbar
- Benötigt Treibstoff, um in der Umlaufbahn zu bleiben
- Benötigt Raketen, um in der Umlaufbahn zu kommen
- Internetanbindung erfordert Bodenstationen
- Höhere Entwicklungskosten
- Mehr Wärmeproduktion im Vergleich zu Standard-Satelliten
- Mehr Kühlaufwand (kein Problem, aber Aufwand, es wird ein "Thermalmanagement" benötigt)
Übersehe ich da etwas? Aber bei dieser Masse an Nachteilen, sehe ich keine Vorteile. Aus welchem Grund sollte man so etwas überhaupt betreiben wollen?
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Weitere Nachteile die ich sehe:
- die Satelliten inkl. Solarpanel und KI-Hardware können nicht recycled werden und die ganzen seltenen Erden usw. sind komplett verloren
- alles aus den niedrigeren Orbits kommt irgendwann wieder runter und verglüht in der Atmosphäre. Das was für Auswirkungen hat ist noch total unklar, könnte aber möglicherweise die Ozonschicht und das Klima beeinflussen
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Vorteil: Landschaftsschutz auf der guten alten Erde.
Wenn es mal richtig riesig wird Verringerung der Sonneneinstrahlung...
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nach 5-6 jahren ist die rechner hardware auch schon veraltet, der rechner im satellit wir nicht gewartet sondern duch einen neuen ersetzt. man könnte die solarzellen und den radiator als eine art energieeinheit im all lassen und nur den neuen rechner in einem container an die energieeinheit andocken - alles rein theoretisch versteht sich :)
gruß tee
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und die ganzen seltenen Erden usw. sind komplett verloren
Aus wirtschaftlicher Sicht: Die heißen "Seltene Erden" (großes "S") und sind zum Glück nicht selten (kleines "s"), sondern es gibt sie recht häufig. Klar kosten sie Geld, aber man kann sie ja auch einfach nachkaufen bzw. nachfördern im Bergwerk.
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Edit:
Ich verlasse dieses Forum unter Protest gegen die Behandlung.
Hiermit lösche ich meine letzten Beiträge.
Bleibt unter euch, die ihr Neue wegbeißt, in einem überalterten Forum.
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Hallo zusammen,
ich sehe dem ganzen eher Positiv gegenüber. Es gibt auch Gerüchte das Tesla in naher Zukunft übernommen werden soll.
Bei so großen Ereignissen sind so viele Experten im Hintergrund die das alles durchdacht und berechnet haben, das sie zu dem Schluss gekommen sind das es machbar und sinnvoll ist Weltraum Rechenzentrum). Wenn das nicht der Fall wäre würde keine Firma so ein großes Risiko eingehen.
Justmy2Cents
Carlo
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Aber bei dieser Masse an Nachteilen, sehe ich keine Vorteile. Aus welchem Grund sollte man so etwas überhaupt betreiben wollen?
Gewinn.
Dann sind alle Nachteile egal.
Das ist ja das tolle an der Marktwirtschaft, Gewinn macht man damit nur, wenn die "Nachteile" entsprechend effizient aufwiegen kann mit den Vorteilen.
Wenn die selten Erden, der Rakentenstart, der Orbittreibstoff zu teuer sind, die Lebensdauer zu kurz ist, die Entwicklungskosten zu hoch sind. Dann wird es keinen Gewinn geben! Und man muss sich ja mit den Kosten der Rechenzentren auf dem Boden messen lassen können, wenn sich rausstellt, dass die günstiger sind und auch sein werden, wie hier geschrieben wird. Dann wird auch niemand die Satelliten starten. SpaceX und auch Elon machen das nicht um "möglichst" viel zu starten. Von daher würde ich einfach mal abwarten und die Entwicklung weiter verfolgen.
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Pure Marktwirtschaft = Kapitalismus bedeutet:
Gewinne werden personalisiert.
Verluste, Nachteile für Umwelt usw, werden sozialisiert = auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Daher müssen bei solchen Projekten Gewinne nicht gegen allgemeine Nachteile aufgewogen werden.
Gewinn allein reicht.
Ja da geb ich dir recht, insbesondere wenn business cases darauf basieren, dass mit Subventionen durch die Allgemeinheit gerechnet wird, oder Folgeerscheinungen auftreten, wie etwa Zerstörung der Umwelt (Btw. die gibt es ja so gesehen immer, die Frage ist nur in welchem Umfang). Letzteres sehe ich hier nicht als Problem sehen, insbesondere nicht im Vergleich dazu die Rechezentren auf der Erde zu bauen(Bodenversiegelung, Ernergieerzeugung, usw.). Für mich ist die Frage tatsächlich eher eine ökonomische. Und das was ökonomisch Sinnvoll ist ist in diesem Fall wahrscheinlich auch die okölogischste(Außer natürlich man macht garnix und zieht wieder in ne Höhle).
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Wurde denn schon staatliche Förderung für diese Idee in Aussicht gestellt?
Wenn so etwas in dieser Größenordnung funktioniert, dann funktionieren auch Solarfarmen am L1.
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Also, der einzige wirkliche Vorteil (oder vielleicht besser "Grund, warum so etwas propagiert wird), der mir einfällt wäre:
Aktuell ist an der Börse KI in aller Munde, und mit dem möglichen Börsengang von SpaceX dieses Jahr, könnte man evtl. mit dieser Story einen noch höheren Erlös bei der Erstausgabe der Aktien erzielen.
OK, das hat jetzt erstmal nichts mit dem eigentlichen Projekt zu tun...
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Auch wenn das jetzt sehr OT wird, trotzdem
zwei drei Hinweise auf die Alternative "Unterwasser-Rechenzentrum":
https://www.heise.de/news/China-nimmt-windkraftbetriebenes-Unterwasser-Rechenzentrum-in-Betrieb-10963063.html (https://www.heise.de/news/China-nimmt-windkraftbetriebenes-Unterwasser-Rechenzentrum-in-Betrieb-10963063.html)
https://news.microsoft.com/de-de/features/project-natick-zeigt-nachhaltigkeit-von-unterwasser-rechenzentren/ (https://news.microsoft.com/de-de/features/project-natick-zeigt-nachhaltigkeit-von-unterwasser-rechenzentren/)
https://www.telepolis.de/article/Chinas-erstes-Unterwasser-Rechenzentrum-nimmt-Betrieb-auf-10730093.html
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Mich wundert, dass Weltraummüll bisher gar nicht in der Diskussion vorkommt ???
Starlink mit seinen tausenden Satelliten kann ja nur dauerhaft funktionieren, weil der Orbit so niedrig ist, dass die unvermeidlichen defekten Satelliten schnell verglühen.
Noch viel mehr Satelliten in einer viel höheren Umlaufbahn kann doch gar nicht lange gutgehen. Das weiß auch Elon Musk. Für mich ist das Vorhaben eine reine Nebelkerze aus strategischen Gründen.
KI kann SpaceX ganz sicher gut gebrauchen tief im Weltall, aber nicht so.
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täuch Dich da nicht, bei dem vorhaben stehen das Pentagon und Trump dahinter, es wäre nicht das erstemal das über das militär neue technologie in die welt gesetzt wird.
gruß tee
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Ich sehe noch zwei Beweggründe:
(1) Auf der Erde ist ein wesentlicher Grund für den schleppenden Aufbau von Rechenzentren die Energieknappheit an verschiedenen Standorten
(2) So können Rechenzentren um Mond und Mars eingerichtet werden, ohne Bandbreite in Richtung Erde zu benötigen. Quasi "lokale" Rechenzentren für die Bedarfe vor Ort
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Rechenzentren sollen nicht nur im Orbit, sondern auch auf dem Mond entstehen, die die ganze Infrastruktur einer Mondproduktion und -logistik finanzieren.
Auf jeden Fall ein paar schöne Bilder, erinnert mich an die Konzepte, die das Space Shuttle ermöglichen sollte.
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Ein wunderbarer Vorteil einer Datenhaltung/Verarbeitung im All, ist doch, das man sich nur noch an Gesetzte halten muss, von Ländern, die einen dort oben treffen können.
Ein Land wie Iran kann die Daten nur noch mit Störsender blockieren, wenn man die sehr massiven Einschränkungen dadurch hinnimmt. Ein Land wie D hat keine praktischen Chancen Inhalte von dort zu Blockieren, auch wenn der Inhalte deutsche Gesetze verletzt (KiPo, Glückspiel, Rauschgifthandel...).
Somit muss Elon Musk nur noch in China und USA wirklich auf Befindlichkeiten Rücksicht nehmen.
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Ein Land wie D hat keine praktischen Chancen Inhalte von dort zu Blockieren
Wie kommst Du da drauf? Deutschland kann die Lizenzen entziehen, dann ist Ende.
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Bedeutet Rechenzentren denn überhaupt die Sendung von Inhalten zur Erde? Ich dachte das dient der KI?
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Naja, aber die Anfordernden sitzen nun mal auf der Erde.
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Ja, aber in #25 wurden ja explizite Inhalte angesprochen. Als ob es das erste durch diese Technik geben würde.
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Den #25 habe ich ganz ehrlich nicht richtig verstanden. Wir sprechen von der Technik
und dort wird von Politik gesprochen.
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Ging mir ebenso...am besten dabei belassen.
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Hier mal eine YT-Empfehlung von mir zum Thema Rechenzentren, Kühlung, Konstellationen und Weltraummüll.
Mit dem Hinweis, dass es sich nur lohnt, wenn die Transportkosten sinken, aber wir haben ja bald das Starship.
"Europa überlegt noch, ob sie da überhaupt hinfahren wollen."
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In einem halbstündigen Interview von Elon Musk, welches am 8. Juni auf X veröffentlicht wurde, gibt dieser Auskunft wie er sich die Entwicklung und Produktion von 1 Million Satelliten für KI Rechenzentren im Orbit vorstellt.
Einen Großteil der Technologien sollen sie bereits für die Starlink V3 Satelliten entwickelt haben. Er ist überzeugt das SpaceX alle weiteren notwendigen Technologien für die KI Rechenzentren entwickeln kann. Daten sollen diese Satelliten z.B. mit Laserlinks transferieren.
Mit Ende des Jahres möchte er eine Produktionsstätte haben, die auschließlich die Produktion dieser KI Satelliten vornimmt.
Ein Argument für die Rechenzentren im Orbit war auch das die Akzeptanz von KI Rechenzentren auf der Oberfläche wegen des hohen Ressourcenverbrauchs mangelhaft ist.
https://x.com/SpaceX/status/2064099405758906727 (https://x.com/SpaceX/status/2064099405758906727)
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Auch wenn das wieder "Elon-Zeit" sein wird, geht es offenbar schon deutlich schneller voran als gedacht.
Hängt halt alles an Starship, sonst ist das weder in der Menge noch Kosten noch Zeit machbar.
Der Flächen-, Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren steigt ins Unermessliche und liegt schon bei einem mittleren Staat - nicht die Fläche natürlich. Selbst in den USA regt sich massiver Widerstand, siehe zum Beispiel den Nano-Beitrag über Virginia von dieser Woche - Mediathek.
Bin mir noch nicht sicher, ob das alles richtig durchdacht ist, aber die Alternative, auf der Erde so weiterzumachen ist auch nicht prickelnd.
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Läuft halt wie üblich bei EM:
Der Chef sieht ein Problem und bietet dann auch gleich die geniale Lösung.
Diese wird erstmal nicht so ganz verstanden und als unmögliche Spinnerei eines sowieso Halbverrückten angesehen, aber er setzt seine fast genau so genialen Leute drauf an, die Sache bekommt tatsächlich Hand und Fuß und nimmt auch gleich Fahrt auf, Geld ist ja vorhanden.
Für EM kann es natürlich wiedermal nicht schnell genug gehen und er setzt typische Elonzeit-Ziele, die zwar nie erreicht werden, aber seine Leute so anspornen, daß das Produkt dann schließlich weit vor der sich viel zu langsam bildenden Konkurrenz fertig ist und zumindest so lange Geld bringt, bis die nächste unmögliche Idee realisiert ist.
So stürmt EM immer weiter, den Kopf voll
Ideen, die Taschen voll Geld, den Rucksack voll Firmen, unter den Armen immer mehr Mitarbeiter und hinter sich in mehr oder weniger großer Entfernung eine ganze Meute von gierigen Verfolgern.
Und irgendwann Mal bricht er unter der Last zusammen, weil er trotz allem eben auch nur ein Getriebener ist.
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Guten Tag
Meiner Meinung nach sieht hier der Chef nicht ein Problem und bietet eine Lösung an.
Es ist eher umgekehrt.
Er hat eine Lösung und sucht ein dazupassendes Problem!
Er sieht zukünftige Frachtkapazität und die kann man doch irgendwie gewinnbringend ausnutzen.
Denn ob Starlink, auch wenn es mittlerweile gewinnbringend sein dürfte, das alles so finanzieren kann was er sich so vorstellt, ist ja doch eher nicht so sicher.
Aber was einmal geht, kann ja auch ein zweites Mal funktionieren.
Also pflastern wir halt den erdnahen Bereich noch etwas mehr zu.
Ja, stimmt, ich mag das nicht. Ich will eine Raumfahrt mit Blick in die Zukunft. Ich will das auch solche Einrichtungen wie das ELT Erkenntnisse für die Menschheit erringen können. Es gibt sinnvolle Anwendungen für KI. Aber der Großteil des Rechenaufwandes dafür wird warscheinlich heute schon in verzichtbare Aufgaben gesteckt.
Und ohne die würde man dann leicht Erdgebunden Auslangen finden.
Viele Grüße, James
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Ich verstehe gut, wenn das, was sich derzeit im Orbit tut, nicht dem entspricht, wie man/frau sich einst den Aufbruch ins All vorgestellt hat. Keine Raumstationen, interplanetare Flüge, Mondbasen usw. sondern Megakonstellationen mit fragwürdigem Nutzen und andere "Kinkerlitzchen".
Ist aber nunmal so, und das übrige kommt dann auch, finanziert eben durch diese Dinge.
Letztlich geht das aber auch in Richtung von Bezos´Vision, die Industrie ins All auszulagern. Das ist zwar noch reichlich utopisch, aber mir gefällt die Vorstellung. Sobald die Fertigung und der Rohstoffabbau auch da oben stattfindet, fällt auch ein großer Teil der Transportkosten und Umweltschäden für den Hochtransport weg.
Starlink erwirtschaftete übrigens laut den offiziellen Unterlagen zum SpaceX-Börsengang allein 2025 einen operativen Gewinn von rund 4,4 Milliarden US-Dollar. Damit kann man was machen!
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@James
Warum denn immer gleich so negativ?
Zugegeben, es gibt bestimmt nettere Leute als EM, aber er ist halt inzwischen so groß geworden, daß zumindest in der Raumfahrt so schnell Keiner an ihm vorbei kommt.
Und du widersprichst dich in den ersten Zeilen deiner post.
Zuerst sieht er natürlich das Problem, auch wenn das in deinem Fall eben die zukünftige übergroße Frachtkapazität ist und die Lösung das Schaffen neuer Nachfrage wie z.B. KI-Netzwerk, Mond-Basis, Starfall und was da auch immer noch kommen mag. Alles recht logisch und ganz ohne böse Absicht ;)
Und ein Blick in die Zukunft ist es allemal, oder wie würdest du Mondstation mit Ressourcenabbau und Railroadtransport sowie eine autonome Marskolonie sonst nennen?
Man kann sich natürlich auch eine ganz andere Zukunft vorstellen, aber die muß man dann halt auch selbst verwirklichen (können)
Ich glaube wir werden ihm Alle nochmal sehr dankbar sein, daß er ins All auslagert und uns damit hier Energie und Energieerzeuger einspart.
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Hallo Alepu
Hat mit negativ nichts zu tun.
Ich fordere nur von intelligenten, zukunftsgestaltenden Personen auch ein, dass sie sich überlegen welche langfristigen Konsequenzen ihre Vorhaben für die Zukunft haben. Und zwar nur nicht in dem Bereich den sie gestalten wollen, sondern ganz global. Den erdnahen Bereich zuzupflastern kann nicht die richtige Lösung sein. Vielleicht sollte man auf die Idee kommen können eine bessere Lösung anzustreben.
Ich sehe nicht wo ich mir da widersprechen sollte. Ich vermute eben stark das es nicht so ist, das er primär das Problem sieht wie man so ein Satellitensystem aufbauen könnte und er als Lösung das Starship anbietet, sondern das er primär das Problem sieht wie er die hohe zukünftige Tranportkapazität des Starships vorteilhaft nutzen kann um die Kosten für seine Vorhaben zu decken und er als Lösung das Starship vorschlägt, in der Hoffnung das er als Zusatzeffekt durch die günstigen Tranportkosten einen Zutritt zu diesem eventuell großen Marktsegment, Rechenzentren, erhalten wird. Auch wenn er durchaus Visionär ist, Kaufmann ist er auch, sonst hilft auch noch so viel Visionär nichts.
Ich werde ihn in Zukunft warscheinlich für etliche Raumfahrtaktivitäten hoch Leben lassen, für Megakonstellationen im erdnahen Orbit aber sicher nicht.
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Zugegeben, diese 10.000ende Sats in erdnahen Orbits machen auch mir ein recht mulmiges Gefühl. Das kann Alles sehr schnell zu einer sehr großen Katastrophe führen. Noch dazu wo jetzt Alle meinen sie müssten das auch machen.
Ich hoffe mit dir sehr stark, daß wir diese Phase heil überstehen und möglichst bald was besseres kommt!
Die Menschen mögen noch so intelligent sein, in ihrer Hybris bilden sie sich dann halt leider nur zu leicht ein, daß sie die von ihnen gerufenen Geister auch voll beherrschen können.
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Bei Post #25 klingt es etwas an, aber ich denke es geht Elon weniger um den Einfluss einzelner (wahrscheinlich in seinen Augen schwacher und unbedeutender) Staaten, sondern den Einfluss von Regulierung und Rechtsrahmen generell zu umgehen.
Ich denke technisch sind KI-Rechenzentren im All machbar, insbesondere wenn man über praktisch unbegrenzt Geld verfügt.
Wobei das Weltraummüll-Problem das m.M. nach das größte ist, wenn sie das nicht gelöst bekommen, haben sie in den "Ewigkeits-Orbits" bei 2000 km schnell ein selbstgemachtes Kessler-Syndrom und dann ist es schnell vorbei mit dieser "KI-Blase" um die Erde.
Ich glaube die Hauptmotivation für Elon Musk ist der Wunsch völlig "frei" von äußeren, rechtlichen und gesetzlichen Einflüssen zu sein.
Durch die Platzierung im "Niemandsland" kann er schalten und walten wie er will.
Er möchte dass seine Deepfake- und Fakenews-Schleuder Grok weiter machen kann was sie und er will.
Wenn es ihm auch bei KI-Rechenzentren im All gelingt ein Quasi-Monopol aufzubauen (da er die Transportkapazitäten bestimmt, wenn Starship voll verfügbar sein wird), kann er die Regeln bestimmen oder besser aushebeln.
Da dann alle von seinen Rechenzentren abhängig sein werden, wird auch keiner eine Lizenz entziehen oder den Zugang sperren, weil sich das keiner leisten kann.
Viele Grüße
Rücksturz
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Ich schreibe jetzt mal nicht was ich "glaube", aber es ist für mich sicher, dass es auch dort Regularien geben wird. Wenn auch eher nach US-Maßstäben und nicht nach DSGVO. Aber Hauptsache dem Feindbild gehuldigt.🤨
Ich habe auch genügend Bedenken mit Blick auf die heutige Welt, aber um weiter Einfluss zu haben helfen weder rein moralische Grundsätze noch die Erschwerung von technologischen Fortschritten.
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Das Kind hat einen Namen und er lautet "Starmind"
https://spacex.com/spacexai/starmind
Millionen von Satelliten, davon zumindest die einzelnen Sats der ersten Version jeweils
• 20 m hoch und 70 m breit (speziell die Solarpanels)
• passive Kühlung
• herstellerneutrale Komponenten bzw mit Chips/Modulen von überallher
• Laser-Verbindungen über Starlink zur Erde
• hergestellt werden die Dinger mit bereits durch Starlink bekannter Technik in der neuen Giga-Factory in Bastrop/Texas und die ersten sollen bereits ende 2027 fertig sein.
• ausgestattet werden sie mit den modernsten AI-Chips, darunter auch die geplante Eigenfertigung
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• 20 m hoch und 70 m breit (speziell die Solarpanels)
Passen die dann wohl als Stapel in den Sat-Dispenser des Starships?
Würde schon Sinn machen, ein Träger für alles.
Mittlerweile scheint sich die Dispenser-Größe schon als eine Art internationaler Formfaktor zu entwickeln, ähnlich Cubesats, angeblich planen bereits auch diverse Drittfirmen ihre Produkte so, dass sie da rein passen. Falls SpaceX dann bei all den eigenen Anwendungen mal ein Plätzchen für Rideshare frei hat. :)
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Ich konnte mir bis dato nich nicht vorstellen, dass es billiger sein soll einen viele Satelliten ins All zu bringen, als ein Stromkabel am Boden zu legen zu einer Serverfarm.
- Auf der Website steht: "vehicle efficiency: 70 kW / ton", also 70.000 Watt pro 1000 kg Satellit. Somit 70 Watt pro 1 kg Satellit.
- Bei den Transporter-Missionen kostet 1 kg Aufpreis aktuell 7.000 Dollar. Somit kostet Rechenleistung für 1 Watt Strom 100 Dollar an Startkosten. Dazu kommen natürlich noch die Baukosten, aber die Ignoriere ich hier mal.
- 1 Watt Strom kostet mich auf der Erde 2,50 Euro pro Jahr. Bei 10 Jahren Betriebszeit wären das 25 Euro. Dazu kommen natürlich auch noch die Baukosten, auch die Ignoriere ich hier mal.
- Das heißt, dass die Satelliten, die SpaceX plant, um den Faktor 4 teurer sind als ein Rechenzentrum am Boden. Aber es heißt auch, dass wenn die Startkosten mit dem Starship um den Faktor 4 sinken, die Kosten sich neutralisieren.
Auch wenn ich hier nur 2 Kostenarten miteinander verglichen habe, ich hätte nicht gedacht, dass so deutlich wird.
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Die Rechnung finde ich interessant, weil sie das Ganze etwas greifbarer macht.
Für mich hängt die Idee am Ende wirklich fast komplett an Starship und den tatsächlichen Startkosten. Wenn der Transport nicht massiv billiger wird, wirkt ein Rechenzentrum im Orbit erstmal wie eine technisch faszinierende, aber wirtschaftlich ziemlich schräge Lösung. Sobald die Startkosten aber stark genug fallen, verschiebt sich die Abwägung natürlich.
Trotzdem bleiben für mich noch viele Fragezeichen: Lebensdauer der Satelliten, Kühlung, Wartung bzw. Austausch defekter Komponenten, Strahlung, Weltraummüll und natürlich die Frage, ob man wirklich noch eine weitere riesige Konstellation im erdnahen Raum haben möchte.
Technisch spannend ist Starmind auf jeden Fall. Aber ich hoffe, dass man nicht nur auf “machbar” und “billiger als gedacht” schaut, sondern auch früh genug auf die langfristigen Folgen für den Orbit.
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... sondern auch früh genug auf die langfristigen Folgen für den Orbit.
... wer weiß, vielleicht ein weiteres Geschäftsmodell in das SpaceX einsteigt ... Startrash ;D
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Sternensignal
Aber ich hoffe, dass man nicht nur auf “machbar” und “billiger als gedacht” schaut, sondern auch früh genug auf die langfristigen Folgen für den Orbit.
... und Astronomie, möchte ich ergänzen.
Aber diese 'Millionen von Satelliten' werden vermutlich ihre gesamte Rechenkapazität dafür verbrauchen, Zusammenstöße mit ihresgleichen, zehntausenden anderen Satelliten und unzähligen Debris-Teilen zu vermeiden.
Ich hoffe aber sehr, daß die irdischen Rechencenter-Betreiber zusammen mit anderen Organisationen via Regierungen solch ein System verhindern.
Sorry, aber eine Konstellation aus 'Millionen von Satellite' grenzt für mich an Größenwahn. Nein, ist Größenwahn!
So, jetzt könnt ihr mich grillen.
roger50
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Diese "Millionen Satelliten" ist ja eine typische Ankündigung von EM. Fällt in die selbe Kategorie wie z.B. "bis 2050 eine autarke Stadt mit eine Million Einwohner auf dem Mars"
Das sind Aussagen, die auf den ersten Blick tatsächlich an Größenwahn denken lassen.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen:
"Millionen Satelliten mit der heutigen Technik kurzfristig in Erdnähe zu stationieren, käme einem Verbrechen an der Menschheit sehr nahe, denn die sich daraus ergebenden massiven Konsequenzen sind in keinster Weise kalkulierbar und können im Extremfall katastrophale Auswirkungen haben
"
Allerdings gilt dies auch für andere moderne (und nicht nur!) Entwicklungen. Unter diese Kategorie fällt z.B. die AI überhaupt, aber natürlich auch die Entwicklung der Atombombe.
Die Frage ist halt, dürfen wir alles machen, was von uns machbar ist und werden wir die Folgen tragen können?
Vorläufig sind diese "Millionen Sats" allerdings eh noch Zukunftsmusik und das wird auch erstmal so bleiben, zumindest bis eine Produktion auf dem Mond aufgebaut ist und das kann dauern. Denn mit der derzeitig angepeilten Größe kann selbst das derzeitige Starship nicht mehr als etwa 50 pro Flug transportieren.
In den nächsten Jahren/Jahrzehnten wird sich sehr viel sehr radikal verändern, darunter sicher auch Starmind.
Klar ist sicher auch, daß es so auf die Dauer nicht weitergehen kann.
Dieses "immer mehr, immer größer" kann nicht wirklich der Sinn des Ganzen sein und muss irgendwann Mal in der Katastrophe enden.
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Weil immer wieder gerne der Kühlung der Sats angesprochen wird, so wie ich das verstehe läuft das über Radiatoren so wie bei der ISS.
Wo soll da das Problem damit liegen?
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Ja, die Kühlung läuft ausschließlich über Wärmestrahlung mittels Radiatoren. Bei den KI- und Mobilfunk-Satelliten der Starlink-Generation V3, die sehr viel Energie verbrauchen und extrem leistungsfähige Computerchips an Bord haben, ist dies aber in mehrfacher Hinsicht ein Problem oder zumindest großere Herausforderung:
1. Das Verhältnis von Solarpaneelen, Rechenleistung und dafür nötiger Radiatorengröße. Letztere müssen unverhältnismäßig groß sein.
2. Wärmeleitung über Kühlrippen reicht schon bei der ISS nicht aus. Man nutzt Rohrsysteme/Heatpipes in denen Ammoniak verdampft. Das kann spröde werden, oder es bilden sich Blasen oder Pfropfen.
3. Für hohe Emissivität werden die Oberflächen mit speziellen weißen Keramikfarben, Quarzkacheln oder Silber-Teflon-Folien beschichtet. Durch UV, kosmische Strahlung und atomaren Sauerstoff degradiert das.
4. Albedo-Strahlung. Die Radiatoren schauen oft in Richtung Erde, die strahlt selbst Eigenwärme ab. Das verringert die Effizienz spürbar.
Bei ISS und den Starlinks kommen noch die Temperaturschocks beim Wechsel von der Sonnen- auf die Nachtseite hinzu, von +120 auf bis zu -150 °C. In dieser Zeit werden die aber wenigstens die Abwärme los.
Und das ist das eigentliche Problem, dass das die stets in der Sonne fliegenden KI-Sats nicht können. Wie man all diese Wärme loswird, ohne in den Erdschatten tauchen zu können, und das wartungs- und verschleißfrei, das ist wohl das Hauptproblem.
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Und das ist das eigentliche Problem, dass das die stets in der Sonne fliegenden KI-Sats nicht können. Wie man all diese Wärme loswird, ohne in den Erdschatten tauchen zu können, und das wartungs- und verschleißfrei, das ist wohl das Hauptproblem.
Ein Problem, das die permanent der Sonne ausgesetzten Sonnenbeobachtungssatelliten (zB SOHO (seit 30 Jahren !), Solar Orbiter, Parker Solar Probe) offensichtlich gelöst haben (Parker Solar Probe sogar für Wärmeflüsse bis 650 kW/m2 !). Man kann auch gegen die Sonneneinstrahlung noch Wärme abstrahlen, zB mit Second Surface Mirror-Materialien (https://en.wikipedia.org/wiki/Optical_solar_reflector).
Ist alles eine Frage der Skalierung: welche Radiatorgröße will/kann man sich leisten ?
Prinzipiell ist das kein show stopper.
"A highly stable, low alpha/epsilon spacecraft control surface"
https://arc.aiaa.org/doi/epdf/10.2514/3.29420
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Das ist so nicht vergleichbar.
Sonnensonden haben das Problem extremer Hitze zwar millionenfach stärker, aber der fundamentale Unterschied liegt in der Quelle: Ein KI-Satellit erzeugt seine Hitze im Inneren und muss sie nach außen loswerden. Eine Sonnensonde wird von außen aufgeheizt und muss ihr Inneres schützen. Das geht mit passiven Schutzschilden. Die Hitze gelangt gar nicht an die eigentliche Sonde.
Im Gegensatz zu den geplanten bis 150.000 Watt eines KI-Satelliten haben Sonnensonden wie alle wissenschaftlichen Langzeitmissionen eine verschwindend geringe Leistungsaufnahme von rund 400 W - das sind Größenordnungen weniger - und bekommen das problemlos auf der sonnenabgewandten Seite los.
Das hilft bei den KI-Satelliten aber nicht weiter: 150 kW Hitze von NVIDIA-Chips entstehen im Inneren des Schattens und sie muss aktiv nach draußen über riesige Radiatoren abgegeben werden, weshalb das thermische Problem der KI-Satelliten technisch auf eine völlig andere Weise konzipiert sein muss.
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Das hilft bei den KI-Satelliten aber nicht weiter: 150 kW Hitze von NVIDIA-Chips entstehen im Inneren des Schattens und sie muss aktiv nach draußen über riesige Radiatoren abgegeben werden, weshalb das thermische Problem der KI-Satelliten technisch auf eine völlig andere Weise konzipiert sein muss.
Das sehe ich auch so. Heatpipes mit Radiatoren werden da bei weitem nicht reichen. Sieht man ja schon bei Grafikkarten: die teilweise 500 W und mehr werden auf einer winzigen Fläche von wenigen cm2 produziert. Das ist schon auf der Erde ein Problem wenn man die riesigen Lüfter sieht, wobei hier noch die weitaus größte Wärmemenge über Konvektion abgegeben wird, das geht im Vakuum nicht. Da muss eine aktive Kühlung mit Pumpen und Kältemittel her, die dann aufwändig und fehleranfällig ist.
Edit: Dass bei Computerchips 90 Grad Celsius schon grenzwertig sind, macht das Ganze nicht einfacher.
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Prinzipiell muss der Satellit die Energie, die er durch die Sonnenstrahlung (in allen Wellenlängen) aufnimmt, wieder los werden. Das kann jeder Satellit. Das macht jeder Satellit. Auch die "Abwärme" der Prozessoren ist da schon mit in der Bilanz. Wenn das Abstrahlen der Flaschenhals ist, muss man eben den Bordrechner kleiner auslegen, oder langsamer arbeiten lassen. Auch machbar. Dann skaliert man das System und die Anwendung über die Menge der Satelliten mit "kleinen Prozessoren".
Für Spitzenlasten könnte man auch Heatsinks einbauen, die die Wärme puffern ... und deren Wärme wird dann später, in einer Downtime/im Schatten, aus dem System gefördert.
All das senkt die Effizienz pro Satellite. Das "lösen" sie dann über Größe und Anzahl ...
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Die Aufgabe hat SpaceX bereits vollständig abgeschlossen. Die Radiatoren werden ca. 25% der Fläche haben wie die Solarpanels und 90° versetzt am Satelliten montiert sein. Das Ergebnis ist auf der Website von SapceX als 3D-Rendering zu sehen.
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Hier auch mal das Bild des Konzepts:
(https://resource.tradingkey.com/uploads/20260609/SpaceX-IPO-2-49f7d89de57041498ebcaa21b952477f.jpg)
Bild: SpaceX
Einige Kennzahlen:
Solar Arrays: 2 x 30 m x 10 m = 600 m2 mit 250 W/m2 => 150 kW (d.h. 18,4% Wirkungsgrad)
Radiator: 20 m x 5,5 m = 110 m2
Quelle: https://www.tradingkey.com/de/analysis/stocks/us-stocks/261954239-elonmusk-spacex-ipo-ai1-tradingkey
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Interessant.
Mich erstaunt etwas, dass die Radiatoren nicht im Schatten der Solarpaneele sind.
Vielleicht reicht es, sie 90 Grad aus der Sonne zu drehen.
Könnte auch was mit der Entfalterei zu tun haben; all diese riesigen Segel müssen ja für den Launch irgendwie kompakt verstaut und ohne sich zu stören entfaltet werden.
In jeden Fall können wir uns darauf verlassen, dass daran einige der besten Igenieure getüftelt haben und irgndwo erste Testartikel herumstehen.
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Die Rückseiten der Solar Arrays müssen ungehindert abstrahlen können; schliesslich werden nur knapp 20% der Sonnenenstrahlung in elektrische Energie verwandelt; die restlichen 80% würden die Temperatur der Sonnenzellen in die Höhe treiben und den Wirkungsgrad verschlechtern; also müssen die Rückseiten möglichst nur den kalten Raum "sehen".
In der gezeigten Anordnung sehen die Radiatoren nur die Kanten der sehr dünnen Solar Arrays (ausrollbare Folien ?), ebenso sehen nur die Kanten der Radiatoren die Sonne - gut ausgeklügelte Geometrie.